Trado atque dono - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe
28.08.2026
Lesedauer: 6 min
Kompakte Infos zu Trado atque dono von Sebastian Freudenberg: Thema, Ausgabe und bibliografische Daten. Ideal, um Relevanz, Ausgabe und Details schnell zu prüfen.

Trado atque dono: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details
Trado atque dono von Sebastian Freudenberg ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Der Zusatz die frühmittelalterliche private Grundherrschaft in Ostfranken im Spiegel der Traditionsurkunden der Klöster Lorsch und Fulda (750 bis 900) schärft das Profil von Trado atque dono und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Aus der Buchbeschreibung zu Trado atque dono ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Anders als die kirchliche und königliche Grundherrschaft im Mittelalter gelten weltliche Besitzungen in der Forschung als rückständig und wirtschaftlich ineffizient. Auf der Grundlage von 71 Besitzbeschreibungen aus der urkundlichen Überlieferung der Klöster Lorsch und Fulda zwischen 750 und 900 n. Chr. erarbeitet Sebastian Freudenberg Einblicke in die Organisation privater landwirtschaftlicher Betriebe. Eine vorgelagerte Untersuchung der sprachlichen Eigenheiten der Textverfasser, ihrer gedanklichen Perspektive sowie zentraler Quellenbegriffe zeigt, dass der Besitz privater Grundherrn offenbar grundsätzlich in Herren- und Bauernland aufgeteilt war. Inhaltlich erweisen sich die meisten der bisherigen Vorstellungen zur privaten Grundherrschaft als fragwürdig: Weder die oft angenommene Zersplitterung des privaten Besitzes noch die Vermutung, Bauernstellen habe es vor 800 nur auf königlichen Ländereien gegeben, lassen sich nachweisen. Auch die Deutung so wichtiger Quellenbegriffe wie mancipia und servus muss neu aufgerollt werden. Das bisher unerschütterliche Vorurteil, die privaten Betriebe hätten sich grundsätzlich von königlichen und kirchlichen unterschieden, ist nicht zu halten."--Cover Trado atque dono wurde am 2013 publiziert und dem Verlag Steiner mit Verlagsort Stuttgart zugeordnet.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Auch das Veröffentlichungsdatum 2013 macht Trado atque dono für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Für alle, die Bücher von Sebastian Freudenberg recherchieren oder vergleichen, ist Trado atque dono eine relevante Ausgabe. Dass Trado atque dono in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Mit Steiner in Stuttgart ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Trado atque dono einen gut klassifizierbaren Titel.
Thematische Einordnung von Trado atque dono
Trado atque dono lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Anders als die kirchliche und königliche Grundherrschaft im Mittelalter gelten weltliche Besitzungen in der Forschung als rückständig und wirtschaftlich ineffizient. Auf der Grundlage von 71 Besitzbeschreibungen aus der urkundlichen Überlieferung der Klöster Lorsch und Fulda zwischen 750 und 900 n. Chr. erarbeitet Sebastian Freudenberg Einblicke in die Organisation privater landwirtschaftlicher Betriebe. Eine vorgelagerte Untersuchung der sprachlichen Eigenheiten der Textverfasser, ihrer gedanklichen Perspektive sowie zentraler Quellenbegriffe zeigt, dass der Besitz privater Grundherrn offenbar grundsätzlich in Herren- und Bauernland aufgeteilt war. Inhaltlich erweisen sich die meisten der bisherigen Vorstellungen zur privaten Grundherrschaft als fragwürdig: Weder die oft angenommene Zersplitterung des privaten Besitzes noch die Vermutung, Bauernstellen habe es vor 800 nur auf königlichen Ländereien gegeben, lassen sich nachweisen. Auch die Deutung so wichtiger Quellenbegriffe wie mancipia und servus muss neu aufgerollt werden. Das bisher unerschütterliche Vorurteil, die privaten Betriebe hätten sich grundsätzlich von königlichen und kirchlichen unterschieden, ist nicht zu halten."--Cover Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Trado atque dono thematisch schneller einzuordnen: History, Economic policy, Sources, Peasants, Church lands, Monasticism and religious orders, Land tenure, Monasticism and religious orders, germany
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3515104712 als auch die ISBN-13 9783515104715 hinterlegt. Durch die Kombination aus Steiner, Stuttgart und 2013 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL23141268W und OL30980417M besonders hilfreich.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3515104712
- Seitenzahl: 456
- Ort der Veröffentlichung: Stuttgart
- Verlag: Steiner
- Thematische Tags: History, Economic policy, Sources, Peasants, Church lands, Monasticism and religious orders, Land tenure, Monasticism and religious orders, germany
- Untertitel: die frühmittelalterliche private Grundherrschaft in Ostfranken im Spiegel der Traditionsurkunden der Klöster Lorsch und Fulda (750 bis 900)
- Buchtitel: Trado atque dono
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783515104715
- Open-Library-Work-ID: OL23141268W
- Sprache: Deutsch
- Veröffentlicht am: 2013
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Anders als die kirchliche und königliche Grundherrschaft im Mittelalter gelten weltliche Besitzungen in der Forschung als rückständig und wirtschaftlich ineffizient. Auf der Grundlage von 71 Besitzbeschreibungen aus der urkundlichen Überlieferung der Klöster Lorsch und Fulda zwischen 750 und 900 n. Chr. erarbeitet Sebastian Freudenberg Einblicke in die Organisation privater landwirtschaftlicher Betriebe. Eine vorgelagerte Untersuchung der sprachlichen Eigenheiten der Textverfasser, ihrer gedanklichen Perspektive sowie zentraler Quellenbegriffe zeigt, dass der Besitz privater Grundherrn offenbar grundsätzlich in Herren- und Bauernland aufgeteilt war. Inhaltlich erweisen sich die meisten der bisherigen Vorstellungen zur privaten Grundherrschaft als fragwürdig: Weder die oft angenommene Zersplitterung des privaten Besitzes noch die Vermutung, Bauernstellen habe es vor 800 nur auf königlichen Ländereien gegeben, lassen sich nachweisen. Auch die Deutung so wichtiger Quellenbegriffe wie mancipia und servus muss neu aufgerollt werden. Das bisher unerschütterliche Vorurteil, die privaten Betriebe hätten sich grundsätzlich von königlichen und kirchlichen unterschieden, ist nicht zu halten."--Cover
- Externe Editionsreferenzen: OL30980417M
- Autor beziehungsweise Autoren: Sebastian Freudenberg
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Trado atque dono profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Sebastian Freudenberg, Sachbuch und den Tags History, Economic policy, Sources, Peasants, Church lands, Monasticism and religious orders, Land tenure, Monasticism and religious orders, germany, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Eindeutige Referenzdaten wie 3515104712, 9783515104715 und OL23141268W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
FAQ zu Trado atque dono
Wer sollte sich für Trado atque dono interessieren?
Besonders relevant ist Trado atque dono für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Sebastian Freudenberg betrachten möchten.
Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?
Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL23141268W sowie die Editions-IDs OL30980417M referenzierbar.
Welche Rolle spielt der Untertitel von Trado atque dono?
Der Untertitel die frühmittelalterliche private Grundherrschaft in Ostfranken im Spiegel der Traditionsurkunden der Klöster Lorsch und Fulda (750 bis 900) präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.
Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?
Anders als die kirchliche und königliche Grundherrschaft im Mittelalter gelten weltliche Besitzungen in der Forschung als rückständig und wirtschaftlich ineffizient. Auf der Grundlage von 71 Besitzbeschreibungen aus der urkundlichen Überlieferung der Klöster Lorsch und Fulda zwischen 750 und 900 n. Chr. erarbeitet Sebastian Freudenberg Einblicke in die Organisation privater landwirtschaftlicher Betriebe. Eine vorgelagerte Untersuchung der sprachlichen Eigenheiten der Textverfasser, ihrer gedanklichen Perspektive sowie zentraler Quellenbegriffe zeigt, dass der Besitz privater Grundherrn offenbar grundsätzlich in Herren- und Bauernland aufgeteilt war. Inhaltlich erweisen sich die meisten der bisherigen Vorstellungen zur privaten Grundherrschaft als fragwürdig: Weder die oft angenommene Zersplitterung des privaten Besitzes noch die Vermutung, Bauernstellen habe es vor 800 nur auf königlichen Ländereien gegeben, lassen sich nachweisen. Auch die Deutung so wichtiger Quellenbegriffe wie mancipia und servus muss neu aufgerollt werden. Das bisher unerschütterliche Vorurteil, die privaten Betriebe hätten sich grundsätzlich von königlichen und kirchlichen unterschieden, ist nicht zu halten."--Cover
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