Angst und Vorurteil | Buch, Verlag und Erscheinungsjahr
08.09.2026
Lesedauer: 11 min
Hier findest du zu Angst und Vorurteil von Gisela Bleibtreu-Ehrenberg die wichtigsten Infos zur Ausgabe. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.
Angst und Vorurteil - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN
Angst und Vorurteil von Gisela Bleibtreu-Ehrenberg ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Der Untertitel AIDS-Ängste als Gegenstand der Vorurteilsforschung ergänzt den Haupttitel Angst und Vorurteil sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Als Veröffentlichungsdatum ist 1989 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Rowohlt in Reinbek bei Hamburg.
Warum Angst und Vorurteil relevant sein kann
Angst und Vorurteil liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Auch das Veröffentlichungsdatum 1989 macht Angst und Vorurteil für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Die Angaben zu Rowohlt und Reinbek bei Hamburg stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Im Kontext des Gesamtwerks von Gisela Bleibtreu-Ehrenberg lässt sich Angst und Vorurteil gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Angst und Vorurteil auch für thematische Recherchen besonders relevant.
Was behandelt Angst und Vorurteil?
Die Kapitel- und Inhaltsübersicht macht deutlich, wie das Buch aufgebaut ist: Vorbemerkung | I. Zur Entwicklung der Vorurteilsforschung | 1. Ältere Ansätze der Vorurteilsforschung | 2. Persönlichkeitstheoretische Erklärungen der Vorurteilsforschung | 3. 'Sündenböcke' und 'Blitzableiter' als Opfer von Aggressionen | 4. Beziehungen zwischen Aggressor und Opfer | 5. Vorurteile als Bestandteil sozialen Lernens | II. Im Reich der Bilder | 1. Zur sprachlichen Weitergabe sozialer Urteile durch 'Wortbilder' | a) Stereotype | b) Images | 2. Zum Hervorrufen von Sozialverhalten durch 'Merk'-Male (Stigmata) | a) Begriffliche Abgrenzungen | b) Natürliche Stigmata (echte und falsche) | c) Künstliche Stigmata (lebenslange und temporäre, positive und negative) | d) Pseudo-Stigmata (Verbindung zwischen Stigma- und Ettikettierungstheorie) | 3. Zur Bedeutung, Wahrnehmung und Wirkung immanenter Bilder (Schemata) | a) Kindchen-Schema | b) Körper-Bewegungs-Schema | c) Ideomotorik und interaktionelle Identifikation | III. Zur Angst als Motor von Vorurteilshaftigkeit | 1. Religiös gespeiste Sexualangst und Vorurteile | 2. Aktives und passives Meideverhalten bei Tier und Mensch als Ausdruck von Angst vor Versehrung und Krankheiten | 3. 'Entmenschlichen' als Mittel zur Legitimation von Ausgrenzung und Ausstoßung | 4. Unterschiedliche Ängste führen zu unterschiedlich bedingten Vorurteilen | a) Nomisch bedingte Vorurteile verursachen Konformitätsdruck und Kritiklosigkeit | b) Das Instrumentalisieren vorurteilsbehafteter Ängste zahl sich meist aus | c) Ängste vor Krankheit, Versehrung und Tod sind leicht aktualisierbar und manipulierbar | d) Zur Bedeutung von Erstinformationen für die Entstehung der AIDS-Angst | e) Die Lehren der California-Schule: Angst macht böse | 5. Welche Strategien helfen gegen welche Vorurteile? | a) Hilft das kognitive Lernen 'besseren Wissens'? | b) Kann soziale Nähe Vorurteile korrigieren? | c) Die Bedeutung von Meinungsführern beim Vorurteilsabbau - Besonderheiten der AIDS-Diskussion | IV. AIDS-Angst und Ausgrenzungstendenzen | 1. Zur Geschichte unserer Angst vor Infektionskrankheiten | 2. AIDS ist keine Seuche | 3. Zum Wunsch nach hundertprozentiger Sicherheit vor AIDS | a) Angst um Kinder | b) Ängste im Pflegebreich | c) Kondome und 'Restrisiko' | 4. Der Ruf nach dem starken Staat | a) Traditionelle Autoritätsergebenheit | b) Schuldzuweisungen an 'Sündenböcke' und 'Blitzableiter' | c) Angst vor 'Desperados' | d) Abenteuerliche Hochrechnungen | e) Aufklärung muß up to date sein | V. Ängste und Vorurteile in Beratungssituationen | 1. Irrationale Ängste und heilsame Vorsicht | a) Neurotische AIDS-Ängste | b) Ängste um Krankheit, Tod und Sterben | c) Beratung muß für alle dasein | 2. Um den Test zentrierte Ängste und Vorurteile | a) Was der Test kann und nicht kann | b) Wer sollte sich testen lassen? | c) Angst vor Liebesverlust | VI. Echte, zugeschriebene und eingebildete Infektionsgefahren | 1. Angehörige definierter Hauptbetroffenen-Gruppen | a) Homosexuelle | b) I.v.-Drogenbenutzer | c) Prostituierte | 2. Gruppen mit verstecktem Infektionsrisiko | 3. Angehörige 'unschuldiger' Hauptbetroffenen-Gruppen: Bluter und Kinder | 4. Wodurch sich niemals AIDS holt | VII. Die Rolle der Medien | 1. 'Bad news is good news' | 2. Das Märchen vom 'Schwarzen AIDS' | 3. Andere Länder - andere AIDS-Vorurteile | 4. Medien konstruieren die Realität | VIII. Um- und Neulernen von Sexualität angesichts von AIDS | 1. Probleme mit Kondomen | a) Kondome sind nötig, aber nicht natürlich | b) Kondombenutzung muß gelernt werden | c) Kondonbenutzung ist nicht unmoralisch! | d) Frauenspezifische Probleme beim Kondomgebrauch | 2. Begriffsverwirrung um 'Sicheren Sex' | a) 'Safer Sex' | b) 'Safe Sex' | c) Petting | 3. Zum Ratschlag, Treue sei der beste Schutz | 4. AIDS-Aufklärung bei Jugendlichen | a) Kinder | b) Jugendliche | c) Schule und AIDS-Aufklärung | IX. AIDS und Ethik | 1. AIDS als 'ethische Immunschwäche'? | 2. Wissenschaftliche Thesen zu AIDS und Ethik | 3. Die Einstellung der Kirchen zur AIDS-Frage | a) AIDS als Herausforderung an die Kirchen | b) Stellungnahme der katholischen Kirche | c) Stellungnahme der evangelischen Kirche (EKD) | d) Die Fundamentalisten und ihre Sympathisanten | X. Zur Diskirminierung von Betroffenen im täglichen Leben - Tends und Schwerpunkte | XI. Gesamtgesellschaftliche Auswirkungen von AIDS-Vorurteilen | 1. Zur Instrumentalisierung von AIDS zu sachfremden Zwecken | 2. Hat AIDS auch positive Folgen? | 3. Falsche Zuschreibungen verhindern die AIDS-Verhütung | 4. Der Blick über Grenzen weckt Unbehagen | Anmerkungen | Literaturhinweise Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: Psychology, Research, Prejudices, Anxiety, Acquired Immunodeficiency Syndrome, Prejudice, AIDS phobia
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Verlag, Ort und Datum - Rowohlt, Reinbek bei Hamburg und 1989 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Die Open-Library-Zuordnung über OL4159722W und OL1944490M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Externe Work-Referenz: OL4159722W
- Titel: Angst und Vorurteil
- Publiziert bei: Rowohlt
- Schlagwörter: Psychology, Research, Prejudices, Anxiety, Acquired Immunodeficiency Syndrome, Prejudice, AIDS phobia
- Sprache: Deutsch
- Erscheinungsdatum: 1989
- Externe Editionsreferenzen: OL1944490M
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- ISBN-10: 3499182475
- Seitenzahl: 309
- Autor beziehungsweise Autoren: Gisela Bleibtreu-Ehrenberg
- Untertitel: AIDS-Ängste als Gegenstand der Vorurteilsforschung
- Verlagsort: Reinbek bei Hamburg
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Vorbemerkung | I. Zur Entwicklung der Vorurteilsforschung | 1. Ältere Ansätze der Vorurteilsforschung | 2. Persönlichkeitstheoretische Erklärungen der Vorurteilsforschung | 3. 'Sündenböcke' und 'Blitzableiter' als Opfer von Aggressionen | 4. Beziehungen zwischen Aggressor und Opfer | 5. Vorurteile als Bestandteil sozialen Lernens | II. Im Reich der Bilder | 1. Zur sprachlichen Weitergabe sozialer Urteile durch 'Wortbilder' | a) Stereotype | b) Images | 2. Zum Hervorrufen von Sozialverhalten durch 'Merk'-Male (Stigmata) | a) Begriffliche Abgrenzungen | b) Natürliche Stigmata (echte und falsche) | c) Künstliche Stigmata (lebenslange und temporäre, positive und negative) | d) Pseudo-Stigmata (Verbindung zwischen Stigma- und Ettikettierungstheorie) | 3. Zur Bedeutung, Wahrnehmung und Wirkung immanenter Bilder (Schemata) | a) Kindchen-Schema | b) Körper-Bewegungs-Schema | c) Ideomotorik und interaktionelle Identifikation | III. Zur Angst als Motor von Vorurteilshaftigkeit | 1. Religiös gespeiste Sexualangst und Vorurteile | 2. Aktives und passives Meideverhalten bei Tier und Mensch als Ausdruck von Angst vor Versehrung und Krankheiten | 3. 'Entmenschlichen' als Mittel zur Legitimation von Ausgrenzung und Ausstoßung | 4. Unterschiedliche Ängste führen zu unterschiedlich bedingten Vorurteilen | a) Nomisch bedingte Vorurteile verursachen Konformitätsdruck und Kritiklosigkeit | b) Das Instrumentalisieren vorurteilsbehafteter Ängste zahl sich meist aus | c) Ängste vor Krankheit, Versehrung und Tod sind leicht aktualisierbar und manipulierbar | d) Zur Bedeutung von Erstinformationen für die Entstehung der AIDS-Angst | e) Die Lehren der California-Schule: Angst macht böse | 5. Welche Strategien helfen gegen welche Vorurteile? | a) Hilft das kognitive Lernen 'besseren Wissens'? | b) Kann soziale Nähe Vorurteile korrigieren? | c) Die Bedeutung von Meinungsführern beim Vorurteilsabbau - Besonderheiten der AIDS-Diskussion | IV. AIDS-Angst und Ausgrenzungstendenzen | 1. Zur Geschichte unserer Angst vor Infektionskrankheiten | 2. AIDS ist keine Seuche | 3. Zum Wunsch nach hundertprozentiger Sicherheit vor AIDS | a) Angst um Kinder | b) Ängste im Pflegebreich | c) Kondome und 'Restrisiko' | 4. Der Ruf nach dem starken Staat | a) Traditionelle Autoritätsergebenheit | b) Schuldzuweisungen an 'Sündenböcke' und 'Blitzableiter' | c) Angst vor 'Desperados' | d) Abenteuerliche Hochrechnungen | e) Aufklärung muß up to date sein | V. Ängste und Vorurteile in Beratungssituationen | 1. Irrationale Ängste und heilsame Vorsicht | a) Neurotische AIDS-Ängste | b) Ängste um Krankheit, Tod und Sterben | c) Beratung muß für alle dasein | 2. Um den Test zentrierte Ängste und Vorurteile | a) Was der Test kann und nicht kann | b) Wer sollte sich testen lassen? | c) Angst vor Liebesverlust | VI. Echte, zugeschriebene und eingebildete Infektionsgefahren | 1. Angehörige definierter Hauptbetroffenen-Gruppen | a) Homosexuelle | b) I.v.-Drogenbenutzer | c) Prostituierte | 2. Gruppen mit verstecktem Infektionsrisiko | 3. Angehörige 'unschuldiger' Hauptbetroffenen-Gruppen: Bluter und Kinder | 4. Wodurch sich niemals AIDS holt | VII. Die Rolle der Medien | 1. 'Bad news is good news' | 2. Das Märchen vom 'Schwarzen AIDS' | 3. Andere Länder - andere AIDS-Vorurteile | 4. Medien konstruieren die Realität | VIII. Um- und Neulernen von Sexualität angesichts von AIDS | 1. Probleme mit Kondomen | a) Kondome sind nötig, aber nicht natürlich | b) Kondombenutzung muß gelernt werden | c) Kondonbenutzung ist nicht unmoralisch! | d) Frauenspezifische Probleme beim Kondomgebrauch | 2. Begriffsverwirrung um 'Sicheren Sex' | a) 'Safer Sex' | b) 'Safe Sex' | c) Petting | 3. Zum Ratschlag, Treue sei der beste Schutz | 4. AIDS-Aufklärung bei Jugendlichen | a) Kinder | b) Jugendliche | c) Schule und AIDS-Aufklärung | IX. AIDS und Ethik | 1. AIDS als 'ethische Immunschwäche'? | 2. Wissenschaftliche Thesen zu AIDS und Ethik | 3. Die Einstellung der Kirchen zur AIDS-Frage | a) AIDS als Herausforderung an die Kirchen | b) Stellungnahme der katholischen Kirche | c) Stellungnahme der evangelischen Kirche (EKD) | d) Die Fundamentalisten und ihre Sympathisanten | X. Zur Diskirminierung von Betroffenen im täglichen Leben - Tends und Schwerpunkte | XI. Gesamtgesellschaftliche Auswirkungen von AIDS-Vorurteilen | 1. Zur Instrumentalisierung von AIDS zu sachfremden Zwecken | 2. Hat AIDS auch positive Folgen? | 3. Falsche Zuschreibungen verhindern die AIDS-Verhütung | 4. Der Blick über Grenzen weckt Unbehagen | Anmerkungen | Literaturhinweise
Relevanz für Suche und Einordnung
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Angst und Vorurteil, Gisela Bleibtreu-Ehrenberg, Sachbuch und Psychology, Research, Prejudices, Anxiety, Acquired Immunodeficiency Syndrome, Prejudice, AIDS phobia - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar.
FAQ zu Angst und Vorurteil
Warum ist der Untertitel AIDS-Ängste als Gegenstand der Vorurteilsforschung wichtig?
Er hilft dabei, Angst und Vorurteil inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.
Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?
Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter Psychology, Research, Prejudices, Anxiety, Acquired Immunodeficiency Syndrome, Prejudice, AIDS phobia kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.
Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?
Die Ausgabe erschien am 1989 bei Rowohlt und ist dem Veröffentlichungsort Reinbek bei Hamburg zugeordnet.
Wie ist das Buch aufgebaut?
Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Vorbemerkung | I. Zur Entwicklung der Vorurteilsforschung | 1. Ältere Ansätze der Vorurteilsforschung | 2. Persönlichkeitstheoretische Erklärungen der Vorurteilsforschung | 3. 'Sündenböcke' und 'Blitzableiter' als Opfer von Aggressionen | 4. Beziehungen zwischen Aggressor und Opfer | 5. Vorurteile als Bestandteil sozialen Lernens | II. Im Reich der Bilder | 1. Zur sprachlichen Weitergabe sozialer Urteile durch 'Wortbilder' | a) Stereotype | b) Images | 2. Zum Hervorrufen von Sozialverhalten durch 'Merk'-Male (Stigmata) | a) Begriffliche Abgrenzungen | b) Natürliche Stigmata (echte und falsche) | c) Künstliche Stigmata (lebenslange und temporäre, positive und negative) | d) Pseudo-Stigmata (Verbindung zwischen Stigma- und Ettikettierungstheorie) | 3. Zur Bedeutung, Wahrnehmung und Wirkung immanenter Bilder (Schemata) | a) Kindchen-Schema | b) Körper-Bewegungs-Schema | c) Ideomotorik und interaktionelle Identifikation | III. Zur Angst als Motor von Vorurteilshaftigkeit | 1. Religiös gespeiste Sexualangst und Vorurteile | 2. Aktives und passives Meideverhalten bei Tier und Mensch als Ausdruck von Angst vor Versehrung und Krankheiten | 3. 'Entmenschlichen' als Mittel zur Legitimation von Ausgrenzung und Ausstoßung | 4. Unterschiedliche Ängste führen zu unterschiedlich bedingten Vorurteilen | a) Nomisch bedingte Vorurteile verursachen Konformitätsdruck und Kritiklosigkeit | b) Das Instrumentalisieren vorurteilsbehafteter Ängste zahl sich meist aus | c) Ängste vor Krankheit, Versehrung und Tod sind leicht aktualisierbar und manipulierbar | d) Zur Bedeutung von Erstinformationen für die Entstehung der AIDS-Angst | e) Die Lehren der California-Schule: Angst macht böse | 5. Welche Strategien helfen gegen welche Vorurteile? | a) Hilft das kognitive Lernen 'besseren Wissens'? | b) Kann soziale Nähe Vorurteile korrigieren? | c) Die Bedeutung von Meinungsführern beim Vorurteilsabbau - Besonderheiten der AIDS-Diskussion | IV. AIDS-Angst und Ausgrenzungstendenzen | 1. Zur Geschichte unserer Angst vor Infektionskrankheiten | 2. AIDS ist keine Seuche | 3. Zum Wunsch nach hundertprozentiger Sicherheit vor AIDS | a) Angst um Kinder | b) Ängste im Pflegebreich | c) Kondome und 'Restrisiko' | 4. Der Ruf nach dem starken Staat | a) Traditionelle Autoritätsergebenheit | b) Schuldzuweisungen an 'Sündenböcke' und 'Blitzableiter' | c) Angst vor 'Desperados' | d) Abenteuerliche Hochrechnungen | e) Aufklärung muß up to date sein | V. Ängste und Vorurteile in Beratungssituationen | 1. Irrationale Ängste und heilsame Vorsicht | a) Neurotische AIDS-Ängste | b) Ängste um Krankheit, Tod und Sterben | c) Beratung muß für alle dasein | 2. Um den Test zentrierte Ängste und Vorurteile | a) Was der Test kann und nicht kann | b) Wer sollte sich testen lassen? | c) Angst vor Liebesverlust | VI. Echte, zugeschriebene und eingebildete Infektionsgefahren | 1. Angehörige definierter Hauptbetroffenen-Gruppen | a) Homosexuelle | b) I.v.-Drogenbenutzer | c) Prostituierte | 2. Gruppen mit verstecktem Infektionsrisiko | 3. Angehörige 'unschuldiger' Hauptbetroffenen-Gruppen: Bluter und Kinder | 4. Wodurch sich niemals AIDS holt | VII. Die Rolle der Medien | 1. 'Bad news is good news' | 2. Das Märchen vom 'Schwarzen AIDS' | 3. Andere Länder - andere AIDS-Vorurteile | 4. Medien konstruieren die Realität | VIII. Um- und Neulernen von Sexualität angesichts von AIDS | 1. Probleme mit Kondomen | a) Kondome sind nötig, aber nicht natürlich | b) Kondombenutzung muß gelernt werden | c) Kondonbenutzung ist nicht unmoralisch! | d) Frauenspezifische Probleme beim Kondomgebrauch | 2. Begriffsverwirrung um 'Sicheren Sex' | a) 'Safer Sex' | b) 'Safe Sex' | c) Petting | 3. Zum Ratschlag, Treue sei der beste Schutz | 4. AIDS-Aufklärung bei Jugendlichen | a) Kinder | b) Jugendliche | c) Schule und AIDS-Aufklärung | IX. AIDS und Ethik | 1. AIDS als 'ethische Immunschwäche'? | 2. Wissenschaftliche Thesen zu AIDS und Ethik | 3. Die Einstellung der Kirchen zur AIDS-Frage | a) AIDS als Herausforderung an die Kirchen | b) Stellungnahme der katholischen Kirche | c) Stellungnahme der evangelischen Kirche (EKD) | d) Die Fundamentalisten und ihre Sympathisanten | X. Zur Diskirminierung von Betroffenen im täglichen Leben - Tends und Schwerpunkte | XI. Gesamtgesellschaftliche Auswirkungen von AIDS-Vorurteilen | 1. Zur Instrumentalisierung von AIDS zu sachfremden Zwecken | 2. Hat AIDS auch positive Folgen? | 3. Falsche Zuschreibungen verhindern die AIDS-Verhütung | 4. Der Blick über Grenzen weckt Unbehagen | Anmerkungen | Literaturhinweise
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