Jan Hus (um 1372-1415) | Inhalt, Autor und bibliografische Daten
12/08/2026
Lesedauer: 10 min
Jan Hus (um 1372-1415) von Franz Machilek auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Öffne die Seite für einen schnellen Faktencheck zum Buch.

Jan Hus (um 1372-1415) - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
Mit Jan Hus (um 1372-1415) liegt ein Buch von Franz Machilek vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Der Untertitel Prediger, Theologe, Reformator ergänzt den Haupttitel Jan Hus (um 1372-1415) sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Jan Hus (um 1372-1415) wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Vor gut 600 Jahren wurde der aus dem südböhmischen Husinetz stammende Prager Magister Johannes (Jan) Hus (1372-1415) auf dem Konstanzer Konzil vor allem wegen seiner Lehre von der Kirche als hartnäckiger Ketzer zum Tod verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Auf der Grundlage der autochthonen böhmischen religiösen Bewegungen in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, des an der Prager Universität unter den Magistern der böhmischen Universität vorherrschenden Augustinismus und des unter ihnen wachsenden, von ihm durchaus modifizierten Wyclifimus entwickelte Hus als Prediger an der Bethlehempkapelle und Universitätslehrer das ihm eigene, pastoral geprägte Kirchenverständnis. Die Heilige Schrift (die Lex Dei) und die Suche nach der Wahrheit bildeten die Richtschnur seines Lebens; sie bestimmten seine Entscheidungen in den Konflikten mit dem Prager Erzbischof, dem böhmischen König, dem Papst und dem Konzil. Das Bestehen auf Belehrung durch die Schrift und die Sorge um seine breite Anhänger feierten ihn nach seinem Tod als Märtyrer und Heiligen. In jüngerer Zeit galt Hus von Seiten katholischer Theologen als Bahnbrecher des Zweiten Vatikanischen Konzils. Der Besuch von Papst Johannes Paul II. in Prag 1990 und die auf dessen Anregung errichtete, ökumenischer Basis veranstalteten wissenschaftlichen Hus-Symposien in Bayreuth 1993 und im Vatikan 1999 waren in jüngster Zeit die wichtigsten Schritte auf dem Weg zur heutigen Sicht Hussens als Reformator der "ersten" Reformation in Europa. Kurz vor dem Gedenken an Hussens Tod vor 600 Jahren gedachte Papst Franziskus bei einem Treffen hochrangiger Repräsentanten der christlichen Kirchen, der Politik und der akademischen Gremien Tschechiens im Apostolischen Palais im Vatikan am 15. Juni 2015 mit Hochachtung des Reformators: der :renommierte Prediger" und REktor der Prager Universität, der lange Zeit "Streitobjekt" unter den Christen war, sei heute zu einem "Anlass des Dialogs" geworden. --Back Cover Jan Hus (um 1372-1415) wurde am 2019 publiziert und dem Verlag Aschendorff Verlag mit Verlagsort Münster zugeordnet.
Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe
Jan Hus (um 1372-1415) liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Innerhalb von Sachbuch bietet Jan Hus (um 1372-1415) eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Die Angaben zu Aschendorff Verlag und Münster stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Jan Hus (um 1372-1415) mit dem Datum 2019 eindeutig zuordenbar. Jan Hus (um 1372-1415) ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Franz Machilek beschäftigen möchten.
Worum geht es in Jan Hus (um 1372-1415)?
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Jan Hus (um 1372-1415) laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Vor gut 600 Jahren wurde der aus dem südböhmischen Husinetz stammende Prager Magister Johannes (Jan) Hus (1372-1415) auf dem Konstanzer Konzil vor allem wegen seiner Lehre von der Kirche als hartnäckiger Ketzer zum Tod verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Auf der Grundlage der autochthonen böhmischen religiösen Bewegungen in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, des an der Prager Universität unter den Magistern der böhmischen Universität vorherrschenden Augustinismus und des unter ihnen wachsenden, von ihm durchaus modifizierten Wyclifimus entwickelte Hus als Prediger an der Bethlehempkapelle und Universitätslehrer das ihm eigene, pastoral geprägte Kirchenverständnis. Die Heilige Schrift (die Lex Dei) und die Suche nach der Wahrheit bildeten die Richtschnur seines Lebens; sie bestimmten seine Entscheidungen in den Konflikten mit dem Prager Erzbischof, dem böhmischen König, dem Papst und dem Konzil. Das Bestehen auf Belehrung durch die Schrift und die Sorge um seine breite Anhänger feierten ihn nach seinem Tod als Märtyrer und Heiligen. In jüngerer Zeit galt Hus von Seiten katholischer Theologen als Bahnbrecher des Zweiten Vatikanischen Konzils. Der Besuch von Papst Johannes Paul II. in Prag 1990 und die auf dessen Anregung errichtete, ökumenischer Basis veranstalteten wissenschaftlichen Hus-Symposien in Bayreuth 1993 und im Vatikan 1999 waren in jüngster Zeit die wichtigsten Schritte auf dem Weg zur heutigen Sicht Hussens als Reformator der "ersten" Reformation in Europa. Kurz vor dem Gedenken an Hussens Tod vor 600 Jahren gedachte Papst Franziskus bei einem Treffen hochrangiger Repräsentanten der christlichen Kirchen, der Politik und der akademischen Gremien Tschechiens im Apostolischen Palais im Vatikan am 15. Juni 2015 mit Hochachtung des Reformators: der :renommierte Prediger" und REktor der Prager Universität, der lange Zeit "Streitobjekt" unter den Christen war, sei heute zu einem "Anlass des Dialogs" geworden. --Back Cover Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: Einführung | Gesellschaft und Kirche in Böhmen, Speziell in Prag, Vor dem Auftreten des Jan Hus | Leben und Werk des Jan Hus | Hus-Ketzer oder Reformator? Zur Frage einer Rehabilitierung Hussens | Hus im ökumenischen Dialog der christlichen Kirchen | Verzeichnisse der Siglen und Abkürzungen, der Editionen und Übersetzungen der Werke des Jan Hus, der Editionen und Übersetzungen sonstiger Quellen sowie der Literatur zu Hus und zum Hussitismus. Über die Schlagwörter History, Biography, Church history, Reformation, Reformers, Early movements, Hussites lässt sich Jan Hus (um 1372-1415) auch in größeren Beständen gezielt auffinden.
Edition und bibliografische Einordnung
Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Aschendorff Verlag, Münster und 2019 präzise ergänzt. Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL32578110W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL44387404M. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3402110997 als auch die ISBN-13 9783402110997 hinterlegt.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Vor gut 600 Jahren wurde der aus dem südböhmischen Husinetz stammende Prager Magister Johannes (Jan) Hus (1372-1415) auf dem Konstanzer Konzil vor allem wegen seiner Lehre von der Kirche als hartnäckiger Ketzer zum Tod verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Auf der Grundlage der autochthonen böhmischen religiösen Bewegungen in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, des an der Prager Universität unter den Magistern der böhmischen Universität vorherrschenden Augustinismus und des unter ihnen wachsenden, von ihm durchaus modifizierten Wyclifimus entwickelte Hus als Prediger an der Bethlehempkapelle und Universitätslehrer das ihm eigene, pastoral geprägte Kirchenverständnis. Die Heilige Schrift (die Lex Dei) und die Suche nach der Wahrheit bildeten die Richtschnur seines Lebens; sie bestimmten seine Entscheidungen in den Konflikten mit dem Prager Erzbischof, dem böhmischen König, dem Papst und dem Konzil. Das Bestehen auf Belehrung durch die Schrift und die Sorge um seine breite Anhänger feierten ihn nach seinem Tod als Märtyrer und Heiligen. In jüngerer Zeit galt Hus von Seiten katholischer Theologen als Bahnbrecher des Zweiten Vatikanischen Konzils. Der Besuch von Papst Johannes Paul II. in Prag 1990 und die auf dessen Anregung errichtete, ökumenischer Basis veranstalteten wissenschaftlichen Hus-Symposien in Bayreuth 1993 und im Vatikan 1999 waren in jüngster Zeit die wichtigsten Schritte auf dem Weg zur heutigen Sicht Hussens als Reformator der "ersten" Reformation in Europa. Kurz vor dem Gedenken an Hussens Tod vor 600 Jahren gedachte Papst Franziskus bei einem Treffen hochrangiger Repräsentanten der christlichen Kirchen, der Politik und der akademischen Gremien Tschechiens im Apostolischen Palais im Vatikan am 15. Juni 2015 mit Hochachtung des Reformators: der :renommierte Prediger" und REktor der Prager Universität, der lange Zeit "Streitobjekt" unter den Christen war, sei heute zu einem "Anlass des Dialogs" geworden. --Back Cover
- Verlagsort: Münster
- Open-Library-Editions-IDs: OL44387404M
- Publiziert bei: Aschendorff Verlag
- Schlagwörter: History, Biography, Church history, Reformation, Reformers, Early movements, Hussites
- ISBN-10: 3402110997
- Ergänzender Titelzusatz: Prediger, Theologe, Reformator
- Erscheinungsdatum: 2019
- Autor beziehungsweise Autoren: Franz Machilek
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Seitenzahl: 271
- Buchtitel: Jan Hus (um 1372-1415)
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Externe Work-Referenz: OL32578110W
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Einführung | Gesellschaft und Kirche in Böhmen, Speziell in Prag, Vor dem Auftreten des Jan Hus | Leben und Werk des Jan Hus | Hus-Ketzer oder Reformator? Zur Frage einer Rehabilitierung Hussens | Hus im ökumenischen Dialog der christlichen Kirchen | Verzeichnisse der Siglen und Abkürzungen, der Editionen und Übersetzungen der Werke des Jan Hus, der Editionen und Übersetzungen sonstiger Quellen sowie der Literatur zu Hus und zum Hussitismus.
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783402110997
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Die Verbindung aus Jan Hus (um 1372-1415), Franz Machilek, Sachbuch und History, Biography, Church history, Reformation, Reformers, Early movements, Hussites schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3402110997, 9783402110997 und OL32578110W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.
FAQ zu Jan Hus (um 1372-1415)
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Vor gut 600 Jahren wurde der aus dem südböhmischen Husinetz stammende Prager Magister Johannes (Jan) Hus (1372-1415) auf dem Konstanzer Konzil vor allem wegen seiner Lehre von der Kirche als hartnäckiger Ketzer zum Tod verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Auf der Grundlage der autochthonen böhmischen religiösen Bewegungen in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, des an der Prager Universität unter den Magistern der böhmischen Universität vorherrschenden Augustinismus und des unter ihnen wachsenden, von ihm durchaus modifizierten Wyclifimus entwickelte Hus als Prediger an der Bethlehempkapelle und Universitätslehrer das ihm eigene, pastoral geprägte Kirchenverständnis. Die Heilige Schrift (die Lex Dei) und die Suche nach der Wahrheit bildeten die Richtschnur seines Lebens; sie bestimmten seine Entscheidungen in den Konflikten mit dem Prager Erzbischof, dem böhmischen König, dem Papst und dem Konzil. Das Bestehen auf Belehrung durch die Schrift und die Sorge um seine breite Anhänger feierten ihn nach seinem Tod als Märtyrer und Heiligen. In jüngerer Zeit galt Hus von Seiten katholischer Theologen als Bahnbrecher des Zweiten Vatikanischen Konzils. Der Besuch von Papst Johannes Paul II. in Prag 1990 und die auf dessen Anregung errichtete, ökumenischer Basis veranstalteten wissenschaftlichen Hus-Symposien in Bayreuth 1993 und im Vatikan 1999 waren in jüngster Zeit die wichtigsten Schritte auf dem Weg zur heutigen Sicht Hussens als Reformator der "ersten" Reformation in Europa. Kurz vor dem Gedenken an Hussens Tod vor 600 Jahren gedachte Papst Franziskus bei einem Treffen hochrangiger Repräsentanten der christlichen Kirchen, der Politik und der akademischen Gremien Tschechiens im Apostolischen Palais im Vatikan am 15. Juni 2015 mit Hochachtung des Reformators: der :renommierte Prediger" und REktor der Prager Universität, der lange Zeit "Streitobjekt" unter den Christen war, sei heute zu einem "Anlass des Dialogs" geworden. --Back Cover
Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?
Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL32578110W sowie die Editions-IDs OL44387404M referenzierbar.
Welche ISBN-Nummern sind für diese Ausgabe hinterlegt?
Für diese Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3402110997 als auch die ISBN-13 9783402110997 verfügbar.
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags History, Biography, Church history, Reformation, Reformers, Early movements, Hussites, die die thematische Zuordnung erleichtern.
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