Gott, grösser als gedacht - Bibliografische Daten und Buchbeschreibung
23.08.2026
Lesedauer: 16 min
Hier findest du zu Gott, grösser als gedacht von Martin Kirschner die wichtigsten Infos zur Ausgabe. Nützlich für alle, die gezielt prüfen statt nur überfliegen wollen.

Gott, grösser als gedacht im Überblick
Mit Gott, grösser als gedacht liegt ein Buch von Martin Kirschner vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Mit dem Untertitel die Transformation der Vernunft aus der Begegnung mit Gott bei Anselm von Canterbury wird bei Gott, grösser als gedacht noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Die Ausgabe erschien am 2013 bei Herder und ist dem Verlagsstandort Freiburg zugeordnet.
Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe
Gott, grösser als gedacht spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Mit Herder in Freiburg ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Gott, grösser als gedacht liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Gerade wer nach Werken von Martin Kirschner sucht, sollte Gott, grösser als gedacht näher betrachten. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2013 lässt sich Gott, grösser als gedacht sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen.
Thematische Einordnung von Gott, grösser als gedacht
Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Die Vernunft in ihrem theologischen Gebrauch : Annäherungen an eine theologische Rationalität und ihre Konzeptionen in der Gegenwart -- | Die eine Vernunft und die vielen Rationalitäten -- | Die Bezugspunkte theologischer Rationalität : die Herrlichkeit Gottes und die Sehnsucht des Menschen -- | Wie von Gott sprechen, wenn nicht schweigen? : Logos und Logik der Theologie -- | Drei Vollzugsformen der Rationalität : eine Arbeitshypothese -- | Die Rezeption Anselms in den drei Lesarten -- | Eine erste Annäherung an Anselm von Canterbury und sein Werk -- | An der "Wasserscheide des Mittelalters" und in der Geburtsstunde wissenschaftlicher Rationalität : zum Kontext Anselms -- | Zwischen weisheitlicher Rationalität der Patristik und wissenschaftlicher Rationalität der Scholastik : zur geistesgeschichtlichen Stellung Anselms -- | Die Stringenz eines theologischen Denkwegs : zur systematischen Struktur der Werke Anselms -- | Gottes Transzendenz, des Menschen Freiheit und ihre Erlösung in Christus : Schwerpunkte und Abfolge der folgenden Anselmlektüren -- | Erster Interpretationsgang : Anselms Gotteslehre als ein begriffliches System logischer Schlussfolgerungen -- | Hermeneutische Vorentscheidungen und ihre Anhaltspunkte bei Anselm -- | Anselm als "Dialektiker" -- | Die Methode des "sola ratione" und die Suche nach "rationes necessariae" -- | Der Verzicht auf Autoritätsbeweise -- | Das Proslogion-Argument als deduktiv-apriorischer Beweisgang -- | Prämissen einer Lesart als apriorischer Begriffsdeduktion -- | Die Argumentation in Proslogion 2-4 -- | Diskussion der Argumentationsschritte -- | Die Kritik an der "Onto-Theo-logie" und das Seinsverständnis des einen Arguments -- | Ertrag und Grenze der begriffslogischen Lesart -- | Der notwendige Übergang zur transzendentalen Lesart : Anselms Gebrauch der Sprache und die Struktur seiner Argumentation -- | Wie Sprache funktioniert : begriffliche Vorüberlegungen in De grammatico -- | Die Beziehung, die Erkenntnis konstituiert : göttliches Wort und menschliche "imago" im Monologion -- | Sinnvolles Sprechen und wahres Sprechen als "rechte Bezeichnung" (significatio) -- | Die antinomische Struktur des Proslogion und die paradoxale Struktur der Gottesrede -- | Anselms "Satisfaktionstheorie" : Erlösung als ein juridischökonomisches System äquivalenter Gegenleistung? -- | Zweiter Interpretationsgang : Anselms Theologie als ein transzendental gewendetes Denken im Ausgang von der endlichen Freiheit -- | Selbstreflexion der freien Vernunft : Anselms "transzendentale" Methode -- | Anhaltspunkte für eine transzendentallogische Lektüre Anselms -- | Die Argumentationsfigur der reductio ad absurdum als Indiz der antinomischen Struktur der Freiheit -- | Das Proslogion-Argument als transzendentale Denkregel -- | Der Rückgang des Denkens auf sich selbst -- | Das eine Argument als negative Denkregel, die einen Abbruch der Vernunftdynamik im Endlichen verbietet -- | "Quo maius -- " als orientierendes Mass des Denkens -- | Wahrheit, Gerechtigkeit, Freiheit : "rectitudo" als normatives Prinzip -- | Die Rückfrage nach der Wahrheit -- | rectitudo : Einheit von Wahrheit und Gerechtigkeit -- | Freiheit : macht autonomer Vernunft? -- | Transzendentale Reflexion auf die "unmögliche Möglichkeit" der Sünde und des Bösen -- | Grenzen transzendentalen Freiheitsdenkens -- | Die Notwendigkeit der Gerechtigkeit und die Unmöglichkeit von Erlösung -- | Im Ausgang von der Freiheit Gottes und des Menschen : keine Erlösung an der Freiheit vorbei -- | Der Zusammenhang von Sünde, Gerechtigkeit, Ordnung : Ehre Gottes : Gottes Souveränität schliesst jeden Selbstwiderspruch Gottes aus -- | Statt Strafe : satisfactio : ihre Notwendigkeit und ihre Unmöglichkeit -- | Keine Glückseligkeit ohne Gerechtigkeit : eine Erlösung sola misericordia widerspricht der Würde der menschlichen Freiheit -- | Die Unmöglichkeit einer Erlösung im Rahmen des Geschuldeten : Aporien einer freiheitstheoretischen Soteriologie -- | Dritter Interpretationsgang : Sprechen aus dem Empfangen Gottes, Denken aus der "Logik" der grösseren Liebe Gottes : Anselms rationale Mystik -- | Anselms Programm : fides quaerens intellectum -- | Fides quaerens intellectum : Anselms Bestimmung des Verhältnisses von fides und ratio -- | Ratio und Oratio : die Verschränkung von Denken, Reden, Beten -- | Denken aus der Dynamik des Guten : Gottes Vorrang vor dem Sein -- | Denken aus dem Übermass des Schönen : Anselms theologische Ästhetik -- | Das Proslogion als betende Gottessuche und rational suchendes Gebet -- | Vergebliche Mühe : geschenkte Einsicht : die Denkerfahrung, die dem Proslogion zugrunde liegt -- | Zum "Ort" der Gotteserkenntnis im Menschen : die Sehnsucht des Herzens im Exil der Sünde in Proslogion 1 -- | Zwischenreflexion : die Situation des Menschen vor Gott -- | Einsicht ohne Erfüllung, Bilanz und Neuansatz : Umkehr des Denkens über begriffliches Denken hinaus ab Proslogion 14 -- | Die "mehr als volle Freude" : eine Verheissung über jedes Mass (Proslogion 24-26) -- | Ertrag des Proslogion und Problemüberhänge -- | Die schöpfungs- und gnadentheologischen Vorgaben der Freiheit und das Schöpfungsziel des Menschen -- | Eingesetzte Freiheit unter dem Mass der Rechtheit : rectitudo und debere -- | Die Macht geschaffener Freiheit setzt ihre Empfänglichkeit voraus : servare, perseverantia -- | Die ursprüngliche Ausrichtung des Willens auf das Gute und seine faktische Unterwerfung unter das Nichtige -- | Anthropologischer Ertrag : der Mensch als Wesen der Transzendenz und Liebe (CDH II, 1) -- | Die grössere Gabe der Barmherzigkeit -- | Rekapitulation der ersten beiden Interpretationsgänge -- | Der hermeneutische Schlüssel zur Interpretation von CDH II : eine These -- | Das Paradox des Gott-Menschen : die Formel von Chalkedon neu gelesen -- | Die grössere Gabe : Barmherzigkeit in Erfüllung der Gerechtigkeit über das Geschuldete (debitum) hinaus -- | "Logik" und "Dialogik" je grösserer Liebe -- | Ein Weg für heute? : Versuch einer Zusammenschau -- | "Quo maius cogitari nequit" : ein konsistenter Gottesbegriff als Aufweis Gottes in sinnvoller Sprache? -- | "Rectitudo voluntatis propter se servata" : das unbedingte Mass der Freiheit und die Aporien des Bösen -- | "Maius quam" : Gott : grösser als gedacht -- Sprechen aus dem Empfangen Gottes und die Dia-Logik der Liebe ---- Bibliographie-- Quellen-- Sekundärliteratur. Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History, Theology, God, Ontological Proof, History of doctrines, Doctrinal Theology
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Die Ausgabe ist über den Verlag Herder, den Ort Freiburg und das Datum 2013 klar kontextualisiert. Die Open-Library-Zuordnung über OL22329710W und OL30410482M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 345132668X als auch die ISBN-13 9783451326684 hinterlegt.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Open-Library-Editions-IDs: OL30410482M
- Schlagwörter: History, Theology, God, Ontological Proof, History of doctrines, Doctrinal Theology
- Erscheinungsdatum: 2013
- Inhaltsübersicht: Die Vernunft in ihrem theologischen Gebrauch : Annäherungen an eine theologische Rationalität und ihre Konzeptionen in der Gegenwart -- | Die eine Vernunft und die vielen Rationalitäten -- | Die Bezugspunkte theologischer Rationalität : die Herrlichkeit Gottes und die Sehnsucht des Menschen -- | Wie von Gott sprechen, wenn nicht schweigen? : Logos und Logik der Theologie -- | Drei Vollzugsformen der Rationalität : eine Arbeitshypothese -- | Die Rezeption Anselms in den drei Lesarten -- | Eine erste Annäherung an Anselm von Canterbury und sein Werk -- | An der "Wasserscheide des Mittelalters" und in der Geburtsstunde wissenschaftlicher Rationalität : zum Kontext Anselms -- | Zwischen weisheitlicher Rationalität der Patristik und wissenschaftlicher Rationalität der Scholastik : zur geistesgeschichtlichen Stellung Anselms -- | Die Stringenz eines theologischen Denkwegs : zur systematischen Struktur der Werke Anselms -- | Gottes Transzendenz, des Menschen Freiheit und ihre Erlösung in Christus : Schwerpunkte und Abfolge der folgenden Anselmlektüren -- | Erster Interpretationsgang : Anselms Gotteslehre als ein begriffliches System logischer Schlussfolgerungen -- | Hermeneutische Vorentscheidungen und ihre Anhaltspunkte bei Anselm -- | Anselm als "Dialektiker" -- | Die Methode des "sola ratione" und die Suche nach "rationes necessariae" -- | Der Verzicht auf Autoritätsbeweise -- | Das Proslogion-Argument als deduktiv-apriorischer Beweisgang -- | Prämissen einer Lesart als apriorischer Begriffsdeduktion -- | Die Argumentation in Proslogion 2-4 -- | Diskussion der Argumentationsschritte -- | Die Kritik an der "Onto-Theo-logie" und das Seinsverständnis des einen Arguments -- | Ertrag und Grenze der begriffslogischen Lesart -- | Der notwendige Übergang zur transzendentalen Lesart : Anselms Gebrauch der Sprache und die Struktur seiner Argumentation -- | Wie Sprache funktioniert : begriffliche Vorüberlegungen in De grammatico -- | Die Beziehung, die Erkenntnis konstituiert : göttliches Wort und menschliche "imago" im Monologion -- | Sinnvolles Sprechen und wahres Sprechen als "rechte Bezeichnung" (significatio) -- | Die antinomische Struktur des Proslogion und die paradoxale Struktur der Gottesrede -- | Anselms "Satisfaktionstheorie" : Erlösung als ein juridischökonomisches System äquivalenter Gegenleistung? -- | Zweiter Interpretationsgang : Anselms Theologie als ein transzendental gewendetes Denken im Ausgang von der endlichen Freiheit -- | Selbstreflexion der freien Vernunft : Anselms "transzendentale" Methode -- | Anhaltspunkte für eine transzendentallogische Lektüre Anselms -- | Die Argumentationsfigur der reductio ad absurdum als Indiz der antinomischen Struktur der Freiheit -- | Das Proslogion-Argument als transzendentale Denkregel -- | Der Rückgang des Denkens auf sich selbst -- | Das eine Argument als negative Denkregel, die einen Abbruch der Vernunftdynamik im Endlichen verbietet -- | "Quo maius -- " als orientierendes Mass des Denkens -- | Wahrheit, Gerechtigkeit, Freiheit : "rectitudo" als normatives Prinzip -- | Die Rückfrage nach der Wahrheit -- | rectitudo : Einheit von Wahrheit und Gerechtigkeit -- | Freiheit : macht autonomer Vernunft? -- | Transzendentale Reflexion auf die "unmögliche Möglichkeit" der Sünde und des Bösen -- | Grenzen transzendentalen Freiheitsdenkens -- | Die Notwendigkeit der Gerechtigkeit und die Unmöglichkeit von Erlösung -- | Im Ausgang von der Freiheit Gottes und des Menschen : keine Erlösung an der Freiheit vorbei -- | Der Zusammenhang von Sünde, Gerechtigkeit, Ordnung : Ehre Gottes : Gottes Souveränität schliesst jeden Selbstwiderspruch Gottes aus -- | Statt Strafe : satisfactio : ihre Notwendigkeit und ihre Unmöglichkeit -- | Keine Glückseligkeit ohne Gerechtigkeit : eine Erlösung sola misericordia widerspricht der Würde der menschlichen Freiheit -- | Die Unmöglichkeit einer Erlösung im Rahmen des Geschuldeten : Aporien einer freiheitstheoretischen Soteriologie -- | Dritter Interpretationsgang : Sprechen aus dem Empfangen Gottes, Denken aus der "Logik" der grösseren Liebe Gottes : Anselms rationale Mystik -- | Anselms Programm : fides quaerens intellectum -- | Fides quaerens intellectum : Anselms Bestimmung des Verhältnisses von fides und ratio -- | Ratio und Oratio : die Verschränkung von Denken, Reden, Beten -- | Denken aus der Dynamik des Guten : Gottes Vorrang vor dem Sein -- | Denken aus dem Übermass des Schönen : Anselms theologische Ästhetik -- | Das Proslogion als betende Gottessuche und rational suchendes Gebet -- | Vergebliche Mühe : geschenkte Einsicht : die Denkerfahrung, die dem Proslogion zugrunde liegt -- | Zum "Ort" der Gotteserkenntnis im Menschen : die Sehnsucht des Herzens im Exil der Sünde in Proslogion 1 -- | Zwischenreflexion : die Situation des Menschen vor Gott -- | Einsicht ohne Erfüllung, Bilanz und Neuansatz : Umkehr des Denkens über begriffliches Denken hinaus ab Proslogion 14 -- | Die "mehr als volle Freude" : eine Verheissung über jedes Mass (Proslogion 24-26) -- | Ertrag des Proslogion und Problemüberhänge -- | Die schöpfungs- und gnadentheologischen Vorgaben der Freiheit und das Schöpfungsziel des Menschen -- | Eingesetzte Freiheit unter dem Mass der Rechtheit : rectitudo und debere -- | Die Macht geschaffener Freiheit setzt ihre Empfänglichkeit voraus : servare, perseverantia -- | Die ursprüngliche Ausrichtung des Willens auf das Gute und seine faktische Unterwerfung unter das Nichtige -- | Anthropologischer Ertrag : der Mensch als Wesen der Transzendenz und Liebe (CDH II, 1) -- | Die grössere Gabe der Barmherzigkeit -- | Rekapitulation der ersten beiden Interpretationsgänge -- | Der hermeneutische Schlüssel zur Interpretation von CDH II : eine These -- | Das Paradox des Gott-Menschen : die Formel von Chalkedon neu gelesen -- | Die grössere Gabe : Barmherzigkeit in Erfüllung der Gerechtigkeit über das Geschuldete (debitum) hinaus -- | "Logik" und "Dialogik" je grösserer Liebe -- | Ein Weg für heute? : Versuch einer Zusammenschau -- | "Quo maius cogitari nequit" : ein konsistenter Gottesbegriff als Aufweis Gottes in sinnvoller Sprache? -- | "Rectitudo voluntatis propter se servata" : das unbedingte Mass der Freiheit und die Aporien des Bösen -- | "Maius quam" : Gott : grösser als gedacht -- Sprechen aus dem Empfangen Gottes und die Dia-Logik der Liebe ---- Bibliographie-- Quellen-- Sekundärliteratur.
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 345132668X
- Umfang: 496 Seiten
- Buchtitel: Gott, grösser als gedacht
- Open-Library-Work-ID: OL22329710W
- Ergänzender Titelzusatz: die Transformation der Vernunft aus der Begegnung mit Gott bei Anselm von Canterbury
- Verfasst von: Martin Kirschner
- Publiziert bei: Herder
- Sprache: Deutsch
- Ort der Veröffentlichung: Freiburg
- ISBN-13: 9783451326684
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Gott, grösser als gedacht profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Martin Kirschner, Sachbuch und den Tags History, Theology, God, Ontological Proof, History of doctrines, Doctrinal Theology, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 345132668X, 9783451326684 und OL22329710W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.
FAQ zu Gott, grösser als gedacht
Welche Verlagsangaben sind vorhanden?
Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 2013, der Verlag Herder und der Verlagsort Freiburg.
Welche Themen oder Kapitel umfasst das Buch?
Aus der Inhaltsübersicht ergeben sich folgende Schwerpunkte: Die Vernunft in ihrem theologischen Gebrauch : Annäherungen an eine theologische Rationalität und ihre Konzeptionen in der Gegenwart -- | Die eine Vernunft und die vielen Rationalitäten -- | Die Bezugspunkte theologischer Rationalität : die Herrlichkeit Gottes und die Sehnsucht des Menschen -- | Wie von Gott sprechen, wenn nicht schweigen? : Logos und Logik der Theologie -- | Drei Vollzugsformen der Rationalität : eine Arbeitshypothese -- | Die Rezeption Anselms in den drei Lesarten -- | Eine erste Annäherung an Anselm von Canterbury und sein Werk -- | An der "Wasserscheide des Mittelalters" und in der Geburtsstunde wissenschaftlicher Rationalität : zum Kontext Anselms -- | Zwischen weisheitlicher Rationalität der Patristik und wissenschaftlicher Rationalität der Scholastik : zur geistesgeschichtlichen Stellung Anselms -- | Die Stringenz eines theologischen Denkwegs : zur systematischen Struktur der Werke Anselms -- | Gottes Transzendenz, des Menschen Freiheit und ihre Erlösung in Christus : Schwerpunkte und Abfolge der folgenden Anselmlektüren -- | Erster Interpretationsgang : Anselms Gotteslehre als ein begriffliches System logischer Schlussfolgerungen -- | Hermeneutische Vorentscheidungen und ihre Anhaltspunkte bei Anselm -- | Anselm als "Dialektiker" -- | Die Methode des "sola ratione" und die Suche nach "rationes necessariae" -- | Der Verzicht auf Autoritätsbeweise -- | Das Proslogion-Argument als deduktiv-apriorischer Beweisgang -- | Prämissen einer Lesart als apriorischer Begriffsdeduktion -- | Die Argumentation in Proslogion 2-4 -- | Diskussion der Argumentationsschritte -- | Die Kritik an der "Onto-Theo-logie" und das Seinsverständnis des einen Arguments -- | Ertrag und Grenze der begriffslogischen Lesart -- | Der notwendige Übergang zur transzendentalen Lesart : Anselms Gebrauch der Sprache und die Struktur seiner Argumentation -- | Wie Sprache funktioniert : begriffliche Vorüberlegungen in De grammatico -- | Die Beziehung, die Erkenntnis konstituiert : göttliches Wort und menschliche "imago" im Monologion -- | Sinnvolles Sprechen und wahres Sprechen als "rechte Bezeichnung" (significatio) -- | Die antinomische Struktur des Proslogion und die paradoxale Struktur der Gottesrede -- | Anselms "Satisfaktionstheorie" : Erlösung als ein juridischökonomisches System äquivalenter Gegenleistung? -- | Zweiter Interpretationsgang : Anselms Theologie als ein transzendental gewendetes Denken im Ausgang von der endlichen Freiheit -- | Selbstreflexion der freien Vernunft : Anselms "transzendentale" Methode -- | Anhaltspunkte für eine transzendentallogische Lektüre Anselms -- | Die Argumentationsfigur der reductio ad absurdum als Indiz der antinomischen Struktur der Freiheit -- | Das Proslogion-Argument als transzendentale Denkregel -- | Der Rückgang des Denkens auf sich selbst -- | Das eine Argument als negative Denkregel, die einen Abbruch der Vernunftdynamik im Endlichen verbietet -- | "Quo maius -- " als orientierendes Mass des Denkens -- | Wahrheit, Gerechtigkeit, Freiheit : "rectitudo" als normatives Prinzip -- | Die Rückfrage nach der Wahrheit -- | rectitudo : Einheit von Wahrheit und Gerechtigkeit -- | Freiheit : macht autonomer Vernunft? -- | Transzendentale Reflexion auf die "unmögliche Möglichkeit" der Sünde und des Bösen -- | Grenzen transzendentalen Freiheitsdenkens -- | Die Notwendigkeit der Gerechtigkeit und die Unmöglichkeit von Erlösung -- | Im Ausgang von der Freiheit Gottes und des Menschen : keine Erlösung an der Freiheit vorbei -- | Der Zusammenhang von Sünde, Gerechtigkeit, Ordnung : Ehre Gottes : Gottes Souveränität schliesst jeden Selbstwiderspruch Gottes aus -- | Statt Strafe : satisfactio : ihre Notwendigkeit und ihre Unmöglichkeit -- | Keine Glückseligkeit ohne Gerechtigkeit : eine Erlösung sola misericordia widerspricht der Würde der menschlichen Freiheit -- | Die Unmöglichkeit einer Erlösung im Rahmen des Geschuldeten : Aporien einer freiheitstheoretischen Soteriologie -- | Dritter Interpretationsgang : Sprechen aus dem Empfangen Gottes, Denken aus der "Logik" der grösseren Liebe Gottes : Anselms rationale Mystik -- | Anselms Programm : fides quaerens intellectum -- | Fides quaerens intellectum : Anselms Bestimmung des Verhältnisses von fides und ratio -- | Ratio und Oratio : die Verschränkung von Denken, Reden, Beten -- | Denken aus der Dynamik des Guten : Gottes Vorrang vor dem Sein -- | Denken aus dem Übermass des Schönen : Anselms theologische Ästhetik -- | Das Proslogion als betende Gottessuche und rational suchendes Gebet -- | Vergebliche Mühe : geschenkte Einsicht : die Denkerfahrung, die dem Proslogion zugrunde liegt -- | Zum "Ort" der Gotteserkenntnis im Menschen : die Sehnsucht des Herzens im Exil der Sünde in Proslogion 1 -- | Zwischenreflexion : die Situation des Menschen vor Gott -- | Einsicht ohne Erfüllung, Bilanz und Neuansatz : Umkehr des Denkens über begriffliches Denken hinaus ab Proslogion 14 -- | Die "mehr als volle Freude" : eine Verheissung über jedes Mass (Proslogion 24-26) -- | Ertrag des Proslogion und Problemüberhänge -- | Die schöpfungs- und gnadentheologischen Vorgaben der Freiheit und das Schöpfungsziel des Menschen -- | Eingesetzte Freiheit unter dem Mass der Rechtheit : rectitudo und debere -- | Die Macht geschaffener Freiheit setzt ihre Empfänglichkeit voraus : servare, perseverantia -- | Die ursprüngliche Ausrichtung des Willens auf das Gute und seine faktische Unterwerfung unter das Nichtige -- | Anthropologischer Ertrag : der Mensch als Wesen der Transzendenz und Liebe (CDH II, 1) -- | Die grössere Gabe der Barmherzigkeit -- | Rekapitulation der ersten beiden Interpretationsgänge -- | Der hermeneutische Schlüssel zur Interpretation von CDH II : eine These -- | Das Paradox des Gott-Menschen : die Formel von Chalkedon neu gelesen -- | Die grössere Gabe : Barmherzigkeit in Erfüllung der Gerechtigkeit über das Geschuldete (debitum) hinaus -- | "Logik" und "Dialogik" je grösserer Liebe -- | Ein Weg für heute? : Versuch einer Zusammenschau -- | "Quo maius cogitari nequit" : ein konsistenter Gottesbegriff als Aufweis Gottes in sinnvoller Sprache? -- | "Rectitudo voluntatis propter se servata" : das unbedingte Mass der Freiheit und die Aporien des Bösen -- | "Maius quam" : Gott : grösser als gedacht -- Sprechen aus dem Empfangen Gottes und die Dia-Logik der Liebe ---- Bibliographie-- Quellen-- Sekundärliteratur.
Warum ist der Untertitel die Transformation der Vernunft aus der Begegnung mit Gott bei Anselm von Canterbury wichtig?
Er hilft dabei, Gott, grösser als gedacht inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.
Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?
Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL22329710W sowie die Editions-IDs OL30410482M referenzierbar.
Externe Links
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