Albertus Magnus über Gedächtnis, Erinnern und Wiedererinnerung | ISBN, Verlag und Beschreibung
20.08.2026
Lesedauer: 10 min
Albertus Magnus über Gedächtnis, Erinnern und Wiedererinnerung von Saint Albertus Magnus, Jörn Müller im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. Ideal, um Relevanz, Ausgabe und Details schnell zu prüfen.

Albertus Magnus über Gedächtnis, Erinnern und Wiedererinnerung - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
Albertus Magnus über Gedächtnis, Erinnern und Wiedererinnerung von Saint Albertus Magnus, Jörn Müller ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Der Untertitel eine philosophische Lektüre von De memoria et reminiscentia mit Übersetzung ergänzt den Haupttitel Albertus Magnus über Gedächtnis, Erinnern und Wiedererinnerung sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Aus der Buchbeschreibung zu Albertus Magnus über Gedächtnis, Erinnern und Wiedererinnerung ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Gedächtnis und Erinnerung sind grundlegende Phänomene unseres geistigen Lebens, mit denen sich das abendländische Denken seit der Antike intensiv auseinander gesetzt hat, von Platon über Augustinus bis zu gegenwärtigen Forschungen in der empirischen Psychologie und Neurophysiologie. Bei Albertus Magnus finden sich über sein ganzes Werk verteilt immer wieder intensive Reflexionen zu dieser Thematik; sie zeigen, dass er den Fragen, wie und woran man sich (wieder- )erinnert, eine grundlegende anthropologische Bedeutung zugemessen hat. Eine Schlüsselstellung für das Verständnis in Alberts Oeuvre besitzt dabei sein Kommentar zur aristotelischen Schrift "Über Gedächtnis und Wiedererinnerung" (De memoria et reminiscentia), dessen kritische Edition zeitgleich in der "Editio Coloniensis" erscheint. Die von Jörn Müller vorgelegte philosophische Lektüre dieser Schrift weist nach, dass Albert auf der Basis arabischer Deutungen eine äußerst originelle Interpretation der aristotelischen Gedächtnislehre präsentiert, deren problemgeschichtliche Stellung in der Forschung bisher weitgehend verkannt worden ist. Albert begreift Gedächtnis und Erinnern im Wesentlichen akthaft, also von ihren Vollzügen aus, und zwar als eine Rückkehr zu der vergangenen Sache, insofern sie vergangen ist. Damit der Leserschaft über die vorgelegte Interpretation hinaus die Möglichkeit gegeben wird, diese Konzeption selbst Schritt für Schritt nachzuvollziehen, ist dem Text als Anhang die erste vollständige Übersetzung von Alberts Kommentar ins Deutsche beigegeben Die Ausgabe erschien am 2017 bei Aschendorff Verlag und ist dem Verlagsstandort Münster zugeordnet.
Warum Albertus Magnus über Gedächtnis, Erinnern und Wiedererinnerung relevant sein kann
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Innerhalb von Sachbuch bietet Albertus Magnus über Gedächtnis, Erinnern und Wiedererinnerung eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Für alle, die Bücher von Saint Albertus Magnus, Jörn Müller recherchieren oder vergleichen, ist Albertus Magnus über Gedächtnis, Erinnern und Wiedererinnerung eine relevante Ausgabe. Der Verlag Aschendorff Verlag und der Verlagsort Münster liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Das hinterlegte Publikationsdatum 2017 unterstützt dabei, Albertus Magnus über Gedächtnis, Erinnern und Wiedererinnerung zeitlich korrekt zu klassifizieren.
Was behandelt Albertus Magnus über Gedächtnis, Erinnern und Wiedererinnerung?
Die Beschreibung zeigt, dass Albertus Magnus über Gedächtnis, Erinnern und Wiedererinnerung klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Gedächtnis und Erinnerung sind grundlegende Phänomene unseres geistigen Lebens, mit denen sich das abendländische Denken seit der Antike intensiv auseinander gesetzt hat, von Platon über Augustinus bis zu gegenwärtigen Forschungen in der empirischen Psychologie und Neurophysiologie. Bei Albertus Magnus finden sich über sein ganzes Werk verteilt immer wieder intensive Reflexionen zu dieser Thematik; sie zeigen, dass er den Fragen, wie und woran man sich (wieder- )erinnert, eine grundlegende anthropologische Bedeutung zugemessen hat. Eine Schlüsselstellung für das Verständnis in Alberts Oeuvre besitzt dabei sein Kommentar zur aristotelischen Schrift "Über Gedächtnis und Wiedererinnerung" (De memoria et reminiscentia), dessen kritische Edition zeitgleich in der "Editio Coloniensis" erscheint. Die von Jörn Müller vorgelegte philosophische Lektüre dieser Schrift weist nach, dass Albert auf der Basis arabischer Deutungen eine äußerst originelle Interpretation der aristotelischen Gedächtnislehre präsentiert, deren problemgeschichtliche Stellung in der Forschung bisher weitgehend verkannt worden ist. Albert begreift Gedächtnis und Erinnern im Wesentlichen akthaft, also von ihren Vollzügen aus, und zwar als eine Rückkehr zu der vergangenen Sache, insofern sie vergangen ist. Damit der Leserschaft über die vorgelegte Interpretation hinaus die Möglichkeit gegeben wird, diese Konzeption selbst Schritt für Schritt nachzuvollziehen, ist dem Text als Anhang die erste vollständige Übersetzung von Alberts Kommentar ins Deutsche beigegeben Die Kapitel- und Inhaltsübersicht macht deutlich, wie das Buch aufgebaut ist: Einleitung | Vorbemerkungen zu de memoria et reminiscentia -- | Alberts programmatische Berufung auf die peripatetische Tradition -- | Alberts akthafte Deutung der Phänomene -- | Das Gedächtnis und der Akt des Erinnerns (actus memoriae) -- | Wiedererinnerung als Wiederherstellung des Gedächtnisses -- | Bilanz und Bewertung : Alberts Beitrag zur Problemgeschichte -- | Übersetzung von Alberts de memoria et reminiscentia -- | Über Gedächtnis und Wiedererinnerung -- | Erster Traktat -- | Erläuternder Exkurs über die Lehre von Avicenna und Averroes über das Gedächtnis -- | Was ist die Absicht des Werks, und was sind die Gedächtnisgegenstände wirklich? -- | Zu welchem Teil der Seele gehört das Gedächtnis? -- | Zur Auflösung eines Zweifels hinsichtlich der Aussage, dass das Gedächtnis sich auf das Vergangene bezieht -- | Zweiter Traktat -- | Erläuternder Exkurs über die Meinung der Peripatetiker zur Wiedererinnerung -- | Über die Wiedererinnerung laut Aristoteles : Worin kommt sie mit dem Gedächtnis überein, und worin unterscheidet sie sich von ihm sowie von den anderen Vermögen, Zuständen und Affektionen der Seele? -- | Über die Weise und die Kunstfertigkeit des Wiedererinnerns -- | Aus welchem Prinzip schreitet die Wiedererinnerung voran? -- | Wie nimmt jede Wiedererinnerung notwendigerweise die vergangene Zeit auf? -- | Das Gedächtnis unterscheidet sich von der Wiedererinnerung hinsichtlich der Träger -- | Über diejenigen, die sich gut oder schlecht wiedererinnern ---- Glossar-- Literatur. Über die Schlagwörter Medieval Philosophy, Memory (Philosophy) lässt sich Albertus Magnus über Gedächtnis, Erinnern und Wiedererinnerung auch in größeren Beständen gezielt auffinden.
Edition und bibliografische Einordnung
Verlag, Ort und Datum - Aschendorff Verlag, Münster und 2017 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Die Open-Library-Zuordnung über OL43406093W und OL59123204M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes.
Die zentralen Metadaten zu Albertus Magnus über Gedächtnis, Erinnern und Wiedererinnerung
- Ort der Veröffentlichung: Münster
- Veröffentlicht am: 2017
- Kurzbeschreibung: Gedächtnis und Erinnerung sind grundlegende Phänomene unseres geistigen Lebens, mit denen sich das abendländische Denken seit der Antike intensiv auseinander gesetzt hat, von Platon über Augustinus bis zu gegenwärtigen Forschungen in der empirischen Psychologie und Neurophysiologie. Bei Albertus Magnus finden sich über sein ganzes Werk verteilt immer wieder intensive Reflexionen zu dieser Thematik; sie zeigen, dass er den Fragen, wie und woran man sich (wieder- )erinnert, eine grundlegende anthropologische Bedeutung zugemessen hat. Eine Schlüsselstellung für das Verständnis in Alberts Oeuvre besitzt dabei sein Kommentar zur aristotelischen Schrift "Über Gedächtnis und Wiedererinnerung" (De memoria et reminiscentia), dessen kritische Edition zeitgleich in der "Editio Coloniensis" erscheint. Die von Jörn Müller vorgelegte philosophische Lektüre dieser Schrift weist nach, dass Albert auf der Basis arabischer Deutungen eine äußerst originelle Interpretation der aristotelischen Gedächtnislehre präsentiert, deren problemgeschichtliche Stellung in der Forschung bisher weitgehend verkannt worden ist. Albert begreift Gedächtnis und Erinnern im Wesentlichen akthaft, also von ihren Vollzügen aus, und zwar als eine Rückkehr zu der vergangenen Sache, insofern sie vergangen ist. Damit der Leserschaft über die vorgelegte Interpretation hinaus die Möglichkeit gegeben wird, diese Konzeption selbst Schritt für Schritt nachzuvollziehen, ist dem Text als Anhang die erste vollständige Übersetzung von Alberts Kommentar ins Deutsche beigegeben
- Seitenzahl: 101
- Externe Editionsreferenzen: OL59123204M
- Inhaltsübersicht: Einleitung | Vorbemerkungen zu de memoria et reminiscentia -- | Alberts programmatische Berufung auf die peripatetische Tradition -- | Alberts akthafte Deutung der Phänomene -- | Das Gedächtnis und der Akt des Erinnerns (actus memoriae) -- | Wiedererinnerung als Wiederherstellung des Gedächtnisses -- | Bilanz und Bewertung : Alberts Beitrag zur Problemgeschichte -- | Übersetzung von Alberts de memoria et reminiscentia -- | Über Gedächtnis und Wiedererinnerung -- | Erster Traktat -- | Erläuternder Exkurs über die Lehre von Avicenna und Averroes über das Gedächtnis -- | Was ist die Absicht des Werks, und was sind die Gedächtnisgegenstände wirklich? -- | Zu welchem Teil der Seele gehört das Gedächtnis? -- | Zur Auflösung eines Zweifels hinsichtlich der Aussage, dass das Gedächtnis sich auf das Vergangene bezieht -- | Zweiter Traktat -- | Erläuternder Exkurs über die Meinung der Peripatetiker zur Wiedererinnerung -- | Über die Wiedererinnerung laut Aristoteles : Worin kommt sie mit dem Gedächtnis überein, und worin unterscheidet sie sich von ihm sowie von den anderen Vermögen, Zuständen und Affektionen der Seele? -- | Über die Weise und die Kunstfertigkeit des Wiedererinnerns -- | Aus welchem Prinzip schreitet die Wiedererinnerung voran? -- | Wie nimmt jede Wiedererinnerung notwendigerweise die vergangene Zeit auf? -- | Das Gedächtnis unterscheidet sich von der Wiedererinnerung hinsichtlich der Träger -- | Über diejenigen, die sich gut oder schlecht wiedererinnern ---- Glossar-- Literatur.
- Verfasst von: Saint Albertus Magnus, Jörn Müller
- Publiziert bei: Aschendorff Verlag
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Thematische Tags: Medieval Philosophy, Memory (Philosophy)
- Externe Work-Referenz: OL43406093W
- Buchtitel: Albertus Magnus über Gedächtnis, Erinnern und Wiedererinnerung
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783402111987
- Sprache: Deutsch
- Untertitel: eine philosophische Lektüre von De memoria et reminiscentia mit Übersetzung
Relevanz für Suche und Einordnung
Albertus Magnus über Gedächtnis, Erinnern und Wiedererinnerung profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Saint Albertus Magnus, Jörn Müller, Sachbuch und den Tags Medieval Philosophy, Memory (Philosophy), weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht.
Häufige Fragen zu Albertus Magnus über Gedächtnis, Erinnern und Wiedererinnerung
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Gedächtnis und Erinnerung sind grundlegende Phänomene unseres geistigen Lebens, mit denen sich das abendländische Denken seit der Antike intensiv auseinander gesetzt hat, von Platon über Augustinus bis zu gegenwärtigen Forschungen in der empirischen Psychologie und Neurophysiologie. Bei Albertus Magnus finden sich über sein ganzes Werk verteilt immer wieder intensive Reflexionen zu dieser Thematik; sie zeigen, dass er den Fragen, wie und woran man sich (wieder- )erinnert, eine grundlegende anthropologische Bedeutung zugemessen hat. Eine Schlüsselstellung für das Verständnis in Alberts Oeuvre besitzt dabei sein Kommentar zur aristotelischen Schrift "Über Gedächtnis und Wiedererinnerung" (De memoria et reminiscentia), dessen kritische Edition zeitgleich in der "Editio Coloniensis" erscheint. Die von Jörn Müller vorgelegte philosophische Lektüre dieser Schrift weist nach, dass Albert auf der Basis arabischer Deutungen eine äußerst originelle Interpretation der aristotelischen Gedächtnislehre präsentiert, deren problemgeschichtliche Stellung in der Forschung bisher weitgehend verkannt worden ist. Albert begreift Gedächtnis und Erinnern im Wesentlichen akthaft, also von ihren Vollzügen aus, und zwar als eine Rückkehr zu der vergangenen Sache, insofern sie vergangen ist. Damit der Leserschaft über die vorgelegte Interpretation hinaus die Möglichkeit gegeben wird, diese Konzeption selbst Schritt für Schritt nachzuvollziehen, ist dem Text als Anhang die erste vollständige Übersetzung von Alberts Kommentar ins Deutsche beigegeben
Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?
Die Ausgabe erschien am 2017 bei Aschendorff Verlag und ist dem Veröffentlichungsort Münster zugeordnet.
Wer sollte sich für Albertus Magnus über Gedächtnis, Erinnern und Wiedererinnerung interessieren?
Besonders relevant ist Albertus Magnus über Gedächtnis, Erinnern und Wiedererinnerung für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Saint Albertus Magnus, Jörn Müller betrachten möchten.
Warum ist der Untertitel eine philosophische Lektüre von De memoria et reminiscentia mit Übersetzung wichtig?
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