Abjekte Antike | Buchprofil und Inhaltsübersicht
01.09.2026
Lesedauer: 6 min
Alle Kerninfos zu Abjekte Antike von Daniel Wendt auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Ideal, um Relevanz, Ausgabe und Details schnell zu prüfen.

Abjekte Antike - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN
Abjekte Antike ist ein Werk von Daniel Wendt, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Die Obszönität Antiker Literatur Im Frankreich der Frühen Neuzeit fungiert als präzisierende Ergänzung zu Abjekte Antike und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Die Kurzbeschreibung von Abjekte Antike zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurden obszöne Texte in Frankreich zu einem Problem erklärt, das nun nicht mehr nur Frage der persönlichen Empörung war, sondern staatliche Zensur und Strafe nach sich zog. Gleichzeitig verlor die antike Literatur im Laufe des 17. Jahrhunderts zwar ihren paradigmatischen Status, das Sprechen über die Obszönität antiker Texte nahm dabei aber immens zu und rekurrierte weiterhin auf antike Autoritäten. Ausgehend von diesem Paradox untersucht die Studie den Umgang mit dem Phänomen antiker Obszönität in literaturtheoretischen, historischen und moralischen Diskursen vor allem des 17. und 18. Jahrhunderts. Vor dem Hintergrund eines festgestellten Bedeutungswandels von "obscenus" zu "obscène" spürt sie interdiskursive Elemente in Traktaten, Lexika, Briefen, Editionen und Übersetzungen auf und analysiert (antike) Obszönität als Kollektivsymbol humanistischen, höfischen, bürgerlichen, aufklärerischen und revolutionären Selbstverständnisses. Sie beschreibt dabei Obszönität als diskursives Moment dialektischer Distanzierung zwischen Interesse und Abstossung
Relevante Merkmale auf einen Blick
Abjekte Antike liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Innerhalb von Sachbuch bietet Abjekte Antike eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Abjekte Antike mit dem Datum 2020 eindeutig zuordenbar. Für alle, die Bücher von Daniel Wendt recherchieren oder vergleichen, ist Abjekte Antike eine relevante Ausgabe.
Inhalt und thematische Schwerpunkte
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Abjekte Antike laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurden obszöne Texte in Frankreich zu einem Problem erklärt, das nun nicht mehr nur Frage der persönlichen Empörung war, sondern staatliche Zensur und Strafe nach sich zog. Gleichzeitig verlor die antike Literatur im Laufe des 17. Jahrhunderts zwar ihren paradigmatischen Status, das Sprechen über die Obszönität antiker Texte nahm dabei aber immens zu und rekurrierte weiterhin auf antike Autoritäten. Ausgehend von diesem Paradox untersucht die Studie den Umgang mit dem Phänomen antiker Obszönität in literaturtheoretischen, historischen und moralischen Diskursen vor allem des 17. und 18. Jahrhunderts. Vor dem Hintergrund eines festgestellten Bedeutungswandels von "obscenus" zu "obscène" spürt sie interdiskursive Elemente in Traktaten, Lexika, Briefen, Editionen und Übersetzungen auf und analysiert (antike) Obszönität als Kollektivsymbol humanistischen, höfischen, bürgerlichen, aufklärerischen und revolutionären Selbstverständnisses. Sie beschreibt dabei Obszönität als diskursives Moment dialektischer Distanzierung zwischen Interesse und Abstossung Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Abjekte Antike thematisch schneller einzuordnen: History, Ancient Literature, Obscene words in literature
Edition und bibliografische Einordnung
Die Open-Library-Zuordnung über OL25421726W und OL34081210M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes.
Die zentralen Metadaten zu Abjekte Antike
- Ergänzender Titelzusatz: Die Obszönität Antiker Literatur Im Frankreich der Frühen Neuzeit
- Hinterlegtes Buchgewicht: 0.232
- Publiziert bei: Universitatsverlag Winter GmbH Heidelberg
- Externe Work-Referenz: OL25421726W
- Autor beziehungsweise Autoren: Daniel Wendt
- Veröffentlicht am: 2020
- Open-Library-Editions-IDs: OL34081210M
- Buchtitel: Abjekte Antike
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Thematische Tags: History, Ancient Literature, Obscene words in literature
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783825347246
- Kurzbeschreibung: Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurden obszöne Texte in Frankreich zu einem Problem erklärt, das nun nicht mehr nur Frage der persönlichen Empörung war, sondern staatliche Zensur und Strafe nach sich zog. Gleichzeitig verlor die antike Literatur im Laufe des 17. Jahrhunderts zwar ihren paradigmatischen Status, das Sprechen über die Obszönität antiker Texte nahm dabei aber immens zu und rekurrierte weiterhin auf antike Autoritäten. Ausgehend von diesem Paradox untersucht die Studie den Umgang mit dem Phänomen antiker Obszönität in literaturtheoretischen, historischen und moralischen Diskursen vor allem des 17. und 18. Jahrhunderts. Vor dem Hintergrund eines festgestellten Bedeutungswandels von "obscenus" zu "obscène" spürt sie interdiskursive Elemente in Traktaten, Lexika, Briefen, Editionen und Übersetzungen auf und analysiert (antike) Obszönität als Kollektivsymbol humanistischen, höfischen, bürgerlichen, aufklärerischen und revolutionären Selbstverständnisses. Sie beschreibt dabei Obszönität als diskursives Moment dialektischer Distanzierung zwischen Interesse und Abstossung
- Primäre Kategorie: Sachbuch
Relevanz für Suche und Einordnung
Die Verbindung aus Abjekte Antike, Daniel Wendt, Sachbuch und History, Ancient Literature, Obscene words in literature schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurden obszöne Texte in Frankreich zu einem Problem erklärt, das nun nicht mehr nur Frage der persönlichen Empörung war, sondern staatliche Zensur und Strafe nach sich zog. Gleichzeitig verlor die antike Literatur im Laufe des 17. Jahrhunderts zwar ihren paradigmatischen Status, das Sprechen über die Obszönität antiker Texte nahm dabei aber immens zu und rekurrierte weiterhin auf antike Autoritäten. Ausgehend von diesem Paradox untersucht die Studie den Umgang mit dem Phänomen antiker Obszönität in literaturtheoretischen, historischen und moralischen Diskursen vor allem des 17. und 18. Jahrhunderts. Vor dem Hintergrund eines festgestellten Bedeutungswandels von "obscenus" zu "obscène" spürt sie interdiskursive Elemente in Traktaten, Lexika, Briefen, Editionen und Übersetzungen auf und analysiert (antike) Obszönität als Kollektivsymbol humanistischen, höfischen, bürgerlichen, aufklärerischen und revolutionären Selbstverständnisses. Sie beschreibt dabei Obszönität als diskursives Moment dialektischer Distanzierung zwischen Interesse und Abstossung
Welche Rolle spielt der Untertitel von Abjekte Antike?
Der Untertitel Die Obszönität Antiker Literatur Im Frankreich der Frühen Neuzeit präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.
Wer sollte sich für Abjekte Antike interessieren?
Besonders relevant ist Abjekte Antike für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Daniel Wendt betrachten möchten.
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags History, Ancient Literature, Obscene words in literature, die die thematische Zuordnung erleichtern.
Externe Links
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