CROSSTOWN Books

Cahier | Beschreibung und Metadaten

13/08/2026

Lesedauer: 9 min

Cahier von Marie Dréa prägnant zusammengefasst mit Fokus auf Inhalt und Ausgabe. So siehst du sofort, ob das Buch zu deiner Suche passt.

Cahier | Beschreibung und Metadaten

Cahier | Beschreibung und Metadaten

Cahier im Überblick

Mit Cahier liegt ein Buch von Marie Dréa vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Der Untertitel Rue Stein : 17. März 2020 - 11. Mai 2020 ergänzt den Haupttitel Cahier sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Aus der Buchbeschreibung zu Cahier ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Woher kommt das Wort Quarantäne? Bis vor einem halben Jahr wußten das die wenigsten ? und noch weniger kannten die dazugehörige Erfahrung. Das hat sich unversehens geändert. Früher mutmaßte man, daß Schiffe die Pest an Bord haben könnten, wenn sie von weither kamen. Und so mußten sie ? wie z.B. in Venedig ? vierzig Tage warten, ehe sie in den Hafen einlaufen durften. Vierzig Tage? Im Elsaß dauerte der Lockdown des Frühjahrs 2020 länger: Es waren genau 56 Tage. Die0Erfahrung der Isolation hat Marie Dréa zu einer Art künstlerischer Selbstbefragung genutzt. Wie einst Hieronymus im Gehäus saß sie am Tisch und zeichnete ? um sich herum die Geister-Erscheinungen der Nachrichten und Gedanken. Sie sagte sich: 'Nulla dies sine linea', und schuf jeden Tag ein Blatt. Das ganze Spektrum zwischen ungläubiger Belustigung und dämonischer Angst ist darin ? festgehalten mit einem präzisen Strich, der naiv tun kann, weil er schlechthin virtuos ist. Die Gegenstände des beschränkten Alltags erscheinen plötzlich im Lichte einer neuen Wichtigkeit. Unvermittelt stehen sie neben Assoziationen an Dürers 'Melencolia' oder Goyas Zyklus vom 'Schlaf der Vernunft, der Ungeheuer gebiert'. Beim Blick auf die Wanduhr scheint die Zeit still zu stehen, und doch dringt über das Radio eine Inflation von Informationen0herein ? disparat, verstörend und grotesk. Marie Dréa zeichnet all dies im Wortsinn auf, ohne sich vorschnell einen Reim auf das Ineinander von Bedrohung und Klosterruhe zu machen. Ihre Blätter bewahren deshalb nicht nur die Stimmung der Quarantäne, sondern reichen weit über die Zeit hinaus, als sich die Verhältnisse von Innen und Außen so merkwürdig umgekehrt haben. Entstanden ist ein 'Artist book', das die ungewohnte Beschränkung jener damaligen (und inzwischen wiedergekehrten) Tage konsequent auf die Gestaltung und Materialisierung überträgt Bibliografisch ist Cahier mit dem Erscheinungsdatum 2020, dem Verlag Nimbus Kunst und Bücher und dem Ort Wädenswil am Zürichsee erfasst.

Was diese Ausgabe besonders interessant macht

Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2020 lässt sich Cahier sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Gerade wer nach Werken von Marie Dréa sucht, sollte Cahier näher betrachten. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Verlagsname und Verlagsort - Nimbus Kunst und Bücher und Wädenswil am Zürichsee - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Innerhalb von Sachbuch bietet Cahier eine klar erkennbare thematische Zuordnung.

Was behandelt Cahier?

Cahier lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Woher kommt das Wort Quarantäne? Bis vor einem halben Jahr wußten das die wenigsten ? und noch weniger kannten die dazugehörige Erfahrung. Das hat sich unversehens geändert. Früher mutmaßte man, daß Schiffe die Pest an Bord haben könnten, wenn sie von weither kamen. Und so mußten sie ? wie z.B. in Venedig ? vierzig Tage warten, ehe sie in den Hafen einlaufen durften. Vierzig Tage? Im Elsaß dauerte der Lockdown des Frühjahrs 2020 länger: Es waren genau 56 Tage. Die0Erfahrung der Isolation hat Marie Dréa zu einer Art künstlerischer Selbstbefragung genutzt. Wie einst Hieronymus im Gehäus saß sie am Tisch und zeichnete ? um sich herum die Geister-Erscheinungen der Nachrichten und Gedanken. Sie sagte sich: 'Nulla dies sine linea', und schuf jeden Tag ein Blatt. Das ganze Spektrum zwischen ungläubiger Belustigung und dämonischer Angst ist darin ? festgehalten mit einem präzisen Strich, der naiv tun kann, weil er schlechthin virtuos ist. Die Gegenstände des beschränkten Alltags erscheinen plötzlich im Lichte einer neuen Wichtigkeit. Unvermittelt stehen sie neben Assoziationen an Dürers 'Melencolia' oder Goyas Zyklus vom 'Schlaf der Vernunft, der Ungeheuer gebiert'. Beim Blick auf die Wanduhr scheint die Zeit still zu stehen, und doch dringt über das Radio eine Inflation von Informationen0herein ? disparat, verstörend und grotesk. Marie Dréa zeichnet all dies im Wortsinn auf, ohne sich vorschnell einen Reim auf das Ineinander von Bedrohung und Klosterruhe zu machen. Ihre Blätter bewahren deshalb nicht nur die Stimmung der Quarantäne, sondern reichen weit über die Zeit hinaus, als sich die Verhältnisse von Innen und Außen so merkwürdig umgekehrt haben. Entstanden ist ein 'Artist book', das die ungewohnte Beschränkung jener damaligen (und inzwischen wiedergekehrten) Tage konsequent auf die Gestaltung und Materialisierung überträgt Über die Schlagwörter Pencil drawing lässt sich Cahier auch in größeren Beständen gezielt auffinden.

Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen

Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL32060250W und OL43787654M besonders hilfreich. Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Nimbus Kunst und Bücher, Wädenswil am Zürichsee und 2020 präzise ergänzt. Die Kombination aus ISBN-10 3038500763 und ISBN-13 9783038500766 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Erscheinungsdatum: 2020
  2. Schlagwörter: Pencil drawing
  3. Verfasst von: Marie Dréa
  4. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3038500763
  5. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Woher kommt das Wort Quarantäne? Bis vor einem halben Jahr wußten das die wenigsten ? und noch weniger kannten die dazugehörige Erfahrung. Das hat sich unversehens geändert. Früher mutmaßte man, daß Schiffe die Pest an Bord haben könnten, wenn sie von weither kamen. Und so mußten sie ? wie z.B. in Venedig ? vierzig Tage warten, ehe sie in den Hafen einlaufen durften. Vierzig Tage? Im Elsaß dauerte der Lockdown des Frühjahrs 2020 länger: Es waren genau 56 Tage. Die0Erfahrung der Isolation hat Marie Dréa zu einer Art künstlerischer Selbstbefragung genutzt. Wie einst Hieronymus im Gehäus saß sie am Tisch und zeichnete ? um sich herum die Geister-Erscheinungen der Nachrichten und Gedanken. Sie sagte sich: 'Nulla dies sine linea', und schuf jeden Tag ein Blatt. Das ganze Spektrum zwischen ungläubiger Belustigung und dämonischer Angst ist darin ? festgehalten mit einem präzisen Strich, der naiv tun kann, weil er schlechthin virtuos ist. Die Gegenstände des beschränkten Alltags erscheinen plötzlich im Lichte einer neuen Wichtigkeit. Unvermittelt stehen sie neben Assoziationen an Dürers 'Melencolia' oder Goyas Zyklus vom 'Schlaf der Vernunft, der Ungeheuer gebiert'. Beim Blick auf die Wanduhr scheint die Zeit still zu stehen, und doch dringt über das Radio eine Inflation von Informationen0herein ? disparat, verstörend und grotesk. Marie Dréa zeichnet all dies im Wortsinn auf, ohne sich vorschnell einen Reim auf das Ineinander von Bedrohung und Klosterruhe zu machen. Ihre Blätter bewahren deshalb nicht nur die Stimmung der Quarantäne, sondern reichen weit über die Zeit hinaus, als sich die Verhältnisse von Innen und Außen so merkwürdig umgekehrt haben. Entstanden ist ein 'Artist book', das die ungewohnte Beschränkung jener damaligen (und inzwischen wiedergekehrten) Tage konsequent auf die Gestaltung und Materialisierung überträgt
  6. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  7. Open-Library-Work-ID: OL32060250W
  8. Verlag: Nimbus Kunst und Bücher
  9. Primäre Kategorie: Sachbuch
  10. Externe Editionsreferenzen: OL43787654M
  11. Untertitel: Rue Stein : 17. März 2020 - 11. Mai 2020
  12. Ort der Veröffentlichung: Wädenswil am Zürichsee
  13. ISBN-13: 9783038500766
  14. Buchtitel: Cahier
  15. Seitenzahl: 1

Auffindbarkeit und bibliografische Präzision

Cahier profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Marie Dréa, Sachbuch und den Tags Pencil drawing, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3038500763, 9783038500766 und OL32060250W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.

Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe

Wer sollte sich für Cahier interessieren?

Besonders relevant ist Cahier für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Marie Dréa betrachten möchten.

Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?

Mit OL32060250W und OL43787654M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.

Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?

Die vorhandene Beschreibung lautet: Woher kommt das Wort Quarantäne? Bis vor einem halben Jahr wußten das die wenigsten ? und noch weniger kannten die dazugehörige Erfahrung. Das hat sich unversehens geändert. Früher mutmaßte man, daß Schiffe die Pest an Bord haben könnten, wenn sie von weither kamen. Und so mußten sie ? wie z.B. in Venedig ? vierzig Tage warten, ehe sie in den Hafen einlaufen durften. Vierzig Tage? Im Elsaß dauerte der Lockdown des Frühjahrs 2020 länger: Es waren genau 56 Tage. Die0Erfahrung der Isolation hat Marie Dréa zu einer Art künstlerischer Selbstbefragung genutzt. Wie einst Hieronymus im Gehäus saß sie am Tisch und zeichnete ? um sich herum die Geister-Erscheinungen der Nachrichten und Gedanken. Sie sagte sich: 'Nulla dies sine linea', und schuf jeden Tag ein Blatt. Das ganze Spektrum zwischen ungläubiger Belustigung und dämonischer Angst ist darin ? festgehalten mit einem präzisen Strich, der naiv tun kann, weil er schlechthin virtuos ist. Die Gegenstände des beschränkten Alltags erscheinen plötzlich im Lichte einer neuen Wichtigkeit. Unvermittelt stehen sie neben Assoziationen an Dürers 'Melencolia' oder Goyas Zyklus vom 'Schlaf der Vernunft, der Ungeheuer gebiert'. Beim Blick auf die Wanduhr scheint die Zeit still zu stehen, und doch dringt über das Radio eine Inflation von Informationen0herein ? disparat, verstörend und grotesk. Marie Dréa zeichnet all dies im Wortsinn auf, ohne sich vorschnell einen Reim auf das Ineinander von Bedrohung und Klosterruhe zu machen. Ihre Blätter bewahren deshalb nicht nur die Stimmung der Quarantäne, sondern reichen weit über die Zeit hinaus, als sich die Verhältnisse von Innen und Außen so merkwürdig umgekehrt haben. Entstanden ist ein 'Artist book', das die ungewohnte Beschränkung jener damaligen (und inzwischen wiedergekehrten) Tage konsequent auf die Gestaltung und Materialisierung überträgt

Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?

Bibliografisch wird die Ausgabe über Nimbus Kunst und Bücher, Wädenswil am Zürichsee und das Datum 2020 beschrieben.

Weitere Artikel zu
diesem Thema