Kosmovisionen | Buch im Überblick: Inhalt und Details
21.08.2026
Lesedauer: 8 min
Kosmovisionen von Roger Friedlein im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. Klicke für klare Fakten statt vager Kurztexte.

Kosmovisionen - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
Wer nach einem Buch von Roger Friedlein aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Kosmovisionen eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Der Untertitel Inszenierungen Von Wissen und Dichtung Im Epos der Renaissance in Frankreich, Portugal und Spanien ergänzt den Haupttitel Kosmovisionen sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Die Kurzbeschreibung von Kosmovisionen zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Zu den Schönheiten der epischen Gedichte in der Renaissance gehören erzählte kosmografische und geografische Panoramen. Man findet sie in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in emblematischen Texten wie Microcosme von Maurice Scève, Os Lusíadas von Luís de Camões oder La Araucana von Alonso de Ercilla y Zúñiga, aber auch in weniger bekannten Gedichten von Le Fèvre de la Boderie, Jerónimo de Corte-Real, Bernardo de Balbuena oder Lope de Vega. Weit über eine schmückende Funktion als attraktive Exkurse mit magischen Kristallkugeln oder Himmelsflügen hinausgehend, bilden diese Panoramen häufig den ideologischen Kern der Texte. Denn mit ihnen und ihrer Einbettung in die heroische Erzählung beziehen die Epen Stellung zur Theorie der Wissenskonstitution und zur Rolle der Dichtung in diesem Prozess. Diese Inszenierungen reichen von der humanistischen Exaltation des Wissens, das den Menschen zur Gottgleichheit führt, über die orthodoxe Kritik an der kosmografischen curiositas bis hin zum Lobpreis des Nichtwissens, in dem Lope de Vega das Wissen aus der Diegese um den heiligen Landmann Isidro hinaus zum impliziten Autor verlagert: Die Inszenierung der Dichtung wird zur Inszenierung des Dichters. Die Epen der Renaissance erweisen sich damit als eminent autoreflexive Texte, deren Beitrag zur epistemologischen und poetologischen Debatte der Epoche neu bewertet werden muss."--P. [4] of cover
Warum Kosmovisionen relevant sein kann
Im Kontext des Gesamtwerks von Roger Friedlein lässt sich Kosmovisionen gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Das hinterlegte Publikationsdatum 2014 unterstützt dabei, Kosmovisionen zeitlich korrekt zu klassifizieren. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Kosmovisionen auch für thematische Recherchen besonders relevant. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Kosmovisionen auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern.
Worum geht es in Kosmovisionen?
Kosmovisionen lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Zu den Schönheiten der epischen Gedichte in der Renaissance gehören erzählte kosmografische und geografische Panoramen. Man findet sie in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in emblematischen Texten wie Microcosme von Maurice Scève, Os Lusíadas von Luís de Camões oder La Araucana von Alonso de Ercilla y Zúñiga, aber auch in weniger bekannten Gedichten von Le Fèvre de la Boderie, Jerónimo de Corte-Real, Bernardo de Balbuena oder Lope de Vega. Weit über eine schmückende Funktion als attraktive Exkurse mit magischen Kristallkugeln oder Himmelsflügen hinausgehend, bilden diese Panoramen häufig den ideologischen Kern der Texte. Denn mit ihnen und ihrer Einbettung in die heroische Erzählung beziehen die Epen Stellung zur Theorie der Wissenskonstitution und zur Rolle der Dichtung in diesem Prozess. Diese Inszenierungen reichen von der humanistischen Exaltation des Wissens, das den Menschen zur Gottgleichheit führt, über die orthodoxe Kritik an der kosmografischen curiositas bis hin zum Lobpreis des Nichtwissens, in dem Lope de Vega das Wissen aus der Diegese um den heiligen Landmann Isidro hinaus zum impliziten Autor verlagert: Die Inszenierung der Dichtung wird zur Inszenierung des Dichters. Die Epen der Renaissance erweisen sich damit als eminent autoreflexive Texte, deren Beitrag zur epistemologischen und poetologischen Debatte der Epoche neu bewertet werden muss."--P. [4] of cover Über die Schlagwörter History and criticism, Themes, motives, Renaissance, Epic poetry, history and criticism, Spanish Epic poetry, Knowledge, Theory of, in literature, Epic poetry, French Epic poetry, French poetry, history and criticism, Portuguese Epic poetry, Spanish poetry, history and criticism, Cosmography in literature, Portuguese poetry, history and criticism lässt sich Kosmovisionen auch in größeren Beständen gezielt auffinden.
Edition und bibliografische Einordnung
Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL26558928W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL35942640M.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Buchtitel: Kosmovisionen
- Umfang: 412 Seiten
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Thematische Tags: History and criticism, Themes, motives, Renaissance, Epic poetry, history and criticism, Spanish Epic poetry, Knowledge, Theory of, in literature, Epic poetry, French Epic poetry, French poetry, history and criticism, Portuguese Epic poetry, Spanish poetry, history and criticism, Cosmography in literature, Portuguese poetry, history and criticism
- Verlag: Steiner Verlag Wiesbaden GmbH, Franz
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Ergänzender Titelzusatz: Inszenierungen Von Wissen und Dichtung Im Epos der Renaissance in Frankreich, Portugal und Spanien
- Erscheinungsdatum: 2014
- Verfasst von: Roger Friedlein
- Open-Library-Editions-IDs: OL35942640M
- Externe Work-Referenz: OL26558928W
- ISBN-13: 9783515108966
- Gewicht: 0.714
- Kurzbeschreibung: Zu den Schönheiten der epischen Gedichte in der Renaissance gehören erzählte kosmografische und geografische Panoramen. Man findet sie in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in emblematischen Texten wie Microcosme von Maurice Scève, Os Lusíadas von Luís de Camões oder La Araucana von Alonso de Ercilla y Zúñiga, aber auch in weniger bekannten Gedichten von Le Fèvre de la Boderie, Jerónimo de Corte-Real, Bernardo de Balbuena oder Lope de Vega. Weit über eine schmückende Funktion als attraktive Exkurse mit magischen Kristallkugeln oder Himmelsflügen hinausgehend, bilden diese Panoramen häufig den ideologischen Kern der Texte. Denn mit ihnen und ihrer Einbettung in die heroische Erzählung beziehen die Epen Stellung zur Theorie der Wissenskonstitution und zur Rolle der Dichtung in diesem Prozess. Diese Inszenierungen reichen von der humanistischen Exaltation des Wissens, das den Menschen zur Gottgleichheit führt, über die orthodoxe Kritik an der kosmografischen curiositas bis hin zum Lobpreis des Nichtwissens, in dem Lope de Vega das Wissen aus der Diegese um den heiligen Landmann Isidro hinaus zum impliziten Autor verlagert: Die Inszenierung der Dichtung wird zur Inszenierung des Dichters. Die Epen der Renaissance erweisen sich damit als eminent autoreflexive Texte, deren Beitrag zur epistemologischen und poetologischen Debatte der Epoche neu bewertet werden muss."--P. [4] of cover
Warum sich Kosmovisionen gut einordnen lässt
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Kosmovisionen, Roger Friedlein, Sachbuch und History and criticism, Themes, motives, Renaissance, Epic poetry, history and criticism, Spanish Epic poetry, Knowledge, Theory of, in literature, Epic poetry, French Epic poetry, French poetry, history and criticism, Portuguese Epic poetry, Spanish poetry, history and criticism, Cosmography in literature, Portuguese poetry, history and criticism - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar.
Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe
Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?
Zu den Schönheiten der epischen Gedichte in der Renaissance gehören erzählte kosmografische und geografische Panoramen. Man findet sie in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in emblematischen Texten wie Microcosme von Maurice Scève, Os Lusíadas von Luís de Camões oder La Araucana von Alonso de Ercilla y Zúñiga, aber auch in weniger bekannten Gedichten von Le Fèvre de la Boderie, Jerónimo de Corte-Real, Bernardo de Balbuena oder Lope de Vega. Weit über eine schmückende Funktion als attraktive Exkurse mit magischen Kristallkugeln oder Himmelsflügen hinausgehend, bilden diese Panoramen häufig den ideologischen Kern der Texte. Denn mit ihnen und ihrer Einbettung in die heroische Erzählung beziehen die Epen Stellung zur Theorie der Wissenskonstitution und zur Rolle der Dichtung in diesem Prozess. Diese Inszenierungen reichen von der humanistischen Exaltation des Wissens, das den Menschen zur Gottgleichheit führt, über die orthodoxe Kritik an der kosmografischen curiositas bis hin zum Lobpreis des Nichtwissens, in dem Lope de Vega das Wissen aus der Diegese um den heiligen Landmann Isidro hinaus zum impliziten Autor verlagert: Die Inszenierung der Dichtung wird zur Inszenierung des Dichters. Die Epen der Renaissance erweisen sich damit als eminent autoreflexive Texte, deren Beitrag zur epistemologischen und poetologischen Debatte der Epoche neu bewertet werden muss."--P. [4] of cover
Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?
Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL26558928W sowie die Editions-IDs OL35942640M referenzierbar.
In welcher Sprache liegt das Buch vor?
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags History and criticism, Themes, motives, Renaissance, Epic poetry, history and criticism, Spanish Epic poetry, Knowledge, Theory of, in literature, Epic poetry, French Epic poetry, French poetry, history and criticism, Portuguese Epic poetry, Spanish poetry, history and criticism, Cosmography in literature, Portuguese poetry, history and criticism bei der Einordnung.
Welche Rolle spielt der Untertitel von Kosmovisionen?
Der Untertitel Inszenierungen Von Wissen und Dichtung Im Epos der Renaissance in Frankreich, Portugal und Spanien präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.
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