Umweltschutz, Bodenschutz und Planung | Inhalt, Autor und bibliografische Daten
10/08/2026
Lesedauer: 15 min
Kompakte Infos zu Umweltschutz, Bodenschutz und Planung von Prof. Dr.-Ing. habil. Yeong Heui Lee (이영희): Thema, Ausgabe und bibliografische Daten. So siehst du sofort, ob das Buch zu deiner Suche passt.
Umweltschutz, Bodenschutz und Planung von Prof. Dr.-Ing. habil. Yeong Heui Lee (이영희) - Informationen zur Ausgabe
Umweltschutz, Bodenschutz und Planung gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Prof. Dr.-Ing. habil. Yeong Heui Lee (이영희) - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Der Zusatz vergleichende Aspekte von Umwelt-, Bodenschutz und Planung in der Republik Korea und der Bundesrepublik Deutschland schärft das Profil von Umweltschutz, Bodenschutz und Planung und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Inhaltlich lässt sich Umweltschutz, Bodenschutz und Planung folgendermaßen zusammenfassen: Das Buch behandelt grundlegende Probleme des Bodenschutzes und seiner Einbindung in die Konzeptualisierung des Leitbilds der Nachhaltigkeit. Es enthält einen umfassenden informativen Überblick über Politik, Planung, Information und Recht des Bodenschutzes sowie sonstige instrumentellen Fragen des Bodenschutzes in der Republik Korea und Deutschland im Vergleich. Das Buch enthält den Versuch, Planung, Umwelt- und Bodenschutz dafür zu aktivieren, mit dem Boden in der Zukunft behutsamer umzugehen, um dieses unwiederbringliche Naturgut auch für künftige Generationen zu erhalten. Hierfür werden die einschlägigen Rahmenbedingungen erörtert, die wesentlichen instrumentellen Versatzstücke der Umweltpolitik - Planung, Information und Recht - diskutiert und daraus Handlungsempfehlungen hergeleitet. Eben gerade der Problemkomplex des Bodenschutzes zeigt, dass die Dinge so komplex, die Fragestellungen aus dem kulturellen, gesellschaftlichen, ökonomischen und administrativen Bereich so ineinander verzahnt sind, dass es schädlich ist, insoweit grundlegende Weichen zu stellen, ohne die Zusammenhänge vorher genau analysiert und bewertet zu haben. Es ist zu konstatieren, dass diese Erkenntnis nur sehr schwer in Politik und Gesetzgebung zu transportieren ist, weil hier - sowohl in Deutschland als auch in Korea - die Meinung vorherrscht, die auf dem Allgemeinverständnis basierende Anschauung der Dinge reiche aus, dasjenige zu erfassen, was zu regeln, zu verändern und zu verbessern ist. Ein umfassender Bodenschutz müsste deutlich über den Ansatz der deutschen Bodenschutzkonzeption von 1985 hinausgehen, abgesehen davon, dass auch die Bodenschutzkonzeption selbst in Deutschland keineswegs hinreichend umgesetzt wurde. Eine Bodenschutzpolitik, die als Kriterien für das Vorliegen von Bodenschädigungen nur die Beeinträchtigung und den Schutz von Bodenfunktionen und -leistungen aus dem Aspekt der anthropogenen Nutzung heranzieht, kann auf die Dauer den Schutz der Böden und ihrer öko-logischen Potentiale nicht gewährleisten. Vor allem das von der deutschen Bundesregierung der Bodenschutzkonzeption und danach auch dem Bundes-Bodenschutzgesetz zugrunde gelegte Ziel, alle Bodenfunktionen bzw. -potentiale gleichrangig zu schützen, ist nicht ausreichend. Es müsste vielmehr über den Ansatz der deutschen Bodenschutzkonzeption von 1985 hinaus unter den zu schützenden Bodenfunktionen eine Hierarchisierung erfolgen, bei der die ökologischen Bodenfunktionen die Spitze der Hierarchie bilden und gleichzeitig einen uneingeschränkten und nicht (bei der Abwägung) relativierbaren Schutz genießen. Den roten Faden des Buches bilden vor allem drei Hypothesen: - Die Unabdingbarkeitshypothese, demzufolge Bodenschutz in einem umfassenden Sinne aus Gründen des Überlebens der menschlichen Gesellschaft unabdingbar ist; - die Integrationshypothese, nach der es für eine wirksame Umsetzung des Bodenschutzes als notwendig erscheint, diesen im Rahmen einer umfassenden Planung, welche alle für die Planung relevanten ökologischen Aspekte überspannt, zu verwirklichen; - die Optimalitätshypothese, nach der eine umfassende Planung, aus der Maßnahmen und gesetzliche Regelungen für den Schutz des Bodens entwickelt werden können, eine durchgreifende Problemerfassung auf Grund einer möglichst optimalen, und vollständigen Informationsgrundlage voraussetzt. Zur Untersuchung der Hypothesen erfolgt eine ausführliche Analyse der aktuellen wirtschafts-, innen-, umweltpolitischen und rechtlichen Determinanten des Umwelt- und Bodenschutzes in Südkorea. Dabei werden besonders eingehend die vorfindlichen Norm- und Implementationsstrukturen, insbesondere die ethischen Prinzipien des asiatischen Staates, die Wertmuster und die sich daraus ergebende Denk- und Verhaltensweisen erörtert. Im Zusammenhang mit der Erörterung der Hypothesen stehen die Untersuchung der vorfindlichen Planungsstrukturen in Deutschland und Republik Korea und die politischen Bemühungen um die Ökologisierung und Effektivierung der Planung. Schwerpunkte des Buches bilden Fragen der umfassenden Planung, der Umwelt- und Bodenschutzinformation, des Zusammenhangs von Planung und Information, des Aufbaus eines umfassenden Informationssystems für Planung und Bodenschutz, ferner die Regelungsansätze für einen wirksamen und damit zugleich nachhaltigen Bodenschutz sowohl in Deutschland als auch in der Republik Korea Die Ausgabe erschien am 1995 bei Univ.-Bibliothek der Technischen Universität Berlin, Abt. Publikationen und ist dem Verlagsstandort Berlin zugeordnet.
Warum Umweltschutz, Bodenschutz und Planung relevant sein kann
Mit der Sprache Deutsch lässt sich Umweltschutz, Bodenschutz und Planung auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Mit Univ.-Bibliothek der Technischen Universität Berlin, Abt. Publikationen in Berlin ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 1995 lässt sich Umweltschutz, Bodenschutz und Planung sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Für alle, die Bücher von Prof. Dr.-Ing. habil. Yeong Heui Lee (이영희) recherchieren oder vergleichen, ist Umweltschutz, Bodenschutz und Planung eine relevante Ausgabe. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Umweltschutz, Bodenschutz und Planung auch für thematische Recherchen besonders relevant.
Worum geht es in Umweltschutz, Bodenschutz und Planung?
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Umweltschutz, Bodenschutz und Planung laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Das Buch behandelt grundlegende Probleme des Bodenschutzes und seiner Einbindung in die Konzeptualisierung des Leitbilds der Nachhaltigkeit. Es enthält einen umfassenden informativen Überblick über Politik, Planung, Information und Recht des Bodenschutzes sowie sonstige instrumentellen Fragen des Bodenschutzes in der Republik Korea und Deutschland im Vergleich. Das Buch enthält den Versuch, Planung, Umwelt- und Bodenschutz dafür zu aktivieren, mit dem Boden in der Zukunft behutsamer umzugehen, um dieses unwiederbringliche Naturgut auch für künftige Generationen zu erhalten. Hierfür werden die einschlägigen Rahmenbedingungen erörtert, die wesentlichen instrumentellen Versatzstücke der Umweltpolitik - Planung, Information und Recht - diskutiert und daraus Handlungsempfehlungen hergeleitet. Eben gerade der Problemkomplex des Bodenschutzes zeigt, dass die Dinge so komplex, die Fragestellungen aus dem kulturellen, gesellschaftlichen, ökonomischen und administrativen Bereich so ineinander verzahnt sind, dass es schädlich ist, insoweit grundlegende Weichen zu stellen, ohne die Zusammenhänge vorher genau analysiert und bewertet zu haben. Es ist zu konstatieren, dass diese Erkenntnis nur sehr schwer in Politik und Gesetzgebung zu transportieren ist, weil hier - sowohl in Deutschland als auch in Korea - die Meinung vorherrscht, die auf dem Allgemeinverständnis basierende Anschauung der Dinge reiche aus, dasjenige zu erfassen, was zu regeln, zu verändern und zu verbessern ist. Ein umfassender Bodenschutz müsste deutlich über den Ansatz der deutschen Bodenschutzkonzeption von 1985 hinausgehen, abgesehen davon, dass auch die Bodenschutzkonzeption selbst in Deutschland keineswegs hinreichend umgesetzt wurde. Eine Bodenschutzpolitik, die als Kriterien für das Vorliegen von Bodenschädigungen nur die Beeinträchtigung und den Schutz von Bodenfunktionen und -leistungen aus dem Aspekt der anthropogenen Nutzung heranzieht, kann auf die Dauer den Schutz der Böden und ihrer öko-logischen Potentiale nicht gewährleisten. Vor allem das von der deutschen Bundesregierung der Bodenschutzkonzeption und danach auch dem Bundes-Bodenschutzgesetz zugrunde gelegte Ziel, alle Bodenfunktionen bzw. -potentiale gleichrangig zu schützen, ist nicht ausreichend. Es müsste vielmehr über den Ansatz der deutschen Bodenschutzkonzeption von 1985 hinaus unter den zu schützenden Bodenfunktionen eine Hierarchisierung erfolgen, bei der die ökologischen Bodenfunktionen die Spitze der Hierarchie bilden und gleichzeitig einen uneingeschränkten und nicht (bei der Abwägung) relativierbaren Schutz genießen. Den roten Faden des Buches bilden vor allem drei Hypothesen: - Die Unabdingbarkeitshypothese, demzufolge Bodenschutz in einem umfassenden Sinne aus Gründen des Überlebens der menschlichen Gesellschaft unabdingbar ist; - die Integrationshypothese, nach der es für eine wirksame Umsetzung des Bodenschutzes als notwendig erscheint, diesen im Rahmen einer umfassenden Planung, welche alle für die Planung relevanten ökologischen Aspekte überspannt, zu verwirklichen; - die Optimalitätshypothese, nach der eine umfassende Planung, aus der Maßnahmen und gesetzliche Regelungen für den Schutz des Bodens entwickelt werden können, eine durchgreifende Problemerfassung auf Grund einer möglichst optimalen, und vollständigen Informationsgrundlage voraussetzt. Zur Untersuchung der Hypothesen erfolgt eine ausführliche Analyse der aktuellen wirtschafts-, innen-, umweltpolitischen und rechtlichen Determinanten des Umwelt- und Bodenschutzes in Südkorea. Dabei werden besonders eingehend die vorfindlichen Norm- und Implementationsstrukturen, insbesondere die ethischen Prinzipien des asiatischen Staates, die Wertmuster und die sich daraus ergebende Denk- und Verhaltensweisen erörtert. Im Zusammenhang mit der Erörterung der Hypothesen stehen die Untersuchung der vorfindlichen Planungsstrukturen in Deutschland und Republik Korea und die politischen Bemühungen um die Ökologisierung und Effektivierung der Planung. Schwerpunkte des Buches bilden Fragen der umfassenden Planung, der Umwelt- und Bodenschutzinformation, des Zusammenhangs von Planung und Information, des Aufbaus eines umfassenden Informationssystems für Planung und Bodenschutz, ferner die Regelungsansätze für einen wirksamen und damit zugleich nachhaltigen Bodenschutz sowohl in Deutschland als auch in der Republik Korea
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Univ.-Bibliothek der Technischen Universität Berlin, Abt. Publikationen, Berlin und 1995 präzise ergänzt. Die Open-Library-Zuordnung über OL3793201W und OL23370901M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes.
Die zentralen Metadaten zu Umweltschutz, Bodenschutz und Planung
- Umfang: 469 Seiten
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Titel: Umweltschutz, Bodenschutz und Planung
- Veröffentlicht am: 1995
- Externe Work-Referenz: OL3793201W
- Externe Editionsreferenzen: OL23370901M
- Ergänzender Titelzusatz: vergleichende Aspekte von Umwelt-, Bodenschutz und Planung in der Republik Korea und der Bundesrepublik Deutschland
- ISBN-10: 379831585X
- Autor beziehungsweise Autoren: Prof. Dr.-Ing. habil. Yeong Heui Lee (이영희)
- Ort der Veröffentlichung: Berlin
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Verlag: Univ.-Bibliothek der Technischen Universität Berlin, Abt. Publikationen
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Das Buch behandelt grundlegende Probleme des Bodenschutzes und seiner Einbindung in die Konzeptualisierung des Leitbilds der Nachhaltigkeit. Es enthält einen umfassenden informativen Überblick über Politik, Planung, Information und Recht des Bodenschutzes sowie sonstige instrumentellen Fragen des Bodenschutzes in der Republik Korea und Deutschland im Vergleich. Das Buch enthält den Versuch, Planung, Umwelt- und Bodenschutz dafür zu aktivieren, mit dem Boden in der Zukunft behutsamer umzugehen, um dieses unwiederbringliche Naturgut auch für künftige Generationen zu erhalten. Hierfür werden die einschlägigen Rahmenbedingungen erörtert, die wesentlichen instrumentellen Versatzstücke der Umweltpolitik - Planung, Information und Recht - diskutiert und daraus Handlungsempfehlungen hergeleitet. Eben gerade der Problemkomplex des Bodenschutzes zeigt, dass die Dinge so komplex, die Fragestellungen aus dem kulturellen, gesellschaftlichen, ökonomischen und administrativen Bereich so ineinander verzahnt sind, dass es schädlich ist, insoweit grundlegende Weichen zu stellen, ohne die Zusammenhänge vorher genau analysiert und bewertet zu haben. Es ist zu konstatieren, dass diese Erkenntnis nur sehr schwer in Politik und Gesetzgebung zu transportieren ist, weil hier - sowohl in Deutschland als auch in Korea - die Meinung vorherrscht, die auf dem Allgemeinverständnis basierende Anschauung der Dinge reiche aus, dasjenige zu erfassen, was zu regeln, zu verändern und zu verbessern ist. Ein umfassender Bodenschutz müsste deutlich über den Ansatz der deutschen Bodenschutzkonzeption von 1985 hinausgehen, abgesehen davon, dass auch die Bodenschutzkonzeption selbst in Deutschland keineswegs hinreichend umgesetzt wurde. Eine Bodenschutzpolitik, die als Kriterien für das Vorliegen von Bodenschädigungen nur die Beeinträchtigung und den Schutz von Bodenfunktionen und -leistungen aus dem Aspekt der anthropogenen Nutzung heranzieht, kann auf die Dauer den Schutz der Böden und ihrer öko-logischen Potentiale nicht gewährleisten. Vor allem das von der deutschen Bundesregierung der Bodenschutzkonzeption und danach auch dem Bundes-Bodenschutzgesetz zugrunde gelegte Ziel, alle Bodenfunktionen bzw. -potentiale gleichrangig zu schützen, ist nicht ausreichend. Es müsste vielmehr über den Ansatz der deutschen Bodenschutzkonzeption von 1985 hinaus unter den zu schützenden Bodenfunktionen eine Hierarchisierung erfolgen, bei der die ökologischen Bodenfunktionen die Spitze der Hierarchie bilden und gleichzeitig einen uneingeschränkten und nicht (bei der Abwägung) relativierbaren Schutz genießen. Den roten Faden des Buches bilden vor allem drei Hypothesen: - Die Unabdingbarkeitshypothese, demzufolge Bodenschutz in einem umfassenden Sinne aus Gründen des Überlebens der menschlichen Gesellschaft unabdingbar ist; - die Integrationshypothese, nach der es für eine wirksame Umsetzung des Bodenschutzes als notwendig erscheint, diesen im Rahmen einer umfassenden Planung, welche alle für die Planung relevanten ökologischen Aspekte überspannt, zu verwirklichen; - die Optimalitätshypothese, nach der eine umfassende Planung, aus der Maßnahmen und gesetzliche Regelungen für den Schutz des Bodens entwickelt werden können, eine durchgreifende Problemerfassung auf Grund einer möglichst optimalen, und vollständigen Informationsgrundlage voraussetzt. Zur Untersuchung der Hypothesen erfolgt eine ausführliche Analyse der aktuellen wirtschafts-, innen-, umweltpolitischen und rechtlichen Determinanten des Umwelt- und Bodenschutzes in Südkorea. Dabei werden besonders eingehend die vorfindlichen Norm- und Implementationsstrukturen, insbesondere die ethischen Prinzipien des asiatischen Staates, die Wertmuster und die sich daraus ergebende Denk- und Verhaltensweisen erörtert. Im Zusammenhang mit der Erörterung der Hypothesen stehen die Untersuchung der vorfindlichen Planungsstrukturen in Deutschland und Republik Korea und die politischen Bemühungen um die Ökologisierung und Effektivierung der Planung. Schwerpunkte des Buches bilden Fragen der umfassenden Planung, der Umwelt- und Bodenschutzinformation, des Zusammenhangs von Planung und Information, des Aufbaus eines umfassenden Informationssystems für Planung und Bodenschutz, ferner die Regelungsansätze für einen wirksamen und damit zugleich nachhaltigen Bodenschutz sowohl in Deutschland als auch in der Republik Korea
- Abmessungen: 14.6 cm x 20.7 cm
Häufige Fragen zu Umweltschutz, Bodenschutz und Planung
Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?
Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL3793201W sowie die Editions-IDs OL23370901M referenzierbar.
Worum handelt es sich bei Umweltschutz, Bodenschutz und Planung?
Umweltschutz, Bodenschutz und Planung ist ein Buch von Prof. Dr.-Ing. habil. Yeong Heui Lee (이영희), das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Das Buch behandelt grundlegende Probleme des Bodenschutzes und seiner Einbindung in die Konzeptualisierung des Leitbilds der Nachhaltigkeit. Es enthält einen umfassenden informativen Überblick über Politik, Planung, Information und Recht des Bodenschutzes sowie sonstige instrumentellen Fragen des Bodenschutzes in der Republik Korea und Deutschland im Vergleich. Das Buch enthält den Versuch, Planung, Umwelt- und Bodenschutz dafür zu aktivieren, mit dem Boden in der Zukunft behutsamer umzugehen, um dieses unwiederbringliche Naturgut auch für künftige Generationen zu erhalten. Hierfür werden die einschlägigen Rahmenbedingungen erörtert, die wesentlichen instrumentellen Versatzstücke der Umweltpolitik - Planung, Information und Recht - diskutiert und daraus Handlungsempfehlungen hergeleitet. Eben gerade der Problemkomplex des Bodenschutzes zeigt, dass die Dinge so komplex, die Fragestellungen aus dem kulturellen, gesellschaftlichen, ökonomischen und administrativen Bereich so ineinander verzahnt sind, dass es schädlich ist, insoweit grundlegende Weichen zu stellen, ohne die Zusammenhänge vorher genau analysiert und bewertet zu haben. Es ist zu konstatieren, dass diese Erkenntnis nur sehr schwer in Politik und Gesetzgebung zu transportieren ist, weil hier - sowohl in Deutschland als auch in Korea - die Meinung vorherrscht, die auf dem Allgemeinverständnis basierende Anschauung der Dinge reiche aus, dasjenige zu erfassen, was zu regeln, zu verändern und zu verbessern ist. Ein umfassender Bodenschutz müsste deutlich über den Ansatz der deutschen Bodenschutzkonzeption von 1985 hinausgehen, abgesehen davon, dass auch die Bodenschutzkonzeption selbst in Deutschland keineswegs hinreichend umgesetzt wurde. Eine Bodenschutzpolitik, die als Kriterien für das Vorliegen von Bodenschädigungen nur die Beeinträchtigung und den Schutz von Bodenfunktionen und -leistungen aus dem Aspekt der anthropogenen Nutzung heranzieht, kann auf die Dauer den Schutz der Böden und ihrer öko-logischen Potentiale nicht gewährleisten. Vor allem das von der deutschen Bundesregierung der Bodenschutzkonzeption und danach auch dem Bundes-Bodenschutzgesetz zugrunde gelegte Ziel, alle Bodenfunktionen bzw. -potentiale gleichrangig zu schützen, ist nicht ausreichend. Es müsste vielmehr über den Ansatz der deutschen Bodenschutzkonzeption von 1985 hinaus unter den zu schützenden Bodenfunktionen eine Hierarchisierung erfolgen, bei der die ökologischen Bodenfunktionen die Spitze der Hierarchie bilden und gleichzeitig einen uneingeschränkten und nicht (bei der Abwägung) relativierbaren Schutz genießen. Den roten Faden des Buches bilden vor allem drei Hypothesen: - Die Unabdingbarkeitshypothese, demzufolge Bodenschutz in einem umfassenden Sinne aus Gründen des Überlebens der menschlichen Gesellschaft unabdingbar ist; - die Integrationshypothese, nach der es für eine wirksame Umsetzung des Bodenschutzes als notwendig erscheint, diesen im Rahmen einer umfassenden Planung, welche alle für die Planung relevanten ökologischen Aspekte überspannt, zu verwirklichen; - die Optimalitätshypothese, nach der eine umfassende Planung, aus der Maßnahmen und gesetzliche Regelungen für den Schutz des Bodens entwickelt werden können, eine durchgreifende Problemerfassung auf Grund einer möglichst optimalen, und vollständigen Informationsgrundlage voraussetzt. Zur Untersuchung der Hypothesen erfolgt eine ausführliche Analyse der aktuellen wirtschafts-, innen-, umweltpolitischen und rechtlichen Determinanten des Umwelt- und Bodenschutzes in Südkorea. Dabei werden besonders eingehend die vorfindlichen Norm- und Implementationsstrukturen, insbesondere die ethischen Prinzipien des asiatischen Staates, die Wertmuster und die sich daraus ergebende Denk- und Verhaltensweisen erörtert. Im Zusammenhang mit der Erörterung der Hypothesen stehen die Untersuchung der vorfindlichen Planungsstrukturen in Deutschland und Republik Korea und die politischen Bemühungen um die Ökologisierung und Effektivierung der Planung. Schwerpunkte des Buches bilden Fragen der umfassenden Planung, der Umwelt- und Bodenschutzinformation, des Zusammenhangs von Planung und Information, des Aufbaus eines umfassenden Informationssystems für Planung und Bodenschutz, ferner die Regelungsansätze für einen wirksamen und damit zugleich nachhaltigen Bodenschutz sowohl in Deutschland als auch in der Republik Korea
Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?
Die Ausgabe erschien am 1995 bei Univ.-Bibliothek der Technischen Universität Berlin, Abt. Publikationen und ist dem Veröffentlichungsort Berlin zugeordnet.
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