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Der arme Teufel - Bibliografische Daten und Buchbeschreibung

10.09.2026

Lesedauer: 9 min

Hier findest du zu Der arme Teufel von Ulrike Heider die wichtigsten Infos zur Ausgabe. Klicke für klare Fakten statt vager Kurztexte.

Der arme Teufel - Bibliografische Daten und Buchbeschreibung

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10.09.2026

Der arme Teufel - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN

Der arme Teufel gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Ulrike Heider - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Robert Reitzel, vom Vormärz zum Haymarket fungiert als präzisierende Ergänzung zu Der arme Teufel und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Aus der Buchbeschreibung zu Der arme Teufel ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Die politische Biographie von Robert Reitzel führt uns vom Heckerzug zur anarchistischen Phase der amerikanischen Arbeiterbewegung, von dort zu den deutschen Naturalisten, den „Jungen“ in der Sozialdemokratie und den späteren Initiatoren der Münchner Räterepublik. Im Revolutionsjahr 1849 im südbadischen Weitenau bei Schopfheim geboren, nannte ihn die Mutter nach dem sozialen Volkshelden Robert Blum. Knapp 20jährig wurde Reitzel vom eigenen Vater nach Amerika abgeschoben und brachte es dort vom bettelnden Landstreicher bis zum gutbezahlten Pfarrer. Wachgerüttelt von der persönlichen Erfahrung sozialen Elends aber kehrte er dem bürgerlichen Leben den Rücken, um als Religionskritiker, Sozialist und Anarchist von sich reden zu machen. In Chicago sprach er am Grab der Haymarket-Märtyrer, jener unschuldig hingerichteten Anarchisten, vor 150 000 demonstrierenden Arbeitern. Intellektuelle und Künstler wie Emma Goldman, John Henry Mackay und Gustav Landauer gehörten zu Reitzels Freunden. 1884 gründete er den deutsch-sprachigen ARMEN TEUFEL, der zu einer der einflußreichsten progressiven Emigrantenzeitschriften Amerikas wurde. Er schrieb darin über Atheismus, Geschichte, Literatur und Politik, zur Frauenfrage und tiber freie Liebe. Berühmt und berüchtigt war seine neue Moral, in der er die sexualrevolutionären Einsichten der Emanzipationsbewegungen des 20. Jahrhunderts vorwegnahm. Er war ein Bohemien zwischen Hunger und Karriere, Nietzschekult und Sozialismus Bibliografisch ist Der arme Teufel mit dem Erscheinungsdatum 1986, dem Verlag Elster Verlag und dem Ort Bühl, Germany erfasst.

Was diese Ausgabe besonders interessant macht

Gerade wer nach Werken von Ulrike Heider sucht, sollte Der arme Teufel näher betrachten. Dass Der arme Teufel in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Der arme Teufel einen gut klassifizierbaren Titel. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Der arme Teufel mit dem Datum 1986 eindeutig zuordenbar. Verlagsname und Verlagsort - Elster Verlag und Bühl, Germany - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren.

Inhalte, Themen und Relevanz

Der arme Teufel lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Die politische Biographie von Robert Reitzel führt uns vom Heckerzug zur anarchistischen Phase der amerikanischen Arbeiterbewegung, von dort zu den deutschen Naturalisten, den „Jungen“ in der Sozialdemokratie und den späteren Initiatoren der Münchner Räterepublik. Im Revolutionsjahr 1849 im südbadischen Weitenau bei Schopfheim geboren, nannte ihn die Mutter nach dem sozialen Volkshelden Robert Blum. Knapp 20jährig wurde Reitzel vom eigenen Vater nach Amerika abgeschoben und brachte es dort vom bettelnden Landstreicher bis zum gutbezahlten Pfarrer. Wachgerüttelt von der persönlichen Erfahrung sozialen Elends aber kehrte er dem bürgerlichen Leben den Rücken, um als Religionskritiker, Sozialist und Anarchist von sich reden zu machen. In Chicago sprach er am Grab der Haymarket-Märtyrer, jener unschuldig hingerichteten Anarchisten, vor 150 000 demonstrierenden Arbeitern. Intellektuelle und Künstler wie Emma Goldman, John Henry Mackay und Gustav Landauer gehörten zu Reitzels Freunden. 1884 gründete er den deutsch-sprachigen ARMEN TEUFEL, der zu einer der einflußreichsten progressiven Emigrantenzeitschriften Amerikas wurde. Er schrieb darin über Atheismus, Geschichte, Literatur und Politik, zur Frauenfrage und tiber freie Liebe. Berühmt und berüchtigt war seine neue Moral, in der er die sexualrevolutionären Einsichten der Emanzipationsbewegungen des 20. Jahrhunderts vorwegnahm. Er war ein Bohemien zwischen Hunger und Karriere, Nietzschekult und Sozialismus Aus dem Inhaltsverzeichnis ergeben sich die zentralen Themenfelder und Ordnungspunkte: Robert Reitzel – Freidenker, Sozialist und Bohemien | Ein „geborener Revolutionär“ | Der amerikanische Traum | Ausstieg, Politisierung und Zeitungsgründung | Haymarket | Antiklerikale Agitation | Tyrannenmord und revolutionäre Gewalt | Antimilitarismus und Internationalismus | Literatur | Puritanismus und freie Liebe im prüdesten Land der Welt | Reitzels neue Moral | Der arme Teufel als Feminist | Eine Lanze für die Homosexuellen | Die geschenkte Europareise | Begegnung mit dem Naturalismus | Die „Jungen“ in der Sozialdemokratie | Wendezeit in Deutschland | Nietzsche im ARMEN TEUFEL | Reitzel und der „Einzige“ | Oskar Panizza | Gegen Antisemitismus und Nationalismus | Krankheit, Tod und letzte Provokationen | Dokumentation. Texte von und über Reitzel | Politik | Der Krieg als Erziehungsmittel | Kommentar zur Haymarket-Urteilsverkündung | Am Grab | Sexualität und Frauenfrage | Das Weib spricht | Die Religion und die geschlechtliche Heuchelei | Die Rolle der Liebe im Leben eines Helden. Über Lassalle und Helene von Dönniges | Jugend und erste Zeit des Exils | Abenteuer eines Grünen | Eine Geschichte von der Entwicklung der Dinge. Über den revolutionären Onkel aus Schopfheim | Gedichte | Reitzel-Portraits | Emma Goldman. Über Robert Reitzel und ihre Kanzelrede | Gustav Landauer. Zu Robert Reitzel’s Gedächtnis Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: History, Biography, Anarchism, Anarchists, Der arme Teufel Seitenzahl und Ausgabeform - 194 Seiten im Format pocket - liefern zusätzliche Orientierung für Kauf- und Rechercheentscheidungen.

Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen

Die Open-Library-Zuordnung über OL3452035W und OL2423409M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Sowohl die ISBN-10 3891510330 als auch die ISBN-13 9783891510339 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Die Ausgabe ist über den Verlag Elster Verlag, den Ort Bühl, Germany und das Datum 1986 klar kontextualisiert.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Titel: Der arme Teufel
  2. Umfang: 194 Seiten
  3. Maße der Ausgabe: 22 x x cm
  4. Kurzbeschreibung: Die politische Biographie von Robert Reitzel führt uns vom Heckerzug zur anarchistischen Phase der amerikanischen Arbeiterbewegung, von dort zu den deutschen Naturalisten, den „Jungen“ in der Sozialdemokratie und den späteren Initiatoren der Münchner Räterepublik. Im Revolutionsjahr 1849 im südbadischen Weitenau bei Schopfheim geboren, nannte ihn die Mutter nach dem sozialen Volkshelden Robert Blum. Knapp 20jährig wurde Reitzel vom eigenen Vater nach Amerika abgeschoben und brachte es dort vom bettelnden Landstreicher bis zum gutbezahlten Pfarrer. Wachgerüttelt von der persönlichen Erfahrung sozialen Elends aber kehrte er dem bürgerlichen Leben den Rücken, um als Religionskritiker, Sozialist und Anarchist von sich reden zu machen. In Chicago sprach er am Grab der Haymarket-Märtyrer, jener unschuldig hingerichteten Anarchisten, vor 150 000 demonstrierenden Arbeitern. Intellektuelle und Künstler wie Emma Goldman, John Henry Mackay und Gustav Landauer gehörten zu Reitzels Freunden. 1884 gründete er den deutsch-sprachigen ARMEN TEUFEL, der zu einer der einflußreichsten progressiven Emigrantenzeitschriften Amerikas wurde. Er schrieb darin über Atheismus, Geschichte, Literatur und Politik, zur Frauenfrage und tiber freie Liebe. Berühmt und berüchtigt war seine neue Moral, in der er die sexualrevolutionären Einsichten der Emanzipationsbewegungen des 20. Jahrhunderts vorwegnahm. Er war ein Bohemien zwischen Hunger und Karriere, Nietzschekult und Sozialismus
  5. Sprache: Deutsch
  6. Format: pocket
  7. Externe Editionsreferenzen: OL2423409M
  8. Primäre Kategorie: Sachbuch
  9. Inhaltsübersicht: Robert Reitzel – Freidenker, Sozialist und Bohemien | Ein „geborener Revolutionär“ | Der amerikanische Traum | Ausstieg, Politisierung und Zeitungsgründung | Haymarket | Antiklerikale Agitation | Tyrannenmord und revolutionäre Gewalt | Antimilitarismus und Internationalismus | Literatur | Puritanismus und freie Liebe im prüdesten Land der Welt | Reitzels neue Moral | Der arme Teufel als Feminist | Eine Lanze für die Homosexuellen | Die geschenkte Europareise | Begegnung mit dem Naturalismus | Die „Jungen“ in der Sozialdemokratie | Wendezeit in Deutschland | Nietzsche im ARMEN TEUFEL | Reitzel und der „Einzige“ | Oskar Panizza | Gegen Antisemitismus und Nationalismus | Krankheit, Tod und letzte Provokationen | Dokumentation. Texte von und über Reitzel | Politik | Der Krieg als Erziehungsmittel | Kommentar zur Haymarket-Urteilsverkündung | Am Grab | Sexualität und Frauenfrage | Das Weib spricht | Die Religion und die geschlechtliche Heuchelei | Die Rolle der Liebe im Leben eines Helden. Über Lassalle und Helene von Dönniges | Jugend und erste Zeit des Exils | Abenteuer eines Grünen | Eine Geschichte von der Entwicklung der Dinge. Über den revolutionären Onkel aus Schopfheim | Gedichte | Reitzel-Portraits | Emma Goldman. Über Robert Reitzel und ihre Kanzelrede | Gustav Landauer. Zu Robert Reitzel’s Gedächtnis
  10. Erscheinungsdatum: 1986
  11. Publiziert bei: Elster Verlag
  12. Untertitel: Robert Reitzel, vom Vormärz zum Haymarket
  13. Verlagsort: Bühl, Germany
  14. Autor beziehungsweise Autoren: Ulrike Heider
  15. ISBN-10: 3891510330
  16. Thematische Tags: History, Biography, Anarchism, Anarchists, Der arme Teufel
  17. ISBN-13: 9783891510339
  18. Open-Library-Work-ID: OL3452035W

Auffindbarkeit und bibliografische Präzision

Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Der arme Teufel, Ulrike Heider, Sachbuch und History, Biography, Anarchism, Anarchists, Der arme Teufel - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Eindeutige Referenzdaten wie 3891510330, 9783891510339 und OL3452035W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.

Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe

Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?

Die Ausgabe erschien am 1986 bei Elster Verlag und ist dem Veröffentlichungsort Bühl, Germany zugeordnet.

Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?

Vorhanden sind die Work-ID OL3452035W und die Editionsreferenzen OL2423409M.

Wie ist das Buch aufgebaut?

Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Robert Reitzel – Freidenker, Sozialist und Bohemien | Ein „geborener Revolutionär“ | Der amerikanische Traum | Ausstieg, Politisierung und Zeitungsgründung | Haymarket | Antiklerikale Agitation | Tyrannenmord und revolutionäre Gewalt | Antimilitarismus und Internationalismus | Literatur | Puritanismus und freie Liebe im prüdesten Land der Welt | Reitzels neue Moral | Der arme Teufel als Feminist | Eine Lanze für die Homosexuellen | Die geschenkte Europareise | Begegnung mit dem Naturalismus | Die „Jungen“ in der Sozialdemokratie | Wendezeit in Deutschland | Nietzsche im ARMEN TEUFEL | Reitzel und der „Einzige“ | Oskar Panizza | Gegen Antisemitismus und Nationalismus | Krankheit, Tod und letzte Provokationen | Dokumentation. Texte von und über Reitzel | Politik | Der Krieg als Erziehungsmittel | Kommentar zur Haymarket-Urteilsverkündung | Am Grab | Sexualität und Frauenfrage | Das Weib spricht | Die Religion und die geschlechtliche Heuchelei | Die Rolle der Liebe im Leben eines Helden. Über Lassalle und Helene von Dönniges | Jugend und erste Zeit des Exils | Abenteuer eines Grünen | Eine Geschichte von der Entwicklung der Dinge. Über den revolutionären Onkel aus Schopfheim | Gedichte | Reitzel-Portraits | Emma Goldman. Über Robert Reitzel und ihre Kanzelrede | Gustav Landauer. Zu Robert Reitzel’s Gedächtnis

Welche Rolle spielt der Untertitel von Der arme Teufel?

Der Untertitel Robert Reitzel, vom Vormärz zum Haymarket präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.

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