Die deutsche Isaak-Judäus-Rezeption vom 13. zum 15. Jahrhundert kaufen? Infos zu Inhalt, Autor und ISBN
19.08.2026
Lesedauer: 17 min
Die deutsche Isaak-Judäus-Rezeption vom 13. zum 15. Jahrhundert von Gundolf Keil im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. Nützlich für alle, die gezielt prüfen statt nur überfliegen wollen.

Die deutsche Isaak-Judäus-Rezeption vom 13. zum 15. Jahrhundert - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN
Die deutsche Isaak-Judäus-Rezeption vom 13. zum 15. Jahrhundert gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Gundolf Keil - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Die Ausgabe erschien am 2015 bei Shaker Verlag und ist dem Verlagsstandort Aachen zugeordnet.
Warum Die deutsche Isaak-Judäus-Rezeption vom 13. zum 15. Jahrhundert relevant sein kann
Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Die deutsche Isaak-Judäus-Rezeption vom 13. zum 15. Jahrhundert einen gut klassifizierbaren Titel. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Die deutsche Isaak-Judäus-Rezeption vom 13. zum 15. Jahrhundert mit dem Datum 2015 eindeutig zuordenbar. Im Kontext des Gesamtwerks von Gundolf Keil lässt sich Die deutsche Isaak-Judäus-Rezeption vom 13. zum 15. Jahrhundert gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Mit Shaker Verlag in Aachen ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Die deutsche Isaak-Judäus-Rezeption vom 13. zum 15. Jahrhundert liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche.
Was behandelt Die deutsche Isaak-Judäus-Rezeption vom 13. zum 15. Jahrhundert?
Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Vorbemerkung | Zur Rezeption arabischer Medizin im Hochmittelalter -- | Konstantin von Afrika und das Salerner Corpus Gonstantinum -- | Gerhard von Cremona, Gundissalinus und das Corpus Toletanum -- | Die landessprachige Rezeption arabistischen Fachschrifttums -- | Übernahmen aus dem Salemer Corpus Constantinum -- | 'Macer floridus', Maurus von Salem -- | Die landessprachigen Entlehnungen aus dem Corpus Toletanum -- | Wolfram von Eschenbach -- | Die Breslauer Schulmänner -- | Ortolf von Baierland (von Würzburg) -- | Exkurs : Entlehnung aus zweiter Hand : das Avicenna-Zitat aus der 'Ersten (Salerner) Roger-Glosse' -- | Ortolf von Baierland als Isaak-Judäus-Übersetzer : der Harntraktat -- | Panegyrische Einleitung : der mythologische Bezug zum Alten Testament : künec Sâlomôns sun -- | Die alttschechische Sukzession -- | Das Denkmuster der Personalautorität : Geltungssteigerung durch mythologische Legitimation -- | künec Sâlomôn -- | künec Dâvîd -- | Gott, der schepher aller kreatûren -- | nach jesus leringe -- | Jesus Sirach : der Schöpfungsakt und die Medizin -- | "disputa delle arti" : das Prioritätsprinzip -- | Apotheose der Medizin : dy heylige arzedige -- | Exkurs : das 'Pommersfeldener schlesische Augenbüchlein' im Fakultätenstreit (Jura gegen Medizin); Petrarca -- | Die Heilige Stadt : daz judenphlaster von Jerusalem -- | Exkurs : Nachahmer- und Konkurrenz-Benennungen : das Gottes-Gnaden-Pflaster gratia der, die alttestamentlichen Adamspulver und Adamssalbe -- | judenarzet : Zeitgenössische jüdische Ärzte als werbewirksame Referenz -- | Exkurs : Jüdische Ärzte in zünftischer Bindung als Autoren deutscher medizinischer Fachprosa -- | Der Zweifel des Praktikers : Ortolf wählt eine modernere Quelle und geht zu Isaak auf Distanz -- | Isaak Judäus, Leben und Werk -- | Biographisches : von Kairo nach Kairouan -- | Ergographisches -- | 'Kitāb al-Baul', der Harntraktat -- | 'Kitāb al-Hummayāt', das Fieber-Buch -- | 'Kitāb al-Aġdi̲ya', die enzyklopädische Diätetik -- | 'diaetae universales' : 'diaetae particulares' : die Untergliederung der Diätetik in der Konstantinschen Übersetzung -- | Der wirkungsgeschichtliche Sonderweg der 'diaetae particulares' -- | 'diaetae particulares' : die deutschsprachige Rezeption von Isaaks Nahrungsmitteldiätetik zwischen 1200 und 1500 -- | Die Nahrungsmitteldiätetik bei den Breslauer Schulmännern : das 'Deutsche salernitanische Arzneibuch' (1230) -- | Skelettierende Bearbeitung nach Vorbild des 'Circa instans' in Interferenz mit der 'Pantegni'-Diätetik von Haly Abbas -- | Unterrichtsbezogene Terminatoren und Initiatoren als Gliederungssignale -- | Exkurs : Im Anschluss -- : die unterrichtstaugliche Bearbeitung des ' Viaticus' von Isaaks Schüler Ibn al-Ǧazzār -- | di wîsen iehent al gemeine... Harmonisierungstendenzen nach Art einer Evangelienharmonie -- | Die Überflüssigkeit von Referenzwerbung fuhrt zum Verzicht auf Werktitel-und Autorennennung -- | Vom Artes-Unterricht zur medizinischen Praxis : Text-, Wirkungs- und Verwendungsgeschichte des 'Deutschen salemitanischen Arzneibuchs' -- | Die praxis-orientierte Neubearbeitung : das 'Breslauer Arzneibuch' mit acht angestückten Teiltexten (1270) -- | Exkurs : ein praxis-orientiertes Lehrbuch für den Breslauer Schulunterricht : die 'Leipziger Wundarznei' -- | Die 'diaetae-particulares'-Übersetzung des Valentin Schwende aus Wörth am Rhein -- | Heilkundliche, alchemistisch-substanztheoretische und chirurgische Texte in Schwendes oberschwäbischer Sammelhandschrift von 1484-87 -- | Das Berufsbild : ein chirurgisch engagierter Apotheker(knecht) in Diensten einer oberschwäbischen Adelsfamilie -- | Forschungsgeschichte : 1969 bis 1986 gelingt im Rahmen der Handschriften-Katalogisierung vier Handschriften-Beschreibern keine einzige Textidentifizierung bei Schwendes Fachprosaschriften -- | Schwendes nahezu vollständige 'diaetae-particulares : Übersetzung als unkorrigiertes Autograph -- | Der überforderte Übersetzer -- | Der fachliterarische Selbstversorger : Verzicht auf Autorennamen und Werktitel bei einer Übersetzung für den Eigenbedarf -- | Das ''Fleischbuch' im Codex Farfensis 200 als Bearbeitung der 4. "particula" von Isaaks 'diaetae particulares' -- | Der Codex Farfensis 200 als medizinische "Sammelhandschrift ohne Werkcharakter" (1460-1464) -- | Medizinisches Kompendium, zusammengestellt für den Eigenbedarf, als "Buch vom Menschen, Tiere und Garten" -- | Der Farfensis-Kompilator als Redaktor und Autor : die 'Römische Chirurgie' als eigenständiges Herzstück des medizinischen Kompendiums -- | Reihung der Arzneistoffe nach absteigender Konsistenz : das Heidelberger Gliederungsprinzip Peters von Ulm -- | 'Bartholomäus', 'Älterer deutscher Macer' : Ostmitteldeutschschlesische Materia medica aus der Zeit um 1200 -- | In Italien übersetztes Schriftgut weist auf das deutsche Reichskloster Farfa in Latium -- | Drei mährisch-schlesische Feldbücher : die traumatologische Textschleppe der 'Römischen Chirurgie' -- | Ein mnemotechnischer Traktat "von mancherley wunden" : die 'Oberschlesischen Roger-Aphorismen' (als erstes Feldbuch) -- | Exkurs : Indikations-relevante Kapitel-Initiatoren der Roger-'Chirurgie' und ihre ambivalente Lemma-Funktion -- | 'Kurze versuochte dinge' : ein traumatologisches Rezeptar (als zweites Feldbuch) -- | Exkurs : Zeitersparnis -- : kurze dinge entsprechen bei Platearius den curae breves mit Bezug auf Wissensvermittlung, Herstellung, Anwendung (und Schnellverfugbarkeit) -- | Exkurs : Sicherheit ez ist versuocht, probatum est : Kollektive Erfahrung aus wiederholter Anwendung ist das Prüfverfahren spätmittelalterlicher Wundärzte -- | Notversorgung bis Rettungsmedizin : der Traktat' Wiltu die wunde wo! bewarn' als reinste Ausprägung einer "vëlt-arzenîe" -- | Exkurs : do man nicht arcztney gehaben mag : die eingeschlossene oder abgeschnittene Truppe zwischen Selbstversorgung, Selbstmedikation, Improvisation und christlichen Gnadenmitteln -- | Exkurs : Wundmanagement -- : das verlaufsorientierte Gliederungsschema folgt dem abnehmenden Schweregrad -- | Exkurs : Hans Gersdorffs 'Feldbuch der Wundartzney' trägt einen ebenso falschen wie werbewirksamen Titel -- | Lokalisierung : von Mährisch Schlesien nach Latium -- : ein ostmitteldeutscher Feldarzt als Konventuale im Reichskloster Farfa -- | Das "soziopragmatische Umfeld" : Welches waren die klösterlichen Aufgabenbereiche des Farfensis-Redaktors? -- | Inhalt und Aufbau : das 'Fleischbuch' in der 'diaetae-particulares'-Tradition -- | Unbeantwortete Fragen hinsichtlich Vorlage und Textgeschichte -- | Zusammenfassung -- | 1230-1484 : die zeitliche Dimension der altdeutschen Isaak-Israëli-Rezeption -- | Ganz oder nur auszugsweise -- : die Zielsetzung der Übersetzer bzw. Bearbeiter -- | Mitteldeutschland -- : die räumliche Verteilung der Isaak-Israeli-Übersetzer -- | Zur Frage der jeweiligen Vorlage -- | Das Kollationieren inhaltlich konkurrierender Texte -- | Intention und Motivation der Übersetzer; der Schulbetrieb -- | Zielgruppen der Übersetzer; der Schulbetrieb -- | Personalautoritative Legitimationsstrategie : zur Wertigkeit jüdischer Personalreferenz -- | Das Verschweigen von Werktitel und Verfassernamen -- | Legitimitätssichernde Bedeutung in hierarchischer Abstufung ---- Personenregister. Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Die deutsche Isaak-Judäus-Rezeption vom 13. zum 15. Jahrhundert thematisch schneller einzuordnen: History, History and criticism, Biography, Jews, Influence, Medieval Medicine, Appreciation, Medicine, Jewish authors, Translations, Jewish physicians, Arabic Medicine, Physicians' writings, Arabic
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Die Open-Library-Zuordnung über OL44737678W und OL61089482M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Die Kombination aus ISBN-10 3844039333 und ISBN-13 9783844039337 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung. Die Ausgabe ist über den Verlag Shaker Verlag, den Ort Aachen und das Datum 2015 klar kontextualisiert.
Wichtige Buchdaten im Überblick
- Ort der Veröffentlichung: Aachen
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Vorbemerkung | Zur Rezeption arabischer Medizin im Hochmittelalter -- | Konstantin von Afrika und das Salerner Corpus Gonstantinum -- | Gerhard von Cremona, Gundissalinus und das Corpus Toletanum -- | Die landessprachige Rezeption arabistischen Fachschrifttums -- | Übernahmen aus dem Salemer Corpus Constantinum -- | 'Macer floridus', Maurus von Salem -- | Die landessprachigen Entlehnungen aus dem Corpus Toletanum -- | Wolfram von Eschenbach -- | Die Breslauer Schulmänner -- | Ortolf von Baierland (von Würzburg) -- | Exkurs : Entlehnung aus zweiter Hand : das Avicenna-Zitat aus der 'Ersten (Salerner) Roger-Glosse' -- | Ortolf von Baierland als Isaak-Judäus-Übersetzer : der Harntraktat -- | Panegyrische Einleitung : der mythologische Bezug zum Alten Testament : künec Sâlomôns sun -- | Die alttschechische Sukzession -- | Das Denkmuster der Personalautorität : Geltungssteigerung durch mythologische Legitimation -- | künec Sâlomôn -- | künec Dâvîd -- | Gott, der schepher aller kreatûren -- | nach jesus leringe -- | Jesus Sirach : der Schöpfungsakt und die Medizin -- | "disputa delle arti" : das Prioritätsprinzip -- | Apotheose der Medizin : dy heylige arzedige -- | Exkurs : das 'Pommersfeldener schlesische Augenbüchlein' im Fakultätenstreit (Jura gegen Medizin); Petrarca -- | Die Heilige Stadt : daz judenphlaster von Jerusalem -- | Exkurs : Nachahmer- und Konkurrenz-Benennungen : das Gottes-Gnaden-Pflaster gratia der, die alttestamentlichen Adamspulver und Adamssalbe -- | judenarzet : Zeitgenössische jüdische Ärzte als werbewirksame Referenz -- | Exkurs : Jüdische Ärzte in zünftischer Bindung als Autoren deutscher medizinischer Fachprosa -- | Der Zweifel des Praktikers : Ortolf wählt eine modernere Quelle und geht zu Isaak auf Distanz -- | Isaak Judäus, Leben und Werk -- | Biographisches : von Kairo nach Kairouan -- | Ergographisches -- | 'Kitāb al-Baul', der Harntraktat -- | 'Kitāb al-Hummayāt', das Fieber-Buch -- | 'Kitāb al-Aġdi̲ya', die enzyklopädische Diätetik -- | 'diaetae universales' : 'diaetae particulares' : die Untergliederung der Diätetik in der Konstantinschen Übersetzung -- | Der wirkungsgeschichtliche Sonderweg der 'diaetae particulares' -- | 'diaetae particulares' : die deutschsprachige Rezeption von Isaaks Nahrungsmitteldiätetik zwischen 1200 und 1500 -- | Die Nahrungsmitteldiätetik bei den Breslauer Schulmännern : das 'Deutsche salernitanische Arzneibuch' (1230) -- | Skelettierende Bearbeitung nach Vorbild des 'Circa instans' in Interferenz mit der 'Pantegni'-Diätetik von Haly Abbas -- | Unterrichtsbezogene Terminatoren und Initiatoren als Gliederungssignale -- | Exkurs : Im Anschluss -- : die unterrichtstaugliche Bearbeitung des ' Viaticus' von Isaaks Schüler Ibn al-Ǧazzār -- | di wîsen iehent al gemeine... Harmonisierungstendenzen nach Art einer Evangelienharmonie -- | Die Überflüssigkeit von Referenzwerbung fuhrt zum Verzicht auf Werktitel-und Autorennennung -- | Vom Artes-Unterricht zur medizinischen Praxis : Text-, Wirkungs- und Verwendungsgeschichte des 'Deutschen salemitanischen Arzneibuchs' -- | Die praxis-orientierte Neubearbeitung : das 'Breslauer Arzneibuch' mit acht angestückten Teiltexten (1270) -- | Exkurs : ein praxis-orientiertes Lehrbuch für den Breslauer Schulunterricht : die 'Leipziger Wundarznei' -- | Die 'diaetae-particulares'-Übersetzung des Valentin Schwende aus Wörth am Rhein -- | Heilkundliche, alchemistisch-substanztheoretische und chirurgische Texte in Schwendes oberschwäbischer Sammelhandschrift von 1484-87 -- | Das Berufsbild : ein chirurgisch engagierter Apotheker(knecht) in Diensten einer oberschwäbischen Adelsfamilie -- | Forschungsgeschichte : 1969 bis 1986 gelingt im Rahmen der Handschriften-Katalogisierung vier Handschriften-Beschreibern keine einzige Textidentifizierung bei Schwendes Fachprosaschriften -- | Schwendes nahezu vollständige 'diaetae-particulares : Übersetzung als unkorrigiertes Autograph -- | Der überforderte Übersetzer -- | Der fachliterarische Selbstversorger : Verzicht auf Autorennamen und Werktitel bei einer Übersetzung für den Eigenbedarf -- | Das ''Fleischbuch' im Codex Farfensis 200 als Bearbeitung der 4. "particula" von Isaaks 'diaetae particulares' -- | Der Codex Farfensis 200 als medizinische "Sammelhandschrift ohne Werkcharakter" (1460-1464) -- | Medizinisches Kompendium, zusammengestellt für den Eigenbedarf, als "Buch vom Menschen, Tiere und Garten" -- | Der Farfensis-Kompilator als Redaktor und Autor : die 'Römische Chirurgie' als eigenständiges Herzstück des medizinischen Kompendiums -- | Reihung der Arzneistoffe nach absteigender Konsistenz : das Heidelberger Gliederungsprinzip Peters von Ulm -- | 'Bartholomäus', 'Älterer deutscher Macer' : Ostmitteldeutschschlesische Materia medica aus der Zeit um 1200 -- | In Italien übersetztes Schriftgut weist auf das deutsche Reichskloster Farfa in Latium -- | Drei mährisch-schlesische Feldbücher : die traumatologische Textschleppe der 'Römischen Chirurgie' -- | Ein mnemotechnischer Traktat "von mancherley wunden" : die 'Oberschlesischen Roger-Aphorismen' (als erstes Feldbuch) -- | Exkurs : Indikations-relevante Kapitel-Initiatoren der Roger-'Chirurgie' und ihre ambivalente Lemma-Funktion -- | 'Kurze versuochte dinge' : ein traumatologisches Rezeptar (als zweites Feldbuch) -- | Exkurs : Zeitersparnis -- : kurze dinge entsprechen bei Platearius den curae breves mit Bezug auf Wissensvermittlung, Herstellung, Anwendung (und Schnellverfugbarkeit) -- | Exkurs : Sicherheit ez ist versuocht, probatum est : Kollektive Erfahrung aus wiederholter Anwendung ist das Prüfverfahren spätmittelalterlicher Wundärzte -- | Notversorgung bis Rettungsmedizin : der Traktat' Wiltu die wunde wo! bewarn' als reinste Ausprägung einer "vëlt-arzenîe" -- | Exkurs : do man nicht arcztney gehaben mag : die eingeschlossene oder abgeschnittene Truppe zwischen Selbstversorgung, Selbstmedikation, Improvisation und christlichen Gnadenmitteln -- | Exkurs : Wundmanagement -- : das verlaufsorientierte Gliederungsschema folgt dem abnehmenden Schweregrad -- | Exkurs : Hans Gersdorffs 'Feldbuch der Wundartzney' trägt einen ebenso falschen wie werbewirksamen Titel -- | Lokalisierung : von Mährisch Schlesien nach Latium -- : ein ostmitteldeutscher Feldarzt als Konventuale im Reichskloster Farfa -- | Das "soziopragmatische Umfeld" : Welches waren die klösterlichen Aufgabenbereiche des Farfensis-Redaktors? -- | Inhalt und Aufbau : das 'Fleischbuch' in der 'diaetae-particulares'-Tradition -- | Unbeantwortete Fragen hinsichtlich Vorlage und Textgeschichte -- | Zusammenfassung -- | 1230-1484 : die zeitliche Dimension der altdeutschen Isaak-Israëli-Rezeption -- | Ganz oder nur auszugsweise -- : die Zielsetzung der Übersetzer bzw. Bearbeiter -- | Mitteldeutschland -- : die räumliche Verteilung der Isaak-Israeli-Übersetzer -- | Zur Frage der jeweiligen Vorlage -- | Das Kollationieren inhaltlich konkurrierender Texte -- | Intention und Motivation der Übersetzer; der Schulbetrieb -- | Zielgruppen der Übersetzer; der Schulbetrieb -- | Personalautoritative Legitimationsstrategie : zur Wertigkeit jüdischer Personalreferenz -- | Das Verschweigen von Werktitel und Verfassernamen -- | Legitimitätssichernde Bedeutung in hierarchischer Abstufung ---- Personenregister.
- Externe Work-Referenz: OL44737678W
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Publiziert bei: Shaker Verlag
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3844039333
- Schlagwörter: History, History and criticism, Biography, Jews, Influence, Medieval Medicine, Appreciation, Medicine, Jewish authors, Translations, Jewish physicians, Arabic Medicine, Physicians' writings, Arabic
- Titel: Die deutsche Isaak-Judäus-Rezeption vom 13. zum 15. Jahrhundert
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783844039337
- Erscheinungsdatum: 2015
- Externe Editionsreferenzen: OL61089482M
- Seitenzahl: 88
- Sprache: Deutsch
- Verfasst von: Gundolf Keil
Relevanz für Suche und Einordnung
Die deutsche Isaak-Judäus-Rezeption vom 13. zum 15. Jahrhundert profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Gundolf Keil, Sachbuch und den Tags History, History and criticism, Biography, Jews, Influence, Medieval Medicine, Appreciation, Medicine, Jewish authors, Translations, Jewish physicians, Arabic Medicine, Physicians' writings, Arabic, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Eindeutige Referenzdaten wie 3844039333, 9783844039337 und OL44737678W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Welche Verlagsangaben sind vorhanden?
Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 2015, der Verlag Shaker Verlag und der Verlagsort Aachen.
Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?
Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter History, History and criticism, Biography, Jews, Influence, Medieval Medicine, Appreciation, Medicine, Jewish authors, Translations, Jewish physicians, Arabic Medicine, Physicians' writings, Arabic kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.
Wer sollte sich für Die deutsche Isaak-Judäus-Rezeption vom 13. zum 15. Jahrhundert interessieren?
Besonders relevant ist Die deutsche Isaak-Judäus-Rezeption vom 13. zum 15. Jahrhundert für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Gundolf Keil betrachten möchten.
Wie ist das Buch aufgebaut?
Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Vorbemerkung | Zur Rezeption arabischer Medizin im Hochmittelalter -- | Konstantin von Afrika und das Salerner Corpus Gonstantinum -- | Gerhard von Cremona, Gundissalinus und das Corpus Toletanum -- | Die landessprachige Rezeption arabistischen Fachschrifttums -- | Übernahmen aus dem Salemer Corpus Constantinum -- | 'Macer floridus', Maurus von Salem -- | Die landessprachigen Entlehnungen aus dem Corpus Toletanum -- | Wolfram von Eschenbach -- | Die Breslauer Schulmänner -- | Ortolf von Baierland (von Würzburg) -- | Exkurs : Entlehnung aus zweiter Hand : das Avicenna-Zitat aus der 'Ersten (Salerner) Roger-Glosse' -- | Ortolf von Baierland als Isaak-Judäus-Übersetzer : der Harntraktat -- | Panegyrische Einleitung : der mythologische Bezug zum Alten Testament : künec Sâlomôns sun -- | Die alttschechische Sukzession -- | Das Denkmuster der Personalautorität : Geltungssteigerung durch mythologische Legitimation -- | künec Sâlomôn -- | künec Dâvîd -- | Gott, der schepher aller kreatûren -- | nach jesus leringe -- | Jesus Sirach : der Schöpfungsakt und die Medizin -- | "disputa delle arti" : das Prioritätsprinzip -- | Apotheose der Medizin : dy heylige arzedige -- | Exkurs : das 'Pommersfeldener schlesische Augenbüchlein' im Fakultätenstreit (Jura gegen Medizin); Petrarca -- | Die Heilige Stadt : daz judenphlaster von Jerusalem -- | Exkurs : Nachahmer- und Konkurrenz-Benennungen : das Gottes-Gnaden-Pflaster gratia der, die alttestamentlichen Adamspulver und Adamssalbe -- | judenarzet : Zeitgenössische jüdische Ärzte als werbewirksame Referenz -- | Exkurs : Jüdische Ärzte in zünftischer Bindung als Autoren deutscher medizinischer Fachprosa -- | Der Zweifel des Praktikers : Ortolf wählt eine modernere Quelle und geht zu Isaak auf Distanz -- | Isaak Judäus, Leben und Werk -- | Biographisches : von Kairo nach Kairouan -- | Ergographisches -- | 'Kitāb al-Baul', der Harntraktat -- | 'Kitāb al-Hummayāt', das Fieber-Buch -- | 'Kitāb al-Aġdi̲ya', die enzyklopädische Diätetik -- | 'diaetae universales' : 'diaetae particulares' : die Untergliederung der Diätetik in der Konstantinschen Übersetzung -- | Der wirkungsgeschichtliche Sonderweg der 'diaetae particulares' -- | 'diaetae particulares' : die deutschsprachige Rezeption von Isaaks Nahrungsmitteldiätetik zwischen 1200 und 1500 -- | Die Nahrungsmitteldiätetik bei den Breslauer Schulmännern : das 'Deutsche salernitanische Arzneibuch' (1230) -- | Skelettierende Bearbeitung nach Vorbild des 'Circa instans' in Interferenz mit der 'Pantegni'-Diätetik von Haly Abbas -- | Unterrichtsbezogene Terminatoren und Initiatoren als Gliederungssignale -- | Exkurs : Im Anschluss -- : die unterrichtstaugliche Bearbeitung des ' Viaticus' von Isaaks Schüler Ibn al-Ǧazzār -- | di wîsen iehent al gemeine... Harmonisierungstendenzen nach Art einer Evangelienharmonie -- | Die Überflüssigkeit von Referenzwerbung fuhrt zum Verzicht auf Werktitel-und Autorennennung -- | Vom Artes-Unterricht zur medizinischen Praxis : Text-, Wirkungs- und Verwendungsgeschichte des 'Deutschen salemitanischen Arzneibuchs' -- | Die praxis-orientierte Neubearbeitung : das 'Breslauer Arzneibuch' mit acht angestückten Teiltexten (1270) -- | Exkurs : ein praxis-orientiertes Lehrbuch für den Breslauer Schulunterricht : die 'Leipziger Wundarznei' -- | Die 'diaetae-particulares'-Übersetzung des Valentin Schwende aus Wörth am Rhein -- | Heilkundliche, alchemistisch-substanztheoretische und chirurgische Texte in Schwendes oberschwäbischer Sammelhandschrift von 1484-87 -- | Das Berufsbild : ein chirurgisch engagierter Apotheker(knecht) in Diensten einer oberschwäbischen Adelsfamilie -- | Forschungsgeschichte : 1969 bis 1986 gelingt im Rahmen der Handschriften-Katalogisierung vier Handschriften-Beschreibern keine einzige Textidentifizierung bei Schwendes Fachprosaschriften -- | Schwendes nahezu vollständige 'diaetae-particulares : Übersetzung als unkorrigiertes Autograph -- | Der überforderte Übersetzer -- | Der fachliterarische Selbstversorger : Verzicht auf Autorennamen und Werktitel bei einer Übersetzung für den Eigenbedarf -- | Das ''Fleischbuch' im Codex Farfensis 200 als Bearbeitung der 4. "particula" von Isaaks 'diaetae particulares' -- | Der Codex Farfensis 200 als medizinische "Sammelhandschrift ohne Werkcharakter" (1460-1464) -- | Medizinisches Kompendium, zusammengestellt für den Eigenbedarf, als "Buch vom Menschen, Tiere und Garten" -- | Der Farfensis-Kompilator als Redaktor und Autor : die 'Römische Chirurgie' als eigenständiges Herzstück des medizinischen Kompendiums -- | Reihung der Arzneistoffe nach absteigender Konsistenz : das Heidelberger Gliederungsprinzip Peters von Ulm -- | 'Bartholomäus', 'Älterer deutscher Macer' : Ostmitteldeutschschlesische Materia medica aus der Zeit um 1200 -- | In Italien übersetztes Schriftgut weist auf das deutsche Reichskloster Farfa in Latium -- | Drei mährisch-schlesische Feldbücher : die traumatologische Textschleppe der 'Römischen Chirurgie' -- | Ein mnemotechnischer Traktat "von mancherley wunden" : die 'Oberschlesischen Roger-Aphorismen' (als erstes Feldbuch) -- | Exkurs : Indikations-relevante Kapitel-Initiatoren der Roger-'Chirurgie' und ihre ambivalente Lemma-Funktion -- | 'Kurze versuochte dinge' : ein traumatologisches Rezeptar (als zweites Feldbuch) -- | Exkurs : Zeitersparnis -- : kurze dinge entsprechen bei Platearius den curae breves mit Bezug auf Wissensvermittlung, Herstellung, Anwendung (und Schnellverfugbarkeit) -- | Exkurs : Sicherheit ez ist versuocht, probatum est : Kollektive Erfahrung aus wiederholter Anwendung ist das Prüfverfahren spätmittelalterlicher Wundärzte -- | Notversorgung bis Rettungsmedizin : der Traktat' Wiltu die wunde wo! bewarn' als reinste Ausprägung einer "vëlt-arzenîe" -- | Exkurs : do man nicht arcztney gehaben mag : die eingeschlossene oder abgeschnittene Truppe zwischen Selbstversorgung, Selbstmedikation, Improvisation und christlichen Gnadenmitteln -- | Exkurs : Wundmanagement -- : das verlaufsorientierte Gliederungsschema folgt dem abnehmenden Schweregrad -- | Exkurs : Hans Gersdorffs 'Feldbuch der Wundartzney' trägt einen ebenso falschen wie werbewirksamen Titel -- | Lokalisierung : von Mährisch Schlesien nach Latium -- : ein ostmitteldeutscher Feldarzt als Konventuale im Reichskloster Farfa -- | Das "soziopragmatische Umfeld" : Welches waren die klösterlichen Aufgabenbereiche des Farfensis-Redaktors? -- | Inhalt und Aufbau : das 'Fleischbuch' in der 'diaetae-particulares'-Tradition -- | Unbeantwortete Fragen hinsichtlich Vorlage und Textgeschichte -- | Zusammenfassung -- | 1230-1484 : die zeitliche Dimension der altdeutschen Isaak-Israëli-Rezeption -- | Ganz oder nur auszugsweise -- : die Zielsetzung der Übersetzer bzw. Bearbeiter -- | Mitteldeutschland -- : die räumliche Verteilung der Isaak-Israeli-Übersetzer -- | Zur Frage der jeweiligen Vorlage -- | Das Kollationieren inhaltlich konkurrierender Texte -- | Intention und Motivation der Übersetzer; der Schulbetrieb -- | Zielgruppen der Übersetzer; der Schulbetrieb -- | Personalautoritative Legitimationsstrategie : zur Wertigkeit jüdischer Personalreferenz -- | Das Verschweigen von Werktitel und Verfassernamen -- | Legitimitätssichernde Bedeutung in hierarchischer Abstufung ---- Personenregister.
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