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Fremdes Heimatland | Buchprofil und Inhaltsübersicht

15/08/2026

Lesedauer: 7 min

Fremdes Heimatland von Claus-Dieter Krohn im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.

Fremdes Heimatland | Buchprofil und Inhaltsübersicht

Fremdes Heimatland im Überblick

Fremdes Heimatland ist ein Werk von Claus-Dieter Krohn, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Der Zusatz Remigration und literarisches Leben nach 1945 schärft das Profil von Fremdes Heimatland und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Fremdes Heimatland den Fokus legt: Untersuchungen über den Anteil heimgekehrter Emigranten am Wiederaufbau des literarischen Lebens nach 1945. Die von den Nationalsozialisten aus politischen oder »rassischen± Gründen ins Exil getriebenen Deutschen, zum großen Teil Repräsentanten der heute kanonisierten Weimarer Kultur, erfuhren nach 1945 zunächst eine zweite Verdrängung. Die wenigen, die überhaupt zurückkehrten, wurden von ihren Landsleuten mit Mißtrauen betrachtet oder gar als Vaterlandsverräter verdächtigt, verkörperten sie doch das schlechte Gewissen der ehemaligen Mitläufer und Aktivisten. Vom »Exil nach dem Exil± und von der »Rückkehr in ein fremdes Heimatland± haben daher nicht wenige Remigranten gesprochen. In der Forschung ist umstritten, ob und wie die Remigranten langfristig zum Aufbau eines neuen, demokratischen Deutschland und einer demokratischen Kultur beigetragen haben. Am Beispiel des literarischen Lebens und der literarischen Kultur soll in diesem Band erläutert werden, in welchem Maße der Rückkehrwunsch und die vollzogene Rückkehr an der Mentalität und der Dialogverweigerung im bundesrepublikanischen Nachkriegsdeutschland scheiterten. Welche diskursiven und künstlerischen Gestaltungs- und Einflußmöglichkeiten sich dennoch eröffneten, wird am Beispiel einzelner Autoren und Autorinnen (Hans Sahl, Jean Améry, Alfred Andersch, Hilde Spiel, Grete Weil u.a.) untersucht. Daneben stehen Beiträge zur Funktion des Schriftstellerkongresses von 1947, zur Kontroverse um Thomas Mann, zur Präsenz der Exilliteratur auf dem Buchmarkt sowie zur Rolle der Gruppe 47 Fremdes Heimatland wurde am 2005 publiziert und dem Verlag Wallstein mit Verlagsort Göttingen zugeordnet.

Relevante Merkmale auf einen Blick

Dass Fremdes Heimatland in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Fremdes Heimatland spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Im Kontext des Gesamtwerks von Claus-Dieter Krohn lässt sich Fremdes Heimatland gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2005 lässt sich Fremdes Heimatland sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Der Verlag Wallstein und der Verlagsort Göttingen liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe.

Inhalte, Themen und Relevanz

Fremdes Heimatland lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Untersuchungen über den Anteil heimgekehrter Emigranten am Wiederaufbau des literarischen Lebens nach 1945. Die von den Nationalsozialisten aus politischen oder »rassischen± Gründen ins Exil getriebenen Deutschen, zum großen Teil Repräsentanten der heute kanonisierten Weimarer Kultur, erfuhren nach 1945 zunächst eine zweite Verdrängung. Die wenigen, die überhaupt zurückkehrten, wurden von ihren Landsleuten mit Mißtrauen betrachtet oder gar als Vaterlandsverräter verdächtigt, verkörperten sie doch das schlechte Gewissen der ehemaligen Mitläufer und Aktivisten. Vom »Exil nach dem Exil± und von der »Rückkehr in ein fremdes Heimatland± haben daher nicht wenige Remigranten gesprochen. In der Forschung ist umstritten, ob und wie die Remigranten langfristig zum Aufbau eines neuen, demokratischen Deutschland und einer demokratischen Kultur beigetragen haben. Am Beispiel des literarischen Lebens und der literarischen Kultur soll in diesem Band erläutert werden, in welchem Maße der Rückkehrwunsch und die vollzogene Rückkehr an der Mentalität und der Dialogverweigerung im bundesrepublikanischen Nachkriegsdeutschland scheiterten. Welche diskursiven und künstlerischen Gestaltungs- und Einflußmöglichkeiten sich dennoch eröffneten, wird am Beispiel einzelner Autoren und Autorinnen (Hans Sahl, Jean Améry, Alfred Andersch, Hilde Spiel, Grete Weil u.a.) untersucht. Daneben stehen Beiträge zur Funktion des Schriftstellerkongresses von 1947, zur Kontroverse um Thomas Mann, zur Präsenz der Exilliteratur auf dem Buchmarkt sowie zur Rolle der Gruppe 47 Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Fremdes Heimatland thematisch schneller einzuordnen: History, Congresses, Intellectual life, German Authors, OUR Brockhaus selection, Exiled Authors, Vluchtelingen, Gruppe 47 (Germany), Return migration, Literair leven, Remigratie

ISBN, Revision und weitere Referenzdaten

Verlag, Ort und Datum - Wallstein, Göttingen und 2005 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL18954746W sowie die Editionszuordnungen OL19370942M, OL21473904M referenzierbar.

Bibliografische Daten auf einen Blick

  1. Sprache: Deutsch
  2. Umfang: 239 Seiten
  3. ISBN-10: 3892448361
  4. Externe Editionsreferenzen: OL19370942M, OL21473904M
  5. Externe Work-Referenz: OL18954746W
  6. Untertitel: Remigration und literarisches Leben nach 1945
  7. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Untersuchungen über den Anteil heimgekehrter Emigranten am Wiederaufbau des literarischen Lebens nach 1945. Die von den Nationalsozialisten aus politischen oder »rassischen± Gründen ins Exil getriebenen Deutschen, zum großen Teil Repräsentanten der heute kanonisierten Weimarer Kultur, erfuhren nach 1945 zunächst eine zweite Verdrängung. Die wenigen, die überhaupt zurückkehrten, wurden von ihren Landsleuten mit Mißtrauen betrachtet oder gar als Vaterlandsverräter verdächtigt, verkörperten sie doch das schlechte Gewissen der ehemaligen Mitläufer und Aktivisten. Vom »Exil nach dem Exil± und von der »Rückkehr in ein fremdes Heimatland± haben daher nicht wenige Remigranten gesprochen. In der Forschung ist umstritten, ob und wie die Remigranten langfristig zum Aufbau eines neuen, demokratischen Deutschland und einer demokratischen Kultur beigetragen haben. Am Beispiel des literarischen Lebens und der literarischen Kultur soll in diesem Band erläutert werden, in welchem Maße der Rückkehrwunsch und die vollzogene Rückkehr an der Mentalität und der Dialogverweigerung im bundesrepublikanischen Nachkriegsdeutschland scheiterten. Welche diskursiven und künstlerischen Gestaltungs- und Einflußmöglichkeiten sich dennoch eröffneten, wird am Beispiel einzelner Autoren und Autorinnen (Hans Sahl, Jean Améry, Alfred Andersch, Hilde Spiel, Grete Weil u.a.) untersucht. Daneben stehen Beiträge zur Funktion des Schriftstellerkongresses von 1947, zur Kontroverse um Thomas Mann, zur Präsenz der Exilliteratur auf dem Buchmarkt sowie zur Rolle der Gruppe 47
  8. Verlagsort: Göttingen
  9. Buchtitel: Fremdes Heimatland
  10. Publiziert bei: Wallstein
  11. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  12. Thematische Tags: History, Congresses, Intellectual life, German Authors, OUR Brockhaus selection, Exiled Authors, Vluchtelingen, Gruppe 47 (Germany), Return migration, Literair leven, Remigratie
  13. Erscheinungsdatum: 2005
  14. Verfasst von: Claus-Dieter Krohn

Relevanz für Suche und Einordnung

Fremdes Heimatland profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Claus-Dieter Krohn, Sachbuch und den Tags History, Congresses, Intellectual life, German Authors, OUR Brockhaus selection, Exiled Authors, Vluchtelingen, Gruppe 47 (Germany), Return migration, Literair leven, Remigratie, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht.

Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe

Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?

Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags History, Congresses, Intellectual life, German Authors, OUR Brockhaus selection, Exiled Authors, Vluchtelingen, Gruppe 47 (Germany), Return migration, Literair leven, Remigratie, die die thematische Zuordnung erleichtern.

Wie lässt sich Fremdes Heimatland thematisch einordnen?

Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.

Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?

Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL18954746W sowie die Editions-IDs OL19370942M, OL21473904M referenzierbar.

Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?

Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Untersuchungen über den Anteil heimgekehrter Emigranten am Wiederaufbau des literarischen Lebens nach 1945. Die von den Nationalsozialisten aus politischen oder »rassischen± Gründen ins Exil getriebenen Deutschen, zum großen Teil Repräsentanten der heute kanonisierten Weimarer Kultur, erfuhren nach 1945 zunächst eine zweite Verdrängung. Die wenigen, die überhaupt zurückkehrten, wurden von ihren Landsleuten mit Mißtrauen betrachtet oder gar als Vaterlandsverräter verdächtigt, verkörperten sie doch das schlechte Gewissen der ehemaligen Mitläufer und Aktivisten. Vom »Exil nach dem Exil± und von der »Rückkehr in ein fremdes Heimatland± haben daher nicht wenige Remigranten gesprochen. In der Forschung ist umstritten, ob und wie die Remigranten langfristig zum Aufbau eines neuen, demokratischen Deutschland und einer demokratischen Kultur beigetragen haben. Am Beispiel des literarischen Lebens und der literarischen Kultur soll in diesem Band erläutert werden, in welchem Maße der Rückkehrwunsch und die vollzogene Rückkehr an der Mentalität und der Dialogverweigerung im bundesrepublikanischen Nachkriegsdeutschland scheiterten. Welche diskursiven und künstlerischen Gestaltungs- und Einflußmöglichkeiten sich dennoch eröffneten, wird am Beispiel einzelner Autoren und Autorinnen (Hans Sahl, Jean Améry, Alfred Andersch, Hilde Spiel, Grete Weil u.a.) untersucht. Daneben stehen Beiträge zur Funktion des Schriftstellerkongresses von 1947, zur Kontroverse um Thomas Mann, zur Präsenz der Exilliteratur auf dem Buchmarkt sowie zur Rolle der Gruppe 47

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