Der Potsdamer Forte-Kreis - Autor, Ausgabe und bibliografische Daten
08.09.2026
Lesedauer: 9 min
Der Potsdamer Forte-Kreis von Christine Holste, Richard Faber auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Öffne die Seite für einen schnellen Faktencheck zum Buch.
Der Potsdamer Forte-Kreis: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details
Wer nach einem Buch von Christine Holste, Richard Faber aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Der Potsdamer Forte-Kreis eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Der Untertitel Eine utopische Intellektuellenassoziation zur europäischen Friedenssicherung ergänzt den Haupttitel Der Potsdamer Forte-Kreis sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Der Potsdamer Forte-Kreis wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Unter den vielen intellektuellen Gruppenbildungen, die seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts dem subkulturellen Leben im spät-wilhelminischen Deutschland Licht und Farbe gegeben haben, ragt der Forte-Kreis in vielfacher Hinsicht heraus. Er gewährt weniger Einblick in die Art und Weise, wie sich Intellektuelle im Zeichen gemeinsamer Weltanschauung zusammenschließen, als über die offen bleibende Form, sich in einem von ethischen Energien beflügelten utopischen Projekt über die eigene Zeit und ihre grundlegende Krise Klarheit zu verschaffen. Der Kern der Gruppe, der aus Erich Gutkind (1877–1965) und Frederik van Eeden (1860–1932) bestand, inaugurierte im Juni 1914 in Potsdam kurz vor Ausbruch des Weltkrieges eine Gründungstagung. An ihr nahmen weiterhin teil: der Lehrer Gutkinds, Gustav Landauer, dessen Freund Martin Buber, sowie Henri Borel, Poul Bjerre, Theodor Däubler und Florens Christian Rang. Die Beiträge des Sammelbandes charakterisieren den Forte-Kreis in der prismatischen Brechung seiner Mitglieder und einiger, die ihm nahestanden wie Walther Rathenau, R.M. Rilke und Romain Rolland. Studien zum Tolstoianismus, zur „Neuen Gemeinschaft“ und der Münchner Räterepublik klären wichtige Voraussetzungen und Folgen dieser ungewöhnlichen Intellektuellengruppe Als Veröffentlichungsdatum ist 2001 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Königshausen & Neumann in Würzburg, Germany.
Relevante Merkmale auf einen Blick
Innerhalb von Sachbuch bietet Der Potsdamer Forte-Kreis eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Verlagsname und Verlagsort - Königshausen & Neumann und Würzburg, Germany - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2001 lässt sich Der Potsdamer Forte-Kreis sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Im Kontext des Gesamtwerks von Christine Holste, Richard Faber lässt sich Der Potsdamer Forte-Kreis gezielt bibliografisch und thematisch einordnen.
Inhalte, Themen und Relevanz
Der Potsdamer Forte-Kreis lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Unter den vielen intellektuellen Gruppenbildungen, die seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts dem subkulturellen Leben im spät-wilhelminischen Deutschland Licht und Farbe gegeben haben, ragt der Forte-Kreis in vielfacher Hinsicht heraus. Er gewährt weniger Einblick in die Art und Weise, wie sich Intellektuelle im Zeichen gemeinsamer Weltanschauung zusammenschließen, als über die offen bleibende Form, sich in einem von ethischen Energien beflügelten utopischen Projekt über die eigene Zeit und ihre grundlegende Krise Klarheit zu verschaffen. Der Kern der Gruppe, der aus Erich Gutkind (1877–1965) und Frederik van Eeden (1860–1932) bestand, inaugurierte im Juni 1914 in Potsdam kurz vor Ausbruch des Weltkrieges eine Gründungstagung. An ihr nahmen weiterhin teil: der Lehrer Gutkinds, Gustav Landauer, dessen Freund Martin Buber, sowie Henri Borel, Poul Bjerre, Theodor Däubler und Florens Christian Rang. Die Beiträge des Sammelbandes charakterisieren den Forte-Kreis in der prismatischen Brechung seiner Mitglieder und einiger, die ihm nahestanden wie Walther Rathenau, R.M. Rilke und Romain Rolland. Studien zum Tolstoianismus, zur „Neuen Gemeinschaft“ und der Münchner Räterepublik klären wichtige Voraussetzungen und Folgen dieser ungewöhnlichen Intellektuellengruppe Die Kapitel- und Inhaltsübersicht macht deutlich, wie das Buch aufgebaut ist: Vorwort | Einleitung | Christine Holste: „Menschen von Potsdam“ – Der Forte-Kreis (1910–1915). Vergesellschaftungsversuch eines oppositionellen Zeitgeistes vor dem Ersten Weltkrieg | Historische Situation und utopische Reflexion am Vorabend des Ersten Weltkriegs | Michael Salewski 1914 oder der schwarze Peter | Edith Hanke: „Besinnet Euch!“ Tolstoianischer Pazifismus vor und im Ersten Welthrieg | Karin Bruns: Politische Utopie und ästhetisches Programm. Die „Neue Gemeinschaft“: Vorläufer oder Gegenentwurf zum Forte-Kreis? | Werner Graf: „Parallelaktion“ – Satire der Kulturkritik. Robert Musil über Walther Rathenau | Der Forte-Kreis im Prisma einiger seiner Mitglieder | Manfred Voigts: Martin Buber oder: Entscheidung und Gemeinschaft | Jan Fontijn: Frederik van Eeden oder die Jagd nach Schmetterlingen | Ulrich Linse: Vom „Gemeingeist“. Über Gustav Landauers Räteutopie | Bernhard Vogt: Frank Oppenheimers Utopie des „liberalen Sozialismus“ und der Forte-Kreis | Adalbert Rang: Florens Christian Rangs „Deutsche Bauhütte“ (1924) | Joachim W. Storck: „Ein ins Todestechnische verschlagener Geschäftsbetrieb“ – Rainer Maria Rilkes Kriegsgegnerschaft und Revolutionserwartung 1915–1919 | Manfred Bauschulte: Der gleiche und der einzige Herzschlag der Menschheit. Romain Rollands Vermächtnis in Verbindung mit Leben und Werk von Charles Péguy | Zwischen anarchistischem Spiritualismus und „Konservativer Revolution“ | Stefan Nienhaus: Konservative Zivilisationskritik und Utopie: Theodor Däumlings „Sendung“ | Richard Faber: Potsdamer Pfingsten. Politischer Spiritualismus im Vergleich Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Der Potsdamer Forte-Kreis thematisch schneller einzuordnen: History, Congresses, Utopias, OUR Brockhaus selection, Intellectuals, Sozialgeschichte, Forte-Kreis Seitenzahl und Ausgabeform - 243 Seiten im Format pocket - liefern zusätzliche Orientierung für Kauf- und Rechercheentscheidungen. Neben den Hauptverantwortlichen sind auch folgende Mitwirkende erfasst: Richard Faber (Editor), Christine Holste (Editor)
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Sowohl die ISBN-10 3826020413 als auch die ISBN-13 9783826020414 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL18266163W und OL26682520M, OL3649932M, OL22508658M besonders hilfreich. Verlag, Ort und Datum - Königshausen & Neumann, Würzburg, Germany und 2001 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes.
Die zentralen Metadaten zu Der Potsdamer Forte-Kreis
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Erscheinungsdatum: 2001
- Mitwirkende: Richard Faber (Editor), Christine Holste (Editor)
- ISBN-13: 9783826020414
- Untertitel: Eine utopische Intellektuellenassoziation zur europäischen Friedenssicherung
- Sprache: Deutsch
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Unter den vielen intellektuellen Gruppenbildungen, die seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts dem subkulturellen Leben im spät-wilhelminischen Deutschland Licht und Farbe gegeben haben, ragt der Forte-Kreis in vielfacher Hinsicht heraus. Er gewährt weniger Einblick in die Art und Weise, wie sich Intellektuelle im Zeichen gemeinsamer Weltanschauung zusammenschließen, als über die offen bleibende Form, sich in einem von ethischen Energien beflügelten utopischen Projekt über die eigene Zeit und ihre grundlegende Krise Klarheit zu verschaffen. Der Kern der Gruppe, der aus Erich Gutkind (1877–1965) und Frederik van Eeden (1860–1932) bestand, inaugurierte im Juni 1914 in Potsdam kurz vor Ausbruch des Weltkrieges eine Gründungstagung. An ihr nahmen weiterhin teil: der Lehrer Gutkinds, Gustav Landauer, dessen Freund Martin Buber, sowie Henri Borel, Poul Bjerre, Theodor Däubler und Florens Christian Rang. Die Beiträge des Sammelbandes charakterisieren den Forte-Kreis in der prismatischen Brechung seiner Mitglieder und einiger, die ihm nahestanden wie Walther Rathenau, R.M. Rilke und Romain Rolland. Studien zum Tolstoianismus, zur „Neuen Gemeinschaft“ und der Münchner Räterepublik klären wichtige Voraussetzungen und Folgen dieser ungewöhnlichen Intellektuellengruppe
- Verlag: Königshausen & Neumann
- Ort der Veröffentlichung: Würzburg, Germany
- Titel: Der Potsdamer Forte-Kreis
- Inhaltsübersicht: Vorwort | Einleitung | Christine Holste: „Menschen von Potsdam“ – Der Forte-Kreis (1910–1915). Vergesellschaftungsversuch eines oppositionellen Zeitgeistes vor dem Ersten Weltkrieg | Historische Situation und utopische Reflexion am Vorabend des Ersten Weltkriegs | Michael Salewski 1914 oder der schwarze Peter | Edith Hanke: „Besinnet Euch!“ Tolstoianischer Pazifismus vor und im Ersten Welthrieg | Karin Bruns: Politische Utopie und ästhetisches Programm. Die „Neue Gemeinschaft“: Vorläufer oder Gegenentwurf zum Forte-Kreis? | Werner Graf: „Parallelaktion“ – Satire der Kulturkritik. Robert Musil über Walther Rathenau | Der Forte-Kreis im Prisma einiger seiner Mitglieder | Manfred Voigts: Martin Buber oder: Entscheidung und Gemeinschaft | Jan Fontijn: Frederik van Eeden oder die Jagd nach Schmetterlingen | Ulrich Linse: Vom „Gemeingeist“. Über Gustav Landauers Räteutopie | Bernhard Vogt: Frank Oppenheimers Utopie des „liberalen Sozialismus“ und der Forte-Kreis | Adalbert Rang: Florens Christian Rangs „Deutsche Bauhütte“ (1924) | Joachim W. Storck: „Ein ins Todestechnische verschlagener Geschäftsbetrieb“ – Rainer Maria Rilkes Kriegsgegnerschaft und Revolutionserwartung 1915–1919 | Manfred Bauschulte: Der gleiche und der einzige Herzschlag der Menschheit. Romain Rollands Vermächtnis in Verbindung mit Leben und Werk von Charles Péguy | Zwischen anarchistischem Spiritualismus und „Konservativer Revolution“ | Stefan Nienhaus: Konservative Zivilisationskritik und Utopie: Theodor Däumlings „Sendung“ | Richard Faber: Potsdamer Pfingsten. Politischer Spiritualismus im Vergleich
- Externe Work-Referenz: OL18266163W
- Schlagwörter: History, Congresses, Utopias, OUR Brockhaus selection, Intellectuals, Sozialgeschichte, Forte-Kreis
- Maße der Ausgabe: 24 x x cm
- Autor beziehungsweise Autoren: Christine Holste, Richard Faber
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3826020413
- Format: pocket
- Umfang: 243 Seiten
- Externe Editionsreferenzen: OL26682520M, OL3649932M, OL22508658M
Relevanz für Suche und Einordnung
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Der Potsdamer Forte-Kreis, Christine Holste, Richard Faber, Sachbuch und History, Congresses, Utopias, OUR Brockhaus selection, Intellectuals, Sozialgeschichte, Forte-Kreis - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Eindeutige Referenzdaten wie 3826020413, 9783826020414 und OL18266163W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Häufige Fragen zu Der Potsdamer Forte-Kreis
Welche Rolle spielt der Untertitel von Der Potsdamer Forte-Kreis?
Der Untertitel Eine utopische Intellektuellenassoziation zur europäischen Friedenssicherung präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.
Worum handelt es sich bei Der Potsdamer Forte-Kreis?
Der Potsdamer Forte-Kreis ist ein Buch von Christine Holste, Richard Faber, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.
Welche Themen oder Kapitel umfasst das Buch?
Aus der Inhaltsübersicht ergeben sich folgende Schwerpunkte: Vorwort | Einleitung | Christine Holste: „Menschen von Potsdam“ – Der Forte-Kreis (1910–1915). Vergesellschaftungsversuch eines oppositionellen Zeitgeistes vor dem Ersten Weltkrieg | Historische Situation und utopische Reflexion am Vorabend des Ersten Weltkriegs | Michael Salewski 1914 oder der schwarze Peter | Edith Hanke: „Besinnet Euch!“ Tolstoianischer Pazifismus vor und im Ersten Welthrieg | Karin Bruns: Politische Utopie und ästhetisches Programm. Die „Neue Gemeinschaft“: Vorläufer oder Gegenentwurf zum Forte-Kreis? | Werner Graf: „Parallelaktion“ – Satire der Kulturkritik. Robert Musil über Walther Rathenau | Der Forte-Kreis im Prisma einiger seiner Mitglieder | Manfred Voigts: Martin Buber oder: Entscheidung und Gemeinschaft | Jan Fontijn: Frederik van Eeden oder die Jagd nach Schmetterlingen | Ulrich Linse: Vom „Gemeingeist“. Über Gustav Landauers Räteutopie | Bernhard Vogt: Frank Oppenheimers Utopie des „liberalen Sozialismus“ und der Forte-Kreis | Adalbert Rang: Florens Christian Rangs „Deutsche Bauhütte“ (1924) | Joachim W. Storck: „Ein ins Todestechnische verschlagener Geschäftsbetrieb“ – Rainer Maria Rilkes Kriegsgegnerschaft und Revolutionserwartung 1915–1919 | Manfred Bauschulte: Der gleiche und der einzige Herzschlag der Menschheit. Romain Rollands Vermächtnis in Verbindung mit Leben und Werk von Charles Péguy | Zwischen anarchistischem Spiritualismus und „Konservativer Revolution“ | Stefan Nienhaus: Konservative Zivilisationskritik und Utopie: Theodor Däumlings „Sendung“ | Richard Faber: Potsdamer Pfingsten. Politischer Spiritualismus im Vergleich
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags History, Congresses, Utopias, OUR Brockhaus selection, Intellectuals, Sozialgeschichte, Forte-Kreis, die die thematische Zuordnung erleichtern.
Externe Links
Hier findest du weitere ausgewählte Links.

