Das bleibende Thier - Worum geht es im Buch?
04.09.2026
Lesedauer: 12 min
Schneller Überblick zu Das bleibende Thier von Alban Nikolai Herbst mit den wichtigsten Buchangaben. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.
Das bleibende Thier: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details
Wer nach einem Buch von Alban Nikolai Herbst aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Das bleibende Thier eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Mit dem Untertitel Bamberger Elegien wird bei Das bleibende Thier noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Die Kurzbeschreibung von Das bleibende Thier zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Dass der Mensch biologisch betrachtet ein Tier ist, daran besteht kein Zweifel. Und doch würde wohl jeder Mensch diese Bezeichnung brüsk von sich weisen. Worin aber unterscheidet sich der Mensch vom Tier? Ist diese Differenz positiv, gar fortschrittlich – eine Bereicherung? Was hat es dem Menschen gebracht, das Fell abzustreifen und das „Thier“ zu bändigen? Das lyrische Ich versucht, darauf in dreizehn Elegien Antwort zu geben – wütend, klagend, beschwörend, trauernd, während der unaufhaltsame Fluss, die Regnitz, unter dem türhohen Bamberger Fenster vorüberzieht, aus dem der Blick auf den Kies, die Mauer, die lockenden Götter aus Stein geht. Die Gedanken fliehen rhythmisch strömend in die einsame Traurigkeit. Sonnenstrahlen, Regengüsse, Himmelfarben fluten vorbei, während der Körper – nach Luft ringend – schon im stürzenden Fluss treibt. Schwer ist sie, die drückende Kraft, betäubend die dröhnende Verzweiflung. Betäubt aber nicht das Verlangen, nicht der Wille nach schmerzender Lust, die hymnische Gier nach Zeugung und Leben. Die Liebe, gewiß, ist archicortisches Blitzen, synaptisches Feuern, nicht mehr, helle Signale der Evolution aus dem Großhirn – doch Feuern doch, Feuer! Sowie wir das spüren, ersteht es; indem wir’s sezieren, erlöscht es. Klügelnd sehen wir’s an wie Eltern Kleinkindersorgen, als wär Ironie in der Liebe vertraulich. Ließen wir’s nur ein Gefühl doch nur sein! Aufstrahlend schön macht es Dich Mutter, und Dich schön, den Sohn, und mich Vater, der dir die Schultern vererbte, die Illusionen zu tragen von Nähe durch Anderer Haut, die wir riechen, wenn uns der Schlaf abends gut nimmt, die Morganen, uns nährende, nahe, an deren unpragmatischen Bildern die Wissenschaft scheitert. Am Ton scheitert sie, entsinnt, an der Farbe, dem Ausdruck. Sie scheitert an der Emphase. Alle wir sind aus dem glühenden Irrtum gemacht. [.] Wie denn kam das? Was läßt uns spotten, wenn einer den Mond nicht für ein künftiges Lager benutzbarer Rohstoffe nimmt, sondern dem Schein glaubt des Mondes, dem Scheinen? Scheint er denn nicht? Bluten nicht Frauen noch immer nach seinem, nach einem Geheimnis, von dem man flüsterte unter dem Mondhof? Und scheute vor Achtung? Das ist vorbei? Das Wunder entheiligt zu Zweck. Aus Gehalt ward Gehälter. Design statt der Form als der transzendentalen Erscheinung. Ergriffensein ist nicht, kaum Rührung. Abstimmberechtigte stimmen, als wär sie von ihnen gemacht, über Natur ab, als wären sie selbst nicht mehr vegetativer Stoffwechsel ganz. Autonomie will das leugnen. Verfügbar und wurzellos aber, wer Herkunft nicht wahrhat. Herkunft bestimmt uns, bestimmte uns immer Die Ausgabe erschien am 2011 bei Elfenbein und ist dem Verlagsstandort Berlin zugeordnet.
Relevante Merkmale auf einen Blick
Für alle, die Bücher von Alban Nikolai Herbst recherchieren oder vergleichen, ist Das bleibende Thier eine relevante Ausgabe. Innerhalb von Sachbuch bietet Das bleibende Thier eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Dass Das bleibende Thier in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Verlagsname und Verlagsort - Elfenbein und Berlin - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Das bleibende Thier mit dem Datum 2011 eindeutig zuordenbar.
Worum geht es in Das bleibende Thier?
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Das bleibende Thier laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Dass der Mensch biologisch betrachtet ein Tier ist, daran besteht kein Zweifel. Und doch würde wohl jeder Mensch diese Bezeichnung brüsk von sich weisen. Worin aber unterscheidet sich der Mensch vom Tier? Ist diese Differenz positiv, gar fortschrittlich – eine Bereicherung? Was hat es dem Menschen gebracht, das Fell abzustreifen und das „Thier“ zu bändigen? Das lyrische Ich versucht, darauf in dreizehn Elegien Antwort zu geben – wütend, klagend, beschwörend, trauernd, während der unaufhaltsame Fluss, die Regnitz, unter dem türhohen Bamberger Fenster vorüberzieht, aus dem der Blick auf den Kies, die Mauer, die lockenden Götter aus Stein geht. Die Gedanken fliehen rhythmisch strömend in die einsame Traurigkeit. Sonnenstrahlen, Regengüsse, Himmelfarben fluten vorbei, während der Körper – nach Luft ringend – schon im stürzenden Fluss treibt. Schwer ist sie, die drückende Kraft, betäubend die dröhnende Verzweiflung. Betäubt aber nicht das Verlangen, nicht der Wille nach schmerzender Lust, die hymnische Gier nach Zeugung und Leben. Die Liebe, gewiß, ist archicortisches Blitzen, synaptisches Feuern, nicht mehr, helle Signale der Evolution aus dem Großhirn – doch Feuern doch, Feuer! Sowie wir das spüren, ersteht es; indem wir’s sezieren, erlöscht es. Klügelnd sehen wir’s an wie Eltern Kleinkindersorgen, als wär Ironie in der Liebe vertraulich. Ließen wir’s nur ein Gefühl doch nur sein! Aufstrahlend schön macht es Dich Mutter, und Dich schön, den Sohn, und mich Vater, der dir die Schultern vererbte, die Illusionen zu tragen von Nähe durch Anderer Haut, die wir riechen, wenn uns der Schlaf abends gut nimmt, die Morganen, uns nährende, nahe, an deren unpragmatischen Bildern die Wissenschaft scheitert. Am Ton scheitert sie, entsinnt, an der Farbe, dem Ausdruck. Sie scheitert an der Emphase. Alle wir sind aus dem glühenden Irrtum gemacht. [.] Wie denn kam das? Was läßt uns spotten, wenn einer den Mond nicht für ein künftiges Lager benutzbarer Rohstoffe nimmt, sondern dem Schein glaubt des Mondes, dem Scheinen? Scheint er denn nicht? Bluten nicht Frauen noch immer nach seinem, nach einem Geheimnis, von dem man flüsterte unter dem Mondhof? Und scheute vor Achtung? Das ist vorbei? Das Wunder entheiligt zu Zweck. Aus Gehalt ward Gehälter. Design statt der Form als der transzendentalen Erscheinung. Ergriffensein ist nicht, kaum Rührung. Abstimmberechtigte stimmen, als wär sie von ihnen gemacht, über Natur ab, als wären sie selbst nicht mehr vegetativer Stoffwechsel ganz. Autonomie will das leugnen. Verfügbar und wurzellos aber, wer Herkunft nicht wahrhat. Herkunft bestimmt uns, bestimmte uns immer Über die Schlagwörter Poetry (poetic works by one author), Humanity in art lässt sich Das bleibende Thier auch in größeren Beständen gezielt auffinden. Seitenzahl und Ausgabeform - 149 Seiten im Format pocket - liefern zusätzliche Orientierung für Kauf- und Rechercheentscheidungen.
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Durch die Kombination aus Elfenbein, Berlin und 2011 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Die Open-Library-Zuordnung über OL22605290W und OL30632642M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3941184105 als auch die ISBN-13 9783941184107 hinterlegt.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Autor beziehungsweise Autoren: Alban Nikolai Herbst
- Kurzbeschreibung: Dass der Mensch biologisch betrachtet ein Tier ist, daran besteht kein Zweifel. Und doch würde wohl jeder Mensch diese Bezeichnung brüsk von sich weisen. Worin aber unterscheidet sich der Mensch vom Tier? Ist diese Differenz positiv, gar fortschrittlich – eine Bereicherung? Was hat es dem Menschen gebracht, das Fell abzustreifen und das „Thier“ zu bändigen? Das lyrische Ich versucht, darauf in dreizehn Elegien Antwort zu geben – wütend, klagend, beschwörend, trauernd, während der unaufhaltsame Fluss, die Regnitz, unter dem türhohen Bamberger Fenster vorüberzieht, aus dem der Blick auf den Kies, die Mauer, die lockenden Götter aus Stein geht. Die Gedanken fliehen rhythmisch strömend in die einsame Traurigkeit. Sonnenstrahlen, Regengüsse, Himmelfarben fluten vorbei, während der Körper – nach Luft ringend – schon im stürzenden Fluss treibt. Schwer ist sie, die drückende Kraft, betäubend die dröhnende Verzweiflung. Betäubt aber nicht das Verlangen, nicht der Wille nach schmerzender Lust, die hymnische Gier nach Zeugung und Leben. Die Liebe, gewiß, ist archicortisches Blitzen, synaptisches Feuern, nicht mehr, helle Signale der Evolution aus dem Großhirn – doch Feuern doch, Feuer! Sowie wir das spüren, ersteht es; indem wir’s sezieren, erlöscht es. Klügelnd sehen wir’s an wie Eltern Kleinkindersorgen, als wär Ironie in der Liebe vertraulich. Ließen wir’s nur ein Gefühl doch nur sein! Aufstrahlend schön macht es Dich Mutter, und Dich schön, den Sohn, und mich Vater, der dir die Schultern vererbte, die Illusionen zu tragen von Nähe durch Anderer Haut, die wir riechen, wenn uns der Schlaf abends gut nimmt, die Morganen, uns nährende, nahe, an deren unpragmatischen Bildern die Wissenschaft scheitert. Am Ton scheitert sie, entsinnt, an der Farbe, dem Ausdruck. Sie scheitert an der Emphase. Alle wir sind aus dem glühenden Irrtum gemacht. [.] Wie denn kam das? Was läßt uns spotten, wenn einer den Mond nicht für ein künftiges Lager benutzbarer Rohstoffe nimmt, sondern dem Schein glaubt des Mondes, dem Scheinen? Scheint er denn nicht? Bluten nicht Frauen noch immer nach seinem, nach einem Geheimnis, von dem man flüsterte unter dem Mondhof? Und scheute vor Achtung? Das ist vorbei? Das Wunder entheiligt zu Zweck. Aus Gehalt ward Gehälter. Design statt der Form als der transzendentalen Erscheinung. Ergriffensein ist nicht, kaum Rührung. Abstimmberechtigte stimmen, als wär sie von ihnen gemacht, über Natur ab, als wären sie selbst nicht mehr vegetativer Stoffwechsel ganz. Autonomie will das leugnen. Verfügbar und wurzellos aber, wer Herkunft nicht wahrhat. Herkunft bestimmt uns, bestimmte uns immer
- Ergänzender Titelzusatz: Bamberger Elegien
- Seitenzahl: 149
- Format: pocket
- Open-Library-Editions-IDs: OL30632642M
- Titel: Das bleibende Thier
- Erscheinungsdatum: 2011
- Thematische Tags: Poetry (poetic works by one author), Humanity in art
- Externe Work-Referenz: OL22605290W
- Verlag: Elfenbein
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783941184107
- Sprache: Deutsch
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Verlagsort: Berlin
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3941184105
Warum sich Das bleibende Thier gut einordnen lässt
Die Verbindung aus Das bleibende Thier, Alban Nikolai Herbst, Sachbuch und Poetry (poetic works by one author), Humanity in art schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Eindeutige Referenzdaten wie 3941184105, 9783941184107 und OL22605290W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
FAQ zu Das bleibende Thier
Welche Verlagsangaben sind vorhanden?
Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 2011, der Verlag Elfenbein und der Verlagsort Berlin.
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags Poetry (poetic works by one author), Humanity in art, die die thematische Zuordnung erleichtern.
Worum handelt es sich bei Das bleibende Thier?
Das bleibende Thier ist ein Buch von Alban Nikolai Herbst, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.
Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?
Dass der Mensch biologisch betrachtet ein Tier ist, daran besteht kein Zweifel. Und doch würde wohl jeder Mensch diese Bezeichnung brüsk von sich weisen. Worin aber unterscheidet sich der Mensch vom Tier? Ist diese Differenz positiv, gar fortschrittlich – eine Bereicherung? Was hat es dem Menschen gebracht, das Fell abzustreifen und das „Thier“ zu bändigen? Das lyrische Ich versucht, darauf in dreizehn Elegien Antwort zu geben – wütend, klagend, beschwörend, trauernd, während der unaufhaltsame Fluss, die Regnitz, unter dem türhohen Bamberger Fenster vorüberzieht, aus dem der Blick auf den Kies, die Mauer, die lockenden Götter aus Stein geht. Die Gedanken fliehen rhythmisch strömend in die einsame Traurigkeit. Sonnenstrahlen, Regengüsse, Himmelfarben fluten vorbei, während der Körper – nach Luft ringend – schon im stürzenden Fluss treibt. Schwer ist sie, die drückende Kraft, betäubend die dröhnende Verzweiflung. Betäubt aber nicht das Verlangen, nicht der Wille nach schmerzender Lust, die hymnische Gier nach Zeugung und Leben. Die Liebe, gewiß, ist archicortisches Blitzen, synaptisches Feuern, nicht mehr, helle Signale der Evolution aus dem Großhirn – doch Feuern doch, Feuer! Sowie wir das spüren, ersteht es; indem wir’s sezieren, erlöscht es. Klügelnd sehen wir’s an wie Eltern Kleinkindersorgen, als wär Ironie in der Liebe vertraulich. Ließen wir’s nur ein Gefühl doch nur sein! Aufstrahlend schön macht es Dich Mutter, und Dich schön, den Sohn, und mich Vater, der dir die Schultern vererbte, die Illusionen zu tragen von Nähe durch Anderer Haut, die wir riechen, wenn uns der Schlaf abends gut nimmt, die Morganen, uns nährende, nahe, an deren unpragmatischen Bildern die Wissenschaft scheitert. Am Ton scheitert sie, entsinnt, an der Farbe, dem Ausdruck. Sie scheitert an der Emphase. Alle wir sind aus dem glühenden Irrtum gemacht. [.] Wie denn kam das? Was läßt uns spotten, wenn einer den Mond nicht für ein künftiges Lager benutzbarer Rohstoffe nimmt, sondern dem Schein glaubt des Mondes, dem Scheinen? Scheint er denn nicht? Bluten nicht Frauen noch immer nach seinem, nach einem Geheimnis, von dem man flüsterte unter dem Mondhof? Und scheute vor Achtung? Das ist vorbei? Das Wunder entheiligt zu Zweck. Aus Gehalt ward Gehälter. Design statt der Form als der transzendentalen Erscheinung. Ergriffensein ist nicht, kaum Rührung. Abstimmberechtigte stimmen, als wär sie von ihnen gemacht, über Natur ab, als wären sie selbst nicht mehr vegetativer Stoffwechsel ganz. Autonomie will das leugnen. Verfügbar und wurzellos aber, wer Herkunft nicht wahrhat. Herkunft bestimmt uns, bestimmte uns immer
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