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Die verlorenen Töchter - Inhalt, Kategorie und bibliografische Infos

03.09.2026

Lesedauer: 7 min

Die verlorenen Töchter von Silke Margherita Redolfi kurz erklärt: Worum es geht und welche Ausgabe vorliegt. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.

Die verlorenen Töchter - Inhalt, Kategorie und bibliografische Infos

Die verlorenen Töchter - Inhalt, Kategorie und bibliografische Infos

Die verlorenen Töchter: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details

Die verlorenen Töchter gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Silke Margherita Redolfi - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Der Zusatz Der Verlust des Schweizer Bürgerrechts bei der Heirat eines Ausländers. Rechtliche Situation und Lebensalltag ausgebürgerter Schweizerinnen bis 1952 schärft das Profil von Die verlorenen Töchter und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Die verlorenen Töchter wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Bis 1952 verloren Tausende von Schweizerinnen das Bürgerrecht, weil sie einen Ausländer heirateten. Für die betroffenen Frauen bedeutete der Verlust des Bürgerrechts eine Einschränkung ihrer Grundrechte. Ein unsicherer Aufenthaltsstatus in der Schweiz, Berufsverbote oder mangelnder Zugang zu Sozialunterstützung führte zu Diskriminierung und Ausgrenzung. Der Grund für den Verlust des Bürgerrechts lag in der sogenannten Heiratsregel, die der Braut das Bürgerrecht des Ehemanns aufzwang und in ganz Europa Anwendung fand. Während andere Staaten seit 1914 Reformen vorantrieben, verschärfte die Schweiz im Zweiten Weltkrieg sogar die Regel. Erst nach 1945, als der skandalöse Umgang mit ausgebürgerten Schweizerinnen im Krieg – etwa den verfolgten und ihrem Schicksal überlassenen Jüdinnen – ans Licht kam, gelang es Frauenorganisationen gemeinsam mit fortschrittlichen Politikern und Staatsrechtlern, im neuen Bürgerrechtsgesetz von 1952 eine Wende herbeizuführen. Silke Margherita Redolfi ergründet die Ursachen dieser Rechtsprechung, untersucht die Haltung der Behörden und geht den Schicksalen der Betroffenen nach. Die Studie macht deutlich, wie Behördenmacht, Ausgrenzung, Verfolgung und Staatsinteressen ineinandergriffen und wie die Schweizer Politik und die Rechtsauffassung vom sogenannten Gemeinwohl besonders im Zweiten Weltkrieg menschenverachtende Züge annahmen. Damit leistet sie einen Beitrag zur Schweizer Rechtsgeschichte und zur Schweiz im Zweiten Weltkrieg

Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe

Im Kontext des Gesamtwerks von Silke Margherita Redolfi lässt sich Die verlorenen Töchter gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Die verlorenen Töchter auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Innerhalb von Sachbuch bietet Die verlorenen Töchter eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Auch das Veröffentlichungsdatum 06.2019 macht Die verlorenen Töchter für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant.

Inhalt und thematische Schwerpunkte

Die Beschreibung zeigt, dass Die verlorenen Töchter klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Bis 1952 verloren Tausende von Schweizerinnen das Bürgerrecht, weil sie einen Ausländer heirateten. Für die betroffenen Frauen bedeutete der Verlust des Bürgerrechts eine Einschränkung ihrer Grundrechte. Ein unsicherer Aufenthaltsstatus in der Schweiz, Berufsverbote oder mangelnder Zugang zu Sozialunterstützung führte zu Diskriminierung und Ausgrenzung. Der Grund für den Verlust des Bürgerrechts lag in der sogenannten Heiratsregel, die der Braut das Bürgerrecht des Ehemanns aufzwang und in ganz Europa Anwendung fand. Während andere Staaten seit 1914 Reformen vorantrieben, verschärfte die Schweiz im Zweiten Weltkrieg sogar die Regel. Erst nach 1945, als der skandalöse Umgang mit ausgebürgerten Schweizerinnen im Krieg – etwa den verfolgten und ihrem Schicksal überlassenen Jüdinnen – ans Licht kam, gelang es Frauenorganisationen gemeinsam mit fortschrittlichen Politikern und Staatsrechtlern, im neuen Bürgerrechtsgesetz von 1952 eine Wende herbeizuführen. Silke Margherita Redolfi ergründet die Ursachen dieser Rechtsprechung, untersucht die Haltung der Behörden und geht den Schicksalen der Betroffenen nach. Die Studie macht deutlich, wie Behördenmacht, Ausgrenzung, Verfolgung und Staatsinteressen ineinandergriffen und wie die Schweizer Politik und die Rechtsauffassung vom sogenannten Gemeinwohl besonders im Zweiten Weltkrieg menschenverachtende Züge annahmen. Damit leistet sie einen Beitrag zur Schweizer Rechtsgeschichte und zur Schweiz im Zweiten Weltkrieg Über die Schlagwörter History, Law and legislation, Marriage law, Legal status, laws, Married women, Intercountry marriage, Historical & comparative linguistics, Loss of Citizenship lässt sich Die verlorenen Töchter auch in größeren Beständen gezielt auffinden.

ISBN, Revision und weitere Referenzdaten

Mit 3034015046 und 9783034015042 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben. Die Open-Library-Zuordnung über OL23501437W und OL46533125M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes.

Bibliografische Daten auf einen Blick

  1. ISBN-13: 9783034015042
  2. Primäre Kategorie: Sachbuch
  3. Veröffentlicht am: 06.2019
  4. Autor beziehungsweise Autoren: Silke Margherita Redolfi
  5. Untertitel: Der Verlust des Schweizer Bürgerrechts bei der Heirat eines Ausländers. Rechtliche Situation und Lebensalltag ausgebürgerter Schweizerinnen bis 1952
  6. Kurzbeschreibung: Bis 1952 verloren Tausende von Schweizerinnen das Bürgerrecht, weil sie einen Ausländer heirateten. Für die betroffenen Frauen bedeutete der Verlust des Bürgerrechts eine Einschränkung ihrer Grundrechte. Ein unsicherer Aufenthaltsstatus in der Schweiz, Berufsverbote oder mangelnder Zugang zu Sozialunterstützung führte zu Diskriminierung und Ausgrenzung. Der Grund für den Verlust des Bürgerrechts lag in der sogenannten Heiratsregel, die der Braut das Bürgerrecht des Ehemanns aufzwang und in ganz Europa Anwendung fand. Während andere Staaten seit 1914 Reformen vorantrieben, verschärfte die Schweiz im Zweiten Weltkrieg sogar die Regel. Erst nach 1945, als der skandalöse Umgang mit ausgebürgerten Schweizerinnen im Krieg – etwa den verfolgten und ihrem Schicksal überlassenen Jüdinnen – ans Licht kam, gelang es Frauenorganisationen gemeinsam mit fortschrittlichen Politikern und Staatsrechtlern, im neuen Bürgerrechtsgesetz von 1952 eine Wende herbeizuführen. Silke Margherita Redolfi ergründet die Ursachen dieser Rechtsprechung, untersucht die Haltung der Behörden und geht den Schicksalen der Betroffenen nach. Die Studie macht deutlich, wie Behördenmacht, Ausgrenzung, Verfolgung und Staatsinteressen ineinandergriffen und wie die Schweizer Politik und die Rechtsauffassung vom sogenannten Gemeinwohl besonders im Zweiten Weltkrieg menschenverachtende Züge annahmen. Damit leistet sie einen Beitrag zur Schweizer Rechtsgeschichte und zur Schweiz im Zweiten Weltkrieg
  7. ISBN-10: 3034015046
  8. Open-Library-Editions-IDs: OL46533125M
  9. Ausgabeform: hard
  10. Titel: Die verlorenen Töchter
  11. Thematische Tags: History, Law and legislation, Marriage law, Legal status, laws, Married women, Intercountry marriage, Historical & comparative linguistics, Loss of Citizenship
  12. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  13. Externe Work-Referenz: OL23501437W
  14. Verlag: Chronos Verlag

Auffindbarkeit und bibliografische Präzision

Die verlorenen Töchter profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Silke Margherita Redolfi, Sachbuch und den Tags History, Law and legislation, Marriage law, Legal status, laws, Married women, Intercountry marriage, Historical & comparative linguistics, Loss of Citizenship, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Eindeutige Referenzdaten wie 3034015046, 9783034015042 und OL23501437W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.

Häufige Fragen zu Die verlorenen Töchter

Was verrät der Untertitel über Die verlorenen Töchter?

Mit Der Verlust des Schweizer Bürgerrechts bei der Heirat eines Ausländers. Rechtliche Situation und Lebensalltag ausgebürgerter Schweizerinnen bis 1952 wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.

Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?

Bis 1952 verloren Tausende von Schweizerinnen das Bürgerrecht, weil sie einen Ausländer heirateten. Für die betroffenen Frauen bedeutete der Verlust des Bürgerrechts eine Einschränkung ihrer Grundrechte. Ein unsicherer Aufenthaltsstatus in der Schweiz, Berufsverbote oder mangelnder Zugang zu Sozialunterstützung führte zu Diskriminierung und Ausgrenzung. Der Grund für den Verlust des Bürgerrechts lag in der sogenannten Heiratsregel, die der Braut das Bürgerrecht des Ehemanns aufzwang und in ganz Europa Anwendung fand. Während andere Staaten seit 1914 Reformen vorantrieben, verschärfte die Schweiz im Zweiten Weltkrieg sogar die Regel. Erst nach 1945, als der skandalöse Umgang mit ausgebürgerten Schweizerinnen im Krieg – etwa den verfolgten und ihrem Schicksal überlassenen Jüdinnen – ans Licht kam, gelang es Frauenorganisationen gemeinsam mit fortschrittlichen Politikern und Staatsrechtlern, im neuen Bürgerrechtsgesetz von 1952 eine Wende herbeizuführen. Silke Margherita Redolfi ergründet die Ursachen dieser Rechtsprechung, untersucht die Haltung der Behörden und geht den Schicksalen der Betroffenen nach. Die Studie macht deutlich, wie Behördenmacht, Ausgrenzung, Verfolgung und Staatsinteressen ineinandergriffen und wie die Schweizer Politik und die Rechtsauffassung vom sogenannten Gemeinwohl besonders im Zweiten Weltkrieg menschenverachtende Züge annahmen. Damit leistet sie einen Beitrag zur Schweizer Rechtsgeschichte und zur Schweiz im Zweiten Weltkrieg

Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?

Mit 3034015046 und 9783034015042 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.

In welcher Sprache liegt das Buch vor?

Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags History, Law and legislation, Marriage law, Legal status, laws, Married women, Intercountry marriage, Historical & comparative linguistics, Loss of Citizenship bei der Einordnung.

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