Von einst bis jetzt - Welche Ausgabe, welcher Verlag, welche ISBN?
05/08/2026
Lesedauer: 7 min
Hier findest du zu Von einst bis jetzt von Magnus Hirschfeld die wichtigsten Infos zur Ausgabe. So siehst du sofort, ob das Buch zu deiner Suche passt.

Von einst bis jetzt im Überblick
Von einst bis jetzt gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Magnus Hirschfeld - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Der Zusatz Geschichte einer homosexuellen Bewegung, 1897-1922 schärft das Profil von Von einst bis jetzt und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Inhaltlich lässt sich Von einst bis jetzt folgendermaßen zusammenfassen: Das hier erstmals in Buchform vorliegende Werk Hirschfelds wurde in den Jahren 1922-23 geschrieben und ist damals in wöchentlichen Fortsetzungen in der Berliner Schwulenzeitschrift "Die Freundschaft" erschienen. Unmittelbarer Anlaß für diese Aufzeichnungen war das 25-jährige Bestehen des Wissenschaftlich-humanitären Komitees. Unter dem schlichten Titel "Lebenserinnerungen" wurde 1922 eine Buchveröffentlichung dieses umfangreichsten Memoirentexts Hirschfelds vom Steegemann Verlag in Hannover angekündigt, was die überaus enge Verquickung von Person und Bewegung noch einmal verdeutlicht. Aus unbekannten Gründen unterblieb jedoch die Drucklegung, so daß die 52 ursprünglichen Fortsetzungen aus der "Freundschaft"--hier in 17 Kapitel neu gegliedert--erst jetzt einem breiteren Leserpublikum erschlossen werden. Wie das Komitee die tatgewordene Idee Hirschfelds war, so symbolisierte er selbst über Jahrzehnte Hinweg homosexuelle Emanzipationsbestrebungen schlechthin, was ihm sowohl Anfeindung als auch Anerkennung einbrachte. Bestärkt und ermutigt fühlte sich anscheinend die große Mehrheit der damaligen Leser durch Hirschfelds weitgehende Aussparung der Differenzen innerhalb der Schwulenbewegung, durch seine alles andere als tiefschürfende Behandlung solcher Rückschläge wie der Eulenburgkrise, durch seine optimistische und menschenfreundliche Grundhaltung. Hirschfelds Auffassung von schwuler Solidarität ging so weit, daß er wohl nie etwas Negatives über irgendeinen Homosexuellen äußerte, weder in diesem Werk noch sonstwo, sei es schriftlich oder mündlich. Später sollte er sogar noch Toleranz gegenüber Schwule Nazis zeigen. Der Widersacher stand stets jenseits, in der Gestalt des bigotten Heterosexuellen; der Homosexuelle dagegen war das bedauerliche, letztlich unschuldige Opfer einer unaufgeklärten Gesellschaft, die es zu verändern galt. Für damalige Leser wurde dieses Identifikationsangebot noch verstärkt, indem es wohl kaum ein zweites Werk in Hirschfelds Gesamtschaffen gibt, das sich so unumwunden als Lebenshilfe ausgibt. Trost spendend, Rat erteilend, Zuversicht aussprechend--hier präsentiert sich Hirschfeld als bewährte mütterlich-seelsorgerische Führergestalt."--Jacket Die Ausgabe erschien am 1986 bei Verlag Rosa Winkel und ist dem Verlagsstandort Berlin zugeordnet.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Von einst bis jetzt liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Innerhalb von Sachbuch bietet Von einst bis jetzt eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Verlagsname und Verlagsort - Verlag Rosa Winkel und Berlin - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Auch das Veröffentlichungsdatum 1986 macht Von einst bis jetzt für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant. Von einst bis jetzt ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Magnus Hirschfeld beschäftigen möchten.
Thematische Einordnung von Von einst bis jetzt
Wer wissen möchte, worauf Von einst bis jetzt inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Das hier erstmals in Buchform vorliegende Werk Hirschfelds wurde in den Jahren 1922-23 geschrieben und ist damals in wöchentlichen Fortsetzungen in der Berliner Schwulenzeitschrift "Die Freundschaft" erschienen. Unmittelbarer Anlaß für diese Aufzeichnungen war das 25-jährige Bestehen des Wissenschaftlich-humanitären Komitees. Unter dem schlichten Titel "Lebenserinnerungen" wurde 1922 eine Buchveröffentlichung dieses umfangreichsten Memoirentexts Hirschfelds vom Steegemann Verlag in Hannover angekündigt, was die überaus enge Verquickung von Person und Bewegung noch einmal verdeutlicht. Aus unbekannten Gründen unterblieb jedoch die Drucklegung, so daß die 52 ursprünglichen Fortsetzungen aus der "Freundschaft"--hier in 17 Kapitel neu gegliedert--erst jetzt einem breiteren Leserpublikum erschlossen werden. Wie das Komitee die tatgewordene Idee Hirschfelds war, so symbolisierte er selbst über Jahrzehnte Hinweg homosexuelle Emanzipationsbestrebungen schlechthin, was ihm sowohl Anfeindung als auch Anerkennung einbrachte. Bestärkt und ermutigt fühlte sich anscheinend die große Mehrheit der damaligen Leser durch Hirschfelds weitgehende Aussparung der Differenzen innerhalb der Schwulenbewegung, durch seine alles andere als tiefschürfende Behandlung solcher Rückschläge wie der Eulenburgkrise, durch seine optimistische und menschenfreundliche Grundhaltung. Hirschfelds Auffassung von schwuler Solidarität ging so weit, daß er wohl nie etwas Negatives über irgendeinen Homosexuellen äußerte, weder in diesem Werk noch sonstwo, sei es schriftlich oder mündlich. Später sollte er sogar noch Toleranz gegenüber Schwule Nazis zeigen. Der Widersacher stand stets jenseits, in der Gestalt des bigotten Heterosexuellen; der Homosexuelle dagegen war das bedauerliche, letztlich unschuldige Opfer einer unaufgeklärten Gesellschaft, die es zu verändern galt. Für damalige Leser wurde dieses Identifikationsangebot noch verstärkt, indem es wohl kaum ein zweites Werk in Hirschfelds Gesamtschaffen gibt, das sich so unumwunden als Lebenshilfe ausgibt. Trost spendend, Rat erteilend, Zuversicht aussprechend--hier präsentiert sich Hirschfeld als bewährte mütterlich-seelsorgerische Führergestalt."--Jacket Über die Schlagwörter History, Biography, Social movements, Homosexuality, Gay men, Gay liberation movement lässt sich Von einst bis jetzt auch in größeren Beständen gezielt auffinden.
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Verlag Rosa Winkel, Berlin und 1986 präzise ergänzt. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL3769832W sowie die Editionszuordnungen OL18168870M, OL50435754M referenzierbar.
Die zentralen Metadaten zu Von einst bis jetzt
- Titel: Von einst bis jetzt
- Sprache: Deutsch
- Verlag: Verlag Rosa Winkel
- Open-Library-Work-ID: OL3769832W
- Externe Editionsreferenzen: OL18168870M, OL50435754M
- Schlagwörter: History, Biography, Social movements, Homosexuality, Gay men, Gay liberation movement
- Untertitel: Geschichte einer homosexuellen Bewegung, 1897-1922
- Veröffentlicht am: 1986
- ISBN-10: 392149561
- Kurzbeschreibung: Das hier erstmals in Buchform vorliegende Werk Hirschfelds wurde in den Jahren 1922-23 geschrieben und ist damals in wöchentlichen Fortsetzungen in der Berliner Schwulenzeitschrift "Die Freundschaft" erschienen. Unmittelbarer Anlaß für diese Aufzeichnungen war das 25-jährige Bestehen des Wissenschaftlich-humanitären Komitees. Unter dem schlichten Titel "Lebenserinnerungen" wurde 1922 eine Buchveröffentlichung dieses umfangreichsten Memoirentexts Hirschfelds vom Steegemann Verlag in Hannover angekündigt, was die überaus enge Verquickung von Person und Bewegung noch einmal verdeutlicht. Aus unbekannten Gründen unterblieb jedoch die Drucklegung, so daß die 52 ursprünglichen Fortsetzungen aus der "Freundschaft"--hier in 17 Kapitel neu gegliedert--erst jetzt einem breiteren Leserpublikum erschlossen werden. Wie das Komitee die tatgewordene Idee Hirschfelds war, so symbolisierte er selbst über Jahrzehnte Hinweg homosexuelle Emanzipationsbestrebungen schlechthin, was ihm sowohl Anfeindung als auch Anerkennung einbrachte. Bestärkt und ermutigt fühlte sich anscheinend die große Mehrheit der damaligen Leser durch Hirschfelds weitgehende Aussparung der Differenzen innerhalb der Schwulenbewegung, durch seine alles andere als tiefschürfende Behandlung solcher Rückschläge wie der Eulenburgkrise, durch seine optimistische und menschenfreundliche Grundhaltung. Hirschfelds Auffassung von schwuler Solidarität ging so weit, daß er wohl nie etwas Negatives über irgendeinen Homosexuellen äußerte, weder in diesem Werk noch sonstwo, sei es schriftlich oder mündlich. Später sollte er sogar noch Toleranz gegenüber Schwule Nazis zeigen. Der Widersacher stand stets jenseits, in der Gestalt des bigotten Heterosexuellen; der Homosexuelle dagegen war das bedauerliche, letztlich unschuldige Opfer einer unaufgeklärten Gesellschaft, die es zu verändern galt. Für damalige Leser wurde dieses Identifikationsangebot noch verstärkt, indem es wohl kaum ein zweites Werk in Hirschfelds Gesamtschaffen gibt, das sich so unumwunden als Lebenshilfe ausgibt. Trost spendend, Rat erteilend, Zuversicht aussprechend--hier präsentiert sich Hirschfeld als bewährte mütterlich-seelsorgerische Führergestalt."--Jacket
- Seitenzahl: 213
- Verfasst von: Magnus Hirschfeld
- Verlagsort: Berlin
- Primäre Kategorie: Sachbuch
Relevanz für Suche und Einordnung
Die Verbindung aus Von einst bis jetzt, Magnus Hirschfeld, Sachbuch und History, Biography, Social movements, Homosexuality, Gay men, Gay liberation movement schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche.
Häufige Fragen zu Von einst bis jetzt
Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?
Die Ausgabe erschien am 1986 bei Verlag Rosa Winkel und ist dem Veröffentlichungsort Berlin zugeordnet.
Warum ist der Untertitel Geschichte einer homosexuellen Bewegung, 1897-1922 wichtig?
Er hilft dabei, Von einst bis jetzt inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.
Wer sollte sich für Von einst bis jetzt interessieren?
Besonders relevant ist Von einst bis jetzt für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Magnus Hirschfeld betrachten möchten.
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags History, Biography, Social movements, Homosexuality, Gay men, Gay liberation movement, die die thematische Zuordnung erleichtern.
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