Das Duell im Alten Reich | Buch, Verlag und Erscheinungsjahr
29.08.2026
Lesedauer: 7 min
Alle Kerninfos zu Das Duell im Alten Reich von Ulrike Ludwig auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.

Das Duell im Alten Reich von Ulrike Ludwig - Informationen zur Ausgabe
Das Duell im Alten Reich von Ulrike Ludwig ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Der Untertitel Transformation und Variationen frühneuzeitlicher Ehrkonflikte ergänzt den Haupttitel Das Duell im Alten Reich sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Inhaltlich lässt sich Das Duell im Alten Reich folgendermaßen zusammenfassen: Am Beginn der Habilitationsschrift von Ulrike Ludwig steht die Frage: Was ist ein Duell? Die irritierende Antwort lautet: Ein Duell war im Alten Reich bis ins 18. Jahrhundert keineswegs jener verabredete, regelhafte und mit tödlichen Waffen ausgefochtene Ehrenzweikampf unter Männern der ?besseren Gesellschaft±, der uns aus der Lektüre von Effi Briest oder den Mantel- und Degenfilmen der Kindheit vertraut ist. Als Duell wurde vielmehr ein recht unspezifisches Spektrum an gewaltsamen Auseinandersetzungen bezeichnet. Dieser Befund überrascht und führt zu neuen Fragen: Wieso tauchte der neue Begriff Duell im frühen 17. Jahrhundert im Deutschen überhaupt auf, wenn damit nichts Neues bezeichnet wurde? Welche Konflikttypen und -logiken sind in diesen frühneuzeitlichen ?Duellen± auszumachen? Wer kämpfte da eigentlich mit wem und warum? Und wie bildete sich schliesslich doch noch jener hochformalisierte Ehrenkampf heraus, als den wir das Duell heute begreifen? Die Antworten auf diese Fragen führen zu einer ?neuen± Geschichte des Duells; sie zeigen, wie sich mit einem begriffsgeschichtlichen Zugriff die Sicht auf scheinbar Altbekanntes verändern kann Bibliografisch ist Das Duell im Alten Reich mit dem Erscheinungsdatum 2016, dem Verlag Duncker & Humblot und dem Ort Berlin erfasst.
Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe
Auch das Veröffentlichungsdatum 2016 macht Das Duell im Alten Reich für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Der Verlag Duncker & Humblot und der Verlagsort Berlin liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Das Duell im Alten Reich auch für thematische Recherchen besonders relevant. Für alle, die Bücher von Ulrike Ludwig recherchieren oder vergleichen, ist Das Duell im Alten Reich eine relevante Ausgabe. Das Duell im Alten Reich liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche.
Thematische Einordnung von Das Duell im Alten Reich
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Das Duell im Alten Reich laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Am Beginn der Habilitationsschrift von Ulrike Ludwig steht die Frage: Was ist ein Duell? Die irritierende Antwort lautet: Ein Duell war im Alten Reich bis ins 18. Jahrhundert keineswegs jener verabredete, regelhafte und mit tödlichen Waffen ausgefochtene Ehrenzweikampf unter Männern der ?besseren Gesellschaft±, der uns aus der Lektüre von Effi Briest oder den Mantel- und Degenfilmen der Kindheit vertraut ist. Als Duell wurde vielmehr ein recht unspezifisches Spektrum an gewaltsamen Auseinandersetzungen bezeichnet. Dieser Befund überrascht und führt zu neuen Fragen: Wieso tauchte der neue Begriff Duell im frühen 17. Jahrhundert im Deutschen überhaupt auf, wenn damit nichts Neues bezeichnet wurde? Welche Konflikttypen und -logiken sind in diesen frühneuzeitlichen ?Duellen± auszumachen? Wer kämpfte da eigentlich mit wem und warum? Und wie bildete sich schliesslich doch noch jener hochformalisierte Ehrenkampf heraus, als den wir das Duell heute begreifen? Die Antworten auf diese Fragen führen zu einer ?neuen± Geschichte des Duells; sie zeigen, wie sich mit einem begriffsgeschichtlichen Zugriff die Sicht auf scheinbar Altbekanntes verändern kann Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: History, Honor, Heraldry, Dueling
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL32652175W und OL44465727M besonders hilfreich. Verlag, Ort und Datum - Duncker & Humblot, Berlin und 2016 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Die Kombination aus ISBN-10 3428146735 und ISBN-13 9783428146734 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Buchtitel: Das Duell im Alten Reich
- Veröffentlicht am: 2016
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3428146735
- Open-Library-Work-ID: OL32652175W
- Verlagsort: Berlin
- Umfang: 390 Seiten
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- ISBN-13: 9783428146734
- Untertitel: Transformation und Variationen frühneuzeitlicher Ehrkonflikte
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Verlag: Duncker & Humblot
- Thematische Tags: History, Honor, Heraldry, Dueling
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Am Beginn der Habilitationsschrift von Ulrike Ludwig steht die Frage: Was ist ein Duell? Die irritierende Antwort lautet: Ein Duell war im Alten Reich bis ins 18. Jahrhundert keineswegs jener verabredete, regelhafte und mit tödlichen Waffen ausgefochtene Ehrenzweikampf unter Männern der ?besseren Gesellschaft±, der uns aus der Lektüre von Effi Briest oder den Mantel- und Degenfilmen der Kindheit vertraut ist. Als Duell wurde vielmehr ein recht unspezifisches Spektrum an gewaltsamen Auseinandersetzungen bezeichnet. Dieser Befund überrascht und führt zu neuen Fragen: Wieso tauchte der neue Begriff Duell im frühen 17. Jahrhundert im Deutschen überhaupt auf, wenn damit nichts Neues bezeichnet wurde? Welche Konflikttypen und -logiken sind in diesen frühneuzeitlichen ?Duellen± auszumachen? Wer kämpfte da eigentlich mit wem und warum? Und wie bildete sich schliesslich doch noch jener hochformalisierte Ehrenkampf heraus, als den wir das Duell heute begreifen? Die Antworten auf diese Fragen führen zu einer ?neuen± Geschichte des Duells; sie zeigen, wie sich mit einem begriffsgeschichtlichen Zugriff die Sicht auf scheinbar Altbekanntes verändern kann
- Open-Library-Editions-IDs: OL44465727M
- Autor beziehungsweise Autoren: Ulrike Ludwig
Relevanz für Suche und Einordnung
Das Duell im Alten Reich profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Ulrike Ludwig, Sachbuch und den Tags History, Honor, Heraldry, Dueling, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3428146735, 9783428146734 und OL32652175W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.
Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL32652175W und die Editionsreferenzen OL44465727M.
Welche Rolle spielt der Untertitel von Das Duell im Alten Reich?
Der Untertitel Transformation und Variationen frühneuzeitlicher Ehrkonflikte präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.
Worum handelt es sich bei Das Duell im Alten Reich?
Das Duell im Alten Reich ist ein Buch von Ulrike Ludwig, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Am Beginn der Habilitationsschrift von Ulrike Ludwig steht die Frage: Was ist ein Duell? Die irritierende Antwort lautet: Ein Duell war im Alten Reich bis ins 18. Jahrhundert keineswegs jener verabredete, regelhafte und mit tödlichen Waffen ausgefochtene Ehrenzweikampf unter Männern der ?besseren Gesellschaft±, der uns aus der Lektüre von Effi Briest oder den Mantel- und Degenfilmen der Kindheit vertraut ist. Als Duell wurde vielmehr ein recht unspezifisches Spektrum an gewaltsamen Auseinandersetzungen bezeichnet. Dieser Befund überrascht und führt zu neuen Fragen: Wieso tauchte der neue Begriff Duell im frühen 17. Jahrhundert im Deutschen überhaupt auf, wenn damit nichts Neues bezeichnet wurde? Welche Konflikttypen und -logiken sind in diesen frühneuzeitlichen ?Duellen± auszumachen? Wer kämpfte da eigentlich mit wem und warum? Und wie bildete sich schliesslich doch noch jener hochformalisierte Ehrenkampf heraus, als den wir das Duell heute begreifen? Die Antworten auf diese Fragen führen zu einer ?neuen± Geschichte des Duells; sie zeigen, wie sich mit einem begriffsgeschichtlichen Zugriff die Sicht auf scheinbar Altbekanntes verändern kann
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