Schlüsselbegriffe der Philosophie des 19. Jahrhunderts - Buch im Überblick
27.08.2026
Lesedauer: 7 min
Schlüsselbegriffe der Philosophie des 19. Jahrhunderts von Christian Bermes, Ulrich Dierse, Annika Hand im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. Klicke für klare Fakten statt vager Kurztexte.

Schlüsselbegriffe der Philosophie des 19. Jahrhunderts - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN
Schlüsselbegriffe der Philosophie des 19. Jahrhunderts gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Christian Bermes, Ulrich Dierse, Annika Hand - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Inhaltlich lässt sich Schlüsselbegriffe der Philosophie des 19. Jahrhunderts folgendermaßen zusammenfassen: Das 19. Jahrhundert ist zu Recht das lange Jahrhundert genannt worden. Wie es mit einem Epochenumbruch, dem der Revolution, beginnt, so endet es: mit dem Ersten Weltkrieg und dem Eintritt der beiden späteren Weltmächte, den USA und Sowjetrussland, in die Weltgeschichte. Dazwischen bestimmen andere Revolutionen und Restaurationen, Kriege und Friedenszeiten das politische Geschehen. Die Geistes- und Philosophiegeschichte des 19. Jahrhunderts kennt weder eine dominierende Strömung noch eine kontinuierliche Entwicklung. Karl Löwith spricht vom revolutionären Bruch im Denken des 19. Jahrhunderts, der vor allem von Marx und Kierkegaard markiert werde. Beider Opposition zu Hegel und zum Idealismus wird begleitet vom gleichzeitigen Aufschwung des Positivismus, dann vom Neukantianismus, Materialismus, Darwinismus, Pragmatismus und vielerlei weiteren Ismen, für die das Zeitalter kennzeichnend ist und für die es den neutralen Oberbegriff Weltanschauung bereithält. Mehr als vorangegangene Epochen wird das 19. Jahrhundert von Begriffen geprägt, die die öffentlichen Debatten bestimmen, von solchen der Wissenschaften wie denen der Politik. Viele Termini werden über den engeren fachlichen Rahmen hinaus populär: Wer spricht nicht um 1900 in vielfältiger Bedeutung von EnergieEntwicklungMechanisierung, Unbewusstem etc. Solche Begriffe werden, sobald sie aus ihrem ursprünglichen Kontext heraustreten, schnell universal, damit aber auch unscharf. Da sich Richtungen und Schulen entgegentreten, verwischen und überlagern, kann es keine Begriffe geben, die dem Jahrhundert insgesamt eingeprägt sind. Die hier vorgestellten Begriffsgeschichten sollen deshalb nicht die Einheitlichkeit der Zeit, sondern deren Vielfalt und Widersprüchlichkeit wiedergeben Als Veröffentlichungsdatum ist 2015 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Felix Meiner Verlag in Hamburg.
Relevante Merkmale auf einen Blick
Mit der Sprache Deutsch lässt sich Schlüsselbegriffe der Philosophie des 19. Jahrhunderts auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Schlüsselbegriffe der Philosophie des 19. Jahrhunderts mit dem Datum 2015 eindeutig zuordenbar. Verlagsname und Verlagsort - Felix Meiner Verlag und Hamburg - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Schlüsselbegriffe der Philosophie des 19. Jahrhunderts ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Christian Bermes, Ulrich Dierse, Annika Hand beschäftigen möchten. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Schlüsselbegriffe der Philosophie des 19. Jahrhunderts auch für thematische Recherchen besonders relevant.
Inhalt und thematische Schwerpunkte
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Schlüsselbegriffe der Philosophie des 19. Jahrhunderts laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Das 19. Jahrhundert ist zu Recht das lange Jahrhundert genannt worden. Wie es mit einem Epochenumbruch, dem der Revolution, beginnt, so endet es: mit dem Ersten Weltkrieg und dem Eintritt der beiden späteren Weltmächte, den USA und Sowjetrussland, in die Weltgeschichte. Dazwischen bestimmen andere Revolutionen und Restaurationen, Kriege und Friedenszeiten das politische Geschehen. Die Geistes- und Philosophiegeschichte des 19. Jahrhunderts kennt weder eine dominierende Strömung noch eine kontinuierliche Entwicklung. Karl Löwith spricht vom revolutionären Bruch im Denken des 19. Jahrhunderts, der vor allem von Marx und Kierkegaard markiert werde. Beider Opposition zu Hegel und zum Idealismus wird begleitet vom gleichzeitigen Aufschwung des Positivismus, dann vom Neukantianismus, Materialismus, Darwinismus, Pragmatismus und vielerlei weiteren Ismen, für die das Zeitalter kennzeichnend ist und für die es den neutralen Oberbegriff Weltanschauung bereithält. Mehr als vorangegangene Epochen wird das 19. Jahrhundert von Begriffen geprägt, die die öffentlichen Debatten bestimmen, von solchen der Wissenschaften wie denen der Politik. Viele Termini werden über den engeren fachlichen Rahmen hinaus populär: Wer spricht nicht um 1900 in vielfältiger Bedeutung von EnergieEntwicklungMechanisierung, Unbewusstem etc. Solche Begriffe werden, sobald sie aus ihrem ursprünglichen Kontext heraustreten, schnell universal, damit aber auch unscharf. Da sich Richtungen und Schulen entgegentreten, verwischen und überlagern, kann es keine Begriffe geben, die dem Jahrhundert insgesamt eingeprägt sind. Die hier vorgestellten Begriffsgeschichten sollen deshalb nicht die Einheitlichkeit der Zeit, sondern deren Vielfalt und Widersprüchlichkeit wiedergeben Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History, Philosophy, Perception (Philosophy)
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL42884030W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL58427544M. Die Ausgabe ist über den Verlag Felix Meiner Verlag, den Ort Hamburg und das Datum 2015 klar kontextualisiert.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Verlagsort: Hamburg
- Publiziert bei: Felix Meiner Verlag
- Autor beziehungsweise Autoren: Christian Bermes, Ulrich Dierse, Annika Hand
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Open-Library-Editions-IDs: OL58427544M
- Seitenzahl: 529
- Kurzbeschreibung: Das 19. Jahrhundert ist zu Recht das lange Jahrhundert genannt worden. Wie es mit einem Epochenumbruch, dem der Revolution, beginnt, so endet es: mit dem Ersten Weltkrieg und dem Eintritt der beiden späteren Weltmächte, den USA und Sowjetrussland, in die Weltgeschichte. Dazwischen bestimmen andere Revolutionen und Restaurationen, Kriege und Friedenszeiten das politische Geschehen. Die Geistes- und Philosophiegeschichte des 19. Jahrhunderts kennt weder eine dominierende Strömung noch eine kontinuierliche Entwicklung. Karl Löwith spricht vom revolutionären Bruch im Denken des 19. Jahrhunderts, der vor allem von Marx und Kierkegaard markiert werde. Beider Opposition zu Hegel und zum Idealismus wird begleitet vom gleichzeitigen Aufschwung des Positivismus, dann vom Neukantianismus, Materialismus, Darwinismus, Pragmatismus und vielerlei weiteren Ismen, für die das Zeitalter kennzeichnend ist und für die es den neutralen Oberbegriff Weltanschauung bereithält. Mehr als vorangegangene Epochen wird das 19. Jahrhundert von Begriffen geprägt, die die öffentlichen Debatten bestimmen, von solchen der Wissenschaften wie denen der Politik. Viele Termini werden über den engeren fachlichen Rahmen hinaus populär: Wer spricht nicht um 1900 in vielfältiger Bedeutung von EnergieEntwicklungMechanisierung, Unbewusstem etc. Solche Begriffe werden, sobald sie aus ihrem ursprünglichen Kontext heraustreten, schnell universal, damit aber auch unscharf. Da sich Richtungen und Schulen entgegentreten, verwischen und überlagern, kann es keine Begriffe geben, die dem Jahrhundert insgesamt eingeprägt sind. Die hier vorgestellten Begriffsgeschichten sollen deshalb nicht die Einheitlichkeit der Zeit, sondern deren Vielfalt und Widersprüchlichkeit wiedergeben
- Veröffentlicht am: 2015
- Open-Library-Work-ID: OL42884030W
- Thematische Tags: History, Philosophy, Perception (Philosophy)
- Sprache: Deutsch
- Buchtitel: Schlüsselbegriffe der Philosophie des 19. Jahrhunderts
- ISBN-13: 9783787325252
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Schlüsselbegriffe der Philosophie des 19. Jahrhunderts profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Christian Bermes, Ulrich Dierse, Annika Hand, Sachbuch und den Tags History, Philosophy, Perception (Philosophy), weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht.
FAQ zu Schlüsselbegriffe der Philosophie des 19. Jahrhunderts
Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?
Bibliografisch wird die Ausgabe über Felix Meiner Verlag, Hamburg und das Datum 2015 beschrieben.
Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?
Das 19. Jahrhundert ist zu Recht das lange Jahrhundert genannt worden. Wie es mit einem Epochenumbruch, dem der Revolution, beginnt, so endet es: mit dem Ersten Weltkrieg und dem Eintritt der beiden späteren Weltmächte, den USA und Sowjetrussland, in die Weltgeschichte. Dazwischen bestimmen andere Revolutionen und Restaurationen, Kriege und Friedenszeiten das politische Geschehen. Die Geistes- und Philosophiegeschichte des 19. Jahrhunderts kennt weder eine dominierende Strömung noch eine kontinuierliche Entwicklung. Karl Löwith spricht vom revolutionären Bruch im Denken des 19. Jahrhunderts, der vor allem von Marx und Kierkegaard markiert werde. Beider Opposition zu Hegel und zum Idealismus wird begleitet vom gleichzeitigen Aufschwung des Positivismus, dann vom Neukantianismus, Materialismus, Darwinismus, Pragmatismus und vielerlei weiteren Ismen, für die das Zeitalter kennzeichnend ist und für die es den neutralen Oberbegriff Weltanschauung bereithält. Mehr als vorangegangene Epochen wird das 19. Jahrhundert von Begriffen geprägt, die die öffentlichen Debatten bestimmen, von solchen der Wissenschaften wie denen der Politik. Viele Termini werden über den engeren fachlichen Rahmen hinaus populär: Wer spricht nicht um 1900 in vielfältiger Bedeutung von EnergieEntwicklungMechanisierung, Unbewusstem etc. Solche Begriffe werden, sobald sie aus ihrem ursprünglichen Kontext heraustreten, schnell universal, damit aber auch unscharf. Da sich Richtungen und Schulen entgegentreten, verwischen und überlagern, kann es keine Begriffe geben, die dem Jahrhundert insgesamt eingeprägt sind. Die hier vorgestellten Begriffsgeschichten sollen deshalb nicht die Einheitlichkeit der Zeit, sondern deren Vielfalt und Widersprüchlichkeit wiedergeben
Wie lässt sich Schlüsselbegriffe der Philosophie des 19. Jahrhunderts thematisch einordnen?
Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL42884030W und die Editionsreferenzen OL58427544M.
Externe Links
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