Militärisch-industrieller Komplex? | Inhalt, Autor und bibliografische Daten
08/06/2026
Lesedauer: 8 min
Militärisch-industrieller Komplex? von Dieter H. Kollmer, Torsten Diedrich, Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr kurz erklärt: Worum es geht und welche Ausgabe vorliegt. Klicke für klare Fakten statt vager Kurztexte.
Militärisch-industrieller Komplex? - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
Militärisch-industrieller Komplex? gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Dieter H. Kollmer, Torsten Diedrich, Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Der Untertitel Rüstung in Europa und Nordamerika nach dem Zweiten Weltkrieg ergänzt den Haupttitel Militärisch-industrieller Komplex? sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Die Kurzbeschreibung von Militärisch-industrieller Komplex? zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Aufgedeckte Fehlentwicklungen und Missstände bei der Beschaffung von Rüstungsgütern für die Bundeswehr schrecken die deutsche Öffentlichkeit immer wieder - wenn auch nur kurzfristig - auf. Dabei werden in den Diskussionen häufig Argumentationsmuster und Begriffe aus der Zeit des Kalten Krieges verwendet, die auch damals schon nur bedingt der Realität entsprachen. So ist zum Beispiel der weithin bekannte Begriff des Militärisch-Industriellen Komplexes für die Verhältnisse in Deutschland bis zum heutigen Tag unpassend. Dennoch ist weder in der Geschichts-, noch in der Politik- oder in den Sozialwissenschaften bisher ein Modell entwickelt worden, das die deutschen Gegebenheiten abbildet. Diesem Desiderat hat sich der multinational, multiperspektivisch und vergleichend angelegte Sammelband angenommen. Ausgewiesene Experten aus sieben Nationen analysieren erstmalig im deutschen Sprachraum die unterschiedlichen Ausprägungen Formen der Rüstungsgüterbeschaffung durch die wichtigsten staatlichen Akteure während des Ost-West Konfliktes. Um dies zu verdeutlichen, beantworten sie einige grundsätzlichen Fragen, die sich bei der Beschaffung von Rüstungsgütern stellen, z.B.: Welche Bedeutung misst der Staat der Produktion von Waffen zu, oder wie organsiert er die Beschaffung von Material für die Streitkräfte, und welchen Einfluss nehmen die Entscheidungsträger aus Politik, Militär, Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen der Rüstungsgüterproduktion auf die allgemeinen politischen Prozesse des Staates. Das Ergebnis dieser umfassenden Analyse ist u.a. die Konzeption des Rüstungsinterventionismus als ein Gegenentwurf zum Militärisch-industriellen Komplex :. Der Rüstungsinterventionismus wird in mehreren europäischen Staaten praktiziert und basiert in ordnungspolitischer Hinsicht auf dem Ausschreibungsverfahren Bibliografisch ist Militärisch-industrieller Komplex? mit dem Erscheinungsdatum 2015, dem Verlag Rombach Verlag und dem Ort Freiburg i.Br erfasst.
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Inhalte, Themen und Relevanz
Die Beschreibung zeigt, dass Militärisch-industrieller Komplex? klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Aufgedeckte Fehlentwicklungen und Missstände bei der Beschaffung von Rüstungsgütern für die Bundeswehr schrecken die deutsche Öffentlichkeit immer wieder - wenn auch nur kurzfristig - auf. Dabei werden in den Diskussionen häufig Argumentationsmuster und Begriffe aus der Zeit des Kalten Krieges verwendet, die auch damals schon nur bedingt der Realität entsprachen. So ist zum Beispiel der weithin bekannte Begriff des Militärisch-Industriellen Komplexes für die Verhältnisse in Deutschland bis zum heutigen Tag unpassend. Dennoch ist weder in der Geschichts-, noch in der Politik- oder in den Sozialwissenschaften bisher ein Modell entwickelt worden, das die deutschen Gegebenheiten abbildet. Diesem Desiderat hat sich der multinational, multiperspektivisch und vergleichend angelegte Sammelband angenommen. Ausgewiesene Experten aus sieben Nationen analysieren erstmalig im deutschen Sprachraum die unterschiedlichen Ausprägungen Formen der Rüstungsgüterbeschaffung durch die wichtigsten staatlichen Akteure während des Ost-West Konfliktes. Um dies zu verdeutlichen, beantworten sie einige grundsätzlichen Fragen, die sich bei der Beschaffung von Rüstungsgütern stellen, z.B.: Welche Bedeutung misst der Staat der Produktion von Waffen zu, oder wie organsiert er die Beschaffung von Material für die Streitkräfte, und welchen Einfluss nehmen die Entscheidungsträger aus Politik, Militär, Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen der Rüstungsgüterproduktion auf die allgemeinen politischen Prozesse des Staates. Das Ergebnis dieser umfassenden Analyse ist u.a. die Konzeption des Rüstungsinterventionismus als ein Gegenentwurf zum Militärisch-industriellen Komplex :. Der Rüstungsinterventionismus wird in mehreren europäischen Staaten praktiziert und basiert in ordnungspolitischer Hinsicht auf dem Ausschreibungsverfahren Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: History, Defense industries, Weapons industry, Military-industrial complex
Edition und bibliografische Einordnung
Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL44265571W und OL60503781M besonders hilfreich. Verlag, Ort und Datum - Rombach Verlag, Freiburg i.Br und 2015 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Open-Library-Work-ID: OL44265571W
- Verlagsort: Freiburg i.Br
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783793098089
- Ergänzender Titelzusatz: Rüstung in Europa und Nordamerika nach dem Zweiten Weltkrieg
- Kurzbeschreibung: Aufgedeckte Fehlentwicklungen und Missstände bei der Beschaffung von Rüstungsgütern für die Bundeswehr schrecken die deutsche Öffentlichkeit immer wieder - wenn auch nur kurzfristig - auf. Dabei werden in den Diskussionen häufig Argumentationsmuster und Begriffe aus der Zeit des Kalten Krieges verwendet, die auch damals schon nur bedingt der Realität entsprachen. So ist zum Beispiel der weithin bekannte Begriff des Militärisch-Industriellen Komplexes für die Verhältnisse in Deutschland bis zum heutigen Tag unpassend. Dennoch ist weder in der Geschichts-, noch in der Politik- oder in den Sozialwissenschaften bisher ein Modell entwickelt worden, das die deutschen Gegebenheiten abbildet. Diesem Desiderat hat sich der multinational, multiperspektivisch und vergleichend angelegte Sammelband angenommen. Ausgewiesene Experten aus sieben Nationen analysieren erstmalig im deutschen Sprachraum die unterschiedlichen Ausprägungen Formen der Rüstungsgüterbeschaffung durch die wichtigsten staatlichen Akteure während des Ost-West Konfliktes. Um dies zu verdeutlichen, beantworten sie einige grundsätzlichen Fragen, die sich bei der Beschaffung von Rüstungsgütern stellen, z.B.: Welche Bedeutung misst der Staat der Produktion von Waffen zu, oder wie organsiert er die Beschaffung von Material für die Streitkräfte, und welchen Einfluss nehmen die Entscheidungsträger aus Politik, Militär, Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen der Rüstungsgüterproduktion auf die allgemeinen politischen Prozesse des Staates. Das Ergebnis dieser umfassenden Analyse ist u.a. die Konzeption des Rüstungsinterventionismus als ein Gegenentwurf zum Militärisch-industriellen Komplex :. Der Rüstungsinterventionismus wird in mehreren europäischen Staaten praktiziert und basiert in ordnungspolitischer Hinsicht auf dem Ausschreibungsverfahren
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Veröffentlicht am: 2015
- Umfang: 311 Seiten
- Externe Editionsreferenzen: OL60503781M
- Schlagwörter: History, Defense industries, Weapons industry, Military-industrial complex
- Titel: Militärisch-industrieller Komplex?
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Autor beziehungsweise Autoren: Dieter H. Kollmer, Torsten Diedrich, Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr
- Verlag: Rombach Verlag
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FAQ zu Militärisch-industrieller Komplex?
Wer sollte sich für Militärisch-industrieller Komplex? interessieren?
Besonders relevant ist Militärisch-industrieller Komplex? für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Dieter H. Kollmer, Torsten Diedrich, Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr betrachten möchten.
Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?
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Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Aufgedeckte Fehlentwicklungen und Missstände bei der Beschaffung von Rüstungsgütern für die Bundeswehr schrecken die deutsche Öffentlichkeit immer wieder - wenn auch nur kurzfristig - auf. Dabei werden in den Diskussionen häufig Argumentationsmuster und Begriffe aus der Zeit des Kalten Krieges verwendet, die auch damals schon nur bedingt der Realität entsprachen. So ist zum Beispiel der weithin bekannte Begriff des Militärisch-Industriellen Komplexes für die Verhältnisse in Deutschland bis zum heutigen Tag unpassend. Dennoch ist weder in der Geschichts-, noch in der Politik- oder in den Sozialwissenschaften bisher ein Modell entwickelt worden, das die deutschen Gegebenheiten abbildet. Diesem Desiderat hat sich der multinational, multiperspektivisch und vergleichend angelegte Sammelband angenommen. Ausgewiesene Experten aus sieben Nationen analysieren erstmalig im deutschen Sprachraum die unterschiedlichen Ausprägungen Formen der Rüstungsgüterbeschaffung durch die wichtigsten staatlichen Akteure während des Ost-West Konfliktes. Um dies zu verdeutlichen, beantworten sie einige grundsätzlichen Fragen, die sich bei der Beschaffung von Rüstungsgütern stellen, z.B.: Welche Bedeutung misst der Staat der Produktion von Waffen zu, oder wie organsiert er die Beschaffung von Material für die Streitkräfte, und welchen Einfluss nehmen die Entscheidungsträger aus Politik, Militär, Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen der Rüstungsgüterproduktion auf die allgemeinen politischen Prozesse des Staates. Das Ergebnis dieser umfassenden Analyse ist u.a. die Konzeption des Rüstungsinterventionismus als ein Gegenentwurf zum Militärisch-industriellen Komplex :. Der Rüstungsinterventionismus wird in mehreren europäischen Staaten praktiziert und basiert in ordnungspolitischer Hinsicht auf dem Ausschreibungsverfahren
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