Demokratie ohne Grund – kein Grund für Demokratie? | Buchprofil und Inhaltsübersicht
20.08.2026
Lesedauer: 14 min
Alle Kerninfos zu Demokratie ohne Grund – kein Grund für Demokratie? von Luzia Sievi auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.
Demokratie ohne Grund – kein Grund für Demokratie? im Überblick
Demokratie ohne Grund – kein Grund für Demokratie? von Luzia Sievi ist ein Titel aus dem Bereich Fiction, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Mit dem Untertitel Zum Verhältnis von Demokratie und Poststrukturalismus wird bei Demokratie ohne Grund – kein Grund für Demokratie? noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Inhaltlich lässt sich Demokratie ohne Grund – kein Grund für Demokratie? folgendermaßen zusammenfassen: Der Poststrukturalismus dekonstruiert liberal-demokratische Begriffe und lehnt Letztbegründungen für normative Ordnungen ab. Kritiker werfen ihm daher eine Unvereinbarkeit mit einer demokratischen Haltung vor. Derrida, Butler, Laclau und Mouffe vertreten dennoch eine zukünftige und radikale Demokratie. Wie ist dieser »ethical turn« zu beurteilen? Wie gelangen die Wissenschaftler von einer behaupteten Grundlosigkeit zu Gründen für die Demokratie? Luzia Sievi liefert eine detaillierte Analyse sowohl zu den Kritiken an der Demokratie als auch zu den Demokratieentwürfen der genannten Denker – und zeigt, welche Werte und Erkenntnisse bewirken, dass aus scharfen Kritikern starke Verfechter der Demokratie werden. (Quelle: [transcript Verlag](https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3791-5/demokratie-ohne-grund-kein-grund-fuer-demokratie/)) Die Ausgabe erschien am 2017 bei Transcript Verlag und ist dem Verlagsstandort Bielefeld, Germany zugeordnet.
Warum Demokratie ohne Grund – kein Grund für Demokratie? relevant sein kann
Dass Demokratie ohne Grund – kein Grund für Demokratie? in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Für alle, die Bücher von Luzia Sievi recherchieren oder vergleichen, ist Demokratie ohne Grund – kein Grund für Demokratie? eine relevante Ausgabe. Durch die Zuordnung zur Kategorie Fiction wird Demokratie ohne Grund – kein Grund für Demokratie? auch für thematische Recherchen besonders relevant. Mit Transcript Verlag in Bielefeld, Germany ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Demokratie ohne Grund – kein Grund für Demokratie? mit dem Datum 2017 eindeutig zuordenbar.
Inhalte, Themen und Relevanz
Die Beschreibung zeigt, dass Demokratie ohne Grund – kein Grund für Demokratie? klar dem Bereich Fiction zugeordnet werden kann: Der Poststrukturalismus dekonstruiert liberal-demokratische Begriffe und lehnt Letztbegründungen für normative Ordnungen ab. Kritiker werfen ihm daher eine Unvereinbarkeit mit einer demokratischen Haltung vor. Derrida, Butler, Laclau und Mouffe vertreten dennoch eine zukünftige und radikale Demokratie. Wie ist dieser »ethical turn« zu beurteilen? Wie gelangen die Wissenschaftler von einer behaupteten Grundlosigkeit zu Gründen für die Demokratie? Luzia Sievi liefert eine detaillierte Analyse sowohl zu den Kritiken an der Demokratie als auch zu den Demokratieentwürfen der genannten Denker – und zeigt, welche Werte und Erkenntnisse bewirken, dass aus scharfen Kritikern starke Verfechter der Demokratie werden. (Quelle: [transcript Verlag](https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3791-5/demokratie-ohne-grund-kein-grund-fuer-demokratie/)) Die Kapitel- und Inhaltsübersicht macht deutlich, wie das Buch aufgebaut ist: Danksagung | Einleitung | Forschungsinteresse und Aufbau der Arbeit | Forschungsstand | Poststrukturalistische Texte interpretieren | Poststrukturalismus: Eine Arbeitsdefinition | Bezugnahme auf den linguistic turn: Denken in Differenzen | Kritik an Essentialismen | Das Scheitern von Sinnprozessen | Zur Wirkmacht von Diskursen | Macht und Politik | Das Subjekt | Auswahl der behandelten Denker_innen | Die Dekonstruktion politikwissenschaftlicher Grundbegriffe | Jacques Derrida: Die différance und die Beziehung zum Anderen | Derridas Dekonstruktion der westlichen Metaphysik | Urschrift, différance, Spur und Dekonstruktion | Von der Dekonstruktion zur Politik | Unentscheidbarkeit als Bedingung der Möglichkeit von Politik | Gewalt in der Sprache und im Recht | Die Ablehnung des klassischen Subjekts | Die Beziehung zum Anderen | Verantwortung | Das Politische | Judith Butler: Diskurs und Performativität | Diskurs | Performativität | Macht | Das Außen des Diskurses | Die Offenheit des Diskurses und politische Handlungsfreiheit | Intelligibilität und Subjekt | Identitäten und Identifizierungen | Das Politische | Ernesto Laclau und Chantal Mouffe: Kontingenz und Hegemonie | Laclaus und Mouffes Antiessentialismus | Signifikationssysteme: Elemente, Momente, Artikulationen | Die Diskurse und das Diskursive | Sinnfixierung durch Macht | Eigenschaften von Diskursen | Das Soziale als Differenzsystem | Der Seinsmodus des Sozialen: Das Politische | Bedeutungsfixierung durch Hegemonien | Subjektpositionen und das Subjekt als Mangel | Zusammenfassung: Apolitik oder neues Denken des Politischen? | Die Defizite moderner Demokratietheorien | Derridas, Butlers, Laclaus und Mouffes Kritiken an Demokratietheorien | Ausschlüsse im Gründungsakt der Demokratie | Ablehnung von essentialistischen Identitäten | Kritik am autonomen, selbsttransparenten und handlungsfähigen Subjekt | Die Entpolitisierung in der liberalen Demokratie | Produktive statt abbildende Repräsentation | Der fehlende Gemeinschaftsbezug der liberalen Staatsbürgerschaft | Der Widerspruch zwischen Liberalismus und Demokratie | Zusammenfassung | Von der Kontingenz aller Normen zur Bejahung der Demokratie | Derridas verantwortliche Glaubensbekenntnisse | Die Minderung von Gewalt | Dekonstruktive Kritik | Die verantwortliche Beziehung zum Anderen | „Die Dekonstruktion ist die Gerechtigkeit“ | Gastfreundschaft und Öffnung hin zum Anderen | Derridas ethische Haltung | Die Politik der Freundschaft | Von der Gerechtigkeit zum Kommenden | Butlers demokratische Normen | Kritik als Entunterwerfung | Die Ausweitung von Normen und Sichtbarmachen von Ausschlüssen | Offenheit für Veränderungen | Eine Ethik der Anerkennung und Vergebung | Verantwortung für Andere und die Verteilung von Prekarität | Ein lebbares Leben durch möglichst geringe Gewalt | Radikale Demokratie als Ergebnis eines Ausschlussverfahrens | Laclaus und Mouffes phronesis | Demokratische Diskurse und ihre Normen | Antiessentialismus und Grundlosigkeit | Gleichheit als Norm der Moderne | Kritik an Unterdrückungsverhältnissen als Norm des Sozialismus | Freiheit als Norm des Liberalismus | Gründe für die Demokratie | Zusammenfassung: Der ethische Kern | Die Konstruktion von Demokratie | Jacques Derrida: „démocratie à venir“ | Aporien demokratischen Denkens | Demokratie im Kommen | Die Zukünftigkeit der Demokratie | Öffnung und (Gast-)Freundschaft | Ernesto Laclau und Chantal Mouffe: „Radikale Demokratie“ | Radikale und plurale Demokratie aus Hegemonie | Subversion durch Gleichheit, Pluralismus als Ergänzung | Mouffes agonistischer Pluralismus | Demokratie als Prozedur: Pluralismus, Agonismus und Institutionen | Demokratie als Substanz: Der demokratische Konsens | Demokratie als konzeptuelle Unmöglichkeit | Judith Butler: Demokratie als Erweiterung von Grenzen | Die Hinterfragung des Universellen | Erweiterung von Normen durch Kritik an Ausschlüssen | Zukünftigkeit der Demokratie und Offenheit | Pluralismus: Wettstreit statt Konsens | Anerkennung und Vergebung: Aushalten von Heterogenität | Politik von Gruppen ohne festgefügte Identitäten | Zusammenfassung: Der poststrukturalistische homo democraticus | Die Partnerschaft zwischen Poststrukturalismus und Demokratie | Literatur Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Demokratie ohne Grund – kein Grund für Demokratie? thematisch schneller einzuordnen: Democracy, Political science & theory, Poststructuralism Der dokumentierte Umfang von 530 Seiten sowie das Format pocket geben einen guten ersten Eindruck von der Ausgabe.
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Transcript Verlag, Bielefeld, Germany und 2017 präzise ergänzt. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL17821053W und OL26409883M besonders hilfreich. Für die physische Beschreibung des Buches sind das Format pocket, das Gewicht 813 g und die Maße 22.5 x 14.8 x cm dokumentiert. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3837637913 als auch die ISBN-13 9783837637915 hinterlegt.
Wichtige Buchdaten im Überblick
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3837637913
- Ergänzender Titelzusatz: Zum Verhältnis von Demokratie und Poststrukturalismus
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Der Poststrukturalismus dekonstruiert liberal-demokratische Begriffe und lehnt Letztbegründungen für normative Ordnungen ab. Kritiker werfen ihm daher eine Unvereinbarkeit mit einer demokratischen Haltung vor. Derrida, Butler, Laclau und Mouffe vertreten dennoch eine zukünftige und radikale Demokratie. Wie ist dieser »ethical turn« zu beurteilen? Wie gelangen die Wissenschaftler von einer behaupteten Grundlosigkeit zu Gründen für die Demokratie? Luzia Sievi liefert eine detaillierte Analyse sowohl zu den Kritiken an der Demokratie als auch zu den Demokratieentwürfen der genannten Denker – und zeigt, welche Werte und Erkenntnisse bewirken, dass aus scharfen Kritikern starke Verfechter der Demokratie werden. (Quelle: [transcript Verlag](https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3791-5/demokratie-ohne-grund-kein-grund-fuer-demokratie/))
- Open-Library-Work-ID: OL17821053W
- Hinterlegtes Buchgewicht: 813 g
- Maße der Ausgabe: 22.5 x 14.8 x cm
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Danksagung | Einleitung | Forschungsinteresse und Aufbau der Arbeit | Forschungsstand | Poststrukturalistische Texte interpretieren | Poststrukturalismus: Eine Arbeitsdefinition | Bezugnahme auf den linguistic turn: Denken in Differenzen | Kritik an Essentialismen | Das Scheitern von Sinnprozessen | Zur Wirkmacht von Diskursen | Macht und Politik | Das Subjekt | Auswahl der behandelten Denker_innen | Die Dekonstruktion politikwissenschaftlicher Grundbegriffe | Jacques Derrida: Die différance und die Beziehung zum Anderen | Derridas Dekonstruktion der westlichen Metaphysik | Urschrift, différance, Spur und Dekonstruktion | Von der Dekonstruktion zur Politik | Unentscheidbarkeit als Bedingung der Möglichkeit von Politik | Gewalt in der Sprache und im Recht | Die Ablehnung des klassischen Subjekts | Die Beziehung zum Anderen | Verantwortung | Das Politische | Judith Butler: Diskurs und Performativität | Diskurs | Performativität | Macht | Das Außen des Diskurses | Die Offenheit des Diskurses und politische Handlungsfreiheit | Intelligibilität und Subjekt | Identitäten und Identifizierungen | Das Politische | Ernesto Laclau und Chantal Mouffe: Kontingenz und Hegemonie | Laclaus und Mouffes Antiessentialismus | Signifikationssysteme: Elemente, Momente, Artikulationen | Die Diskurse und das Diskursive | Sinnfixierung durch Macht | Eigenschaften von Diskursen | Das Soziale als Differenzsystem | Der Seinsmodus des Sozialen: Das Politische | Bedeutungsfixierung durch Hegemonien | Subjektpositionen und das Subjekt als Mangel | Zusammenfassung: Apolitik oder neues Denken des Politischen? | Die Defizite moderner Demokratietheorien | Derridas, Butlers, Laclaus und Mouffes Kritiken an Demokratietheorien | Ausschlüsse im Gründungsakt der Demokratie | Ablehnung von essentialistischen Identitäten | Kritik am autonomen, selbsttransparenten und handlungsfähigen Subjekt | Die Entpolitisierung in der liberalen Demokratie | Produktive statt abbildende Repräsentation | Der fehlende Gemeinschaftsbezug der liberalen Staatsbürgerschaft | Der Widerspruch zwischen Liberalismus und Demokratie | Zusammenfassung | Von der Kontingenz aller Normen zur Bejahung der Demokratie | Derridas verantwortliche Glaubensbekenntnisse | Die Minderung von Gewalt | Dekonstruktive Kritik | Die verantwortliche Beziehung zum Anderen | „Die Dekonstruktion ist die Gerechtigkeit“ | Gastfreundschaft und Öffnung hin zum Anderen | Derridas ethische Haltung | Die Politik der Freundschaft | Von der Gerechtigkeit zum Kommenden | Butlers demokratische Normen | Kritik als Entunterwerfung | Die Ausweitung von Normen und Sichtbarmachen von Ausschlüssen | Offenheit für Veränderungen | Eine Ethik der Anerkennung und Vergebung | Verantwortung für Andere und die Verteilung von Prekarität | Ein lebbares Leben durch möglichst geringe Gewalt | Radikale Demokratie als Ergebnis eines Ausschlussverfahrens | Laclaus und Mouffes phronesis | Demokratische Diskurse und ihre Normen | Antiessentialismus und Grundlosigkeit | Gleichheit als Norm der Moderne | Kritik an Unterdrückungsverhältnissen als Norm des Sozialismus | Freiheit als Norm des Liberalismus | Gründe für die Demokratie | Zusammenfassung: Der ethische Kern | Die Konstruktion von Demokratie | Jacques Derrida: „démocratie à venir“ | Aporien demokratischen Denkens | Demokratie im Kommen | Die Zukünftigkeit der Demokratie | Öffnung und (Gast-)Freundschaft | Ernesto Laclau und Chantal Mouffe: „Radikale Demokratie“ | Radikale und plurale Demokratie aus Hegemonie | Subversion durch Gleichheit, Pluralismus als Ergänzung | Mouffes agonistischer Pluralismus | Demokratie als Prozedur: Pluralismus, Agonismus und Institutionen | Demokratie als Substanz: Der demokratische Konsens | Demokratie als konzeptuelle Unmöglichkeit | Judith Butler: Demokratie als Erweiterung von Grenzen | Die Hinterfragung des Universellen | Erweiterung von Normen durch Kritik an Ausschlüssen | Zukünftigkeit der Demokratie und Offenheit | Pluralismus: Wettstreit statt Konsens | Anerkennung und Vergebung: Aushalten von Heterogenität | Politik von Gruppen ohne festgefügte Identitäten | Zusammenfassung: Der poststrukturalistische homo democraticus | Die Partnerschaft zwischen Poststrukturalismus und Demokratie | Literatur
- Autor beziehungsweise Autoren: Luzia Sievi
- Sprache: Deutsch
- Verlagsort: Bielefeld, Germany
- Primäre Kategorie: Fiction
- Publiziert bei: Transcript Verlag
- ISBN-13: 9783837637915
- Format: pocket
- Titel: Demokratie ohne Grund – kein Grund für Demokratie?
- Seitenzahl: 530
- Erscheinungsdatum: 2017
- Externe Editionsreferenzen: OL26409883M
- Thematische Tags: Democracy, Political science & theory, Poststructuralism
Warum sich Demokratie ohne Grund – kein Grund für Demokratie? gut einordnen lässt
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Demokratie ohne Grund – kein Grund für Demokratie?, Luzia Sievi, Fiction und Democracy, Political science & theory, Poststructuralism - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3837637913, 9783837637915 und OL17821053W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen. Für die saubere Abgrenzung gegenüber ähnlichen Ausgaben sind auch pocket, 22.5 x 14.8 x cm, 813 g und 530 Seiten ein wichtiger Datensatzbestandteil.
Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Der Poststrukturalismus dekonstruiert liberal-demokratische Begriffe und lehnt Letztbegründungen für normative Ordnungen ab. Kritiker werfen ihm daher eine Unvereinbarkeit mit einer demokratischen Haltung vor. Derrida, Butler, Laclau und Mouffe vertreten dennoch eine zukünftige und radikale Demokratie. Wie ist dieser »ethical turn« zu beurteilen? Wie gelangen die Wissenschaftler von einer behaupteten Grundlosigkeit zu Gründen für die Demokratie? Luzia Sievi liefert eine detaillierte Analyse sowohl zu den Kritiken an der Demokratie als auch zu den Demokratieentwürfen der genannten Denker – und zeigt, welche Werte und Erkenntnisse bewirken, dass aus scharfen Kritikern starke Verfechter der Demokratie werden. (Quelle: [transcript Verlag](https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3791-5/demokratie-ohne-grund-kein-grund-fuer-demokratie/))
Welche Rolle spielt der Untertitel von Demokratie ohne Grund – kein Grund für Demokratie??
Der Untertitel Zum Verhältnis von Demokratie und Poststrukturalismus präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.
Wie ist das Buch aufgebaut?
Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Danksagung | Einleitung | Forschungsinteresse und Aufbau der Arbeit | Forschungsstand | Poststrukturalistische Texte interpretieren | Poststrukturalismus: Eine Arbeitsdefinition | Bezugnahme auf den linguistic turn: Denken in Differenzen | Kritik an Essentialismen | Das Scheitern von Sinnprozessen | Zur Wirkmacht von Diskursen | Macht und Politik | Das Subjekt | Auswahl der behandelten Denker_innen | Die Dekonstruktion politikwissenschaftlicher Grundbegriffe | Jacques Derrida: Die différance und die Beziehung zum Anderen | Derridas Dekonstruktion der westlichen Metaphysik | Urschrift, différance, Spur und Dekonstruktion | Von der Dekonstruktion zur Politik | Unentscheidbarkeit als Bedingung der Möglichkeit von Politik | Gewalt in der Sprache und im Recht | Die Ablehnung des klassischen Subjekts | Die Beziehung zum Anderen | Verantwortung | Das Politische | Judith Butler: Diskurs und Performativität | Diskurs | Performativität | Macht | Das Außen des Diskurses | Die Offenheit des Diskurses und politische Handlungsfreiheit | Intelligibilität und Subjekt | Identitäten und Identifizierungen | Das Politische | Ernesto Laclau und Chantal Mouffe: Kontingenz und Hegemonie | Laclaus und Mouffes Antiessentialismus | Signifikationssysteme: Elemente, Momente, Artikulationen | Die Diskurse und das Diskursive | Sinnfixierung durch Macht | Eigenschaften von Diskursen | Das Soziale als Differenzsystem | Der Seinsmodus des Sozialen: Das Politische | Bedeutungsfixierung durch Hegemonien | Subjektpositionen und das Subjekt als Mangel | Zusammenfassung: Apolitik oder neues Denken des Politischen? | Die Defizite moderner Demokratietheorien | Derridas, Butlers, Laclaus und Mouffes Kritiken an Demokratietheorien | Ausschlüsse im Gründungsakt der Demokratie | Ablehnung von essentialistischen Identitäten | Kritik am autonomen, selbsttransparenten und handlungsfähigen Subjekt | Die Entpolitisierung in der liberalen Demokratie | Produktive statt abbildende Repräsentation | Der fehlende Gemeinschaftsbezug der liberalen Staatsbürgerschaft | Der Widerspruch zwischen Liberalismus und Demokratie | Zusammenfassung | Von der Kontingenz aller Normen zur Bejahung der Demokratie | Derridas verantwortliche Glaubensbekenntnisse | Die Minderung von Gewalt | Dekonstruktive Kritik | Die verantwortliche Beziehung zum Anderen | „Die Dekonstruktion ist die Gerechtigkeit“ | Gastfreundschaft und Öffnung hin zum Anderen | Derridas ethische Haltung | Die Politik der Freundschaft | Von der Gerechtigkeit zum Kommenden | Butlers demokratische Normen | Kritik als Entunterwerfung | Die Ausweitung von Normen und Sichtbarmachen von Ausschlüssen | Offenheit für Veränderungen | Eine Ethik der Anerkennung und Vergebung | Verantwortung für Andere und die Verteilung von Prekarität | Ein lebbares Leben durch möglichst geringe Gewalt | Radikale Demokratie als Ergebnis eines Ausschlussverfahrens | Laclaus und Mouffes phronesis | Demokratische Diskurse und ihre Normen | Antiessentialismus und Grundlosigkeit | Gleichheit als Norm der Moderne | Kritik an Unterdrückungsverhältnissen als Norm des Sozialismus | Freiheit als Norm des Liberalismus | Gründe für die Demokratie | Zusammenfassung: Der ethische Kern | Die Konstruktion von Demokratie | Jacques Derrida: „démocratie à venir“ | Aporien demokratischen Denkens | Demokratie im Kommen | Die Zukünftigkeit der Demokratie | Öffnung und (Gast-)Freundschaft | Ernesto Laclau und Chantal Mouffe: „Radikale Demokratie“ | Radikale und plurale Demokratie aus Hegemonie | Subversion durch Gleichheit, Pluralismus als Ergänzung | Mouffes agonistischer Pluralismus | Demokratie als Prozedur: Pluralismus, Agonismus und Institutionen | Demokratie als Substanz: Der demokratische Konsens | Demokratie als konzeptuelle Unmöglichkeit | Judith Butler: Demokratie als Erweiterung von Grenzen | Die Hinterfragung des Universellen | Erweiterung von Normen durch Kritik an Ausschlüssen | Zukünftigkeit der Demokratie und Offenheit | Pluralismus: Wettstreit statt Konsens | Anerkennung und Vergebung: Aushalten von Heterogenität | Politik von Gruppen ohne festgefügte Identitäten | Zusammenfassung: Der poststrukturalistische homo democraticus | Die Partnerschaft zwischen Poststrukturalismus und Demokratie | Literatur
Wer sollte sich für Demokratie ohne Grund – kein Grund für Demokratie? interessieren?
Besonders relevant ist Demokratie ohne Grund – kein Grund für Demokratie? für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Fiction suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Luzia Sievi betrachten möchten.
Externe Links
Hier findest du weitere ausgewählte Links.

