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Kanonbildung - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe

13/08/2026

Lesedauer: 7 min

Kanonbildung von Günther Lottes, Robert Charlier auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.

Kanonbildung - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe

Kanonbildung - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Mit Kanonbildung liegt ein Buch von Günther Lottes, Robert Charlier vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Mit dem Untertitel Protagonisten und Prozesse der Herstellung kultureller Identität wird bei Kanonbildung noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Kanonbildung wurde am 2009 publiziert und dem Verlag Wehrhahn mit Verlagsort Hannover zugeordnet.

Was diese Ausgabe besonders interessant macht

Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2009 lässt sich Kanonbildung sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Innerhalb von Sachbuch bietet Kanonbildung eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Für alle, die Bücher von Günther Lottes, Robert Charlier recherchieren oder vergleichen, ist Kanonbildung eine relevante Ausgabe. Die Angaben zu Wehrhahn und Hannover stärken die bibliografische Präzision des Eintrags.

Thematische Einordnung von Kanonbildung

Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Im Zeitalter der Globalisierung erscheinen die westlichen Identifikations- und Wertesysteme der europäischen Aufklärung erschüttert. Während zum einen über einen weltweiten ,Kampf der Kulturen‘ gemutmaßt wird, beschleunigen sich nicht nur im alten Europa die Prozesse der Vernetzung und Verschmelzung zu einer modernen Weltkultur. Ausgangspunkt des Sammelbandes ist daher der Begriff der Herstellung eines kulturellen Identitätsbewusstseins durch die Konstruktion von Kanons. Dies gilt von der verinnerlichten Vorstellung bis zur konkreten Aktualisierung von Autoren oder Werken, die als mustergültig oder klassisch gelten. | Den Schwerpunkt des Bandes bildet die deutsche Literaturgeschichte seit dem 18. Jahrhundert von der Aufklärung bis zur Goethezeit. Wie kaum eine andere Epoche stellt sich die Zeitspanne zwischen 1770 und 1830 als historisches Ursprungsmoment der modernen bürgerlichen Informations-, Medien- und Wissensgesellschaft dar. Mit Beiträgen u. a. von Katharina Mommsen und Theodore Ziolkowski zur Literaturpolitik des 18. und 19. Jahrhunderts, zum Berliner Mythos von Weimar und zur Wahrnehmung von Fremdkanons am Beispiel von Goethes Orientrezeption sowie zur ideengeschichtlichen Klassikertheorie. | Mit Beiträgen von: | Katharina Mommsen: Potsdam und Weimar um 1780. Gedanken zur Kanonbildung anlässlich von Friedrichs II. »De la littérature allemande« | Theodore Ziolkowski: Zur Politik der Kanonbildung. Prolegomena zum Begriff einer literarischen ›Klassik‹ in Deutschland (1800–1835) | Robert Charlier: Klassikermacher. Goethes Berliner ›Agenten‹ der literarischen Kanonbildung | Anke Bosse: Zur Wahrnehmung literarischer Fremdkanons am Beispiel von Goethes Orientrezeption | Waltraud Maierhofer: Die Ausgeschlossenen. Drei Fälle von Fremdinszenierung und | Kanonausschluss im Umfeld Goethes | Conrad Wiedemann: Die Klassizität des Urbanen. Ein Versuch über die Stadtkultur Berlins um 1800 | Alfred K. Treml: Klassiker: ›Herstellung‹ oder ›Herausbildung‹? Über die Evolution einflussreicher Semantik | Andreas Arndt: Kanonbildung bei und mit Hegel | Günther Lottes: Klassiker der Geschichtsschreibung? Über die Schlagwörter History and criticism, Congresses, German literature, Group identity in literature, Literatur, Geschichtsschreibung, Canon (Literature), Kulturelle Identität, Kanon, Sinnkonstitution lässt sich Kanonbildung auch in größeren Beständen gezielt auffinden.

Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen

Die Ausgabe ist über den Verlag Wehrhahn, den Ort Hannover und das Datum 2009 klar kontextualisiert. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL16121892W sowie die Editionszuordnungen OL25008936M referenzierbar. Die Kombination aus ISBN-10 3865252206 und ISBN-13 9783865252203 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung.

Wichtige Buchdaten im Überblick

  1. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  2. Externe Editionsreferenzen: OL25008936M
  3. Verfasst von: Günther Lottes, Robert Charlier
  4. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3865252206
  5. Buchtitel: Kanonbildung
  6. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  7. Veröffentlicht am: 2009
  8. ISBN-13: 9783865252203
  9. Ort der Veröffentlichung: Hannover
  10. Untertitel: Protagonisten und Prozesse der Herstellung kultureller Identität
  11. Inhaltsübersicht: Im Zeitalter der Globalisierung erscheinen die westlichen Identifikations- und Wertesysteme der europäischen Aufklärung erschüttert. Während zum einen über einen weltweiten ,Kampf der Kulturen‘ gemutmaßt wird, beschleunigen sich nicht nur im alten Europa die Prozesse der Vernetzung und Verschmelzung zu einer modernen Weltkultur. Ausgangspunkt des Sammelbandes ist daher der Begriff der Herstellung eines kulturellen Identitätsbewusstseins durch die Konstruktion von Kanons. Dies gilt von der verinnerlichten Vorstellung bis zur konkreten Aktualisierung von Autoren oder Werken, die als mustergültig oder klassisch gelten. | Den Schwerpunkt des Bandes bildet die deutsche Literaturgeschichte seit dem 18. Jahrhundert von der Aufklärung bis zur Goethezeit. Wie kaum eine andere Epoche stellt sich die Zeitspanne zwischen 1770 und 1830 als historisches Ursprungsmoment der modernen bürgerlichen Informations-, Medien- und Wissensgesellschaft dar. Mit Beiträgen u. a. von Katharina Mommsen und Theodore Ziolkowski zur Literaturpolitik des 18. und 19. Jahrhunderts, zum Berliner Mythos von Weimar und zur Wahrnehmung von Fremdkanons am Beispiel von Goethes Orientrezeption sowie zur ideengeschichtlichen Klassikertheorie. | Mit Beiträgen von: | Katharina Mommsen: Potsdam und Weimar um 1780. Gedanken zur Kanonbildung anlässlich von Friedrichs II. »De la littérature allemande« | Theodore Ziolkowski: Zur Politik der Kanonbildung. Prolegomena zum Begriff einer literarischen ›Klassik‹ in Deutschland (1800–1835) | Robert Charlier: Klassikermacher. Goethes Berliner ›Agenten‹ der literarischen Kanonbildung | Anke Bosse: Zur Wahrnehmung literarischer Fremdkanons am Beispiel von Goethes Orientrezeption | Waltraud Maierhofer: Die Ausgeschlossenen. Drei Fälle von Fremdinszenierung und | Kanonausschluss im Umfeld Goethes | Conrad Wiedemann: Die Klassizität des Urbanen. Ein Versuch über die Stadtkultur Berlins um 1800 | Alfred K. Treml: Klassiker: ›Herstellung‹ oder ›Herausbildung‹? Über die Evolution einflussreicher Semantik | Andreas Arndt: Kanonbildung bei und mit Hegel | Günther Lottes: Klassiker der Geschichtsschreibung?
  12. Publiziert bei: Wehrhahn
  13. Schlagwörter: History and criticism, Congresses, German literature, Group identity in literature, Literatur, Geschichtsschreibung, Canon (Literature), Kulturelle Identität, Kanon, Sinnkonstitution
  14. Open-Library-Work-ID: OL16121892W
  15. Seitenzahl: 191

Relevanz für Suche und Einordnung

Die Verbindung aus Kanonbildung, Günther Lottes, Robert Charlier, Sachbuch und History and criticism, Congresses, German literature, Group identity in literature, Literatur, Geschichtsschreibung, Canon (Literature), Kulturelle Identität, Kanon, Sinnkonstitution schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3865252206, 9783865252203 und OL16121892W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.

FAQ zu Kanonbildung

Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?

Die Ausgabe erschien am 2009 bei Wehrhahn und ist dem Veröffentlichungsort Hannover zugeordnet.

Wie lässt sich die Ausgabe eindeutig identifizieren?

Die eindeutige Identifikation erfolgt unter anderem über die ISBN-10 3865252206 und die ISBN-13 9783865252203.

In welcher Sprache liegt das Buch vor?

Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags History and criticism, Congresses, German literature, Group identity in literature, Literatur, Geschichtsschreibung, Canon (Literature), Kulturelle Identität, Kanon, Sinnkonstitution bei der Einordnung.

Welche Themen oder Kapitel umfasst das Buch?

Aus der Inhaltsübersicht ergeben sich folgende Schwerpunkte: Im Zeitalter der Globalisierung erscheinen die westlichen Identifikations- und Wertesysteme der europäischen Aufklärung erschüttert. Während zum einen über einen weltweiten ,Kampf der Kulturen‘ gemutmaßt wird, beschleunigen sich nicht nur im alten Europa die Prozesse der Vernetzung und Verschmelzung zu einer modernen Weltkultur. Ausgangspunkt des Sammelbandes ist daher der Begriff der Herstellung eines kulturellen Identitätsbewusstseins durch die Konstruktion von Kanons. Dies gilt von der verinnerlichten Vorstellung bis zur konkreten Aktualisierung von Autoren oder Werken, die als mustergültig oder klassisch gelten. | Den Schwerpunkt des Bandes bildet die deutsche Literaturgeschichte seit dem 18. Jahrhundert von der Aufklärung bis zur Goethezeit. Wie kaum eine andere Epoche stellt sich die Zeitspanne zwischen 1770 und 1830 als historisches Ursprungsmoment der modernen bürgerlichen Informations-, Medien- und Wissensgesellschaft dar. Mit Beiträgen u. a. von Katharina Mommsen und Theodore Ziolkowski zur Literaturpolitik des 18. und 19. Jahrhunderts, zum Berliner Mythos von Weimar und zur Wahrnehmung von Fremdkanons am Beispiel von Goethes Orientrezeption sowie zur ideengeschichtlichen Klassikertheorie. | Mit Beiträgen von: | Katharina Mommsen: Potsdam und Weimar um 1780. Gedanken zur Kanonbildung anlässlich von Friedrichs II. »De la littérature allemande« | Theodore Ziolkowski: Zur Politik der Kanonbildung. Prolegomena zum Begriff einer literarischen ›Klassik‹ in Deutschland (1800–1835) | Robert Charlier: Klassikermacher. Goethes Berliner ›Agenten‹ der literarischen Kanonbildung | Anke Bosse: Zur Wahrnehmung literarischer Fremdkanons am Beispiel von Goethes Orientrezeption | Waltraud Maierhofer: Die Ausgeschlossenen. Drei Fälle von Fremdinszenierung und | Kanonausschluss im Umfeld Goethes | Conrad Wiedemann: Die Klassizität des Urbanen. Ein Versuch über die Stadtkultur Berlins um 1800 | Alfred K. Treml: Klassiker: ›Herstellung‹ oder ›Herausbildung‹? Über die Evolution einflussreicher Semantik | Andreas Arndt: Kanonbildung bei und mit Hegel | Günther Lottes: Klassiker der Geschichtsschreibung?

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