Die Manifeste des Surrealismus | Autor, ISBN und Ausgabedetails
19.08.2026
Lesedauer: 8 min
Hier findest du zu Die Manifeste des Surrealismus von André Breton die wichtigsten Infos zur Ausgabe. Ideal, um Relevanz, Ausgabe und Details schnell zu prüfen.
Die Manifeste des Surrealismus - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
Mit Die Manifeste des Surrealismus liegt ein Buch von André Breton vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Die Kurzbeschreibung von Die Manifeste des Surrealismus zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: „Die Maniteste des Surrealismus” sind die grundlegenden theoretischen Schriften des Surrealismus, jener bedeutenden historischen Avantgarde unseres Jahrhunderts, als deren Initiator und Organisator, vor allem aber auch Theoretiker, Lyriker und Romancier André Breton zu gelten hat (neben Aragon, Desnos, Eluard, Soupault). Bretons „Manifeste“ begründen die surrealistische Bewegung als einen Protest gegen die arbeitsteilig-zweckrationale Sonderung des bürgerlichen Alltags. „Dialektischer gefaßt aber heißt das: Hier wurde der Bereich der Dichtung von innen gesprengt, indem ein Kreis von engverbundenen Menschen ‚dichterisches Leben‘ bis an die äußersten Grenzen des Möglichen trieb.“ So formulierte Walter Benjamin die Intention des Surrealismus, Schluß zu machen mit der Autonomie der bürgerlichen Kunst, ihrer Trennung von der Lebenspraxis, was seinerzeit ein revolutionär-utopisches Moment enthielt: Infragestellung der Autonomie des schöpferischen Subjekts durch die kollektive Praxis der „écriture automatique“, des automatischen Schreibens, die zugleich den Primat des Bewußtseins zurückweist, Infragestellung aber auch der individuellen Form der Rezeption. Denn den Gegensatz zwischen Produktion und Rezeption aufzuheben liegt in der Logik der Bretonschen Forderung beschlossen, daß es gelte, „die Poesie zu praktizieren”. André Breton: 1896 in Tinchebray/Normandie geboren; publizierte 1924 das erste „Manifeste du Surréalisme“; gründete wichtige Zeitschriften, u. a.: „Littérature“ (1919 mit Soupault und Aragon), „La Révolution Surréaliste“ (1924 mit Péret, Eluard und Aragon), „VVV“ (1942 mit Duchamp und Max Ernst); veranstaltete in Paris 1938 und 1947 die großen Surrealistenausstellungen; starb 1966 in Paris Die Manifeste des Surrealismus wurde am 1980 publiziert und dem Verlag Rowohlt Verlag mit Verlagsort Reinbek, Germany zugeordnet.
Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe
Dass Die Manifeste des Surrealismus in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Auch das Veröffentlichungsdatum 1980 macht Die Manifeste des Surrealismus für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Der Verlag Rowohlt Verlag und der Verlagsort Reinbek, Germany liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Im Kontext des Gesamtwerks von André Breton lässt sich Die Manifeste des Surrealismus gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Innerhalb von Sachbuch bietet Die Manifeste des Surrealismus eine klar erkennbare thematische Zuordnung.
Inhalte, Themen und Relevanz
Die Beschreibung zeigt, dass Die Manifeste des Surrealismus klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: „Die Maniteste des Surrealismus” sind die grundlegenden theoretischen Schriften des Surrealismus, jener bedeutenden historischen Avantgarde unseres Jahrhunderts, als deren Initiator und Organisator, vor allem aber auch Theoretiker, Lyriker und Romancier André Breton zu gelten hat (neben Aragon, Desnos, Eluard, Soupault). Bretons „Manifeste“ begründen die surrealistische Bewegung als einen Protest gegen die arbeitsteilig-zweckrationale Sonderung des bürgerlichen Alltags. „Dialektischer gefaßt aber heißt das: Hier wurde der Bereich der Dichtung von innen gesprengt, indem ein Kreis von engverbundenen Menschen ‚dichterisches Leben‘ bis an die äußersten Grenzen des Möglichen trieb.“ So formulierte Walter Benjamin die Intention des Surrealismus, Schluß zu machen mit der Autonomie der bürgerlichen Kunst, ihrer Trennung von der Lebenspraxis, was seinerzeit ein revolutionär-utopisches Moment enthielt: Infragestellung der Autonomie des schöpferischen Subjekts durch die kollektive Praxis der „écriture automatique“, des automatischen Schreibens, die zugleich den Primat des Bewußtseins zurückweist, Infragestellung aber auch der individuellen Form der Rezeption. Denn den Gegensatz zwischen Produktion und Rezeption aufzuheben liegt in der Logik der Bretonschen Forderung beschlossen, daß es gelte, „die Poesie zu praktizieren”. André Breton: 1896 in Tinchebray/Normandie geboren; publizierte 1924 das erste „Manifeste du Surréalisme“; gründete wichtige Zeitschriften, u. a.: „Littérature“ (1919 mit Soupault und Aragon), „La Révolution Surréaliste“ (1924 mit Péret, Eluard und Aragon), „VVV“ (1942 mit Duchamp und Max Ernst); veranstaltete in Paris 1938 und 1947 die großen Surrealistenausstellungen; starb 1966 in Paris Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: VORWORT ZUR NEUAUFLAGE DES MANIFESTES (1929) | ERSTES MANIFEST DES SURREALISMUS (1924) | VORWORT ZUR NEUAUSGABE DES ZWEITEN MANIFESTES (1946) | ZWEITES MANIFEST DES SURREALISMUS (1930) | ALS DIE SURREALISTEN NOCH RECHT HATTEN (1935) | PROLEGOMENA ZU EINEM DRITTEN MANIFEST DES SURREALISMUS ODER NICHT (1942) | WAS DER SURREALISMUS WILL (1935) | ANMERKUNGEN ZUR DEUTSCHEN AUSGABE Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: French language materials, Surrealism, Modern Arts Mit einem Umfang von 137 Seiten und dem Format pocket verbindet die Ausgabe inhaltliche Tiefe mit einer klar beschriebenen physischen Form. Auch die unter Ruth Henry (Translator) geführten Mitwirkenden tragen zur vollständigen bibliografischen Einordnung bei.
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Mit 3499250950 und 9783499250958 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben. Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL74695W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL27262368M. Die Ausgabe ist über den Verlag Rowohlt Verlag, den Ort Reinbek, Germany und das Datum 1980 klar kontextualisiert.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- ISBN-13: 9783499250958
- Format: pocket
- Schlagwörter: French language materials, Surrealism, Modern Arts
- Externe Work-Referenz: OL74695W
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Open-Library-Editions-IDs: OL27262368M
- ISBN-10: 3499250950
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: VORWORT ZUR NEUAUFLAGE DES MANIFESTES (1929) | ERSTES MANIFEST DES SURREALISMUS (1924) | VORWORT ZUR NEUAUSGABE DES ZWEITEN MANIFESTES (1946) | ZWEITES MANIFEST DES SURREALISMUS (1930) | ALS DIE SURREALISTEN NOCH RECHT HATTEN (1935) | PROLEGOMENA ZU EINEM DRITTEN MANIFEST DES SURREALISMUS ODER NICHT (1942) | WAS DER SURREALISMUS WILL (1935) | ANMERKUNGEN ZUR DEUTSCHEN AUSGABE
- Weitere Beteiligte: Ruth Henry (Translator)
- Buchtitel: Die Manifeste des Surrealismus
- Umfang: 137 Seiten
- Erscheinungsdatum: 1980
- Maße der Ausgabe: 19 x x cm
- Kurzbeschreibung: „Die Maniteste des Surrealismus” sind die grundlegenden theoretischen Schriften des Surrealismus, jener bedeutenden historischen Avantgarde unseres Jahrhunderts, als deren Initiator und Organisator, vor allem aber auch Theoretiker, Lyriker und Romancier André Breton zu gelten hat (neben Aragon, Desnos, Eluard, Soupault). Bretons „Manifeste“ begründen die surrealistische Bewegung als einen Protest gegen die arbeitsteilig-zweckrationale Sonderung des bürgerlichen Alltags. „Dialektischer gefaßt aber heißt das: Hier wurde der Bereich der Dichtung von innen gesprengt, indem ein Kreis von engverbundenen Menschen ‚dichterisches Leben‘ bis an die äußersten Grenzen des Möglichen trieb.“ So formulierte Walter Benjamin die Intention des Surrealismus, Schluß zu machen mit der Autonomie der bürgerlichen Kunst, ihrer Trennung von der Lebenspraxis, was seinerzeit ein revolutionär-utopisches Moment enthielt: Infragestellung der Autonomie des schöpferischen Subjekts durch die kollektive Praxis der „écriture automatique“, des automatischen Schreibens, die zugleich den Primat des Bewußtseins zurückweist, Infragestellung aber auch der individuellen Form der Rezeption. Denn den Gegensatz zwischen Produktion und Rezeption aufzuheben liegt in der Logik der Bretonschen Forderung beschlossen, daß es gelte, „die Poesie zu praktizieren”. André Breton: 1896 in Tinchebray/Normandie geboren; publizierte 1924 das erste „Manifeste du Surréalisme“; gründete wichtige Zeitschriften, u. a.: „Littérature“ (1919 mit Soupault und Aragon), „La Révolution Surréaliste“ (1924 mit Péret, Eluard und Aragon), „VVV“ (1942 mit Duchamp und Max Ernst); veranstaltete in Paris 1938 und 1947 die großen Surrealistenausstellungen; starb 1966 in Paris
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Autor beziehungsweise Autoren: André Breton
- Verlagsort: Reinbek, Germany
- Verlag: Rowohlt Verlag
Relevanz für Suche und Einordnung
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Die Manifeste des Surrealismus, André Breton, Sachbuch und French language materials, Surrealism, Modern Arts - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3499250950, 9783499250958 und OL74695W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.
FAQ zu Die Manifeste des Surrealismus
Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?
„Die Maniteste des Surrealismus” sind die grundlegenden theoretischen Schriften des Surrealismus, jener bedeutenden historischen Avantgarde unseres Jahrhunderts, als deren Initiator und Organisator, vor allem aber auch Theoretiker, Lyriker und Romancier André Breton zu gelten hat (neben Aragon, Desnos, Eluard, Soupault). Bretons „Manifeste“ begründen die surrealistische Bewegung als einen Protest gegen die arbeitsteilig-zweckrationale Sonderung des bürgerlichen Alltags. „Dialektischer gefaßt aber heißt das: Hier wurde der Bereich der Dichtung von innen gesprengt, indem ein Kreis von engverbundenen Menschen ‚dichterisches Leben‘ bis an die äußersten Grenzen des Möglichen trieb.“ So formulierte Walter Benjamin die Intention des Surrealismus, Schluß zu machen mit der Autonomie der bürgerlichen Kunst, ihrer Trennung von der Lebenspraxis, was seinerzeit ein revolutionär-utopisches Moment enthielt: Infragestellung der Autonomie des schöpferischen Subjekts durch die kollektive Praxis der „écriture automatique“, des automatischen Schreibens, die zugleich den Primat des Bewußtseins zurückweist, Infragestellung aber auch der individuellen Form der Rezeption. Denn den Gegensatz zwischen Produktion und Rezeption aufzuheben liegt in der Logik der Bretonschen Forderung beschlossen, daß es gelte, „die Poesie zu praktizieren”. André Breton: 1896 in Tinchebray/Normandie geboren; publizierte 1924 das erste „Manifeste du Surréalisme“; gründete wichtige Zeitschriften, u. a.: „Littérature“ (1919 mit Soupault und Aragon), „La Révolution Surréaliste“ (1924 mit Péret, Eluard und Aragon), „VVV“ (1942 mit Duchamp und Max Ernst); veranstaltete in Paris 1938 und 1947 die großen Surrealistenausstellungen; starb 1966 in Paris
Gibt es Informationen zum Inhaltsverzeichnis?
Ja, folgende Inhaltsübersicht ist hinterlegt: VORWORT ZUR NEUAUFLAGE DES MANIFESTES (1929) | ERSTES MANIFEST DES SURREALISMUS (1924) | VORWORT ZUR NEUAUSGABE DES ZWEITEN MANIFESTES (1946) | ZWEITES MANIFEST DES SURREALISMUS (1930) | ALS DIE SURREALISTEN NOCH RECHT HATTEN (1935) | PROLEGOMENA ZU EINEM DRITTEN MANIFEST DES SURREALISMUS ODER NICHT (1942) | WAS DER SURREALISMUS WILL (1935) | ANMERKUNGEN ZUR DEUTSCHEN AUSGABE
Wie lässt sich Die Manifeste des Surrealismus thematisch einordnen?
Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.
Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?
Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter French language materials, Surrealism, Modern Arts kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.
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