Afrika – der vergessene Kontinent? - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe
03.09.2026
Lesedauer: 14 min
Alle Kerninfos zu Afrika – der vergessene Kontinent? von Werena Rosenke, Thomas Siepelmeyer auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Nützlich für alle, die gezielt prüfen statt nur überfliegen wollen.
Afrika – der vergessene Kontinent? im Überblick
Afrika – der vergessene Kontinent? von Werena Rosenke, Thomas Siepelmeyer ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Der Untertitel Zwischen selektiver Weltmarktintegration und ökologischen Katastrophen ergänzt den Haupttitel Afrika – der vergessene Kontinent? sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Die Kurzbeschreibung von Afrika – der vergessene Kontinent? zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Afrika gilt als der „Hunger- und Katastrophenkontinent“. Im Bewußtsein der „industrialisierten“ und sogenannten „entwickelten“ Welt steht Afrika gleichsam als Synonym für Hunger, Bürgerkrieg, korrupte Regierungen. Kaum Informationen gibt es über die alltägliche soziale Degradation und ökologische Zerstörung, die Afrika aufgrund der fortschreitenden Integration seiner Bergbau- und Agrarproduktion in den Weltmarkt erfährt. Untrennbar verbunden mit dieser Einbindung isolierter Sektoren und Regionen in den Weltmarkt sind die zunehmend schwierigeren Lebensbedingungen der großen Mehrheit der AfrikanerInnen. Sie werden vom Weltmarkt und von jeder Form von „Entwicklung“ „zwangsabgekoppelt“, sind überflüssig. Sie bezahlen aber über den Schuldendienst der hochverschuldeten Länder Afrikas die Kosten dieses Prozesses, der ihnen die Lebensgrundlage raubt. In diesem Buch beschäftigen wir uns vor allem mit den sozialen, ökologischen und volkswirtschaftliche Auswirkungen von Großprojekten im Minen- und Agrarsektor Afrikas. Autorinnen und Autoren aus Arika, Europa und den USA schreiben über die Krisengewinnler, multinationale Konzerne. Entwicklungsagenturen, aber auch die Bevölkerung der reichen, industrialisierten Welt sowie die Verlierer, Afrikas Menschen und die Natur. Berichtet wird auch über den aufkeimenden Widerstand und über erfolgversprechende Alternativen zum gegenwärtigen Entwicklungsmodell. Diese Modelle „nachhaltiger Entwicklung“ basieren auf dem reichen Erfahrungsschatz der afrikanischen Bevölkerung im angepaßten Umgang mit den lebenswichtigen Ressourcen. Das Buch enthält zahlreiche Karten, Abbildungen, Tabellen und Schaubilder Als Veröffentlichungsdatum ist 1991 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Unrast Verlag in Münster, Germany.
Warum Afrika – der vergessene Kontinent? relevant sein kann
Verlagsname und Verlagsort - Unrast Verlag und Münster, Germany - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Afrika – der vergessene Kontinent? auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Afrika – der vergessene Kontinent? einen gut klassifizierbaren Titel. Für alle, die Bücher von Werena Rosenke, Thomas Siepelmeyer recherchieren oder vergleichen, ist Afrika – der vergessene Kontinent? eine relevante Ausgabe. Das hinterlegte Publikationsdatum 1991 unterstützt dabei, Afrika – der vergessene Kontinent? zeitlich korrekt zu klassifizieren.
Worum geht es in Afrika – der vergessene Kontinent??
Wer wissen möchte, worauf Afrika – der vergessene Kontinent? inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Afrika gilt als der „Hunger- und Katastrophenkontinent“. Im Bewußtsein der „industrialisierten“ und sogenannten „entwickelten“ Welt steht Afrika gleichsam als Synonym für Hunger, Bürgerkrieg, korrupte Regierungen. Kaum Informationen gibt es über die alltägliche soziale Degradation und ökologische Zerstörung, die Afrika aufgrund der fortschreitenden Integration seiner Bergbau- und Agrarproduktion in den Weltmarkt erfährt. Untrennbar verbunden mit dieser Einbindung isolierter Sektoren und Regionen in den Weltmarkt sind die zunehmend schwierigeren Lebensbedingungen der großen Mehrheit der AfrikanerInnen. Sie werden vom Weltmarkt und von jeder Form von „Entwicklung“ „zwangsabgekoppelt“, sind überflüssig. Sie bezahlen aber über den Schuldendienst der hochverschuldeten Länder Afrikas die Kosten dieses Prozesses, der ihnen die Lebensgrundlage raubt. In diesem Buch beschäftigen wir uns vor allem mit den sozialen, ökologischen und volkswirtschaftliche Auswirkungen von Großprojekten im Minen- und Agrarsektor Afrikas. Autorinnen und Autoren aus Arika, Europa und den USA schreiben über die Krisengewinnler, multinationale Konzerne. Entwicklungsagenturen, aber auch die Bevölkerung der reichen, industrialisierten Welt sowie die Verlierer, Afrikas Menschen und die Natur. Berichtet wird auch über den aufkeimenden Widerstand und über erfolgversprechende Alternativen zum gegenwärtigen Entwicklungsmodell. Diese Modelle „nachhaltiger Entwicklung“ basieren auf dem reichen Erfahrungsschatz der afrikanischen Bevölkerung im angepaßten Umgang mit den lebenswichtigen Ressourcen. Das Buch enthält zahlreiche Karten, Abbildungen, Tabellen und Schaubilder Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Historische Schlaglichter und aktuelle Diskussion | Werena Rosenke: Pioniere der „friedlichen Arbeit“ und der „mutigen Tat“ – Kontinuiät und Hypothek des europäischen Kolonialismus in Afrika | Henning Heske: Der Traum vom Weltreich „Eurafrika“ – Von der Kolonialgeographie“ zur geographischen Entwicklungsforschung | Abreha Aseffa: Umweltkrise und nachhaltige Entwicklung in Afrika – Die afrikanische Krise | Angela König: Mehr Arbeit, weniger Einkommen | Konrad Melchers: Kein Thema für Afrika? – Ökologie in entwicklungspolitischen Konzeptionen und Afrika-Reports | Rohstoffe – Afrikas verlorener Reichtum | Thomas Siepelmeyer: Selektive Weltmarktintegration und ökologische Katastrophe – Afrikas Abhängigkeit vom Rohstoffexport | Axel Goldau, Thomas Siepelmeyer: Botswana – Südafrikas Hinterland – Eine einmalige Naturlandschaft wird für den Bergbau zerstört | Roger Moody: Rio Tinto Zinc – Das britische Bergbaumonster in Afrika | Thomas Siepelmeyer: Schwermineralabbau in Madagaskar – Tausende Hektar Regenwald sollen der alles verschlingenden Konsumgesellschaft geopfert werden | Usche Merk: … wo der Staub des Todes weht – Die Folgen der Asbestgewinnung in Mafefe, Südafrika | Thomas Siepelmeyer: Guinea – Das Mount Nimba Eisenerzprojekt – Um den Weltmarktpreis zu drücken, soll ein Naturschutzgebiet dran glauben | Thomas Siepelmeyer: „Entwicklung“ aus dem Leben gegriffen – Wie Mauretanien bald ohne Eisenerz, dafür aber mit umso mehr Schulden dasteht | Holger Schuhmann: Uran – Das Gold des Staates Niger? Niger subventioniert den europäschen Stromverbrauch auf Kosten seiner eigenen Entwicklung | Luke O. Onyekakeyah: Die Zerstörung des Jos-Plateau durch jahrzehntelangen Zinnabbau – Die wichtigste hydrographische Einheit Nigerias ist bedroht | Claus-Dieter König: Soziale und ökologische Folgen der Erdölförderung in Nigeria | Andreas Bernstorff: Der Müll der Reichen für die Armen – Der Greenpeace-Müllexportbericht zu Afrika | Die Krise der afrikanischen Landwirtschaft – Ansätze zu ihrer Überwindung | Thomas Siepelmeyer: Lonrho plc – Bestechung, Klientelwirtschaft, Rassismus – Die unendliche Geschichte von der Unersittlichkeit des größten Agrarproduzenten Afrikas | Jürgen Knirsch: David und Goliath – Afrikas Rolle auf dem Pestizid-Weltmarkt | Wilfred W. Asombang: Die Folgen der kolonialen Landpolitik in Namibia – Bedingungen für eine nachhaltige Entwicklung in einer postkolonialen Gesellschaft | Jörn Hößelbarth: Die Verhöhnung der afrikanischen Erfahrung – Bodendegradation als Ergebnis eines kanadischen Weizenfarmprojekts in der Basuto-Ebene Tansanias | Robert Mann: Entwicklungspolitik und das Desaster in der Sahelzone – Entwaldung in Gambia | Mohamed Suliman: Afrikas Bedrohung durch die globale Klimaveränderung – Afrika in den IPCC-Berichten | Axel Goldau: Landwirtschaft, Ökologie und Befreiungskampf in der Westsahara – Demokratische Arabische Republik Sahara | E.N. Koffi-Tessio: Entwaldung in Togo: Wo ist der Ausweg? | Das Grüne Gold – Die Vernichtung des Regenwaldes | Korinna Horta: Der letzte große Run auf das Grüne Gold – Die Zerstörung der Wälder Kameruns | Christoph Hart, Stephan Kirschbaum: Danzer, Holimex & Co: Regenwaldvernichtung in Zaire – Die Bedrohung der indigenen Waldbevölkerung durch industriellen Holzeinschlag | Die Autorinnen und Autoren | Index Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: Politics and government, Economic conditions, Environmental aspects, Social conditions, Economic aspects, Social aspects, Agricultural development projects, Mineral industries Der dokumentierte Umfang von 257 Seiten sowie das Format pocket geben einen guten ersten Eindruck von der Ausgabe. Auch die unter Werena Rosenke (Editor), Thomas Siepelmeyer (Editor) geführten Mitwirkenden tragen zur vollständigen bibliografischen Einordnung bei.
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Die Open-Library-Zuordnung über OL19055234W und OL19962226M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Die Kombination aus ISBN-10 3928300091 und ISBN-13 9783928300094 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung. Die Ausgabe ist über den Verlag Unrast Verlag, den Ort Münster, Germany und das Datum 1991 klar kontextualisiert.
Wichtige Buchdaten im Überblick
- Umfang: 257 Seiten
- Thematische Tags: Politics and government, Economic conditions, Environmental aspects, Social conditions, Economic aspects, Social aspects, Agricultural development projects, Mineral industries
- Maße der Ausgabe: 21 x 15 x 2 cm
- Verfasst von: Werena Rosenke, Thomas Siepelmeyer
- Kurzbeschreibung: Afrika gilt als der „Hunger- und Katastrophenkontinent“. Im Bewußtsein der „industrialisierten“ und sogenannten „entwickelten“ Welt steht Afrika gleichsam als Synonym für Hunger, Bürgerkrieg, korrupte Regierungen. Kaum Informationen gibt es über die alltägliche soziale Degradation und ökologische Zerstörung, die Afrika aufgrund der fortschreitenden Integration seiner Bergbau- und Agrarproduktion in den Weltmarkt erfährt. Untrennbar verbunden mit dieser Einbindung isolierter Sektoren und Regionen in den Weltmarkt sind die zunehmend schwierigeren Lebensbedingungen der großen Mehrheit der AfrikanerInnen. Sie werden vom Weltmarkt und von jeder Form von „Entwicklung“ „zwangsabgekoppelt“, sind überflüssig. Sie bezahlen aber über den Schuldendienst der hochverschuldeten Länder Afrikas die Kosten dieses Prozesses, der ihnen die Lebensgrundlage raubt. In diesem Buch beschäftigen wir uns vor allem mit den sozialen, ökologischen und volkswirtschaftliche Auswirkungen von Großprojekten im Minen- und Agrarsektor Afrikas. Autorinnen und Autoren aus Arika, Europa und den USA schreiben über die Krisengewinnler, multinationale Konzerne. Entwicklungsagenturen, aber auch die Bevölkerung der reichen, industrialisierten Welt sowie die Verlierer, Afrikas Menschen und die Natur. Berichtet wird auch über den aufkeimenden Widerstand und über erfolgversprechende Alternativen zum gegenwärtigen Entwicklungsmodell. Diese Modelle „nachhaltiger Entwicklung“ basieren auf dem reichen Erfahrungsschatz der afrikanischen Bevölkerung im angepaßten Umgang mit den lebenswichtigen Ressourcen. Das Buch enthält zahlreiche Karten, Abbildungen, Tabellen und Schaubilder
- Titel: Afrika – der vergessene Kontinent?
- Weitere Beteiligte: Werena Rosenke (Editor), Thomas Siepelmeyer (Editor)
- ISBN-10: 3928300091
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Open-Library-Editions-IDs: OL19962226M
- Sprache: Deutsch
- Ort der Veröffentlichung: Münster, Germany
- Externe Work-Referenz: OL19055234W
- Format: pocket
- Publiziert bei: Unrast Verlag
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Historische Schlaglichter und aktuelle Diskussion | Werena Rosenke: Pioniere der „friedlichen Arbeit“ und der „mutigen Tat“ – Kontinuiät und Hypothek des europäischen Kolonialismus in Afrika | Henning Heske: Der Traum vom Weltreich „Eurafrika“ – Von der Kolonialgeographie“ zur geographischen Entwicklungsforschung | Abreha Aseffa: Umweltkrise und nachhaltige Entwicklung in Afrika – Die afrikanische Krise | Angela König: Mehr Arbeit, weniger Einkommen | Konrad Melchers: Kein Thema für Afrika? – Ökologie in entwicklungspolitischen Konzeptionen und Afrika-Reports | Rohstoffe – Afrikas verlorener Reichtum | Thomas Siepelmeyer: Selektive Weltmarktintegration und ökologische Katastrophe – Afrikas Abhängigkeit vom Rohstoffexport | Axel Goldau, Thomas Siepelmeyer: Botswana – Südafrikas Hinterland – Eine einmalige Naturlandschaft wird für den Bergbau zerstört | Roger Moody: Rio Tinto Zinc – Das britische Bergbaumonster in Afrika | Thomas Siepelmeyer: Schwermineralabbau in Madagaskar – Tausende Hektar Regenwald sollen der alles verschlingenden Konsumgesellschaft geopfert werden | Usche Merk: … wo der Staub des Todes weht – Die Folgen der Asbestgewinnung in Mafefe, Südafrika | Thomas Siepelmeyer: Guinea – Das Mount Nimba Eisenerzprojekt – Um den Weltmarktpreis zu drücken, soll ein Naturschutzgebiet dran glauben | Thomas Siepelmeyer: „Entwicklung“ aus dem Leben gegriffen – Wie Mauretanien bald ohne Eisenerz, dafür aber mit umso mehr Schulden dasteht | Holger Schuhmann: Uran – Das Gold des Staates Niger? Niger subventioniert den europäschen Stromverbrauch auf Kosten seiner eigenen Entwicklung | Luke O. Onyekakeyah: Die Zerstörung des Jos-Plateau durch jahrzehntelangen Zinnabbau – Die wichtigste hydrographische Einheit Nigerias ist bedroht | Claus-Dieter König: Soziale und ökologische Folgen der Erdölförderung in Nigeria | Andreas Bernstorff: Der Müll der Reichen für die Armen – Der Greenpeace-Müllexportbericht zu Afrika | Die Krise der afrikanischen Landwirtschaft – Ansätze zu ihrer Überwindung | Thomas Siepelmeyer: Lonrho plc – Bestechung, Klientelwirtschaft, Rassismus – Die unendliche Geschichte von der Unersittlichkeit des größten Agrarproduzenten Afrikas | Jürgen Knirsch: David und Goliath – Afrikas Rolle auf dem Pestizid-Weltmarkt | Wilfred W. Asombang: Die Folgen der kolonialen Landpolitik in Namibia – Bedingungen für eine nachhaltige Entwicklung in einer postkolonialen Gesellschaft | Jörn Hößelbarth: Die Verhöhnung der afrikanischen Erfahrung – Bodendegradation als Ergebnis eines kanadischen Weizenfarmprojekts in der Basuto-Ebene Tansanias | Robert Mann: Entwicklungspolitik und das Desaster in der Sahelzone – Entwaldung in Gambia | Mohamed Suliman: Afrikas Bedrohung durch die globale Klimaveränderung – Afrika in den IPCC-Berichten | Axel Goldau: Landwirtschaft, Ökologie und Befreiungskampf in der Westsahara – Demokratische Arabische Republik Sahara | E.N. Koffi-Tessio: Entwaldung in Togo: Wo ist der Ausweg? | Das Grüne Gold – Die Vernichtung des Regenwaldes | Korinna Horta: Der letzte große Run auf das Grüne Gold – Die Zerstörung der Wälder Kameruns | Christoph Hart, Stephan Kirschbaum: Danzer, Holimex & Co: Regenwaldvernichtung in Zaire – Die Bedrohung der indigenen Waldbevölkerung durch industriellen Holzeinschlag | Die Autorinnen und Autoren | Index
- Erscheinungsdatum: 1991
- Ergänzender Titelzusatz: Zwischen selektiver Weltmarktintegration und ökologischen Katastrophen
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783928300094
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Die Verbindung aus Afrika – der vergessene Kontinent?, Werena Rosenke, Thomas Siepelmeyer, Sachbuch und Politics and government, Economic conditions, Environmental aspects, Social conditions, Economic aspects, Social aspects, Agricultural development projects, Mineral industries schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Eindeutige Referenzdaten wie 3928300091, 9783928300094 und OL19055234W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
FAQ zu Afrika – der vergessene Kontinent?
Welche Rolle spielt der Untertitel von Afrika – der vergessene Kontinent??
Der Untertitel Zwischen selektiver Weltmarktintegration und ökologischen Katastrophen präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.
Wie ist das Buch aufgebaut?
Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Historische Schlaglichter und aktuelle Diskussion | Werena Rosenke: Pioniere der „friedlichen Arbeit“ und der „mutigen Tat“ – Kontinuiät und Hypothek des europäischen Kolonialismus in Afrika | Henning Heske: Der Traum vom Weltreich „Eurafrika“ – Von der Kolonialgeographie“ zur geographischen Entwicklungsforschung | Abreha Aseffa: Umweltkrise und nachhaltige Entwicklung in Afrika – Die afrikanische Krise | Angela König: Mehr Arbeit, weniger Einkommen | Konrad Melchers: Kein Thema für Afrika? – Ökologie in entwicklungspolitischen Konzeptionen und Afrika-Reports | Rohstoffe – Afrikas verlorener Reichtum | Thomas Siepelmeyer: Selektive Weltmarktintegration und ökologische Katastrophe – Afrikas Abhängigkeit vom Rohstoffexport | Axel Goldau, Thomas Siepelmeyer: Botswana – Südafrikas Hinterland – Eine einmalige Naturlandschaft wird für den Bergbau zerstört | Roger Moody: Rio Tinto Zinc – Das britische Bergbaumonster in Afrika | Thomas Siepelmeyer: Schwermineralabbau in Madagaskar – Tausende Hektar Regenwald sollen der alles verschlingenden Konsumgesellschaft geopfert werden | Usche Merk: … wo der Staub des Todes weht – Die Folgen der Asbestgewinnung in Mafefe, Südafrika | Thomas Siepelmeyer: Guinea – Das Mount Nimba Eisenerzprojekt – Um den Weltmarktpreis zu drücken, soll ein Naturschutzgebiet dran glauben | Thomas Siepelmeyer: „Entwicklung“ aus dem Leben gegriffen – Wie Mauretanien bald ohne Eisenerz, dafür aber mit umso mehr Schulden dasteht | Holger Schuhmann: Uran – Das Gold des Staates Niger? Niger subventioniert den europäschen Stromverbrauch auf Kosten seiner eigenen Entwicklung | Luke O. Onyekakeyah: Die Zerstörung des Jos-Plateau durch jahrzehntelangen Zinnabbau – Die wichtigste hydrographische Einheit Nigerias ist bedroht | Claus-Dieter König: Soziale und ökologische Folgen der Erdölförderung in Nigeria | Andreas Bernstorff: Der Müll der Reichen für die Armen – Der Greenpeace-Müllexportbericht zu Afrika | Die Krise der afrikanischen Landwirtschaft – Ansätze zu ihrer Überwindung | Thomas Siepelmeyer: Lonrho plc – Bestechung, Klientelwirtschaft, Rassismus – Die unendliche Geschichte von der Unersittlichkeit des größten Agrarproduzenten Afrikas | Jürgen Knirsch: David und Goliath – Afrikas Rolle auf dem Pestizid-Weltmarkt | Wilfred W. Asombang: Die Folgen der kolonialen Landpolitik in Namibia – Bedingungen für eine nachhaltige Entwicklung in einer postkolonialen Gesellschaft | Jörn Hößelbarth: Die Verhöhnung der afrikanischen Erfahrung – Bodendegradation als Ergebnis eines kanadischen Weizenfarmprojekts in der Basuto-Ebene Tansanias | Robert Mann: Entwicklungspolitik und das Desaster in der Sahelzone – Entwaldung in Gambia | Mohamed Suliman: Afrikas Bedrohung durch die globale Klimaveränderung – Afrika in den IPCC-Berichten | Axel Goldau: Landwirtschaft, Ökologie und Befreiungskampf in der Westsahara – Demokratische Arabische Republik Sahara | E.N. Koffi-Tessio: Entwaldung in Togo: Wo ist der Ausweg? | Das Grüne Gold – Die Vernichtung des Regenwaldes | Korinna Horta: Der letzte große Run auf das Grüne Gold – Die Zerstörung der Wälder Kameruns | Christoph Hart, Stephan Kirschbaum: Danzer, Holimex & Co: Regenwaldvernichtung in Zaire – Die Bedrohung der indigenen Waldbevölkerung durch industriellen Holzeinschlag | Die Autorinnen und Autoren | Index
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Afrika gilt als der „Hunger- und Katastrophenkontinent“. Im Bewußtsein der „industrialisierten“ und sogenannten „entwickelten“ Welt steht Afrika gleichsam als Synonym für Hunger, Bürgerkrieg, korrupte Regierungen. Kaum Informationen gibt es über die alltägliche soziale Degradation und ökologische Zerstörung, die Afrika aufgrund der fortschreitenden Integration seiner Bergbau- und Agrarproduktion in den Weltmarkt erfährt. Untrennbar verbunden mit dieser Einbindung isolierter Sektoren und Regionen in den Weltmarkt sind die zunehmend schwierigeren Lebensbedingungen der großen Mehrheit der AfrikanerInnen. Sie werden vom Weltmarkt und von jeder Form von „Entwicklung“ „zwangsabgekoppelt“, sind überflüssig. Sie bezahlen aber über den Schuldendienst der hochverschuldeten Länder Afrikas die Kosten dieses Prozesses, der ihnen die Lebensgrundlage raubt. In diesem Buch beschäftigen wir uns vor allem mit den sozialen, ökologischen und volkswirtschaftliche Auswirkungen von Großprojekten im Minen- und Agrarsektor Afrikas. Autorinnen und Autoren aus Arika, Europa und den USA schreiben über die Krisengewinnler, multinationale Konzerne. Entwicklungsagenturen, aber auch die Bevölkerung der reichen, industrialisierten Welt sowie die Verlierer, Afrikas Menschen und die Natur. Berichtet wird auch über den aufkeimenden Widerstand und über erfolgversprechende Alternativen zum gegenwärtigen Entwicklungsmodell. Diese Modelle „nachhaltiger Entwicklung“ basieren auf dem reichen Erfahrungsschatz der afrikanischen Bevölkerung im angepaßten Umgang mit den lebenswichtigen Ressourcen. Das Buch enthält zahlreiche Karten, Abbildungen, Tabellen und Schaubilder
Welche ISBN-Nummern sind für diese Ausgabe hinterlegt?
Für diese Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3928300091 als auch die ISBN-13 9783928300094 verfügbar.
Externe Links
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