Genealogien des Bezeugens | Ausgabe und Verlagsinfos
09/06/2026
Lesedauer: 7 min
Genealogien des Bezeugens von Laura Thyen kurz erklärt: Worum es geht und welche Ausgabe vorliegt. Klicke für klare Fakten statt vager Kurztexte.
Alles Wichtige zu Genealogien des Bezeugens
Genealogien des Bezeugens gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Laura Thyen - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Aus der Buchbeschreibung zu Genealogien des Bezeugens ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Mit dem Ende der Zeitzeug_innengeneration stellt sich dringender denn je die Frage, wie Erinnerung in der zweiten und dritten (und vierten) Generation nach der Shoah gestaltet werden kann. Wer kann bzw. darf erinnern? Und wie kann die Möglichkeit der Zeug_innenschaft transgenerationell weitergegeben werden? Wie kann von nicht-betroffenen Personen an die Shoah erinnert werden, ohne sich die Erinnerung von Überlebenden und ihren Nachkommen anzueignen? In Anbetracht der These, dass Literatur ein mögliches Medium des Bezeugens darstellt, werden in einer vergleichenden Analyse jeweils zwei Texte von Jenny Erpenbeck (Heimsuchung und Aller Tage Abend) und Doron Rabinovici (Suche nach M. und Andernorts) betrachtet, wofür Theorien der Zeug_innenschaft von Agamben über Assmann, Margalit und Michaelis bis zu Baer und Laub sowie das Konzept der 'Postmemory', welches auf Marianne Hirsch zurückgeht, herangezogen werden. Es geht dabei gewissermaßen auch um die Doppeldeutigkeit des Wortes 'zeugen': (1) im Sinne von etwas bezeugen oder ein Zeugnis ablegen oder (2) im Sinne von (eine Genealogie) fortzeugen oder Nachkommen zeugen. Die im Theorieteil vorgestellten Diskurse werden in die literarische Analyse einbezogen und können so fruchtbar gemacht, aber auch erweitert werden. So lassen sich aus dem Vergleich der Texte allgemeinere Thesen hinsichtlich einer möglichen Erinnerungskultur ableiten
Genealogien des Bezeugens ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Laura Thyen beschäftigen möchten. Genealogien des Bezeugens liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Innerhalb von Sachbuch bietet Genealogien des Bezeugens eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Auch das Veröffentlichungsdatum 17.04.2018 macht Genealogien des Bezeugens für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant.
Thematische Einordnung von Genealogien des Bezeugens
Die Beschreibung zeigt, dass Genealogien des Bezeugens klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Mit dem Ende der Zeitzeug_innengeneration stellt sich dringender denn je die Frage, wie Erinnerung in der zweiten und dritten (und vierten) Generation nach der Shoah gestaltet werden kann. Wer kann bzw. darf erinnern? Und wie kann die Möglichkeit der Zeug_innenschaft transgenerationell weitergegeben werden? Wie kann von nicht-betroffenen Personen an die Shoah erinnert werden, ohne sich die Erinnerung von Überlebenden und ihren Nachkommen anzueignen? In Anbetracht der These, dass Literatur ein mögliches Medium des Bezeugens darstellt, werden in einer vergleichenden Analyse jeweils zwei Texte von Jenny Erpenbeck (Heimsuchung und Aller Tage Abend) und Doron Rabinovici (Suche nach M. und Andernorts) betrachtet, wofür Theorien der Zeug_innenschaft von Agamben über Assmann, Margalit und Michaelis bis zu Baer und Laub sowie das Konzept der 'Postmemory', welches auf Marianne Hirsch zurückgeht, herangezogen werden. Es geht dabei gewissermaßen auch um die Doppeldeutigkeit des Wortes 'zeugen': (1) im Sinne von etwas bezeugen oder ein Zeugnis ablegen oder (2) im Sinne von (eine Genealogie) fortzeugen oder Nachkommen zeugen. Die im Theorieteil vorgestellten Diskurse werden in die literarische Analyse einbezogen und können so fruchtbar gemacht, aber auch erweitert werden. So lassen sich aus dem Vergleich der Texte allgemeinere Thesen hinsichtlich einer möglichen Erinnerungskultur ableiten Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: Criticism and interpretation, Holocaust, Jewish (1939-1945), in literature, Memory in literature
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3944442741 als auch die ISBN-13 9783944442747 hinterlegt. Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL20524822W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL27764833M.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Mit dem Ende der Zeitzeug_innengeneration stellt sich dringender denn je die Frage, wie Erinnerung in der zweiten und dritten (und vierten) Generation nach der Shoah gestaltet werden kann. Wer kann bzw. darf erinnern? Und wie kann die Möglichkeit der Zeug_innenschaft transgenerationell weitergegeben werden? Wie kann von nicht-betroffenen Personen an die Shoah erinnert werden, ohne sich die Erinnerung von Überlebenden und ihren Nachkommen anzueignen? In Anbetracht der These, dass Literatur ein mögliches Medium des Bezeugens darstellt, werden in einer vergleichenden Analyse jeweils zwei Texte von Jenny Erpenbeck (Heimsuchung und Aller Tage Abend) und Doron Rabinovici (Suche nach M. und Andernorts) betrachtet, wofür Theorien der Zeug_innenschaft von Agamben über Assmann, Margalit und Michaelis bis zu Baer und Laub sowie das Konzept der 'Postmemory', welches auf Marianne Hirsch zurückgeht, herangezogen werden. Es geht dabei gewissermaßen auch um die Doppeldeutigkeit des Wortes 'zeugen': (1) im Sinne von etwas bezeugen oder ein Zeugnis ablegen oder (2) im Sinne von (eine Genealogie) fortzeugen oder Nachkommen zeugen. Die im Theorieteil vorgestellten Diskurse werden in die literarische Analyse einbezogen und können so fruchtbar gemacht, aber auch erweitert werden. So lassen sich aus dem Vergleich der Texte allgemeinere Thesen hinsichtlich einer möglichen Erinnerungskultur ableiten
- Verlag: Marta Press
- Open-Library-Editions-IDs: OL27764833M
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783944442747
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3944442741
- Veröffentlicht am: 17.04.2018
- Format: pocket
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Schlagwörter: Criticism and interpretation, Holocaust, Jewish (1939-1945), in literature, Memory in literature
- Titel: Genealogien des Bezeugens
- Autor beziehungsweise Autoren: Laura Thyen
- Open-Library-Work-ID: OL20524822W
Relevanz für Suche und Einordnung
Genealogien des Bezeugens profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Laura Thyen, Sachbuch und den Tags Criticism and interpretation, Holocaust, Jewish (1939-1945), in literature, Memory in literature, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Eindeutige Referenzdaten wie 3944442741, 9783944442747 und OL20524822W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Häufige Fragen zu Genealogien des Bezeugens
In welcher Sprache liegt das Buch vor?
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags Criticism and interpretation, Holocaust, Jewish (1939-1945), in literature, Memory in literature bei der Einordnung.
Wie lässt sich Genealogien des Bezeugens thematisch einordnen?
Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Mit dem Ende der Zeitzeug_innengeneration stellt sich dringender denn je die Frage, wie Erinnerung in der zweiten und dritten (und vierten) Generation nach der Shoah gestaltet werden kann. Wer kann bzw. darf erinnern? Und wie kann die Möglichkeit der Zeug_innenschaft transgenerationell weitergegeben werden? Wie kann von nicht-betroffenen Personen an die Shoah erinnert werden, ohne sich die Erinnerung von Überlebenden und ihren Nachkommen anzueignen? In Anbetracht der These, dass Literatur ein mögliches Medium des Bezeugens darstellt, werden in einer vergleichenden Analyse jeweils zwei Texte von Jenny Erpenbeck (Heimsuchung und Aller Tage Abend) und Doron Rabinovici (Suche nach M. und Andernorts) betrachtet, wofür Theorien der Zeug_innenschaft von Agamben über Assmann, Margalit und Michaelis bis zu Baer und Laub sowie das Konzept der 'Postmemory', welches auf Marianne Hirsch zurückgeht, herangezogen werden. Es geht dabei gewissermaßen auch um die Doppeldeutigkeit des Wortes 'zeugen': (1) im Sinne von etwas bezeugen oder ein Zeugnis ablegen oder (2) im Sinne von (eine Genealogie) fortzeugen oder Nachkommen zeugen. Die im Theorieteil vorgestellten Diskurse werden in die literarische Analyse einbezogen und können so fruchtbar gemacht, aber auch erweitert werden. So lassen sich aus dem Vergleich der Texte allgemeinere Thesen hinsichtlich einer möglichen Erinnerungskultur ableiten
Wie lässt sich die Ausgabe eindeutig identifizieren?
Die eindeutige Identifikation erfolgt unter anderem über die ISBN-10 3944442741 und die ISBN-13 9783944442747.
Externe Links
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