CROSSTOWN Books

Rudolf Bockelmann | Buchdaten, Inhalt und Autor

19.08.2026

Lesedauer: 9 min

Schneller Überblick zu Rudolf Bockelmann von Ralf Bierod mit den wichtigsten Buchangaben. Nützlich für alle, die gezielt prüfen statt nur überfliegen wollen.

Rudolf Bockelmann | Buchdaten, Inhalt und Autor

Rudolf Bockelmann | Buchdaten, Inhalt und Autor

Rudolf Bockelmann im Überblick

Rudolf Bockelmann von Ralf Bierod ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Der Untertitel die Karriere des Wagner-Interpreten und die NS-Musikpolitik : aus Briefen des Helden-Baritons ergänzt den Haupttitel Rudolf Bockelmann sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Die Kurzbeschreibung von Rudolf Bockelmann zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Der Bariton Rudolf Bockelmann (1892?1958) zählte zu den international prominentesten Wagner-Interpreten der 20er- und 30er-Jahre des 20. Jahrhunderts, gehörte wie diese zu den festen Vertragssängern der Deutschen Staatsoper Unter den Linden in Berlin, den Stars der Bayreuther Festspiele und gastierte mehrfach an der Londoner Covent Garden Opera sowie der der Civic Opera in Chicago. Er galt als einer der talentiertesten Opern-Sänger für die Rolle des Wotan im Ring des Nibelungen sowie des Hans Sachs in den Meistersingern von Nürnberg, aber auch als Profiteur der kulturpolitischen Repression während der NS-Zeit. 1934 warb Bockelmann in der reichsweit zu empfangenden Rundfunkübertragung direkt aus Bayreuth für die Zusammenlegung der Ämter des Reichskanzlers und des Reichspräsidenten auf Adolf Hitler. Die bislang einzige Biographie über Bockelmann erschien 1963 im Verlag eines seiner früheren Schulkameraden und enthält teils nicht nachprüfbare Behauptungen. 0Historiker Ralf Bierod wertet in dem vorliegenden Werk systematisch bislang unveröffentlichte private Briefe aus, die Rudolf Bockelmann über 30 Jahre hinweg an den Direktor der Burgdorfer Konservenfabrik Walter Ohk geschrieben hatte und in denen er seinen Karriereverlauf, aber auch seine andauernden Existenzängste schildert. So erscheint vor dem Hintergrund der NS-Musikpolitik das Bild eines innerlich zweifelnden Familienvaters und Ehemannes, der die Sehnsucht nach künstlerischer Freiheit und Selbstverwirklichung mit beruflicher Sicherheit und gesellschaftlicher Anerkennung in Einklang zu bringen suchte. Aufgewachsen als Sohn eines Lehrers, war er auf Wunsch des Vaters Gymnasiallehrer geworden, um zeitgleich diesen Beruf abzustreifen und seinen Traum als Sänger zu verfolgen. Nach 1945 wurde ihm sein Ruhm während der NS-Zeit zum Verhängnis, die angestrebte Stellung als Hochschullehrer in Westdeutschland blieb ihm versagt Bibliografisch ist Rudolf Bockelmann mit dem Erscheinungsdatum 2020, dem Verlag Ibidem Verlag und dem Ort Stuttgart erfasst.

Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe

Rudolf Bockelmann spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Der Verlag Ibidem Verlag und der Verlagsort Stuttgart liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Für alle, die Bücher von Ralf Bierod recherchieren oder vergleichen, ist Rudolf Bockelmann eine relevante Ausgabe. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2020 lässt sich Rudolf Bockelmann sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen.

Inhalte, Themen und Relevanz

Rudolf Bockelmann lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Der Bariton Rudolf Bockelmann (1892?1958) zählte zu den international prominentesten Wagner-Interpreten der 20er- und 30er-Jahre des 20. Jahrhunderts, gehörte wie diese zu den festen Vertragssängern der Deutschen Staatsoper Unter den Linden in Berlin, den Stars der Bayreuther Festspiele und gastierte mehrfach an der Londoner Covent Garden Opera sowie der der Civic Opera in Chicago. Er galt als einer der talentiertesten Opern-Sänger für die Rolle des Wotan im Ring des Nibelungen sowie des Hans Sachs in den Meistersingern von Nürnberg, aber auch als Profiteur der kulturpolitischen Repression während der NS-Zeit. 1934 warb Bockelmann in der reichsweit zu empfangenden Rundfunkübertragung direkt aus Bayreuth für die Zusammenlegung der Ämter des Reichskanzlers und des Reichspräsidenten auf Adolf Hitler. Die bislang einzige Biographie über Bockelmann erschien 1963 im Verlag eines seiner früheren Schulkameraden und enthält teils nicht nachprüfbare Behauptungen. 0Historiker Ralf Bierod wertet in dem vorliegenden Werk systematisch bislang unveröffentlichte private Briefe aus, die Rudolf Bockelmann über 30 Jahre hinweg an den Direktor der Burgdorfer Konservenfabrik Walter Ohk geschrieben hatte und in denen er seinen Karriereverlauf, aber auch seine andauernden Existenzängste schildert. So erscheint vor dem Hintergrund der NS-Musikpolitik das Bild eines innerlich zweifelnden Familienvaters und Ehemannes, der die Sehnsucht nach künstlerischer Freiheit und Selbstverwirklichung mit beruflicher Sicherheit und gesellschaftlicher Anerkennung in Einklang zu bringen suchte. Aufgewachsen als Sohn eines Lehrers, war er auf Wunsch des Vaters Gymnasiallehrer geworden, um zeitgleich diesen Beruf abzustreifen und seinen Traum als Sänger zu verfolgen. Nach 1945 wurde ihm sein Ruhm während der NS-Zeit zum Verhängnis, die angestrebte Stellung als Hochschullehrer in Westdeutschland blieb ihm versagt Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Einleitung : eine Karriere in Briefen | Rudolf Bockeimann in der Literatur und sein Nachlass -- | Tondokument vom 17. August 1934 -- | Von Leipzig nach Hamburg und Bayreuth -- | Heldenbariton im Widerstreit zwischen Ruhm und Lehre -- | Von Hamburg nach Berlin : Meistersinger vor verstaubtem Publikum -- | Die Opernhäuser Berlins -- | Die Bedeutung der Staatsoper Berlin für die Bayreuther Festspiele -- | NS-Musikpolitik : Das Opernfach als Handwerk -- | Antisemitismus an den Opernhäusern und dessen Wurzeln -- | Die Oper als Gegenstand deutscher Nationalstaatsbildung -- | Musik in Rudolf Bockelmanns Kindheit -- | Neue Opern und Operetten der NS-Zeit -- | Die Bedeutung der Oper für die Schallplatte -- | Die Bedeutung der Oper im Radio -- | Berlin : Shakehands für eine Professur -- | Von Hamburg nach Dresden -- | Ansehen statt Luxus -- | Eva-Maria Krohn über ihren Vater Rudolf Bockelmann -- | Rudolf Bockeimanns Karriere : Chronologie ---- Quellenverzeichnis-- Ungedruckte Quellen-- Gedruckte Quellen-- Tondokumente-- Literaturverzeichnis. Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: Biography, Correspondence, Sources, Opera, Singers, National socialism and music, Baritones (Singers), National socialism and theater

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3838214536 als auch die ISBN-13 9783838214535 hinterlegt. Verlag, Ort und Datum - Ibidem Verlag, Stuttgart und 2020 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL32112097W sowie die Editionszuordnungen OL43845717M referenzierbar.

Bibliografische Daten auf einen Blick

  1. Buchtitel: Rudolf Bockelmann
  2. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  3. ISBN-13: 9783838214535
  4. Verfasst von: Ralf Bierod
  5. Erscheinungsdatum: 2020
  6. ISBN-10: 3838214536
  7. Verlag: Ibidem Verlag
  8. Open-Library-Work-ID: OL32112097W
  9. Verlagsort: Stuttgart
  10. Externe Editionsreferenzen: OL43845717M
  11. Ergänzender Titelzusatz: die Karriere des Wagner-Interpreten und die NS-Musikpolitik : aus Briefen des Helden-Baritons
  12. Primäre Kategorie: Sachbuch
  13. Schlagwörter: Biography, Correspondence, Sources, Opera, Singers, National socialism and music, Baritones (Singers), National socialism and theater
  14. Inhaltsübersicht: Einleitung : eine Karriere in Briefen | Rudolf Bockeimann in der Literatur und sein Nachlass -- | Tondokument vom 17. August 1934 -- | Von Leipzig nach Hamburg und Bayreuth -- | Heldenbariton im Widerstreit zwischen Ruhm und Lehre -- | Von Hamburg nach Berlin : Meistersinger vor verstaubtem Publikum -- | Die Opernhäuser Berlins -- | Die Bedeutung der Staatsoper Berlin für die Bayreuther Festspiele -- | NS-Musikpolitik : Das Opernfach als Handwerk -- | Antisemitismus an den Opernhäusern und dessen Wurzeln -- | Die Oper als Gegenstand deutscher Nationalstaatsbildung -- | Musik in Rudolf Bockelmanns Kindheit -- | Neue Opern und Operetten der NS-Zeit -- | Die Bedeutung der Oper für die Schallplatte -- | Die Bedeutung der Oper im Radio -- | Berlin : Shakehands für eine Professur -- | Von Hamburg nach Dresden -- | Ansehen statt Luxus -- | Eva-Maria Krohn über ihren Vater Rudolf Bockelmann -- | Rudolf Bockeimanns Karriere : Chronologie ---- Quellenverzeichnis-- Ungedruckte Quellen-- Gedruckte Quellen-- Tondokumente-- Literaturverzeichnis.
  15. Seitenzahl: 165
  16. Kurzbeschreibung: Der Bariton Rudolf Bockelmann (1892?1958) zählte zu den international prominentesten Wagner-Interpreten der 20er- und 30er-Jahre des 20. Jahrhunderts, gehörte wie diese zu den festen Vertragssängern der Deutschen Staatsoper Unter den Linden in Berlin, den Stars der Bayreuther Festspiele und gastierte mehrfach an der Londoner Covent Garden Opera sowie der der Civic Opera in Chicago. Er galt als einer der talentiertesten Opern-Sänger für die Rolle des Wotan im Ring des Nibelungen sowie des Hans Sachs in den Meistersingern von Nürnberg, aber auch als Profiteur der kulturpolitischen Repression während der NS-Zeit. 1934 warb Bockelmann in der reichsweit zu empfangenden Rundfunkübertragung direkt aus Bayreuth für die Zusammenlegung der Ämter des Reichskanzlers und des Reichspräsidenten auf Adolf Hitler. Die bislang einzige Biographie über Bockelmann erschien 1963 im Verlag eines seiner früheren Schulkameraden und enthält teils nicht nachprüfbare Behauptungen. 0Historiker Ralf Bierod wertet in dem vorliegenden Werk systematisch bislang unveröffentlichte private Briefe aus, die Rudolf Bockelmann über 30 Jahre hinweg an den Direktor der Burgdorfer Konservenfabrik Walter Ohk geschrieben hatte und in denen er seinen Karriereverlauf, aber auch seine andauernden Existenzängste schildert. So erscheint vor dem Hintergrund der NS-Musikpolitik das Bild eines innerlich zweifelnden Familienvaters und Ehemannes, der die Sehnsucht nach künstlerischer Freiheit und Selbstverwirklichung mit beruflicher Sicherheit und gesellschaftlicher Anerkennung in Einklang zu bringen suchte. Aufgewachsen als Sohn eines Lehrers, war er auf Wunsch des Vaters Gymnasiallehrer geworden, um zeitgleich diesen Beruf abzustreifen und seinen Traum als Sänger zu verfolgen. Nach 1945 wurde ihm sein Ruhm während der NS-Zeit zum Verhängnis, die angestrebte Stellung als Hochschullehrer in Westdeutschland blieb ihm versagt

Warum sich Rudolf Bockelmann gut einordnen lässt

Rudolf Bockelmann profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Ralf Bierod, Sachbuch und den Tags Biography, Correspondence, Sources, Opera, Singers, National socialism and music, Baritones (Singers), National socialism and theater, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3838214536, 9783838214535 und OL32112097W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.

Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe

Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?

Die Ausgabe erschien am 2020 bei Ibidem Verlag und ist dem Veröffentlichungsort Stuttgart zugeordnet.

Warum ist der Untertitel die Karriere des Wagner-Interpreten und die NS-Musikpolitik : aus Briefen des Helden-Baritons wichtig?

Er hilft dabei, Rudolf Bockelmann inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.

Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?

Mit 3838214536 und 9783838214535 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.

Gibt es Informationen zum Inhaltsverzeichnis?

Ja, folgende Inhaltsübersicht ist hinterlegt: Einleitung : eine Karriere in Briefen | Rudolf Bockeimann in der Literatur und sein Nachlass -- | Tondokument vom 17. August 1934 -- | Von Leipzig nach Hamburg und Bayreuth -- | Heldenbariton im Widerstreit zwischen Ruhm und Lehre -- | Von Hamburg nach Berlin : Meistersinger vor verstaubtem Publikum -- | Die Opernhäuser Berlins -- | Die Bedeutung der Staatsoper Berlin für die Bayreuther Festspiele -- | NS-Musikpolitik : Das Opernfach als Handwerk -- | Antisemitismus an den Opernhäusern und dessen Wurzeln -- | Die Oper als Gegenstand deutscher Nationalstaatsbildung -- | Musik in Rudolf Bockelmanns Kindheit -- | Neue Opern und Operetten der NS-Zeit -- | Die Bedeutung der Oper für die Schallplatte -- | Die Bedeutung der Oper im Radio -- | Berlin : Shakehands für eine Professur -- | Von Hamburg nach Dresden -- | Ansehen statt Luxus -- | Eva-Maria Krohn über ihren Vater Rudolf Bockelmann -- | Rudolf Bockeimanns Karriere : Chronologie ---- Quellenverzeichnis-- Ungedruckte Quellen-- Gedruckte Quellen-- Tondokumente-- Literaturverzeichnis.

Weitere Artikel zu
diesem Thema