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Rirette Maîtrejean | Buchdetails & ISBN

08.09.2026

Lesedauer: 9 min

Rirette Maîtrejean von Lou Marin kurz erklärt: Worum es geht und welche Ausgabe vorliegt. So siehst du sofort, ob das Buch zu deiner Suche passt.

Rirette Maîtrejean | Buchdetails & ISBN

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08.09.2026

Rirette Maîtrejean - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Rirette Maîtrejean ist ein Werk von Lou Marin, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Mit dem Untertitel Attentatskritikerin, Anarchafeministin, Individualanarchistin wird bei Rirette Maîtrejean noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Rirette Maîtrejean wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Rirette Maîtrejean (1887–1968), Anarchafeministin und Individualanarchistin im französischen Milieu libre vor dem Ersten Weltkrieg, wandte sich in ihren Souvenirs d’anarchie (1913) entschieden gegen anarchistische Attentate und Raubüberfälle, von denen besonders die „Affäre Bonnot“ bis heute erinnert wird. Die daraus entstandenen konfliktgeladenen Diskussionen führten zur Schwächung der anarchistischen Massenbewegung beim Kriegseintritt Frankreichs 1914. Die staatliche Repressionswelle traf nicht nur das vielfach von Anarchafeministinnen geprägte lebensreformerische und individualanarchistische Milieu, sondern zwang auch alle anderen anarchistischen Strömungen (u.a. Syndikalismus, kommunistischer Anarchismus) dazu, Stellung zu beziehen. Rirette Maîtrejean argumentierte in den Zwanziger- und Dreißigerjahren gegen ihren ehemaligen Lebenspartner und Gesinnungsgenossen Victor Serge, als dieser als Konsequenz aus dem gescheiterten „Illegalismus“ den Staatsterror der jungen Sowjetunion befürwortete. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg begegnete sie Albert Camus, der ihre Erfahrungen in seiner Kritik des Nihilismus ausformulierte. Diese Biographie mit einer Auswahl übersetzter Artikel bietet die Möglichkeit, sich mit Leben und Werk der bisher im deutschsprachigen Raum unbekannten Rirette Maîtrejean auseinanderzusetzen Rirette Maîtrejean wurde am 2016 publiziert und dem Verlag Verlag Graswurzelrevolution mit Verlagsort Heidelberg, Germany zugeordnet.

Warum Rirette Maîtrejean relevant sein kann

Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2016 lässt sich Rirette Maîtrejean sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Verlagsname und Verlagsort - Verlag Graswurzelrevolution und Heidelberg, Germany - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Rirette Maîtrejean spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Im Kontext des Gesamtwerks von Lou Marin lässt sich Rirette Maîtrejean gezielt bibliografisch und thematisch einordnen.

Thematische Einordnung von Rirette Maîtrejean

Wer wissen möchte, worauf Rirette Maîtrejean inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Rirette Maîtrejean (1887–1968), Anarchafeministin und Individualanarchistin im französischen Milieu libre vor dem Ersten Weltkrieg, wandte sich in ihren Souvenirs d’anarchie (1913) entschieden gegen anarchistische Attentate und Raubüberfälle, von denen besonders die „Affäre Bonnot“ bis heute erinnert wird. Die daraus entstandenen konfliktgeladenen Diskussionen führten zur Schwächung der anarchistischen Massenbewegung beim Kriegseintritt Frankreichs 1914. Die staatliche Repressionswelle traf nicht nur das vielfach von Anarchafeministinnen geprägte lebensreformerische und individualanarchistische Milieu, sondern zwang auch alle anderen anarchistischen Strömungen (u.a. Syndikalismus, kommunistischer Anarchismus) dazu, Stellung zu beziehen. Rirette Maîtrejean argumentierte in den Zwanziger- und Dreißigerjahren gegen ihren ehemaligen Lebenspartner und Gesinnungsgenossen Victor Serge, als dieser als Konsequenz aus dem gescheiterten „Illegalismus“ den Staatsterror der jungen Sowjetunion befürwortete. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg begegnete sie Albert Camus, der ihre Erfahrungen in seiner Kritik des Nihilismus ausformulierte. Diese Biographie mit einer Auswahl übersetzter Artikel bietet die Möglichkeit, sich mit Leben und Werk der bisher im deutschsprachigen Raum unbekannten Rirette Maîtrejean auseinanderzusetzen Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Einleitung: Von der „Propaganda der Tat“ zur „Bande à Bonnot“ | Die Abrechnung: Rirette Maîtrejeans Flucht vor Zwangsheirat; die „Causeries populaires“, die Zeitung l’anarchie, ihre anarchafeministischen Positionen zur freien Liebe; ihre Rolle als individualanarchistische Attentatskritikerin. Die Bonnot-Affäre und der Prozess von 1913. Rirette Maîtrejeans Abrechnung in den Souvenirs d’anarchie. | Die Reaktionen: Das „Milieu“ libre und der zeitgenössische Anarchafeminismus; Syndikalismus, kommunistische AnarchistInnen und deren Stellungnahmen zu Rirette Maîtrejean. Repressionsangst als Hauptgrund für das Scheitern eines wirksamen Kriegswiderstands am Vorabend des Ersten Weltkriegs. | Die Schlussfolgerungen: Solidarität und zeitweiliger Bruch mit Victor Serge; Pierre Ruff und die Zwanzigerjahre; Rückblick auf die Zeit der Bonnot-Affäre in den Dreißigerjahren. Begegnungen mit Albert Camus und dessen theoretische Ausformulierung der Attentatskritik Rirette Maîtrejeans nach dem Zweiten Weltkrieg. | Anhang (Originalartikel, übersetzt von Andrea Schärer und Lou Marin) | Rirette Maîtrejean: Das Zusammenleben (1909) | Rirette Maîtrejean: Unanständigkeit, Prüderie (1911) | Rirette Maîtrejean: Und die Unseren? (1912) | Rirette Maîtrejean: Eine schlechte Tat (1931) | Rirette Maîtrejean: Pierre Ruff (1948) | Rirette Maîtrejean: Von Paris nach Barcelona (1959) | Anmerkungen | Französische Filme mit und über Rirette Maitrejean Über die Schlagwörter Biography, Anarchism, Anarchists, Women anarchists, Bonnot Gang lässt sich Rirette Maîtrejean auch in größeren Beständen gezielt auffinden. Neben den Hauptverantwortlichen sind auch folgende Mitwirkende erfasst: Andrea Schärer (Translator), Lou Marin (Translator)

Edition und bibliografische Einordnung

Durch die Kombination aus Verlag Graswurzelrevolution, Heidelberg, Germany und 2016 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Die Kombination aus ISBN-10 3939045268 und ISBN-13 9783939045267 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung. Die hinterlegten Angaben zu Format, Gewicht und Größe - pocket, 345 g und 20 x x cm - helfen bei der genauen Ausgabezuordnung. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL17820033W und OL26408920M besonders hilfreich.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Buchtitel: Rirette Maîtrejean
  2. Veröffentlicht am: 2016
  3. Weitere Beteiligte: Andrea Schärer (Translator), Lou Marin (Translator)
  4. Verlagsort: Heidelberg, Germany
  5. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783939045267
  6. Verfasst von: Lou Marin
  7. Schlagwörter: Biography, Anarchism, Anarchists, Women anarchists, Bonnot Gang
  8. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  9. Inhaltsübersicht: Einleitung: Von der „Propaganda der Tat“ zur „Bande à Bonnot“ | Die Abrechnung: Rirette Maîtrejeans Flucht vor Zwangsheirat; die „Causeries populaires“, die Zeitung l’anarchie, ihre anarchafeministischen Positionen zur freien Liebe; ihre Rolle als individualanarchistische Attentatskritikerin. Die Bonnot-Affäre und der Prozess von 1913. Rirette Maîtrejeans Abrechnung in den Souvenirs d’anarchie. | Die Reaktionen: Das „Milieu“ libre und der zeitgenössische Anarchafeminismus; Syndikalismus, kommunistische AnarchistInnen und deren Stellungnahmen zu Rirette Maîtrejean. Repressionsangst als Hauptgrund für das Scheitern eines wirksamen Kriegswiderstands am Vorabend des Ersten Weltkriegs. | Die Schlussfolgerungen: Solidarität und zeitweiliger Bruch mit Victor Serge; Pierre Ruff und die Zwanzigerjahre; Rückblick auf die Zeit der Bonnot-Affäre in den Dreißigerjahren. Begegnungen mit Albert Camus und dessen theoretische Ausformulierung der Attentatskritik Rirette Maîtrejeans nach dem Zweiten Weltkrieg. | Anhang (Originalartikel, übersetzt von Andrea Schärer und Lou Marin) | Rirette Maîtrejean: Das Zusammenleben (1909) | Rirette Maîtrejean: Unanständigkeit, Prüderie (1911) | Rirette Maîtrejean: Und die Unseren? (1912) | Rirette Maîtrejean: Eine schlechte Tat (1931) | Rirette Maîtrejean: Pierre Ruff (1948) | Rirette Maîtrejean: Von Paris nach Barcelona (1959) | Anmerkungen | Französische Filme mit und über Rirette Maitrejean
  10. Format: pocket
  11. Primäre Kategorie: Sachbuch
  12. Externe Editionsreferenzen: OL26408920M
  13. Open-Library-Work-ID: OL17820033W
  14. Ergänzender Titelzusatz: Attentatskritikerin, Anarchafeministin, Individualanarchistin
  15. Kurzbeschreibung: Rirette Maîtrejean (1887–1968), Anarchafeministin und Individualanarchistin im französischen Milieu libre vor dem Ersten Weltkrieg, wandte sich in ihren Souvenirs d’anarchie (1913) entschieden gegen anarchistische Attentate und Raubüberfälle, von denen besonders die „Affäre Bonnot“ bis heute erinnert wird. Die daraus entstandenen konfliktgeladenen Diskussionen führten zur Schwächung der anarchistischen Massenbewegung beim Kriegseintritt Frankreichs 1914. Die staatliche Repressionswelle traf nicht nur das vielfach von Anarchafeministinnen geprägte lebensreformerische und individualanarchistische Milieu, sondern zwang auch alle anderen anarchistischen Strömungen (u.a. Syndikalismus, kommunistischer Anarchismus) dazu, Stellung zu beziehen. Rirette Maîtrejean argumentierte in den Zwanziger- und Dreißigerjahren gegen ihren ehemaligen Lebenspartner und Gesinnungsgenossen Victor Serge, als dieser als Konsequenz aus dem gescheiterten „Illegalismus“ den Staatsterror der jungen Sowjetunion befürwortete. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg begegnete sie Albert Camus, der ihre Erfahrungen in seiner Kritik des Nihilismus ausformulierte. Diese Biographie mit einer Auswahl übersetzter Artikel bietet die Möglichkeit, sich mit Leben und Werk der bisher im deutschsprachigen Raum unbekannten Rirette Maîtrejean auseinanderzusetzen
  16. Abmessungen: 20 x x cm
  17. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3939045268
  18. Hinterlegtes Buchgewicht: 345 g
  19. Verlag: Verlag Graswurzelrevolution

Relevanz für Suche und Einordnung

Rirette Maîtrejean profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Lou Marin, Sachbuch und den Tags Biography, Anarchism, Anarchists, Women anarchists, Bonnot Gang, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3939045268, 9783939045267 und OL17820033W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.

Häufige Fragen zu Rirette Maîtrejean

Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?

Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Rirette Maîtrejean (1887–1968), Anarchafeministin und Individualanarchistin im französischen Milieu libre vor dem Ersten Weltkrieg, wandte sich in ihren Souvenirs d’anarchie (1913) entschieden gegen anarchistische Attentate und Raubüberfälle, von denen besonders die „Affäre Bonnot“ bis heute erinnert wird. Die daraus entstandenen konfliktgeladenen Diskussionen führten zur Schwächung der anarchistischen Massenbewegung beim Kriegseintritt Frankreichs 1914. Die staatliche Repressionswelle traf nicht nur das vielfach von Anarchafeministinnen geprägte lebensreformerische und individualanarchistische Milieu, sondern zwang auch alle anderen anarchistischen Strömungen (u.a. Syndikalismus, kommunistischer Anarchismus) dazu, Stellung zu beziehen. Rirette Maîtrejean argumentierte in den Zwanziger- und Dreißigerjahren gegen ihren ehemaligen Lebenspartner und Gesinnungsgenossen Victor Serge, als dieser als Konsequenz aus dem gescheiterten „Illegalismus“ den Staatsterror der jungen Sowjetunion befürwortete. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg begegnete sie Albert Camus, der ihre Erfahrungen in seiner Kritik des Nihilismus ausformulierte. Diese Biographie mit einer Auswahl übersetzter Artikel bietet die Möglichkeit, sich mit Leben und Werk der bisher im deutschsprachigen Raum unbekannten Rirette Maîtrejean auseinanderzusetzen

In welcher Sprache liegt das Buch vor?

Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags Biography, Anarchism, Anarchists, Women anarchists, Bonnot Gang bei der Einordnung.

Was verrät der Untertitel über Rirette Maîtrejean?

Mit Attentatskritikerin, Anarchafeministin, Individualanarchistin wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.

Wie ist das Buch aufgebaut?

Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Einleitung: Von der „Propaganda der Tat“ zur „Bande à Bonnot“ | Die Abrechnung: Rirette Maîtrejeans Flucht vor Zwangsheirat; die „Causeries populaires“, die Zeitung l’anarchie, ihre anarchafeministischen Positionen zur freien Liebe; ihre Rolle als individualanarchistische Attentatskritikerin. Die Bonnot-Affäre und der Prozess von 1913. Rirette Maîtrejeans Abrechnung in den Souvenirs d’anarchie. | Die Reaktionen: Das „Milieu“ libre und der zeitgenössische Anarchafeminismus; Syndikalismus, kommunistische AnarchistInnen und deren Stellungnahmen zu Rirette Maîtrejean. Repressionsangst als Hauptgrund für das Scheitern eines wirksamen Kriegswiderstands am Vorabend des Ersten Weltkriegs. | Die Schlussfolgerungen: Solidarität und zeitweiliger Bruch mit Victor Serge; Pierre Ruff und die Zwanzigerjahre; Rückblick auf die Zeit der Bonnot-Affäre in den Dreißigerjahren. Begegnungen mit Albert Camus und dessen theoretische Ausformulierung der Attentatskritik Rirette Maîtrejeans nach dem Zweiten Weltkrieg. | Anhang (Originalartikel, übersetzt von Andrea Schärer und Lou Marin) | Rirette Maîtrejean: Das Zusammenleben (1909) | Rirette Maîtrejean: Unanständigkeit, Prüderie (1911) | Rirette Maîtrejean: Und die Unseren? (1912) | Rirette Maîtrejean: Eine schlechte Tat (1931) | Rirette Maîtrejean: Pierre Ruff (1948) | Rirette Maîtrejean: Von Paris nach Barcelona (1959) | Anmerkungen | Französische Filme mit und über Rirette Maitrejean

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