Lust auf Randale - Bibliografische Daten und Buchbeschreibung
28.08.2026
Lesedauer: 8 min
Kompakte Infos zu Lust auf Randale von Wilfried Breyvogel: Thema, Ausgabe und bibliografische Daten. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.
Alles Wichtige zu Lust auf Randale
Wer nach einem Buch von Wilfried Breyvogel aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Lust auf Randale eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Der Untertitel Jugendliche Gewalt gegen Fremde ergänzt den Haupttitel Lust auf Randale sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Inhaltlich lässt sich Lust auf Randale folgendermaßen zusammenfassen: Die brutalen Gewalttätigkeiten gegen Fremde in Deutschland seit der Vereinigung sind Anlass fuer eine vergleichende Theoriediskussion sozialwissenschaftlicher Erklärungsansätze unterschiedlicher Reichweite. Breyvogel klärt die subjekttheoretischen Voraussetzungen eines qualitativen Forschungsvorhabens mit „gewaltbereiten“ Jugendlichen. Moeller versteht in Heitmeyer’scher Tradition die Gewaltbereitschaft als Form des Rechtsextremismus unter den Bedingungen von Gewaltakzeptanz und der Uebernahme einer Ideologie der Ungleichheit. Rommelspacher dagegen sieht die Ursache in der Mitte der Gesellschaft und Gewalt als Ausdruck eines latenten Rassismus der dominanten Mehrheitskultur. Rusinek setzt sich mit den Implikationen, die eine Abschaffung des Grundrechts auf Asyl nach sich zögen, auseinander. Im deskriptiven Teil des Readers beschreibt Siegler neuere Entwicklungen im Feld rechtsextremistischer Organisationen, Stueckert skizziert die Situation gewaltbereiter Jugendlicher, die aus jugendpolitischen Massnahmen und Einrichtungen ausgegrenzt sind, Krafeld stellt die Erfahrungen mit Akzeptierender Jugendarbeit in rechten Jugendcliquen vor, während Helsper vor den Grenzen und möglichen Gefahren, die mit sozialpädagogischen Praxisprogrammen gegen jugendliche Gewalt verbunden sein können, warnt. (Quelle: [Fachportal Pädagogik](https://www.fachportal-paedagogik.de/literatur/vollanzeige.html?FId=344041)) Als Veröffentlichungsdatum ist 1993 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Verlag J.H.W. Dietz Nachf. Bonn in Bonn, Germany.
Relevante Merkmale auf einen Blick
Auch das Veröffentlichungsdatum 1993 macht Lust auf Randale für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Gerade wer nach Werken von Wilfried Breyvogel sucht, sollte Lust auf Randale näher betrachten. Lust auf Randale spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Verlagsname und Verlagsort - Verlag J.H.W. Dietz Nachf. Bonn und Bonn, Germany - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Lust auf Randale liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche.
Inhalte, Themen und Relevanz
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Lust auf Randale laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Die brutalen Gewalttätigkeiten gegen Fremde in Deutschland seit der Vereinigung sind Anlass fuer eine vergleichende Theoriediskussion sozialwissenschaftlicher Erklärungsansätze unterschiedlicher Reichweite. Breyvogel klärt die subjekttheoretischen Voraussetzungen eines qualitativen Forschungsvorhabens mit „gewaltbereiten“ Jugendlichen. Moeller versteht in Heitmeyer’scher Tradition die Gewaltbereitschaft als Form des Rechtsextremismus unter den Bedingungen von Gewaltakzeptanz und der Uebernahme einer Ideologie der Ungleichheit. Rommelspacher dagegen sieht die Ursache in der Mitte der Gesellschaft und Gewalt als Ausdruck eines latenten Rassismus der dominanten Mehrheitskultur. Rusinek setzt sich mit den Implikationen, die eine Abschaffung des Grundrechts auf Asyl nach sich zögen, auseinander. Im deskriptiven Teil des Readers beschreibt Siegler neuere Entwicklungen im Feld rechtsextremistischer Organisationen, Stueckert skizziert die Situation gewaltbereiter Jugendlicher, die aus jugendpolitischen Massnahmen und Einrichtungen ausgegrenzt sind, Krafeld stellt die Erfahrungen mit Akzeptierender Jugendarbeit in rechten Jugendcliquen vor, während Helsper vor den Grenzen und möglichen Gefahren, die mit sozialpädagogischen Praxisprogrammen gegen jugendliche Gewalt verbunden sein können, warnt. (Quelle: [Fachportal Pädagogik](https://www.fachportal-paedagogik.de/literatur/vollanzeige.html?FId=344041)) Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: Vorwort | Wilfried Breyvogel: Jugendliche Gewaltbereitschaft – Subjektive Fragmentierung, Gewalt-Lust und die Gesellschaft als städtisch-medialer Erfahrungsraum | Kurt Möller: Rechtsextremismus und Gewalt – Empirische Befunde und individualisierungstheoretische Erklärungen | Birgit Rommelspacher: Männliche Jugendliche als Projektionsfiguren gesellschaftlicher Gewaltphantasien – Rassismus im Selbstverständnis der Mehrheitskultur | Bernd-A. Rusinek: Das Glück der Provokation – Gewalt in historischen Jugendkulturen | Wolf-Dieter Narr: Orte der Gewalt — Orte der Politik – Die Abschaffung des Grundrechts auf Asyl | Bernd Siegler: „Vorsicht total rechtsradikal“ – Die rechte Szene nach dem Verbot und die Affinitäten zur offiziellen Politik | Thomas Stuckert: „Die Leute haben einfach nur Angst vor uns“ – Der Jugendliche als öffentlicher Schrecken | Franz-Josef Krafeld: Erfahrung gegen Ausgrenzung – Akzeptierende Jugendarbeit mit 'rechten4 Jugendcliquen | Werner Helsper: Sozialpädagogische Programme gegen jugendliche Gewalt – Theoretische Reflexionen in praktischer Absicht | Die Autoren Über die Schlagwörter Youth, Political activity, Social conflict, Violence, Hate crimes lässt sich Lust auf Randale auch in größeren Beständen gezielt auffinden. Der dokumentierte Umfang von 251 Seiten sowie das Format pocket geben einen guten ersten Eindruck von der Ausgabe. Auch die unter Wilfried Breyvogel (Editor) geführten Mitwirkenden tragen zur vollständigen bibliografischen Einordnung bei.
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL22128124W und OL1162320M besonders hilfreich. Die Kombination aus ISBN-10 380123052X und ISBN-13 9783801230524 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung. Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Verlag J.H.W. Dietz Nachf. Bonn, Bonn, Germany und 1993 präzise ergänzt.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Veröffentlicht am: 1993
- Format: pocket
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 380123052X
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Ort der Veröffentlichung: Bonn, Germany
- Buchtitel: Lust auf Randale
- Sprache: Deutsch
- Maße der Ausgabe: 19 x x cm
- ISBN-13: 9783801230524
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Vorwort | Wilfried Breyvogel: Jugendliche Gewaltbereitschaft – Subjektive Fragmentierung, Gewalt-Lust und die Gesellschaft als städtisch-medialer Erfahrungsraum | Kurt Möller: Rechtsextremismus und Gewalt – Empirische Befunde und individualisierungstheoretische Erklärungen | Birgit Rommelspacher: Männliche Jugendliche als Projektionsfiguren gesellschaftlicher Gewaltphantasien – Rassismus im Selbstverständnis der Mehrheitskultur | Bernd-A. Rusinek: Das Glück der Provokation – Gewalt in historischen Jugendkulturen | Wolf-Dieter Narr: Orte der Gewalt — Orte der Politik – Die Abschaffung des Grundrechts auf Asyl | Bernd Siegler: „Vorsicht total rechtsradikal“ – Die rechte Szene nach dem Verbot und die Affinitäten zur offiziellen Politik | Thomas Stuckert: „Die Leute haben einfach nur Angst vor uns“ – Der Jugendliche als öffentlicher Schrecken | Franz-Josef Krafeld: Erfahrung gegen Ausgrenzung – Akzeptierende Jugendarbeit mit 'rechten4 Jugendcliquen | Werner Helsper: Sozialpädagogische Programme gegen jugendliche Gewalt – Theoretische Reflexionen in praktischer Absicht | Die Autoren
- Externe Editionsreferenzen: OL1162320M
- Externe Work-Referenz: OL22128124W
- Verlag: Verlag J.H.W. Dietz Nachf. Bonn
- Kurzbeschreibung: Die brutalen Gewalttätigkeiten gegen Fremde in Deutschland seit der Vereinigung sind Anlass fuer eine vergleichende Theoriediskussion sozialwissenschaftlicher Erklärungsansätze unterschiedlicher Reichweite. Breyvogel klärt die subjekttheoretischen Voraussetzungen eines qualitativen Forschungsvorhabens mit „gewaltbereiten“ Jugendlichen. Moeller versteht in Heitmeyer’scher Tradition die Gewaltbereitschaft als Form des Rechtsextremismus unter den Bedingungen von Gewaltakzeptanz und der Uebernahme einer Ideologie der Ungleichheit. Rommelspacher dagegen sieht die Ursache in der Mitte der Gesellschaft und Gewalt als Ausdruck eines latenten Rassismus der dominanten Mehrheitskultur. Rusinek setzt sich mit den Implikationen, die eine Abschaffung des Grundrechts auf Asyl nach sich zögen, auseinander. Im deskriptiven Teil des Readers beschreibt Siegler neuere Entwicklungen im Feld rechtsextremistischer Organisationen, Stueckert skizziert die Situation gewaltbereiter Jugendlicher, die aus jugendpolitischen Massnahmen und Einrichtungen ausgegrenzt sind, Krafeld stellt die Erfahrungen mit Akzeptierender Jugendarbeit in rechten Jugendcliquen vor, während Helsper vor den Grenzen und möglichen Gefahren, die mit sozialpädagogischen Praxisprogrammen gegen jugendliche Gewalt verbunden sein können, warnt. (Quelle: [Fachportal Pädagogik](https://www.fachportal-paedagogik.de/literatur/vollanzeige.html?FId=344041))
- Weitere Beteiligte: Wilfried Breyvogel (Editor)
- Thematische Tags: Youth, Political activity, Social conflict, Violence, Hate crimes
- Umfang: 251 Seiten
- Autor beziehungsweise Autoren: Wilfried Breyvogel
- Ergänzender Titelzusatz: Jugendliche Gewalt gegen Fremde
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Lust auf Randale, Wilfried Breyvogel, Sachbuch und Youth, Political activity, Social conflict, Violence, Hate crimes - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Eindeutige Referenzdaten wie 380123052X, 9783801230524 und OL22128124W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Häufige Fragen zu Lust auf Randale
In welcher Sprache liegt das Buch vor?
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags Youth, Political activity, Social conflict, Violence, Hate crimes bei der Einordnung.
Welche Verlagsangaben sind vorhanden?
Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 1993, der Verlag Verlag J.H.W. Dietz Nachf. Bonn und der Verlagsort Bonn, Germany.
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Die brutalen Gewalttätigkeiten gegen Fremde in Deutschland seit der Vereinigung sind Anlass fuer eine vergleichende Theoriediskussion sozialwissenschaftlicher Erklärungsansätze unterschiedlicher Reichweite. Breyvogel klärt die subjekttheoretischen Voraussetzungen eines qualitativen Forschungsvorhabens mit „gewaltbereiten“ Jugendlichen. Moeller versteht in Heitmeyer’scher Tradition die Gewaltbereitschaft als Form des Rechtsextremismus unter den Bedingungen von Gewaltakzeptanz und der Uebernahme einer Ideologie der Ungleichheit. Rommelspacher dagegen sieht die Ursache in der Mitte der Gesellschaft und Gewalt als Ausdruck eines latenten Rassismus der dominanten Mehrheitskultur. Rusinek setzt sich mit den Implikationen, die eine Abschaffung des Grundrechts auf Asyl nach sich zögen, auseinander. Im deskriptiven Teil des Readers beschreibt Siegler neuere Entwicklungen im Feld rechtsextremistischer Organisationen, Stueckert skizziert die Situation gewaltbereiter Jugendlicher, die aus jugendpolitischen Massnahmen und Einrichtungen ausgegrenzt sind, Krafeld stellt die Erfahrungen mit Akzeptierender Jugendarbeit in rechten Jugendcliquen vor, während Helsper vor den Grenzen und möglichen Gefahren, die mit sozialpädagogischen Praxisprogrammen gegen jugendliche Gewalt verbunden sein können, warnt. (Quelle: [Fachportal Pädagogik](https://www.fachportal-paedagogik.de/literatur/vollanzeige.html?FId=344041))
Worum handelt es sich bei Lust auf Randale?
Lust auf Randale ist ein Buch von Wilfried Breyvogel, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.
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