Christen gegen die Gesellschaft | Buchdaten, Inhalt und Autor
27.08.2026
Lesedauer: 10 min
Alle Kerninfos zu Christen gegen die Gesellschaft von Philip Berrigan auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.
Alles Wichtige zu Christen gegen die Gesellschaft
Wer nach einem Buch von Philip Berrigan aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Christen gegen die Gesellschaft eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Der Untertitel US-Priester im Gefängnis ergänzt den Haupttitel Christen gegen die Gesellschaft sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Die Kurzbeschreibung von Christen gegen die Gesellschaft zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Priester im Gefängnis! Man denkt an Brasilien und Kolumbien, man vermutet sie in Spanien oder Rhodesien. Aber auch in den Vereinigten Staaten ist das christliche Gewissen in militante Aktion umgeschlagen. Gegen die katholischen Priester Philip und Daniel Berrigan wurde Anklage erhoben. Sie hattem aus Protest gegen den amerikanischen Krieg in Vietnam öffentlich Einberufungsbefehle mit Napalm verbrannt. Philip Berrigan war der erste US-Priester, der wegen eines politischen Verbrechens ins Gefängnis ging. Wenig später folgte sein Bruder Daniel, Lyriker, Jesuit, ebenfalls Priester. Die Anklage lautete auf „Zerstörung von Staatseigentum“ oder, wie die Berrigans es formulierten, „Verbrennung von Papier statt Kindern“. Während Philip im Gefängnis sein Tagebuch verfaßte, appellierte Daniel, der sich vier Monate im Untergrund versteckt halten konnte, in öffentlichen Briefen an das Gewissen der Christen in den USA. In den hier zum erstenmal in Deutschland vorgelegten Schriften wird der Weg deutlich, den die Berrigans von der Arbeit in den Ghettos bis zu ihrer radikalen Stellung gegen die Gesellschaft zurückgelegt haben. Der Priester Philip Berrigan lernte, daß das Elend der unabhängig gehaltenen Massen in den Ghettos und der unsinnige Krieg in Vietnam zwei Seiten zwei Seiten ein und derselben Münze sind. Bürgerlicher Ungehorsam wurde bei ihm zur höchsten Christenpflicht. Als gläubiger Christ mußte er nun nach dieser Überzeugung leben. In einem Gesellschaftssystem, das Eigentum mehr als Menschenleben schützt, kann der radikale Christ den hohl klingenden Phrasen vom Rechtsstaat nur die Überzeugung von der radikalen Demokratie entgegensetzen. Der Angriff der Brüder Berrigan zielt nicht nur gegen die USA. Sie berufen sich auf deutsche Vorbilder, auf christliche Wiserstandkämpfer im Dritten Reich wie Niemöller, wie Bonhoeffer. Zugleich erinnern sie an die Nürnberger Prozesse, deren Geist die Berrigans auf alle gegenwärtigen und künftigen Kriegsverbrechen angewendet wissen wollen. Die Berrigans fordern die Christen – nicht nur in den USA – zur Solidarisierung und zum Handeln heraus. Sie diskutieren die Methoden militanter Gewaltlosigkeit, den Einsatz von Phantasie gegen die etablierte Macht. Wie sehr diese Macht den Aufstand der religiösen Phantasie offensichtlich zu fürchten scheint, verraten die grotesken Anklagen, die FBI-Direktor Hoover gegen die Brüder erhoben hat. Der Jesuitenpater Reinhold Iblacker, der bei den Dreharbeiten zu seinem Film „Cry Pax“ die Brüder Berrigan kennenlernte, nimmt in seinem Vorwort zu der aktuellen Zuspitzung der Priesterjagd in den USA Stellung Die Ausgabe erschien am 1971 bei Rowohlt Verlag und ist dem Verlagsstandort Reinbek, Germany zugeordnet.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Christen gegen die Gesellschaft mit dem Datum 1971 eindeutig zuordenbar. Innerhalb von Sachbuch bietet Christen gegen die Gesellschaft eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Die Angaben zu Rowohlt Verlag und Reinbek, Germany stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Christen gegen die Gesellschaft liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Gerade wer nach Werken von Philip Berrigan sucht, sollte Christen gegen die Gesellschaft näher betrachten.
Inhalt und thematische Schwerpunkte
Christen gegen die Gesellschaft lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Priester im Gefängnis! Man denkt an Brasilien und Kolumbien, man vermutet sie in Spanien oder Rhodesien. Aber auch in den Vereinigten Staaten ist das christliche Gewissen in militante Aktion umgeschlagen. Gegen die katholischen Priester Philip und Daniel Berrigan wurde Anklage erhoben. Sie hattem aus Protest gegen den amerikanischen Krieg in Vietnam öffentlich Einberufungsbefehle mit Napalm verbrannt. Philip Berrigan war der erste US-Priester, der wegen eines politischen Verbrechens ins Gefängnis ging. Wenig später folgte sein Bruder Daniel, Lyriker, Jesuit, ebenfalls Priester. Die Anklage lautete auf „Zerstörung von Staatseigentum“ oder, wie die Berrigans es formulierten, „Verbrennung von Papier statt Kindern“. Während Philip im Gefängnis sein Tagebuch verfaßte, appellierte Daniel, der sich vier Monate im Untergrund versteckt halten konnte, in öffentlichen Briefen an das Gewissen der Christen in den USA. In den hier zum erstenmal in Deutschland vorgelegten Schriften wird der Weg deutlich, den die Berrigans von der Arbeit in den Ghettos bis zu ihrer radikalen Stellung gegen die Gesellschaft zurückgelegt haben. Der Priester Philip Berrigan lernte, daß das Elend der unabhängig gehaltenen Massen in den Ghettos und der unsinnige Krieg in Vietnam zwei Seiten zwei Seiten ein und derselben Münze sind. Bürgerlicher Ungehorsam wurde bei ihm zur höchsten Christenpflicht. Als gläubiger Christ mußte er nun nach dieser Überzeugung leben. In einem Gesellschaftssystem, das Eigentum mehr als Menschenleben schützt, kann der radikale Christ den hohl klingenden Phrasen vom Rechtsstaat nur die Überzeugung von der radikalen Demokratie entgegensetzen. Der Angriff der Brüder Berrigan zielt nicht nur gegen die USA. Sie berufen sich auf deutsche Vorbilder, auf christliche Wiserstandkämpfer im Dritten Reich wie Niemöller, wie Bonhoeffer. Zugleich erinnern sie an die Nürnberger Prozesse, deren Geist die Berrigans auf alle gegenwärtigen und künftigen Kriegsverbrechen angewendet wissen wollen. Die Berrigans fordern die Christen – nicht nur in den USA – zur Solidarisierung und zum Handeln heraus. Sie diskutieren die Methoden militanter Gewaltlosigkeit, den Einsatz von Phantasie gegen die etablierte Macht. Wie sehr diese Macht den Aufstand der religiösen Phantasie offensichtlich zu fürchten scheint, verraten die grotesken Anklagen, die FBI-Direktor Hoover gegen die Brüder erhoben hat. Der Jesuitenpater Reinhold Iblacker, der bei den Dreharbeiten zu seinem Film „Cry Pax“ die Brüder Berrigan kennenlernte, nimmt in seinem Vorwort zu der aktuellen Zuspitzung der Priesterjagd in den USA Stellung Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Vorwort von Reinhold Iblacker SJ | Zur Vorgeschichte: Statements für den gewaltlosen Widerstand | Die Gefängnistagebücher des Philip Berrigan | Daniel Berrigan: Zwei Briefe aus dem Untergrund (und die Gefängnispredigt von Ph. und D. Berrigan) | Dokumente vom Widerstand der Radikalkatholiken | Anmerkungen | Literaturhinweise | Chronologie der Berrigans Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Christen gegen die Gesellschaft thematisch schneller einzuordnen: Prison, Philip Berrigan Christen gegen die Gesellschaft umfasst 156 Seiten und erscheint im Format pocket, was sowohl für die Nutzung als auch für den Vergleich mit anderen Ausgaben relevant ist. Zusätzliche Beiträge oder editorische Beteiligungen werden unter Daniel Berrigan (Contributor), Hubert Deymann (Translator), David Harris (Translator) geführt.
Edition und bibliografische Einordnung
Durch die Kombination aus Rowohlt Verlag, Reinbek, Germany und 1971 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Die Kombination aus ISBN-10 3499114984 und ISBN-13 9783499114984 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL3244979W und OL30539679M besonders hilfreich.
Die zentralen Metadaten zu Christen gegen die Gesellschaft
- Autor beziehungsweise Autoren: Philip Berrigan
- Abmessungen: 8 x x inches
- Publiziert bei: Rowohlt Verlag
- Open-Library-Editions-IDs: OL30539679M
- Verlagsort: Reinbek, Germany
- Weitere Beteiligte: Daniel Berrigan (Contributor), Hubert Deymann (Translator), David Harris (Translator)
- Erscheinungsdatum: 1971
- Ausgabeform: pocket
- Untertitel: US-Priester im Gefängnis
- ISBN-13: 9783499114984
- Schlagwörter: Prison, Philip Berrigan
- Seitenzahl: 156
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- ISBN-10: 3499114984
- Open-Library-Work-ID: OL3244979W
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Vorwort von Reinhold Iblacker SJ | Zur Vorgeschichte: Statements für den gewaltlosen Widerstand | Die Gefängnistagebücher des Philip Berrigan | Daniel Berrigan: Zwei Briefe aus dem Untergrund (und die Gefängnispredigt von Ph. und D. Berrigan) | Dokumente vom Widerstand der Radikalkatholiken | Anmerkungen | Literaturhinweise | Chronologie der Berrigans
- Titel: Christen gegen die Gesellschaft
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Priester im Gefängnis! Man denkt an Brasilien und Kolumbien, man vermutet sie in Spanien oder Rhodesien. Aber auch in den Vereinigten Staaten ist das christliche Gewissen in militante Aktion umgeschlagen. Gegen die katholischen Priester Philip und Daniel Berrigan wurde Anklage erhoben. Sie hattem aus Protest gegen den amerikanischen Krieg in Vietnam öffentlich Einberufungsbefehle mit Napalm verbrannt. Philip Berrigan war der erste US-Priester, der wegen eines politischen Verbrechens ins Gefängnis ging. Wenig später folgte sein Bruder Daniel, Lyriker, Jesuit, ebenfalls Priester. Die Anklage lautete auf „Zerstörung von Staatseigentum“ oder, wie die Berrigans es formulierten, „Verbrennung von Papier statt Kindern“. Während Philip im Gefängnis sein Tagebuch verfaßte, appellierte Daniel, der sich vier Monate im Untergrund versteckt halten konnte, in öffentlichen Briefen an das Gewissen der Christen in den USA. In den hier zum erstenmal in Deutschland vorgelegten Schriften wird der Weg deutlich, den die Berrigans von der Arbeit in den Ghettos bis zu ihrer radikalen Stellung gegen die Gesellschaft zurückgelegt haben. Der Priester Philip Berrigan lernte, daß das Elend der unabhängig gehaltenen Massen in den Ghettos und der unsinnige Krieg in Vietnam zwei Seiten zwei Seiten ein und derselben Münze sind. Bürgerlicher Ungehorsam wurde bei ihm zur höchsten Christenpflicht. Als gläubiger Christ mußte er nun nach dieser Überzeugung leben. In einem Gesellschaftssystem, das Eigentum mehr als Menschenleben schützt, kann der radikale Christ den hohl klingenden Phrasen vom Rechtsstaat nur die Überzeugung von der radikalen Demokratie entgegensetzen. Der Angriff der Brüder Berrigan zielt nicht nur gegen die USA. Sie berufen sich auf deutsche Vorbilder, auf christliche Wiserstandkämpfer im Dritten Reich wie Niemöller, wie Bonhoeffer. Zugleich erinnern sie an die Nürnberger Prozesse, deren Geist die Berrigans auf alle gegenwärtigen und künftigen Kriegsverbrechen angewendet wissen wollen. Die Berrigans fordern die Christen – nicht nur in den USA – zur Solidarisierung und zum Handeln heraus. Sie diskutieren die Methoden militanter Gewaltlosigkeit, den Einsatz von Phantasie gegen die etablierte Macht. Wie sehr diese Macht den Aufstand der religiösen Phantasie offensichtlich zu fürchten scheint, verraten die grotesken Anklagen, die FBI-Direktor Hoover gegen die Brüder erhoben hat. Der Jesuitenpater Reinhold Iblacker, der bei den Dreharbeiten zu seinem Film „Cry Pax“ die Brüder Berrigan kennenlernte, nimmt in seinem Vorwort zu der aktuellen Zuspitzung der Priesterjagd in den USA Stellung
Warum sich Christen gegen die Gesellschaft gut einordnen lässt
Christen gegen die Gesellschaft profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Philip Berrigan, Sachbuch und den Tags Prison, Philip Berrigan, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Eindeutige Referenzdaten wie 3499114984, 9783499114984 und OL3244979W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
FAQ zu Christen gegen die Gesellschaft
In welcher Sprache liegt das Buch vor?
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags Prison, Philip Berrigan bei der Einordnung.
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL3244979W und die Editionsreferenzen OL30539679M.
Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?
Die Ausgabe erschien am 1971 bei Rowohlt Verlag und ist dem Veröffentlichungsort Reinbek, Germany zugeordnet.
Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?
Mit 3499114984 und 9783499114984 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.
Externe Links
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