Kriegspfarrer an der Ostfront - Beschreibung, ISBN und Ausgabe
24.08.2026
Lesedauer: 8 min
Kriegspfarrer an der Ostfront von Dagmar Pöpping auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Klicke für klare Fakten statt vager Kurztexte.

Kriegspfarrer an der Ostfront: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details
Kriegspfarrer an der Ostfront gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Dagmar Pöpping - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. evangelische und katholische Wehrmachtseelsorge im Vernichtungskrieg 1941-1945 fungiert als präzisierende Ergänzung zu Kriegspfarrer an der Ostfront und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Inhaltlich lässt sich Kriegspfarrer an der Ostfront folgendermaßen zusammenfassen: Kriegs- und Wehrmachtpfarrer waren an allen Feldzügen des Zweiten Weltkriegs beteiligt. Im Krieg gegen die Sowjetunion wurden sie Zeugen von Massenverbrechen an Juden und anderen Zivilisten sowie an den sowjetischen Kriegsgefangenen. Gestützt auf zahlreiche Quellen, unter anderem auf Tagebücher von evangelischer und katholischer Seite, geht Dagmar Pöpping der Frage nach, wie diese Geistlichen, die dem Gebot der Nächstenliebe verpflichtet waren, Teil eines militärischen Apparates werden konnten, der einen brutalen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion führte, während sie selbst den Krieg im Gefühl moralischer Unschuld, ja sogar einer besonderen moralischen Leistung erlebten. Ein Schwerpunkt der Studie liegt auf der Doppelrolle der Kriegspfarrer als Offiziere der Wehrmacht auf der einen Seite und als Geistliche ihrer Kirchen auf der anderen. Diese Rolle verschaffte den Kriegspfarrern das Bewusstsein innerer Unabhängigkeit, die es ihnen rückblickend sogar erlaubte, sich mit Blick auf die im Nationalsozialismus bedrängten Kirchen als Opfer des Nationalsozialismus oder sogar als Teil des Widerstandes gegen den NS-Staat zu stilisieren. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der theologischen Interpretation des Ostkrieges als Kampf gegen den „gottlosen Bolschewismus“. Diese Sichtweise ermöglichte es den Kriegspfarrern den Angriff auf die Sowjetunion nicht als nationalsozialistischen Vernichtungskrieg wahrzunehmen, sondern als einen christlichen Feldzug zu legitimieren."--Publisher's description from Deutsche Nationalbibliothek Bibliografisch ist Kriegspfarrer an der Ostfront mit dem Erscheinungsdatum 2017, dem Verlag Vandenhoeck & Ruprecht und dem Ort Göttingen erfasst.
Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe
Die Angaben zu Vandenhoeck & Ruprecht und Göttingen stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Kriegspfarrer an der Ostfront spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Gerade wer nach Werken von Dagmar Pöpping sucht, sollte Kriegspfarrer an der Ostfront näher betrachten. Auch das Veröffentlichungsdatum 2017 macht Kriegspfarrer an der Ostfront für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Kriegspfarrer an der Ostfront liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche.
Was behandelt Kriegspfarrer an der Ostfront?
Kriegspfarrer an der Ostfront lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Kriegs- und Wehrmachtpfarrer waren an allen Feldzügen des Zweiten Weltkriegs beteiligt. Im Krieg gegen die Sowjetunion wurden sie Zeugen von Massenverbrechen an Juden und anderen Zivilisten sowie an den sowjetischen Kriegsgefangenen. Gestützt auf zahlreiche Quellen, unter anderem auf Tagebücher von evangelischer und katholischer Seite, geht Dagmar Pöpping der Frage nach, wie diese Geistlichen, die dem Gebot der Nächstenliebe verpflichtet waren, Teil eines militärischen Apparates werden konnten, der einen brutalen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion führte, während sie selbst den Krieg im Gefühl moralischer Unschuld, ja sogar einer besonderen moralischen Leistung erlebten. Ein Schwerpunkt der Studie liegt auf der Doppelrolle der Kriegspfarrer als Offiziere der Wehrmacht auf der einen Seite und als Geistliche ihrer Kirchen auf der anderen. Diese Rolle verschaffte den Kriegspfarrern das Bewusstsein innerer Unabhängigkeit, die es ihnen rückblickend sogar erlaubte, sich mit Blick auf die im Nationalsozialismus bedrängten Kirchen als Opfer des Nationalsozialismus oder sogar als Teil des Widerstandes gegen den NS-Staat zu stilisieren. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der theologischen Interpretation des Ostkrieges als Kampf gegen den „gottlosen Bolschewismus“. Diese Sichtweise ermöglichte es den Kriegspfarrern den Angriff auf die Sowjetunion nicht als nationalsozialistischen Vernichtungskrieg wahrzunehmen, sondern als einen christlichen Feldzug zu legitimieren."--Publisher's description from Deutsche Nationalbibliothek Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History, Church history, Catholic Church, Church and state, Church and state, germany, World War, 1939-1945, Military History, Protestant churches, Religious aspects, War, Campaigns, Military chaplains, World war, 1914-1918, germany, World war, 1939-1945, campaigns, eastern front, Deutsche Evangelische Kirche, Chaplains, Church work with military personnel, World war, 1914-1918, religious aspects
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen und 2017 präzise ergänzt. Sowohl die ISBN-10 3525557884 als auch die ISBN-13 9783525557884 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL32748774W und OL44568667M besonders hilfreich.
Die zentralen Metadaten zu Kriegspfarrer an der Ostfront
- Autor beziehungsweise Autoren: Dagmar Pöpping
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Externe Work-Referenz: OL32748774W
- Schlagwörter: History, Church history, Catholic Church, Church and state, Church and state, germany, World War, 1939-1945, Military History, Protestant churches, Religious aspects, War, Campaigns, Military chaplains, World war, 1914-1918, germany, World war, 1939-1945, campaigns, eastern front, Deutsche Evangelische Kirche, Chaplains, Church work with military personnel, World war, 1914-1918, religious aspects
- Titel: Kriegspfarrer an der Ostfront
- Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Kriegs- und Wehrmachtpfarrer waren an allen Feldzügen des Zweiten Weltkriegs beteiligt. Im Krieg gegen die Sowjetunion wurden sie Zeugen von Massenverbrechen an Juden und anderen Zivilisten sowie an den sowjetischen Kriegsgefangenen. Gestützt auf zahlreiche Quellen, unter anderem auf Tagebücher von evangelischer und katholischer Seite, geht Dagmar Pöpping der Frage nach, wie diese Geistlichen, die dem Gebot der Nächstenliebe verpflichtet waren, Teil eines militärischen Apparates werden konnten, der einen brutalen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion führte, während sie selbst den Krieg im Gefühl moralischer Unschuld, ja sogar einer besonderen moralischen Leistung erlebten. Ein Schwerpunkt der Studie liegt auf der Doppelrolle der Kriegspfarrer als Offiziere der Wehrmacht auf der einen Seite und als Geistliche ihrer Kirchen auf der anderen. Diese Rolle verschaffte den Kriegspfarrern das Bewusstsein innerer Unabhängigkeit, die es ihnen rückblickend sogar erlaubte, sich mit Blick auf die im Nationalsozialismus bedrängten Kirchen als Opfer des Nationalsozialismus oder sogar als Teil des Widerstandes gegen den NS-Staat zu stilisieren. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der theologischen Interpretation des Ostkrieges als Kampf gegen den „gottlosen Bolschewismus“. Diese Sichtweise ermöglichte es den Kriegspfarrern den Angriff auf die Sowjetunion nicht als nationalsozialistischen Vernichtungskrieg wahrzunehmen, sondern als einen christlichen Feldzug zu legitimieren."--Publisher's description from Deutsche Nationalbibliothek
- Veröffentlicht am: 2017
- Sprache: Deutsch
- Seitenzahl: 275
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3525557884
- ISBN-13: 9783525557884
- Ort der Veröffentlichung: Göttingen
- Externe Editionsreferenzen: OL44568667M
- Ergänzender Titelzusatz: evangelische und katholische Wehrmachtseelsorge im Vernichtungskrieg 1941-1945
Warum sich Kriegspfarrer an der Ostfront gut einordnen lässt
Kriegspfarrer an der Ostfront profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Dagmar Pöpping, Sachbuch und den Tags History, Church history, Catholic Church, Church and state, Church and state, germany, World War, 1939-1945, Military History, Protestant churches, Religious aspects, War, Campaigns, Military chaplains, World war, 1914-1918, germany, World war, 1939-1945, campaigns, eastern front, Deutsche Evangelische Kirche, Chaplains, Church work with military personnel, World war, 1914-1918, religious aspects, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Eindeutige Referenzdaten wie 3525557884, 9783525557884 und OL32748774W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?
Die Ausgabe erschien am 2017 bei Vandenhoeck & Ruprecht und ist dem Veröffentlichungsort Göttingen zugeordnet.
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Kriegs- und Wehrmachtpfarrer waren an allen Feldzügen des Zweiten Weltkriegs beteiligt. Im Krieg gegen die Sowjetunion wurden sie Zeugen von Massenverbrechen an Juden und anderen Zivilisten sowie an den sowjetischen Kriegsgefangenen. Gestützt auf zahlreiche Quellen, unter anderem auf Tagebücher von evangelischer und katholischer Seite, geht Dagmar Pöpping der Frage nach, wie diese Geistlichen, die dem Gebot der Nächstenliebe verpflichtet waren, Teil eines militärischen Apparates werden konnten, der einen brutalen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion führte, während sie selbst den Krieg im Gefühl moralischer Unschuld, ja sogar einer besonderen moralischen Leistung erlebten. Ein Schwerpunkt der Studie liegt auf der Doppelrolle der Kriegspfarrer als Offiziere der Wehrmacht auf der einen Seite und als Geistliche ihrer Kirchen auf der anderen. Diese Rolle verschaffte den Kriegspfarrern das Bewusstsein innerer Unabhängigkeit, die es ihnen rückblickend sogar erlaubte, sich mit Blick auf die im Nationalsozialismus bedrängten Kirchen als Opfer des Nationalsozialismus oder sogar als Teil des Widerstandes gegen den NS-Staat zu stilisieren. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der theologischen Interpretation des Ostkrieges als Kampf gegen den „gottlosen Bolschewismus“. Diese Sichtweise ermöglichte es den Kriegspfarrern den Angriff auf die Sowjetunion nicht als nationalsozialistischen Vernichtungskrieg wahrzunehmen, sondern als einen christlichen Feldzug zu legitimieren."--Publisher's description from Deutsche Nationalbibliothek
Wer sollte sich für Kriegspfarrer an der Ostfront interessieren?
Besonders relevant ist Kriegspfarrer an der Ostfront für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Dagmar Pöpping betrachten möchten.
Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?
Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL32748774W sowie die Editions-IDs OL44568667M referenzierbar.
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