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Briefwechsel 1890–1919 - Bibliografische Daten und Buchbeschreibung

01.09.2026

Lesedauer: 10 min

Alle Kerninfos zu Briefwechsel 1890–1919 von Gustav Landauer, Fritz Mauthner auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Öffne die Seite für einen schnellen Faktencheck zum Buch.

Briefwechsel 1890–1919 - Bibliografische Daten und Buchbeschreibung

Briefwechsel 1890–1919 - Bibliografische Daten und Buchbeschreibung

Alles Wichtige zu Briefwechsel 1890–1919

Briefwechsel 1890–1919 von Gustav Landauer, Fritz Mauthner ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Briefwechsel 1890–1919 den Fokus legt: Dieser Band enthält den etwa 600 Briefe umfassenden Briefwechsel zweier Schriftsteller des Kaiserreiches: Fritz Mauthner (1849–1923) und Gustav Landauer (1870–1919). Ihre Briefe sind das Zeugnis einer ungewöhnlichen Freundschaft und zugleich ein unschätzbares Dokument deutsch-jüdischer Geistesgeschichte. Die Herausgeber beschreiben diese einzigartige Dokumentation der Korrespondenz zwischen Landauer und Mauthner wie folgt: „‚Von dieser Briefsammlung darf in einem besonderen Sinne gesagt werden, daß sie den mit dem Leben vollzogenen Gang eines Menschen durch unser Zeitalter urkundlich darstellt. Gustav Landauer ist seinen Weg wirklich selber gegangen, menschlichen kreatürlichen Schritts. Er rannte nicht blindlings, und ließ sich nicht schieben, er war kein Doktrinär und kein Opportunist.’ Dies schrieb Martin Buber im Vorwort zur ersten Gustav Landauer gewidmeten Briefausgabe. ‚Gustav Landauer ging seinen Weg mitten durch unser Zeitalter.’ Dies ist auch der Eindruck den der hier vorliegende Briefwechsel beim Leser hinterläßt. Landauer war wie kaum einer in der Lage, von seinem Leben Rechenschaft zu geben, sich dem Anderen im Briefdialog zu öffnen, im Alltäglichen wie in philosophischer Reflexion präsent zu sein. Die Gewissenhaftigkeit, mit der er auch bei großer Arbeitsbelastung, als Übersetzer und freier Autor, auf die Person des Briefpartners eingeht – oft noch zwischen Mitternacht und Morgengrauen und in seitenlangen Briefen – zeugt von dem Wert, der dem Briefeschreiben beigemessen wird. Und: Der Landauer der Briefe bleibt sich von den frühesten Äußerungen der Schüler- und Studentenzeit bis hin zu den letzten Briefen aus dem Revolutionsgeschehen in frappierender Weise gleich; so sehr, daß man in den geschichtsphilosophischen Überlegungen des verliebten Heidelberger Studenten schon der Autor der Revolutionsschrift erkennen kann. Diese in hohem Maße mit sich identische Persönlichkeit, wie sie in Briefen und Tagebüchern zum Ausdruck kommt, scheint in Widerspruch zu stehen zur Persönlichkeit des äußeren Lebens, das von Brüchen, von Krisen, von dem politischen Scheitern eines Mannes gekennzeichnet ist, der wie kaum einer sich den wechselnden Strömungen seines Zeitalters ebenso aussetzte wie den Konflikten, die er auch als deutscher Jude und jüdischer Deutscher zu gewärtigen hatte. Landauer war ein Briefschreiber par excellence. Seine Briefe gehören zweifellos zu den herausragenden der Epoche. Der Sprachkritiker Fritz Mauthner hat sich der Herausforderung Landauers gestellt. Das Vertrauen zu dem soviel jüngeren Freund war so groß, daß er ihm sein Lebenswerk in unfertiger und ungeschützter Form zur Redaktion übergab und dem Freund damit einen theoretischen Schlüssel in die Hand legte, den er selbst nicht mehr zu gebrauchen vermochte.“ (Source: [aLibro](https://www.alibro.de/Biographien/Gustav-Landauer-Fritz-Mauthner-Briefwechsel-1890-1919::5245.html)) Die Ausgabe erschien am 1994 bei C.H. Beck und ist dem Verlagsstandort Munich, Germany zugeordnet.

Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe

Briefwechsel 1890–1919 ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Gustav Landauer, Fritz Mauthner beschäftigen möchten. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Briefwechsel 1890–1919 spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Die Angaben zu C.H. Beck und Munich, Germany stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Auch das Veröffentlichungsdatum 1994 macht Briefwechsel 1890–1919 für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant.

Inhalt und thematische Schwerpunkte

Die Beschreibung zeigt, dass Briefwechsel 1890–1919 klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Dieser Band enthält den etwa 600 Briefe umfassenden Briefwechsel zweier Schriftsteller des Kaiserreiches: Fritz Mauthner (1849–1923) und Gustav Landauer (1870–1919). Ihre Briefe sind das Zeugnis einer ungewöhnlichen Freundschaft und zugleich ein unschätzbares Dokument deutsch-jüdischer Geistesgeschichte. Die Herausgeber beschreiben diese einzigartige Dokumentation der Korrespondenz zwischen Landauer und Mauthner wie folgt: „‚Von dieser Briefsammlung darf in einem besonderen Sinne gesagt werden, daß sie den mit dem Leben vollzogenen Gang eines Menschen durch unser Zeitalter urkundlich darstellt. Gustav Landauer ist seinen Weg wirklich selber gegangen, menschlichen kreatürlichen Schritts. Er rannte nicht blindlings, und ließ sich nicht schieben, er war kein Doktrinär und kein Opportunist.’ Dies schrieb Martin Buber im Vorwort zur ersten Gustav Landauer gewidmeten Briefausgabe. ‚Gustav Landauer ging seinen Weg mitten durch unser Zeitalter.’ Dies ist auch der Eindruck den der hier vorliegende Briefwechsel beim Leser hinterläßt. Landauer war wie kaum einer in der Lage, von seinem Leben Rechenschaft zu geben, sich dem Anderen im Briefdialog zu öffnen, im Alltäglichen wie in philosophischer Reflexion präsent zu sein. Die Gewissenhaftigkeit, mit der er auch bei großer Arbeitsbelastung, als Übersetzer und freier Autor, auf die Person des Briefpartners eingeht – oft noch zwischen Mitternacht und Morgengrauen und in seitenlangen Briefen – zeugt von dem Wert, der dem Briefeschreiben beigemessen wird. Und: Der Landauer der Briefe bleibt sich von den frühesten Äußerungen der Schüler- und Studentenzeit bis hin zu den letzten Briefen aus dem Revolutionsgeschehen in frappierender Weise gleich; so sehr, daß man in den geschichtsphilosophischen Überlegungen des verliebten Heidelberger Studenten schon der Autor der Revolutionsschrift erkennen kann. Diese in hohem Maße mit sich identische Persönlichkeit, wie sie in Briefen und Tagebüchern zum Ausdruck kommt, scheint in Widerspruch zu stehen zur Persönlichkeit des äußeren Lebens, das von Brüchen, von Krisen, von dem politischen Scheitern eines Mannes gekennzeichnet ist, der wie kaum einer sich den wechselnden Strömungen seines Zeitalters ebenso aussetzte wie den Konflikten, die er auch als deutscher Jude und jüdischer Deutscher zu gewärtigen hatte. Landauer war ein Briefschreiber par excellence. Seine Briefe gehören zweifellos zu den herausragenden der Epoche. Der Sprachkritiker Fritz Mauthner hat sich der Herausforderung Landauers gestellt. Das Vertrauen zu dem soviel jüngeren Freund war so groß, daß er ihm sein Lebenswerk in unfertiger und ungeschützter Form zur Redaktion übergab und dem Freund damit einen theoretischen Schlüssel in die Hand legte, den er selbst nicht mehr zu gebrauchen vermochte.“ (Source: [aLibro](https://www.alibro.de/Biographien/Gustav-Landauer-Fritz-Mauthner-Briefwechsel-1890-1919::5245.html)) Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: Vorwort | Editorische Notiz | Einleitung | Abbildungen | Briefe der Jahre 1890–1919 | Anhang | Siglen und Abkürzungen | Anmerkungen zu den Briefen 1890–1919 | Benutzte Archive und Bibliotheken | Verzeichnis der verwendeten Literatur | Verzeichnis der Briefe und ihrer Fundorte | Register Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: Correspondence, Socialists, Anarchists Seitenzahl und Ausgabeform - 562 Seiten im Format hard - liefern zusätzliche Orientierung für Kauf- und Rechercheentscheidungen. Zusätzliche Beiträge oder editorische Beteiligungen werden unter Hanna Delf (Editor), Julius H. Schoeps (Editor) geführt.

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch C.H. Beck, Munich, Germany und 1994 präzise ergänzt. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL2103896W und OL902932M besonders hilfreich. Mit 3406386571 und 9783406386572 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Externe Work-Referenz: OL2103896W
  2. Veröffentlicht am: 1994
  3. ISBN-10: 3406386571
  4. Autor beziehungsweise Autoren: Gustav Landauer, Fritz Mauthner
  5. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  6. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783406386572
  7. Schlagwörter: Correspondence, Socialists, Anarchists
  8. Ort der Veröffentlichung: Munich, Germany
  9. Kurzbeschreibung: Dieser Band enthält den etwa 600 Briefe umfassenden Briefwechsel zweier Schriftsteller des Kaiserreiches: Fritz Mauthner (1849–1923) und Gustav Landauer (1870–1919). Ihre Briefe sind das Zeugnis einer ungewöhnlichen Freundschaft und zugleich ein unschätzbares Dokument deutsch-jüdischer Geistesgeschichte. Die Herausgeber beschreiben diese einzigartige Dokumentation der Korrespondenz zwischen Landauer und Mauthner wie folgt: „‚Von dieser Briefsammlung darf in einem besonderen Sinne gesagt werden, daß sie den mit dem Leben vollzogenen Gang eines Menschen durch unser Zeitalter urkundlich darstellt. Gustav Landauer ist seinen Weg wirklich selber gegangen, menschlichen kreatürlichen Schritts. Er rannte nicht blindlings, und ließ sich nicht schieben, er war kein Doktrinär und kein Opportunist.’ Dies schrieb Martin Buber im Vorwort zur ersten Gustav Landauer gewidmeten Briefausgabe. ‚Gustav Landauer ging seinen Weg mitten durch unser Zeitalter.’ Dies ist auch der Eindruck den der hier vorliegende Briefwechsel beim Leser hinterläßt. Landauer war wie kaum einer in der Lage, von seinem Leben Rechenschaft zu geben, sich dem Anderen im Briefdialog zu öffnen, im Alltäglichen wie in philosophischer Reflexion präsent zu sein. Die Gewissenhaftigkeit, mit der er auch bei großer Arbeitsbelastung, als Übersetzer und freier Autor, auf die Person des Briefpartners eingeht – oft noch zwischen Mitternacht und Morgengrauen und in seitenlangen Briefen – zeugt von dem Wert, der dem Briefeschreiben beigemessen wird. Und: Der Landauer der Briefe bleibt sich von den frühesten Äußerungen der Schüler- und Studentenzeit bis hin zu den letzten Briefen aus dem Revolutionsgeschehen in frappierender Weise gleich; so sehr, daß man in den geschichtsphilosophischen Überlegungen des verliebten Heidelberger Studenten schon der Autor der Revolutionsschrift erkennen kann. Diese in hohem Maße mit sich identische Persönlichkeit, wie sie in Briefen und Tagebüchern zum Ausdruck kommt, scheint in Widerspruch zu stehen zur Persönlichkeit des äußeren Lebens, das von Brüchen, von Krisen, von dem politischen Scheitern eines Mannes gekennzeichnet ist, der wie kaum einer sich den wechselnden Strömungen seines Zeitalters ebenso aussetzte wie den Konflikten, die er auch als deutscher Jude und jüdischer Deutscher zu gewärtigen hatte. Landauer war ein Briefschreiber par excellence. Seine Briefe gehören zweifellos zu den herausragenden der Epoche. Der Sprachkritiker Fritz Mauthner hat sich der Herausforderung Landauers gestellt. Das Vertrauen zu dem soviel jüngeren Freund war so groß, daß er ihm sein Lebenswerk in unfertiger und ungeschützter Form zur Redaktion übergab und dem Freund damit einen theoretischen Schlüssel in die Hand legte, den er selbst nicht mehr zu gebrauchen vermochte.“ (Source: [aLibro](https://www.alibro.de/Biographien/Gustav-Landauer-Fritz-Mauthner-Briefwechsel-1890-1919::5245.html))
  10. Seitenzahl: 562
  11. Weitere Beteiligte: Hanna Delf (Editor), Julius H. Schoeps (Editor)
  12. Publiziert bei: C.H. Beck
  13. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  14. Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Vorwort | Editorische Notiz | Einleitung | Abbildungen | Briefe der Jahre 1890–1919 | Anhang | Siglen und Abkürzungen | Anmerkungen zu den Briefen 1890–1919 | Benutzte Archive und Bibliotheken | Verzeichnis der verwendeten Literatur | Verzeichnis der Briefe und ihrer Fundorte | Register
  15. Format: hard
  16. Abmessungen: 23 x x cm
  17. Titel: Briefwechsel 1890–1919
  18. Externe Editionsreferenzen: OL902932M

Auffindbarkeit und bibliografische Präzision

Die Verbindung aus Briefwechsel 1890–1919, Gustav Landauer, Fritz Mauthner, Sachbuch und Correspondence, Socialists, Anarchists schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3406386571, 9783406386572 und OL2103896W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.

Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe

In welcher Sprache liegt das Buch vor?

Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags Correspondence, Socialists, Anarchists bei der Einordnung.

Welche Verlagsangaben sind vorhanden?

Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 1994, der Verlag C.H. Beck und der Verlagsort Munich, Germany.

Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?

Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL2103896W sowie die Editions-IDs OL902932M referenzierbar.

Wie ist das Buch aufgebaut?

Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Vorwort | Editorische Notiz | Einleitung | Abbildungen | Briefe der Jahre 1890–1919 | Anhang | Siglen und Abkürzungen | Anmerkungen zu den Briefen 1890–1919 | Benutzte Archive und Bibliotheken | Verzeichnis der verwendeten Literatur | Verzeichnis der Briefe und ihrer Fundorte | Register

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