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Krise und Antisemitismus | ISBN, Verlag und Beschreibung

07/08/2026

Lesedauer: 10 min

Hier findest du zu Krise und Antisemitismus von Gerhard Hanloser die wichtigsten Infos zur Ausgabe. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.

Krise und Antisemitismus | ISBN, Verlag und Beschreibung

Krise und Antisemitismus - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Wer nach einem Buch von Gerhard Hanloser aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Krise und Antisemitismus eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Der Zusatz Eine Geschichte in drei Stationen von der Gründerzeit über die Weltwirtschaftskrise bis heute schärft das Profil von Krise und Antisemitismus und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Aus der Buchbeschreibung zu Krise und Antisemitismus ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Der Zusammenhang von ökonomischen Krisen und dem Auftreten von Antisemitismus wurde in den klassisch marxistischen Positionen zur Genüge beschrieben. Dabei kam es zu einer sträflichen Vernachlässigung politischer, psychologischer und spezifisch historischer Dispositionen und Konstellationen. Auf der anderen Seite entstand eine bürgerliche Antisemitismustheorie, in der der offensichtliche Zusammenhang von gesellschaftlichen Krisen und Erstarken von Antisemitismus unterschätzt wurde, zugunsten einer toleranzverkündenden Ablehnung von „Vorurteilen“. Das Buch beschreibt auf dem Hintergrund der Marxschen Krisentheorie die großen Kriseneinbrüche und die in ihnen auftretende Wirkungsmächtigkeit des Antisemitismus. Eine besondere Rolle spielt hier die Behandlung und Wahrnehmung des Geldes in der Krise. Geld wird hier nicht nur als „ökonomische“ Größe, sondern als die zentrale Bezugsgröße im Kapitalismus angesehen, die die gesellschaftlichen Verhältnisse fetischisiert und zu antisemitischen Ideologien einlädt. Anhand von drei Fallstudien wird dieser Zusammenhang aufgezeigt: die Gründerkrise 1873, in deren Verlauf moderne antisemitische Parteien und Agitatoren zum ersten Mal in Deutschland die Börse mit dem Judentum gleichsetzten, die Weltwirtschaftskrise 1929 und die nationalsozialistische Antwort darauf, sowie die heutige Zeit der krisenhaften „New Economy“. Gleichzeitig setzt sich der Autor mit der Kritischen Theorie und der zentralen Schrift von Moishe Postone über „Nationalsozialismus und Antisemitismus“ auseinander, neben Marx als Krisentheoretiker und Geschichtsphilosoph der Revolution wird Friedrich Nietzsche als dunkler Theoretiker der Krise diskutiert. Darin wie sich in der Gründerzeit, im Nationalsozialismus und heute auf Nietzsche bezogen wird, werden die proteusartigen Diskurselemente Nietzsches deutlich, der aus ideologiekritischer Sicht gleichzeitig als Förderer und Bekämpfer antisemitischer Motive erscheint. Wie die Person Nietzsche selbst ist auch das Verhältnis von Antisemitismus und Krise von Inkohärenz und Unabgeschlossenheit geprägt. (Quelle: [Unrast Verlag](https://unrast-verlag.de/produkt/krise-und-antisemitismus/)) Die Ausgabe erschien am 2003 bei Unrast Verlag und ist dem Verlagsstandort Münster, Germany zugeordnet.

Relevante Merkmale auf einen Blick

Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Krise und Antisemitismus einen gut klassifizierbaren Titel. Auch das Veröffentlichungsdatum 2003 macht Krise und Antisemitismus für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Die Angaben zu Unrast Verlag und Münster, Germany stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Krise und Antisemitismus liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Krise und Antisemitismus ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Gerhard Hanloser beschäftigen möchten.

Thematische Einordnung von Krise und Antisemitismus

Krise und Antisemitismus lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Der Zusammenhang von ökonomischen Krisen und dem Auftreten von Antisemitismus wurde in den klassisch marxistischen Positionen zur Genüge beschrieben. Dabei kam es zu einer sträflichen Vernachlässigung politischer, psychologischer und spezifisch historischer Dispositionen und Konstellationen. Auf der anderen Seite entstand eine bürgerliche Antisemitismustheorie, in der der offensichtliche Zusammenhang von gesellschaftlichen Krisen und Erstarken von Antisemitismus unterschätzt wurde, zugunsten einer toleranzverkündenden Ablehnung von „Vorurteilen“. Das Buch beschreibt auf dem Hintergrund der Marxschen Krisentheorie die großen Kriseneinbrüche und die in ihnen auftretende Wirkungsmächtigkeit des Antisemitismus. Eine besondere Rolle spielt hier die Behandlung und Wahrnehmung des Geldes in der Krise. Geld wird hier nicht nur als „ökonomische“ Größe, sondern als die zentrale Bezugsgröße im Kapitalismus angesehen, die die gesellschaftlichen Verhältnisse fetischisiert und zu antisemitischen Ideologien einlädt. Anhand von drei Fallstudien wird dieser Zusammenhang aufgezeigt: die Gründerkrise 1873, in deren Verlauf moderne antisemitische Parteien und Agitatoren zum ersten Mal in Deutschland die Börse mit dem Judentum gleichsetzten, die Weltwirtschaftskrise 1929 und die nationalsozialistische Antwort darauf, sowie die heutige Zeit der krisenhaften „New Economy“. Gleichzeitig setzt sich der Autor mit der Kritischen Theorie und der zentralen Schrift von Moishe Postone über „Nationalsozialismus und Antisemitismus“ auseinander, neben Marx als Krisentheoretiker und Geschichtsphilosoph der Revolution wird Friedrich Nietzsche als dunkler Theoretiker der Krise diskutiert. Darin wie sich in der Gründerzeit, im Nationalsozialismus und heute auf Nietzsche bezogen wird, werden die proteusartigen Diskurselemente Nietzsches deutlich, der aus ideologiekritischer Sicht gleichzeitig als Förderer und Bekämpfer antisemitischer Motive erscheint. Wie die Person Nietzsche selbst ist auch das Verhältnis von Antisemitismus und Krise von Inkohärenz und Unabgeschlossenheit geprägt. (Quelle: [Unrast Verlag](https://unrast-verlag.de/produkt/krise-und-antisemitismus/)) Die Kapitel- und Inhaltsübersicht macht deutlich, wie das Buch aufgebaut ist: Vorweg | Das Geld und der Antisemitismus | Zum Geldrätsel | Marx lüftet das Geldrätsel | Geld, Kredit, Krise | Marx’ Vorahnungen – Die Kritik an Proudhon | Die Grenzen der marxistischen Krisentheorie | Weltgeist Abwärts | Krise und Regulationismus | Die Krise von 1873 und der Antisemitismus | Die allgemeine Spekulation | Nach dem Krach | Antisemitismus als Bestandteil des Bismarckschen »Regulationsmodells« | Antisemitische Ordnungsideologie und die große Krise von 1929 | Reaktionäre Geldkritik | Die Krisenzeit vor 1929 | Exkurs: Die Linkskommunisten um 1929 | Kritische Theorien des Antisemitismus | Feder und die Zinsen – Mehr antisemitischer Spruch als Bruch | Die Widersprüche des NS als ›Regulationsmodell‹ | Vom Wuchern der Finanzmärkte zum Ende der gärtnerischen Logik der Moderne? | Die Entstehung des »Kasinokapitalismus« | Antworten auf den »Kasinokapitalismus« | Der Anfang vom Ende der alten Identitäten? | Zum Schluß | Literatur Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History, Economic aspects, Social aspects, Antisemitism, OUR Brockhaus selection, International finance, Marxian economics, Financial crises, Economic aspects of National socialism, Crisis Seitenzahl und Ausgabeform - 135 Seiten im Format pocket - liefern zusätzliche Orientierung für Kauf- und Rechercheentscheidungen.

Edition und bibliografische Einordnung

Mit 389771423X und 9783897714236 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben. Verlag, Ort und Datum - Unrast Verlag, Münster, Germany und 2003 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL17802389W und OL26392009M, OL19509019M, OL21636899M besonders hilfreich.

Die zentralen Metadaten zu Krise und Antisemitismus

  1. Open-Library-Editions-IDs: OL26392009M, OL19509019M, OL21636899M
  2. Veröffentlicht am: 2003
  3. Sprache: Deutsch
  4. Umfang: 135 Seiten
  5. Abmessungen: 21 x x cm
  6. Schlagwörter: History, Economic aspects, Social aspects, Antisemitism, OUR Brockhaus selection, International finance, Marxian economics, Financial crises, Economic aspects of National socialism, Crisis
  7. Buchtitel: Krise und Antisemitismus
  8. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 389771423X
  9. Kurzbeschreibung: Der Zusammenhang von ökonomischen Krisen und dem Auftreten von Antisemitismus wurde in den klassisch marxistischen Positionen zur Genüge beschrieben. Dabei kam es zu einer sträflichen Vernachlässigung politischer, psychologischer und spezifisch historischer Dispositionen und Konstellationen. Auf der anderen Seite entstand eine bürgerliche Antisemitismustheorie, in der der offensichtliche Zusammenhang von gesellschaftlichen Krisen und Erstarken von Antisemitismus unterschätzt wurde, zugunsten einer toleranzverkündenden Ablehnung von „Vorurteilen“. Das Buch beschreibt auf dem Hintergrund der Marxschen Krisentheorie die großen Kriseneinbrüche und die in ihnen auftretende Wirkungsmächtigkeit des Antisemitismus. Eine besondere Rolle spielt hier die Behandlung und Wahrnehmung des Geldes in der Krise. Geld wird hier nicht nur als „ökonomische“ Größe, sondern als die zentrale Bezugsgröße im Kapitalismus angesehen, die die gesellschaftlichen Verhältnisse fetischisiert und zu antisemitischen Ideologien einlädt. Anhand von drei Fallstudien wird dieser Zusammenhang aufgezeigt: die Gründerkrise 1873, in deren Verlauf moderne antisemitische Parteien und Agitatoren zum ersten Mal in Deutschland die Börse mit dem Judentum gleichsetzten, die Weltwirtschaftskrise 1929 und die nationalsozialistische Antwort darauf, sowie die heutige Zeit der krisenhaften „New Economy“. Gleichzeitig setzt sich der Autor mit der Kritischen Theorie und der zentralen Schrift von Moishe Postone über „Nationalsozialismus und Antisemitismus“ auseinander, neben Marx als Krisentheoretiker und Geschichtsphilosoph der Revolution wird Friedrich Nietzsche als dunkler Theoretiker der Krise diskutiert. Darin wie sich in der Gründerzeit, im Nationalsozialismus und heute auf Nietzsche bezogen wird, werden die proteusartigen Diskurselemente Nietzsches deutlich, der aus ideologiekritischer Sicht gleichzeitig als Förderer und Bekämpfer antisemitischer Motive erscheint. Wie die Person Nietzsche selbst ist auch das Verhältnis von Antisemitismus und Krise von Inkohärenz und Unabgeschlossenheit geprägt. (Quelle: [Unrast Verlag](https://unrast-verlag.de/produkt/krise-und-antisemitismus/))
  10. Open-Library-Work-ID: OL17802389W
  11. Ort der Veröffentlichung: Münster, Germany
  12. Verfasst von: Gerhard Hanloser
  13. Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Vorweg | Das Geld und der Antisemitismus | Zum Geldrätsel | Marx lüftet das Geldrätsel | Geld, Kredit, Krise | Marx’ Vorahnungen – Die Kritik an Proudhon | Die Grenzen der marxistischen Krisentheorie | Weltgeist Abwärts | Krise und Regulationismus | Die Krise von 1873 und der Antisemitismus | Die allgemeine Spekulation | Nach dem Krach | Antisemitismus als Bestandteil des Bismarckschen »Regulationsmodells« | Antisemitische Ordnungsideologie und die große Krise von 1929 | Reaktionäre Geldkritik | Die Krisenzeit vor 1929 | Exkurs: Die Linkskommunisten um 1929 | Kritische Theorien des Antisemitismus | Feder und die Zinsen – Mehr antisemitischer Spruch als Bruch | Die Widersprüche des NS als ›Regulationsmodell‹ | Vom Wuchern der Finanzmärkte zum Ende der gärtnerischen Logik der Moderne? | Die Entstehung des »Kasinokapitalismus« | Antworten auf den »Kasinokapitalismus« | Der Anfang vom Ende der alten Identitäten? | Zum Schluß | Literatur
  14. Format: pocket
  15. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  16. Publiziert bei: Unrast Verlag
  17. ISBN-13: 9783897714236
  18. Ergänzender Titelzusatz: Eine Geschichte in drei Stationen von der Gründerzeit über die Weltwirtschaftskrise bis heute

Warum sich Krise und Antisemitismus gut einordnen lässt

Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Krise und Antisemitismus, Gerhard Hanloser, Sachbuch und History, Economic aspects, Social aspects, Antisemitism, OUR Brockhaus selection, International finance, Marxian economics, Financial crises, Economic aspects of National socialism, Crisis - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Eindeutige Referenzdaten wie 389771423X, 9783897714236 und OL17802389W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.

Häufige Fragen zu Krise und Antisemitismus

Welche Themen oder Kapitel umfasst das Buch?

Aus der Inhaltsübersicht ergeben sich folgende Schwerpunkte: Vorweg | Das Geld und der Antisemitismus | Zum Geldrätsel | Marx lüftet das Geldrätsel | Geld, Kredit, Krise | Marx’ Vorahnungen – Die Kritik an Proudhon | Die Grenzen der marxistischen Krisentheorie | Weltgeist Abwärts | Krise und Regulationismus | Die Krise von 1873 und der Antisemitismus | Die allgemeine Spekulation | Nach dem Krach | Antisemitismus als Bestandteil des Bismarckschen »Regulationsmodells« | Antisemitische Ordnungsideologie und die große Krise von 1929 | Reaktionäre Geldkritik | Die Krisenzeit vor 1929 | Exkurs: Die Linkskommunisten um 1929 | Kritische Theorien des Antisemitismus | Feder und die Zinsen – Mehr antisemitischer Spruch als Bruch | Die Widersprüche des NS als ›Regulationsmodell‹ | Vom Wuchern der Finanzmärkte zum Ende der gärtnerischen Logik der Moderne? | Die Entstehung des »Kasinokapitalismus« | Antworten auf den »Kasinokapitalismus« | Der Anfang vom Ende der alten Identitäten? | Zum Schluß | Literatur

Welche Rolle spielt der Untertitel von Krise und Antisemitismus?

Der Untertitel Eine Geschichte in drei Stationen von der Gründerzeit über die Weltwirtschaftskrise bis heute präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.

Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?

Vorhanden sind die Work-ID OL17802389W und die Editionsreferenzen OL26392009M, OL19509019M, OL21636899M.

Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?

Bibliografisch wird die Ausgabe über Unrast Verlag, Münster, Germany und das Datum 2003 beschrieben.

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