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Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen | Beschreibung und Metadaten

01.09.2026

Lesedauer: 7 min

Schneller Überblick zu Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen von Rudolf Fidler mit den wichtigsten Buchangaben. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.

Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen | Beschreibung und Metadaten

Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen | Beschreibung und Metadaten

01.09.2026

Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen von Rudolf Fidler ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Mit dem Untertitel Das Rosenkranzretabel zu Werl/Westfalen (1631) im Wirkfeld von Konfessionspolitik, Marienfrömmigkeit und Hexenglaube (phil. Diss.) wird bei Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Der Werler Rosenkranzaltar diente u.a. als Symbol religionspolitischer Gefolgschaft der Stadt Werl gegenüber ihrem Landesherrn und als von den Bürgern getragenes Propagandainstrument der Rekatholisierung. Darüber hinaus war er magisches Mittel zur Krisenbewältigung und langfristig angelegtes Objekt der Jenseitsvorsorge. Da es in Werl zeitgleich mit der Errichtung des Rosenkranzaltars zur Hinrichtung von etwa 70 Hexen gekommen ist, behandelt die vorliegende Arbeit ebenfalls, wie diese beiden Phänomene miteinander zusammenhängen. Als Fazit wird festgestellt, dass die frühneuzeitlichen Vorstellungen von Maria und den Hexen durch das Prinzip der Umkehrung miteinander verknüpft sind und auf einer theologisch begründeten Frauen- und Sexuakfeindlichkeit beruhen. Die Gestalten von Maria und den Hexen erweisen sich vor diesem Hintergrund als extreme Pole einer Sichtweise von Weiblichkeit, die wesentlich durch Idealisierung und Dämonisierung von Frauen gekennzeichnet ist. Kunstgeschichtliche Würdigung und ikonographische Erschließung des Altars runden die intersdisziplinär angelegte Arbeit ab Als Veröffentlichungsdatum ist 2002 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Margarita Verlag Köln in Köln.

Warum Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen relevant sein kann

Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2002 lässt sich Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Dass Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Rudolf Fidler beschäftigen möchten. Innerhalb von Sachbuch bietet Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Der Verlag Margarita Verlag Köln und der Verlagsort Köln liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe.

Thematische Einordnung von Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen

Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Der Werler Rosenkranzaltar diente u.a. als Symbol religionspolitischer Gefolgschaft der Stadt Werl gegenüber ihrem Landesherrn und als von den Bürgern getragenes Propagandainstrument der Rekatholisierung. Darüber hinaus war er magisches Mittel zur Krisenbewältigung und langfristig angelegtes Objekt der Jenseitsvorsorge. Da es in Werl zeitgleich mit der Errichtung des Rosenkranzaltars zur Hinrichtung von etwa 70 Hexen gekommen ist, behandelt die vorliegende Arbeit ebenfalls, wie diese beiden Phänomene miteinander zusammenhängen. Als Fazit wird festgestellt, dass die frühneuzeitlichen Vorstellungen von Maria und den Hexen durch das Prinzip der Umkehrung miteinander verknüpft sind und auf einer theologisch begründeten Frauen- und Sexuakfeindlichkeit beruhen. Die Gestalten von Maria und den Hexen erweisen sich vor diesem Hintergrund als extreme Pole einer Sichtweise von Weiblichkeit, die wesentlich durch Idealisierung und Dämonisierung von Frauen gekennzeichnet ist. Kunstgeschichtliche Würdigung und ikonographische Erschließung des Altars runden die intersdisziplinär angelegte Arbeit ab Aus dem Inhaltsverzeichnis ergeben sich die zentralen Themenfelder und Ordnungspunkte: Einleitung | 1 Konfessionspolitische Rahmenbedingungen des 16./17. Jahrhunderts am Hof des Landesherrn und die Funktion des Rosenkranzaltars als Symbol politischer Gefogschaft | 2 Konfessionsploitische Rahmenbedingungen des 16./17. Jahrhunderts in Werl und die Funktion des Rosenkranzaltars als identitätsstiftendes Medium | 3 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Werl zu Beginn des 17. Jahrunderts und die Funktion des Rosenkranzaltars als Mittel zur Krisenbewältigung | 4 Beziehungen des Werler Rosenkranzaltars zur Volksfrömmigkeit der Frühen Neuzeit | 5 Sozialkulturelle Rahmenbedingungen während des 16./17. Jahrhunderts im Deutschen Reich und ihrt Zusammenhang mit der Entwicklung von Marienverehrung und Hexenverfolgung | 6 Mentalitätsgeschichtliche Voraussetzungen der Hexenverbrennungen und der Rosenkranzaltarstiftung in Werl | 7 Religionsgeschichtliche Grundlagen des Rosenkranzgebets und des Werler Rosenkranzaltars | 8 Das Kunstobjekt Rosenkranzaltar | 9 Ursachen für den Bedeutungsverlust des Rosenkranzaltars nach 1661 | Schluss | Literatur

Edition und bibliografische Einordnung

Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL15624831W sowie die Editionszuordnungen OL24573146M referenzierbar. Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Margarita Verlag Köln, Köln und 2002 präzise ergänzt.

Wichtige Buchdaten im Überblick

  1. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3980041336
  2. Ort der Veröffentlichung: Köln
  3. Verlag: Margarita Verlag Köln
  4. Autor beziehungsweise Autoren: Rudolf Fidler
  5. Ausgabeform: pocket
  6. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Der Werler Rosenkranzaltar diente u.a. als Symbol religionspolitischer Gefolgschaft der Stadt Werl gegenüber ihrem Landesherrn und als von den Bürgern getragenes Propagandainstrument der Rekatholisierung. Darüber hinaus war er magisches Mittel zur Krisenbewältigung und langfristig angelegtes Objekt der Jenseitsvorsorge. Da es in Werl zeitgleich mit der Errichtung des Rosenkranzaltars zur Hinrichtung von etwa 70 Hexen gekommen ist, behandelt die vorliegende Arbeit ebenfalls, wie diese beiden Phänomene miteinander zusammenhängen. Als Fazit wird festgestellt, dass die frühneuzeitlichen Vorstellungen von Maria und den Hexen durch das Prinzip der Umkehrung miteinander verknüpft sind und auf einer theologisch begründeten Frauen- und Sexuakfeindlichkeit beruhen. Die Gestalten von Maria und den Hexen erweisen sich vor diesem Hintergrund als extreme Pole einer Sichtweise von Weiblichkeit, die wesentlich durch Idealisierung und Dämonisierung von Frauen gekennzeichnet ist. Kunstgeschichtliche Würdigung und ikonographische Erschließung des Altars runden die intersdisziplinär angelegte Arbeit ab
  7. Open-Library-Work-ID: OL15624831W
  8. Erscheinungsdatum: 2002
  9. Inhaltsübersicht: Einleitung | 1 Konfessionspolitische Rahmenbedingungen des 16./17. Jahrhunderts am Hof des Landesherrn und die Funktion des Rosenkranzaltars als Symbol politischer Gefogschaft | 2 Konfessionsploitische Rahmenbedingungen des 16./17. Jahrhunderts in Werl und die Funktion des Rosenkranzaltars als identitätsstiftendes Medium | 3 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Werl zu Beginn des 17. Jahrunderts und die Funktion des Rosenkranzaltars als Mittel zur Krisenbewältigung | 4 Beziehungen des Werler Rosenkranzaltars zur Volksfrömmigkeit der Frühen Neuzeit | 5 Sozialkulturelle Rahmenbedingungen während des 16./17. Jahrhunderts im Deutschen Reich und ihrt Zusammenhang mit der Entwicklung von Marienverehrung und Hexenverfolgung | 6 Mentalitätsgeschichtliche Voraussetzungen der Hexenverbrennungen und der Rosenkranzaltarstiftung in Werl | 7 Religionsgeschichtliche Grundlagen des Rosenkranzgebets und des Werler Rosenkranzaltars | 8 Das Kunstobjekt Rosenkranzaltar | 9 Ursachen für den Bedeutungsverlust des Rosenkranzaltars nach 1661 | Schluss | Literatur
  10. Externe Editionsreferenzen: OL24573146M
  11. Untertitel: Das Rosenkranzretabel zu Werl/Westfalen (1631) im Wirkfeld von Konfessionspolitik, Marienfrömmigkeit und Hexenglaube (phil. Diss.)
  12. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  13. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  14. Buchtitel: Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen

Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe

Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?

Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Der Werler Rosenkranzaltar diente u.a. als Symbol religionspolitischer Gefolgschaft der Stadt Werl gegenüber ihrem Landesherrn und als von den Bürgern getragenes Propagandainstrument der Rekatholisierung. Darüber hinaus war er magisches Mittel zur Krisenbewältigung und langfristig angelegtes Objekt der Jenseitsvorsorge. Da es in Werl zeitgleich mit der Errichtung des Rosenkranzaltars zur Hinrichtung von etwa 70 Hexen gekommen ist, behandelt die vorliegende Arbeit ebenfalls, wie diese beiden Phänomene miteinander zusammenhängen. Als Fazit wird festgestellt, dass die frühneuzeitlichen Vorstellungen von Maria und den Hexen durch das Prinzip der Umkehrung miteinander verknüpft sind und auf einer theologisch begründeten Frauen- und Sexuakfeindlichkeit beruhen. Die Gestalten von Maria und den Hexen erweisen sich vor diesem Hintergrund als extreme Pole einer Sichtweise von Weiblichkeit, die wesentlich durch Idealisierung und Dämonisierung von Frauen gekennzeichnet ist. Kunstgeschichtliche Würdigung und ikonographische Erschließung des Altars runden die intersdisziplinär angelegte Arbeit ab

Wer sollte sich für Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen interessieren?

Besonders relevant ist Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Rudolf Fidler betrachten möchten.

Welche Rolle spielt der Untertitel von Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen?

Der Untertitel Das Rosenkranzretabel zu Werl/Westfalen (1631) im Wirkfeld von Konfessionspolitik, Marienfrömmigkeit und Hexenglaube (phil. Diss.) präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.

Gibt es Informationen zum Inhaltsverzeichnis?

Ja, folgende Inhaltsübersicht ist hinterlegt: Einleitung | 1 Konfessionspolitische Rahmenbedingungen des 16./17. Jahrhunderts am Hof des Landesherrn und die Funktion des Rosenkranzaltars als Symbol politischer Gefogschaft | 2 Konfessionsploitische Rahmenbedingungen des 16./17. Jahrhunderts in Werl und die Funktion des Rosenkranzaltars als identitätsstiftendes Medium | 3 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Werl zu Beginn des 17. Jahrunderts und die Funktion des Rosenkranzaltars als Mittel zur Krisenbewältigung | 4 Beziehungen des Werler Rosenkranzaltars zur Volksfrömmigkeit der Frühen Neuzeit | 5 Sozialkulturelle Rahmenbedingungen während des 16./17. Jahrhunderts im Deutschen Reich und ihrt Zusammenhang mit der Entwicklung von Marienverehrung und Hexenverfolgung | 6 Mentalitätsgeschichtliche Voraussetzungen der Hexenverbrennungen und der Rosenkranzaltarstiftung in Werl | 7 Religionsgeschichtliche Grundlagen des Rosenkranzgebets und des Werler Rosenkranzaltars | 8 Das Kunstobjekt Rosenkranzaltar | 9 Ursachen für den Bedeutungsverlust des Rosenkranzaltars nach 1661 | Schluss | Literatur

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