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Willi Engels - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe

17/08/2026

Lesedauer: 10 min

Schneller Überblick zu Willi Engels von Christine Fischer-Defoy, Willi Engels mit den wichtigsten Buchangaben. Klicke für klare Fakten statt vager Kurztexte.

Willi Engels - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe

Willi Engels - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe

Willi Engels - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Mit Willi Engels liegt ein Buch von Christine Fischer-Defoy, Willi Engels vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Der Untertitel Kellner, Koch, Kommunist : Erinnerungen ergänzt den Haupttitel Willi Engels sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Aus der Buchbeschreibung zu Willi Engels ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Vor seinem Tod übergab Willi Engels (1902-- 1986) in einer Aktentasche seine Erinnerungen seinen Enkeln, zusammen mit Briefen aus verschiedenen Haftanstalten und Fotos. Das in den 1970er Jahre verfasste, über 300 Seiten umfassende, handschriftliche Manuskript war nicht für eine Veröffentlichung in der DDR gedacht. Willi Engels wuchs in Köln-Ehrenfeld auf. Nach einer Lehre als Kellner ging er Mitte der 1920er nach Berlin und arbeitete unter anderem im "Café des Westens" und bei "Aschinger" in Charlottenburg. 1927 trat er in die KPD ein und war 1931 bis 1933 Instrukteur der RGO-Sektion Nahrung und Genussmittel in Berlin-Süd. Als Kellner "gesperrt", war er zuletzt in der Kantine des ZK der KPD angestellt. Wegen Beteiligung an Widerstandsaktionen wurde er von April bis Juli 1933 im KZ Sonnenburg in "Schutzhaft" genommen. Nach seiner Rückkehr bis zur Flucht nach Prag 1936 engagierte er sich weiter im Widerstand. Von Prag ging er 1937 über Paris zu den Internationalen Brigaden nach Spanien und arbeitete unter anderem i n der "Censura Militar" in Albacete und als "Schleuser" in Port Bou an der Grenze zwischen Spanien und Frankreich. Mit der Niederlage der Spanischen Republik floh er nach Südfrankreich und war in den Lagern St. Cyprien, Gurs und Le Vernet interniert. Auf Beschluss der KPD-Parteigruppe in Le Vernet kehrte er 1941 nach Deutschland zurück, wurde an der Grenze verhaftet und in Berlin wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" zu achtzehn Monaten Gefängnis verurteilt, an die sich weitere zwei Jahre im KZ Sachsenhausen anschlossen. Von dort gelang ihm im April 1945 die Flucht nach Berlin. Von diesen Jahren handelt der Hauptteil seiner autobiografischen Aufzeichnungen, die er immer wieder mit kritischen Reflexionen des Geschehenen und Berichten über das spätere Wiedersehen mit Freunden unterbricht. Nicht zuletzt seine Erfahrungen als Kandidat der Zentralen Parteikontrollkommission der SED machten ihn zunehmend kritisch gegenüber der Politik in der DDR, die er zuletzt als Militärattache Als Veröffentlichungsdatum ist 2016 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Lukas Verlag in Berlin.

Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe

Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2016 lässt sich Willi Engels sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Willi Engels einen gut klassifizierbaren Titel. Willi Engels liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Im Kontext des Gesamtwerks von Christine Fischer-Defoy, Willi Engels lässt sich Willi Engels gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Verlagsname und Verlagsort - Lukas Verlag und Berlin - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren.

Thematische Einordnung von Willi Engels

Die Beschreibung zeigt, dass Willi Engels klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Vor seinem Tod übergab Willi Engels (1902-- 1986) in einer Aktentasche seine Erinnerungen seinen Enkeln, zusammen mit Briefen aus verschiedenen Haftanstalten und Fotos. Das in den 1970er Jahre verfasste, über 300 Seiten umfassende, handschriftliche Manuskript war nicht für eine Veröffentlichung in der DDR gedacht. Willi Engels wuchs in Köln-Ehrenfeld auf. Nach einer Lehre als Kellner ging er Mitte der 1920er nach Berlin und arbeitete unter anderem im "Café des Westens" und bei "Aschinger" in Charlottenburg. 1927 trat er in die KPD ein und war 1931 bis 1933 Instrukteur der RGO-Sektion Nahrung und Genussmittel in Berlin-Süd. Als Kellner "gesperrt", war er zuletzt in der Kantine des ZK der KPD angestellt. Wegen Beteiligung an Widerstandsaktionen wurde er von April bis Juli 1933 im KZ Sonnenburg in "Schutzhaft" genommen. Nach seiner Rückkehr bis zur Flucht nach Prag 1936 engagierte er sich weiter im Widerstand. Von Prag ging er 1937 über Paris zu den Internationalen Brigaden nach Spanien und arbeitete unter anderem i n der "Censura Militar" in Albacete und als "Schleuser" in Port Bou an der Grenze zwischen Spanien und Frankreich. Mit der Niederlage der Spanischen Republik floh er nach Südfrankreich und war in den Lagern St. Cyprien, Gurs und Le Vernet interniert. Auf Beschluss der KPD-Parteigruppe in Le Vernet kehrte er 1941 nach Deutschland zurück, wurde an der Grenze verhaftet und in Berlin wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" zu achtzehn Monaten Gefängnis verurteilt, an die sich weitere zwei Jahre im KZ Sachsenhausen anschlossen. Von dort gelang ihm im April 1945 die Flucht nach Berlin. Von diesen Jahren handelt der Hauptteil seiner autobiografischen Aufzeichnungen, die er immer wieder mit kritischen Reflexionen des Geschehenen und Berichten über das spätere Wiedersehen mit Freunden unterbricht. Nicht zuletzt seine Erfahrungen als Kandidat der Zentralen Parteikontrollkommission der SED machten ihn zunehmend kritisch gegenüber der Politik in der DDR, die er zuletzt als Militärattache Die Kapitel- und Inhaltsübersicht macht deutlich, wie das Buch aufgebaut ist: Zur Lebensgeschichte / -- von Willi Engels -- Editorische Notiz -- Danksagungen | Die Erlebnisse aus 2 Weltkriegen, dem Spanienkrieg in der Internationalen Brigade und aus runs Konzentrationslagern sowie den 6 Gef̃ngnissen der Hitler-Ära -- | Kellnerlehre in Kl̲n -- | Erinnerungen an Kl̲n am Rhein -- | Meine Erlebnisse als Zimmerkellner -- | Umzug nach Berlin -- | R?ckkehr nach Kl̲n -- | Als Kellner im Karl-Liebknecht-Haus -- | Als Rotfrontk̃mpfer in Berlin-Neukl̲ln -- | Der BVG-Streik 1932 -- | Meine Erlebnisse im "Zentral-Schubgef̃ngnis" Berlin-Alexanderplatz -- | Im Konzentrationslager Sonnenburg -- | Meine illegale Tatlgkeit im "DeFaKa" -- | Emigration in Prag -- | Im Spanienkrieg 1947-39 -- | Meine Lebensgef̃hrtin Else zu Besuch im Internierungslager Gurs -- | Vom Internierungslager Gurs nach Le Vernet d'Ariege -- | Die Sache mit den Pellkartoffeln in Moabit -- | Ortsgef̃ngnis Oranienburg -- | Im Gef̃ngnis Lehrter Straße Berlin-Moabit -- | Und dann eines Tages, ab nach Sachsenhausen -- | Meine Flucht aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen -- | "Kettenhunde!" -- | 1949-50 : an der Partei-Hochschule in Kleinmachnow -- | Als Milit̃rattaché in Warschau -- | Mein erstes und bis jetzt letztes Jagderlebnis ---- Anhang-- Quellen zu biografischen Daten-- Bildnachweise-- Register. Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: Biography, Communists, Political persecution

Edition und bibliografische Einordnung

Verlag, Ort und Datum - Lukas Verlag, Berlin und 2016 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Die Kombination aus ISBN-10 3867322090 und ISBN-13 9783867322096 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL43874079W sowie die Editionszuordnungen OL59816165M referenzierbar.

Bibliografische Daten auf einen Blick

  1. Externe Editionsreferenzen: OL59816165M
  2. Thematische Tags: Biography, Communists, Political persecution
  3. Veröffentlicht am: 2016
  4. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  5. Buchtitel: Willi Engels
  6. Seitenzahl: 294
  7. ISBN-13: 9783867322096
  8. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3867322090
  9. Autor beziehungsweise Autoren: Christine Fischer-Defoy, Willi Engels
  10. Inhaltsübersicht: Zur Lebensgeschichte / -- von Willi Engels -- Editorische Notiz -- Danksagungen | Die Erlebnisse aus 2 Weltkriegen, dem Spanienkrieg in der Internationalen Brigade und aus runs Konzentrationslagern sowie den 6 Gef̃ngnissen der Hitler-Ära -- | Kellnerlehre in Kl̲n -- | Erinnerungen an Kl̲n am Rhein -- | Meine Erlebnisse als Zimmerkellner -- | Umzug nach Berlin -- | R?ckkehr nach Kl̲n -- | Als Kellner im Karl-Liebknecht-Haus -- | Als Rotfrontk̃mpfer in Berlin-Neukl̲ln -- | Der BVG-Streik 1932 -- | Meine Erlebnisse im "Zentral-Schubgef̃ngnis" Berlin-Alexanderplatz -- | Im Konzentrationslager Sonnenburg -- | Meine illegale Tatlgkeit im "DeFaKa" -- | Emigration in Prag -- | Im Spanienkrieg 1947-39 -- | Meine Lebensgef̃hrtin Else zu Besuch im Internierungslager Gurs -- | Vom Internierungslager Gurs nach Le Vernet d'Ariege -- | Die Sache mit den Pellkartoffeln in Moabit -- | Ortsgef̃ngnis Oranienburg -- | Im Gef̃ngnis Lehrter Straße Berlin-Moabit -- | Und dann eines Tages, ab nach Sachsenhausen -- | Meine Flucht aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen -- | "Kettenhunde!" -- | 1949-50 : an der Partei-Hochschule in Kleinmachnow -- | Als Milit̃rattaché in Warschau -- | Mein erstes und bis jetzt letztes Jagderlebnis ---- Anhang-- Quellen zu biografischen Daten-- Bildnachweise-- Register.
  11. Externe Work-Referenz: OL43874079W
  12. Verlag: Lukas Verlag
  13. Primäre Kategorie: Sachbuch
  14. Ergänzender Titelzusatz: Kellner, Koch, Kommunist : Erinnerungen
  15. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Vor seinem Tod übergab Willi Engels (1902-- 1986) in einer Aktentasche seine Erinnerungen seinen Enkeln, zusammen mit Briefen aus verschiedenen Haftanstalten und Fotos. Das in den 1970er Jahre verfasste, über 300 Seiten umfassende, handschriftliche Manuskript war nicht für eine Veröffentlichung in der DDR gedacht. Willi Engels wuchs in Köln-Ehrenfeld auf. Nach einer Lehre als Kellner ging er Mitte der 1920er nach Berlin und arbeitete unter anderem im "Café des Westens" und bei "Aschinger" in Charlottenburg. 1927 trat er in die KPD ein und war 1931 bis 1933 Instrukteur der RGO-Sektion Nahrung und Genussmittel in Berlin-Süd. Als Kellner "gesperrt", war er zuletzt in der Kantine des ZK der KPD angestellt. Wegen Beteiligung an Widerstandsaktionen wurde er von April bis Juli 1933 im KZ Sonnenburg in "Schutzhaft" genommen. Nach seiner Rückkehr bis zur Flucht nach Prag 1936 engagierte er sich weiter im Widerstand. Von Prag ging er 1937 über Paris zu den Internationalen Brigaden nach Spanien und arbeitete unter anderem i n der "Censura Militar" in Albacete und als "Schleuser" in Port Bou an der Grenze zwischen Spanien und Frankreich. Mit der Niederlage der Spanischen Republik floh er nach Südfrankreich und war in den Lagern St. Cyprien, Gurs und Le Vernet interniert. Auf Beschluss der KPD-Parteigruppe in Le Vernet kehrte er 1941 nach Deutschland zurück, wurde an der Grenze verhaftet und in Berlin wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" zu achtzehn Monaten Gefängnis verurteilt, an die sich weitere zwei Jahre im KZ Sachsenhausen anschlossen. Von dort gelang ihm im April 1945 die Flucht nach Berlin. Von diesen Jahren handelt der Hauptteil seiner autobiografischen Aufzeichnungen, die er immer wieder mit kritischen Reflexionen des Geschehenen und Berichten über das spätere Wiedersehen mit Freunden unterbricht. Nicht zuletzt seine Erfahrungen als Kandidat der Zentralen Parteikontrollkommission der SED machten ihn zunehmend kritisch gegenüber der Politik in der DDR, die er zuletzt als Militärattache
  16. Verlagsort: Berlin

Auffindbarkeit und bibliografische Präzision

Die Verbindung aus Willi Engels, Christine Fischer-Defoy, Willi Engels, Sachbuch und Biography, Communists, Political persecution schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3867322090, 9783867322096 und OL43874079W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.

Häufige Fragen zu Willi Engels

Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?

Bibliografisch wird die Ausgabe über Lukas Verlag, Berlin und das Datum 2016 beschrieben.

Welche Rolle spielt der Untertitel von Willi Engels?

Der Untertitel Kellner, Koch, Kommunist : Erinnerungen präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.

Wie lässt sich die Ausgabe eindeutig identifizieren?

Die eindeutige Identifikation erfolgt unter anderem über die ISBN-10 3867322090 und die ISBN-13 9783867322096.

Gibt es Informationen zum Inhaltsverzeichnis?

Ja, folgende Inhaltsübersicht ist hinterlegt: Zur Lebensgeschichte / -- von Willi Engels -- Editorische Notiz -- Danksagungen | Die Erlebnisse aus 2 Weltkriegen, dem Spanienkrieg in der Internationalen Brigade und aus runs Konzentrationslagern sowie den 6 Gef̃ngnissen der Hitler-Ära -- | Kellnerlehre in Kl̲n -- | Erinnerungen an Kl̲n am Rhein -- | Meine Erlebnisse als Zimmerkellner -- | Umzug nach Berlin -- | R?ckkehr nach Kl̲n -- | Als Kellner im Karl-Liebknecht-Haus -- | Als Rotfrontk̃mpfer in Berlin-Neukl̲ln -- | Der BVG-Streik 1932 -- | Meine Erlebnisse im "Zentral-Schubgef̃ngnis" Berlin-Alexanderplatz -- | Im Konzentrationslager Sonnenburg -- | Meine illegale Tatlgkeit im "DeFaKa" -- | Emigration in Prag -- | Im Spanienkrieg 1947-39 -- | Meine Lebensgef̃hrtin Else zu Besuch im Internierungslager Gurs -- | Vom Internierungslager Gurs nach Le Vernet d'Ariege -- | Die Sache mit den Pellkartoffeln in Moabit -- | Ortsgef̃ngnis Oranienburg -- | Im Gef̃ngnis Lehrter Straße Berlin-Moabit -- | Und dann eines Tages, ab nach Sachsenhausen -- | Meine Flucht aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen -- | "Kettenhunde!" -- | 1949-50 : an der Partei-Hochschule in Kleinmachnow -- | Als Milit̃rattaché in Warschau -- | Mein erstes und bis jetzt letztes Jagderlebnis ---- Anhang-- Quellen zu biografischen Daten-- Bildnachweise-- Register.

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