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Die Sibyllen | Buch, Verlag und Erscheinungsjahr

06.08.2026

Lesedauer: 7 min

Schneller Überblick zu Die Sibyllen von Wolfgang Augustyn mit den wichtigsten Buchangaben. So siehst du sofort, ob das Buch zu deiner Suche passt.

Die Sibyllen | Buch, Verlag und Erscheinungsjahr

Die Sibyllen | Buch, Verlag und Erscheinungsjahr

Die Sibyllen - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Mit Die Sibyllen liegt ein Buch von Wolfgang Augustyn vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. zu einem antiken Thema in der Kunst des Mittelalters und der Neuzeit fungiert als präzisierende Ergänzung zu Die Sibyllen und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Die Sibyllen wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Seit Heraklit berichteten zahlreiche Autoren über eine Sibylle oder mehrere Seherinnen, die durch Griechenland wanderten und unaufgefordert ihre Vatizinien vorbrachten. Nach der Aneignung der griechischen Orakel in Rom und der Institutionalisierung ihrer angeblichen Prophezeiungen als Staatsorakel teilten sich die Wege der Überlieferung: Während im öffentlichen Leben Roms vor allem die sibyllinischen Texte von Bedeutung waren, beschäftigten sich mit den prophetischen Seherinnen die Historiker und Dichter. Mit jüdisch-christlichen Orakeltexten, die man den Sibyllen zuschrieb, gab es in der Spätantike Texte, deretwegen man die Seherinnen als heidnische Prophetinnen des Christentums verstand. Dies sicherte ihnen auch einen Platz in der christlichen Ikonographie. Die Bildüberlieferung zu den Sibyllen setzte am Ende des 11. Jahrhunderts ein und nahm zu, je mehr diese mit den Propheten des Alten Testaments verglichen wurden. Am bekanntesten war neben der erythräischen die tiburtinische Sibylle, die angeblich Kaiser Augustus in Rom die Ankunft Christi vorhergesagt hatte. Während im 15. und 16. Jahrhundert die Fülle der Bilder ein geradezu inflationäres Interesse an den heidnischen Prophetinnen bezeugt, das sich in Darstellungen von Michelangelo, Raffael oder Pinturicchio und in Zyklen wie den Büsten des Ulmer Chorgestühls niederschlug, belegten die Darstellungen im 17. und 18. Jahrhundert vor allem das Interesse an antiken Autoren wie Vergil und Ovid. Um 1900 und im 20. Jahrhundert erinnerte man sich der Sibyllen in der Kunst des Symbolismus und Expressionismus als antiker Beispiele für seherische Autorität und Nähe zum Numinosen."--P. [4] of cover Als Veröffentlichungsdatum ist 2019 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Dietmar Klinger Verlag in Passau.

Warum Die Sibyllen relevant sein kann

Die Sibyllen ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Wolfgang Augustyn beschäftigen möchten. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Die Sibyllen einen gut klassifizierbaren Titel. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Die Sibyllen auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Die Sibyllen mit dem Datum 2019 eindeutig zuordenbar. Der Verlag Dietmar Klinger Verlag und der Verlagsort Passau liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe.

Inhalt und thematische Schwerpunkte

Die Beschreibung zeigt, dass Die Sibyllen klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Seit Heraklit berichteten zahlreiche Autoren über eine Sibylle oder mehrere Seherinnen, die durch Griechenland wanderten und unaufgefordert ihre Vatizinien vorbrachten. Nach der Aneignung der griechischen Orakel in Rom und der Institutionalisierung ihrer angeblichen Prophezeiungen als Staatsorakel teilten sich die Wege der Überlieferung: Während im öffentlichen Leben Roms vor allem die sibyllinischen Texte von Bedeutung waren, beschäftigten sich mit den prophetischen Seherinnen die Historiker und Dichter. Mit jüdisch-christlichen Orakeltexten, die man den Sibyllen zuschrieb, gab es in der Spätantike Texte, deretwegen man die Seherinnen als heidnische Prophetinnen des Christentums verstand. Dies sicherte ihnen auch einen Platz in der christlichen Ikonographie. Die Bildüberlieferung zu den Sibyllen setzte am Ende des 11. Jahrhunderts ein und nahm zu, je mehr diese mit den Propheten des Alten Testaments verglichen wurden. Am bekanntesten war neben der erythräischen die tiburtinische Sibylle, die angeblich Kaiser Augustus in Rom die Ankunft Christi vorhergesagt hatte. Während im 15. und 16. Jahrhundert die Fülle der Bilder ein geradezu inflationäres Interesse an den heidnischen Prophetinnen bezeugt, das sich in Darstellungen von Michelangelo, Raffael oder Pinturicchio und in Zyklen wie den Büsten des Ulmer Chorgestühls niederschlug, belegten die Darstellungen im 17. und 18. Jahrhundert vor allem das Interesse an antiken Autoren wie Vergil und Ovid. Um 1900 und im 20. Jahrhundert erinnerte man sich der Sibyllen in der Kunst des Symbolismus und Expressionismus als antiker Beispiele für seherische Autorität und Nähe zum Numinosen."--P. [4] of cover Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Die Sibyllen thematisch schneller einzuordnen: Sibyls in art

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Die Ausgabe ist über den Verlag Dietmar Klinger Verlag, den Ort Passau und das Datum 2019 klar kontextualisiert. Sowohl die ISBN-10 386328173X als auch die ISBN-13 9783863281731 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL32327154W und OL44077697M besonders hilfreich.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Seitenzahl: 2
  2. Open-Library-Work-ID: OL32327154W
  3. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783863281731
  4. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Seit Heraklit berichteten zahlreiche Autoren über eine Sibylle oder mehrere Seherinnen, die durch Griechenland wanderten und unaufgefordert ihre Vatizinien vorbrachten. Nach der Aneignung der griechischen Orakel in Rom und der Institutionalisierung ihrer angeblichen Prophezeiungen als Staatsorakel teilten sich die Wege der Überlieferung: Während im öffentlichen Leben Roms vor allem die sibyllinischen Texte von Bedeutung waren, beschäftigten sich mit den prophetischen Seherinnen die Historiker und Dichter. Mit jüdisch-christlichen Orakeltexten, die man den Sibyllen zuschrieb, gab es in der Spätantike Texte, deretwegen man die Seherinnen als heidnische Prophetinnen des Christentums verstand. Dies sicherte ihnen auch einen Platz in der christlichen Ikonographie. Die Bildüberlieferung zu den Sibyllen setzte am Ende des 11. Jahrhunderts ein und nahm zu, je mehr diese mit den Propheten des Alten Testaments verglichen wurden. Am bekanntesten war neben der erythräischen die tiburtinische Sibylle, die angeblich Kaiser Augustus in Rom die Ankunft Christi vorhergesagt hatte. Während im 15. und 16. Jahrhundert die Fülle der Bilder ein geradezu inflationäres Interesse an den heidnischen Prophetinnen bezeugt, das sich in Darstellungen von Michelangelo, Raffael oder Pinturicchio und in Zyklen wie den Büsten des Ulmer Chorgestühls niederschlug, belegten die Darstellungen im 17. und 18. Jahrhundert vor allem das Interesse an antiken Autoren wie Vergil und Ovid. Um 1900 und im 20. Jahrhundert erinnerte man sich der Sibyllen in der Kunst des Symbolismus und Expressionismus als antiker Beispiele für seherische Autorität und Nähe zum Numinosen."--P. [4] of cover
  5. Untertitel: zu einem antiken Thema in der Kunst des Mittelalters und der Neuzeit
  6. Verlag: Dietmar Klinger Verlag
  7. Open-Library-Editions-IDs: OL44077697M
  8. Buchtitel: Die Sibyllen
  9. Verlagsort: Passau
  10. ISBN-10: 386328173X
  11. Sprache: Deutsch
  12. Veröffentlicht am: 2019
  13. Schlagwörter: Sibyls in art
  14. Primäre Kategorie: Sachbuch
  15. Verfasst von: Wolfgang Augustyn

Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe

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Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe

Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?

Mit OL32327154W und OL44077697M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.

Welche Verlagsangaben sind vorhanden?

Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 2019, der Verlag Dietmar Klinger Verlag und der Verlagsort Passau.

Welche ISBN-Nummern sind für diese Ausgabe hinterlegt?

Für diese Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 386328173X als auch die ISBN-13 9783863281731 verfügbar.

Warum ist der Untertitel zu einem antiken Thema in der Kunst des Mittelalters und der Neuzeit wichtig?

Er hilft dabei, Die Sibyllen inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.

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