Grenzgänger zwischen Kulturen - Inhalt, Kategorie und bibliografische Infos
05.08.2026
Lesedauer: 13 min
Grenzgänger zwischen Kulturen von Hans-Joachim Gehrke, Monika Fludernik auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Klicke für klare Fakten statt vager Kurztexte.
Grenzgänger zwischen Kulturen von Hans-Joachim Gehrke, Monika Fludernik - Informationen zur Ausgabe
Grenzgänger zwischen Kulturen ist ein Werk von Hans-Joachim Gehrke, Monika Fludernik, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Grenzgänger zwischen Kulturen wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Dieser erste Band der Reihe "Identitäten und Alteritäten" sammelt die Aufsätze der ersten Jahrestagung des Freiburger Sonderforschungsbereichs "Identitäten und Alteritäten. Die Funktion von Alterität für die Konstitution und Konstruktion von Identität" (SFB 541), die im Februar 1998 stattfand. In dieser Tagung sollte das zentrale Thema der Abgrenzung von Identität durch Ausgrenzung des/der Anderen (eben: von der Alterität) in interdisziplinärer Vielfalt behandelt werden. Dabei trat besonders die Figur des Grenzgängers, also desjenigen, der Grenzen überschreitet oder sich auf ihnen niederläßt, in den Mittelpunkt des Interesses. Nach Vorwort und Einleitung enthält der Band fünf Schwerpunkt-Themen, die die Figur des Grenzgängers umspielen. Im ersten Abschnitt geht es um Definitionen und Charakterisierungen des Grenzbegriffs aus historischer, soziologischer, sprachwissenschaftlicher, psychologischer, literarischer und theologischer Sicht. In einem zweiten Teil behandeln Beiträge aus der Philosophie, Soziologie und Literaturwissenschaft das Phänomen Grenze systematisch unter Einbindung anthropologischer Gesichtspunkte wie dem der Körperlichkeit bzw. landschaftlichen Situierung des Menschen und entwickeln eine Anzahl von Modellen verschiedener Grenzen oder Grenzziehungstypen. Abschnitt III ("Grenzgänger innerhalb einer Kultur") verfolgt eine Zahl von Beispielen grenzüberschreitenden Verhaltens innerhalb eines Staates oder einer kulturellen Einheit, sei es im sozialen, religiösen oder sexuellen Bereich. Abschnitte IV und V dehnen das Untersuchungsfeld auf Grenzgänge zwischen homologen Kulturen (also auf einer ähnlichen Stufe befindlichen Gesellschaften) bzw. heterologen Kulturen aus Grenzgänger zwischen Kulturen wurde am 1999 publiziert und dem Verlag Ergon mit Verlagsort Würzburg zugeordnet.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Mit dem Erscheinungszeitpunkt 1999 lässt sich Grenzgänger zwischen Kulturen sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Mit Ergon in Würzburg ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Grenzgänger zwischen Kulturen einen gut klassifizierbaren Titel. Für alle, die Bücher von Hans-Joachim Gehrke, Monika Fludernik recherchieren oder vergleichen, ist Grenzgänger zwischen Kulturen eine relevante Ausgabe. Dass Grenzgänger zwischen Kulturen in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen.
Thematische Einordnung von Grenzgänger zwischen Kulturen
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Grenzgänger zwischen Kulturen laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Dieser erste Band der Reihe "Identitäten und Alteritäten" sammelt die Aufsätze der ersten Jahrestagung des Freiburger Sonderforschungsbereichs "Identitäten und Alteritäten. Die Funktion von Alterität für die Konstitution und Konstruktion von Identität" (SFB 541), die im Februar 1998 stattfand. In dieser Tagung sollte das zentrale Thema der Abgrenzung von Identität durch Ausgrenzung des/der Anderen (eben: von der Alterität) in interdisziplinärer Vielfalt behandelt werden. Dabei trat besonders die Figur des Grenzgängers, also desjenigen, der Grenzen überschreitet oder sich auf ihnen niederläßt, in den Mittelpunkt des Interesses. Nach Vorwort und Einleitung enthält der Band fünf Schwerpunkt-Themen, die die Figur des Grenzgängers umspielen. Im ersten Abschnitt geht es um Definitionen und Charakterisierungen des Grenzbegriffs aus historischer, soziologischer, sprachwissenschaftlicher, psychologischer, literarischer und theologischer Sicht. In einem zweiten Teil behandeln Beiträge aus der Philosophie, Soziologie und Literaturwissenschaft das Phänomen Grenze systematisch unter Einbindung anthropologischer Gesichtspunkte wie dem der Körperlichkeit bzw. landschaftlichen Situierung des Menschen und entwickeln eine Anzahl von Modellen verschiedener Grenzen oder Grenzziehungstypen. Abschnitt III ("Grenzgänger innerhalb einer Kultur") verfolgt eine Zahl von Beispielen grenzüberschreitenden Verhaltens innerhalb eines Staates oder einer kulturellen Einheit, sei es im sozialen, religiösen oder sexuellen Bereich. Abschnitte IV und V dehnen das Untersuchungsfeld auf Grenzgänge zwischen homologen Kulturen (also auf einer ähnlichen Stufe befindlichen Gesellschaften) bzw. heterologen Kulturen aus Die Kapitel- und Inhaltsübersicht macht deutlich, wie das Buch aufgebaut ist: Vorwort | Einleitung: Grenzgänger im Spannungsfeld von Identität und Alterität | Grenze aus der Sicht beteiligter Fachgebiete | Artifizielle und natürliche Grenzen in der Perspektive der Geschichtswissenschaft | An den Grenzen der Gesellschaft | Grenzen und Sprachgrenzen | Grenzen des Psychischen - Grenzen der Psychologie | Grenzen und Grenzüberschreitungen in der Literatur aus der Perspektive des Lesers | Grenzen der Theologie | Die Grenze und ihre Problematisierung: Theoretische Eingrenzungen | Anthropologische Überlegungen zum Begriff der Grenze in der Soziologie | Grenze und Grenzgänger: Topologische Etüden | Grenzen und Übergänge bei Michel Leiris | Naturale Grenzfelder des Sozialen: Landschaft und Körper | Schwellenerfahrung und Grenzziehung | Grenzgänge innerhalb einer Kultur | Schreiben als monastische Konfliktbewältigung | Fremdwahrnehmung und Selbstdarstellung. Zur Diffamierung von Grenzgängern in der Krise am Beispiel des Basler Bürgers Henmann Offenburg (1379-1459) | Fürstendienst und adliges Selbstverständnis: "Wilwolt von Schaumburg zwischen Fürstenhof und niederadligem Milieu | Grenzgang als Entzauberung. Die Inszenierungen des Ikonoklasten Klaus Hottinger († 1524) | Grenzenlose Liebe? Beziehungen jenseits der Rassengrenze im zeitgenössischen südafrikanischen Roman | Leben mit einem Anfallsleiden als Grenzgang zwischen Normalität und Stigma | Grenzgänge zwischen homologen Kulturen | Von Hof zu Hof: Grenzerfahrungen mittelalterlicher Gesandtschaften | Die Grenze in den Köpfen in Literatur, Karikatur und Literaturwissenschaft nach 1870 in Elsaß-Lothringen | HANSI (Jean-Jacques Waltz). Die Konstruktion der Grenze in der Karikatur | Zwischen Deutschland und Frankreich: Elsässer im Ersten Weltkrieg | Ernst Robert Curtius’ Barrès-Studie und das Elsaß | Grenzgänger zwischen Nationalkulturen: Die Magyaronen im Burgenland der Zwischenkriegszeit | Grenzüberschreitende Regionalentwicklung in Nordamerika und Europa: Québec und die deutsch-polnische Grenzregion | Der Januskopf des Grenzgängers. Adam Oehlenschlägers Stellung zwischen dänischer und deutscher Literatur | 'Kartenzeichner' und Migrant. Per Olov Enquists Grenzüberschreitungen über den Weg der Literatur | Die Konstruktion von Heimat in der Literatur. Zu Fredrika Bremers Roman „Die Mittsommerreise“ | Grenzgänge zwischen heterologen Kulturen | Die Politisierung der griechischen Tragödie durch die Römer im 3. und 2. Jahrhundert v. Chr. Eine geographische und literarische Grenzüberschreitung | Fürstengräber der Römischen Kaiserzeit in Germanien - Bestattungen von Grenzgängern | Die Christen als Grenzgänger im klassischen Islam | Möglichkeiten der Grenzüberschreitung in Reiseberichten viktorianischer Frauen am Beispiel von Lucie Duff Gordons „Letters from the Cape“ (1864) | Begegnungen auf beweglichen Grenzen: Darstellungen von Nationalität und Weiblichkeit im zeitgenössischen indo-anglischen bzw. anglo-indischen Roman | Kreol! Sprachliche und kulturelle Grenzgänge in Argentinien und der Karibik | Sprachliche Grenzgänger | Abschlußvortrag | Language and identity | Abbildungsnachweis Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: Congresses, Intercultural communication, Cross-cultural orientation Der dokumentierte Umfang von 482 Seiten sowie das Format pocket geben einen guten ersten Eindruck von der Ausgabe.
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL18891926W und OL6839411M besonders hilfreich. Die Kombination aus ISBN-10 3933563194 und ISBN-13 9783933563194 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung. Die Ausgabe ist über den Verlag Ergon, den Ort Würzburg und das Datum 1999 klar kontextualisiert.
Die zentralen Metadaten zu Grenzgänger zwischen Kulturen
- Autor beziehungsweise Autoren: Hans-Joachim Gehrke, Monika Fludernik
- Veröffentlicht am: 1999
- ISBN-10: 3933563194
- Thematische Tags: Congresses, Intercultural communication, Cross-cultural orientation
- Titel: Grenzgänger zwischen Kulturen
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Dieser erste Band der Reihe "Identitäten und Alteritäten" sammelt die Aufsätze der ersten Jahrestagung des Freiburger Sonderforschungsbereichs "Identitäten und Alteritäten. Die Funktion von Alterität für die Konstitution und Konstruktion von Identität" (SFB 541), die im Februar 1998 stattfand. In dieser Tagung sollte das zentrale Thema der Abgrenzung von Identität durch Ausgrenzung des/der Anderen (eben: von der Alterität) in interdisziplinärer Vielfalt behandelt werden. Dabei trat besonders die Figur des Grenzgängers, also desjenigen, der Grenzen überschreitet oder sich auf ihnen niederläßt, in den Mittelpunkt des Interesses. Nach Vorwort und Einleitung enthält der Band fünf Schwerpunkt-Themen, die die Figur des Grenzgängers umspielen. Im ersten Abschnitt geht es um Definitionen und Charakterisierungen des Grenzbegriffs aus historischer, soziologischer, sprachwissenschaftlicher, psychologischer, literarischer und theologischer Sicht. In einem zweiten Teil behandeln Beiträge aus der Philosophie, Soziologie und Literaturwissenschaft das Phänomen Grenze systematisch unter Einbindung anthropologischer Gesichtspunkte wie dem der Körperlichkeit bzw. landschaftlichen Situierung des Menschen und entwickeln eine Anzahl von Modellen verschiedener Grenzen oder Grenzziehungstypen. Abschnitt III ("Grenzgänger innerhalb einer Kultur") verfolgt eine Zahl von Beispielen grenzüberschreitenden Verhaltens innerhalb eines Staates oder einer kulturellen Einheit, sei es im sozialen, religiösen oder sexuellen Bereich. Abschnitte IV und V dehnen das Untersuchungsfeld auf Grenzgänge zwischen homologen Kulturen (also auf einer ähnlichen Stufe befindlichen Gesellschaften) bzw. heterologen Kulturen aus
- Verlagsort: Würzburg
- Inhaltsübersicht: Vorwort | Einleitung: Grenzgänger im Spannungsfeld von Identität und Alterität | Grenze aus der Sicht beteiligter Fachgebiete | Artifizielle und natürliche Grenzen in der Perspektive der Geschichtswissenschaft | An den Grenzen der Gesellschaft | Grenzen und Sprachgrenzen | Grenzen des Psychischen - Grenzen der Psychologie | Grenzen und Grenzüberschreitungen in der Literatur aus der Perspektive des Lesers | Grenzen der Theologie | Die Grenze und ihre Problematisierung: Theoretische Eingrenzungen | Anthropologische Überlegungen zum Begriff der Grenze in der Soziologie | Grenze und Grenzgänger: Topologische Etüden | Grenzen und Übergänge bei Michel Leiris | Naturale Grenzfelder des Sozialen: Landschaft und Körper | Schwellenerfahrung und Grenzziehung | Grenzgänge innerhalb einer Kultur | Schreiben als monastische Konfliktbewältigung | Fremdwahrnehmung und Selbstdarstellung. Zur Diffamierung von Grenzgängern in der Krise am Beispiel des Basler Bürgers Henmann Offenburg (1379-1459) | Fürstendienst und adliges Selbstverständnis: "Wilwolt von Schaumburg zwischen Fürstenhof und niederadligem Milieu | Grenzgang als Entzauberung. Die Inszenierungen des Ikonoklasten Klaus Hottinger († 1524) | Grenzenlose Liebe? Beziehungen jenseits der Rassengrenze im zeitgenössischen südafrikanischen Roman | Leben mit einem Anfallsleiden als Grenzgang zwischen Normalität und Stigma | Grenzgänge zwischen homologen Kulturen | Von Hof zu Hof: Grenzerfahrungen mittelalterlicher Gesandtschaften | Die Grenze in den Köpfen in Literatur, Karikatur und Literaturwissenschaft nach 1870 in Elsaß-Lothringen | HANSI (Jean-Jacques Waltz). Die Konstruktion der Grenze in der Karikatur | Zwischen Deutschland und Frankreich: Elsässer im Ersten Weltkrieg | Ernst Robert Curtius’ Barrès-Studie und das Elsaß | Grenzgänger zwischen Nationalkulturen: Die Magyaronen im Burgenland der Zwischenkriegszeit | Grenzüberschreitende Regionalentwicklung in Nordamerika und Europa: Québec und die deutsch-polnische Grenzregion | Der Januskopf des Grenzgängers. Adam Oehlenschlägers Stellung zwischen dänischer und deutscher Literatur | 'Kartenzeichner' und Migrant. Per Olov Enquists Grenzüberschreitungen über den Weg der Literatur | Die Konstruktion von Heimat in der Literatur. Zu Fredrika Bremers Roman „Die Mittsommerreise“ | Grenzgänge zwischen heterologen Kulturen | Die Politisierung der griechischen Tragödie durch die Römer im 3. und 2. Jahrhundert v. Chr. Eine geographische und literarische Grenzüberschreitung | Fürstengräber der Römischen Kaiserzeit in Germanien - Bestattungen von Grenzgängern | Die Christen als Grenzgänger im klassischen Islam | Möglichkeiten der Grenzüberschreitung in Reiseberichten viktorianischer Frauen am Beispiel von Lucie Duff Gordons „Letters from the Cape“ (1864) | Begegnungen auf beweglichen Grenzen: Darstellungen von Nationalität und Weiblichkeit im zeitgenössischen indo-anglischen bzw. anglo-indischen Roman | Kreol! Sprachliche und kulturelle Grenzgänge in Argentinien und der Karibik | Sprachliche Grenzgänger | Abschlußvortrag | Language and identity | Abbildungsnachweis
- Seitenzahl: 482
- Format: pocket
- Sprache: Deutsch
- Open-Library-Editions-IDs: OL6839411M
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783933563194
- Externe Work-Referenz: OL18891926W
- Publiziert bei: Ergon
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Grenzgänger zwischen Kulturen profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Hans-Joachim Gehrke, Monika Fludernik, Sachbuch und den Tags Congresses, Intercultural communication, Cross-cultural orientation, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3933563194, 9783933563194 und OL18891926W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?
Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL18891926W sowie die Editions-IDs OL6839411M referenzierbar.
Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?
Die Ausgabe erschien am 1999 bei Ergon und ist dem Veröffentlichungsort Würzburg zugeordnet.
Welche Themen oder Kapitel umfasst das Buch?
Aus der Inhaltsübersicht ergeben sich folgende Schwerpunkte: Vorwort | Einleitung: Grenzgänger im Spannungsfeld von Identität und Alterität | Grenze aus der Sicht beteiligter Fachgebiete | Artifizielle und natürliche Grenzen in der Perspektive der Geschichtswissenschaft | An den Grenzen der Gesellschaft | Grenzen und Sprachgrenzen | Grenzen des Psychischen - Grenzen der Psychologie | Grenzen und Grenzüberschreitungen in der Literatur aus der Perspektive des Lesers | Grenzen der Theologie | Die Grenze und ihre Problematisierung: Theoretische Eingrenzungen | Anthropologische Überlegungen zum Begriff der Grenze in der Soziologie | Grenze und Grenzgänger: Topologische Etüden | Grenzen und Übergänge bei Michel Leiris | Naturale Grenzfelder des Sozialen: Landschaft und Körper | Schwellenerfahrung und Grenzziehung | Grenzgänge innerhalb einer Kultur | Schreiben als monastische Konfliktbewältigung | Fremdwahrnehmung und Selbstdarstellung. Zur Diffamierung von Grenzgängern in der Krise am Beispiel des Basler Bürgers Henmann Offenburg (1379-1459) | Fürstendienst und adliges Selbstverständnis: "Wilwolt von Schaumburg zwischen Fürstenhof und niederadligem Milieu | Grenzgang als Entzauberung. Die Inszenierungen des Ikonoklasten Klaus Hottinger († 1524) | Grenzenlose Liebe? Beziehungen jenseits der Rassengrenze im zeitgenössischen südafrikanischen Roman | Leben mit einem Anfallsleiden als Grenzgang zwischen Normalität und Stigma | Grenzgänge zwischen homologen Kulturen | Von Hof zu Hof: Grenzerfahrungen mittelalterlicher Gesandtschaften | Die Grenze in den Köpfen in Literatur, Karikatur und Literaturwissenschaft nach 1870 in Elsaß-Lothringen | HANSI (Jean-Jacques Waltz). Die Konstruktion der Grenze in der Karikatur | Zwischen Deutschland und Frankreich: Elsässer im Ersten Weltkrieg | Ernst Robert Curtius’ Barrès-Studie und das Elsaß | Grenzgänger zwischen Nationalkulturen: Die Magyaronen im Burgenland der Zwischenkriegszeit | Grenzüberschreitende Regionalentwicklung in Nordamerika und Europa: Québec und die deutsch-polnische Grenzregion | Der Januskopf des Grenzgängers. Adam Oehlenschlägers Stellung zwischen dänischer und deutscher Literatur | 'Kartenzeichner' und Migrant. Per Olov Enquists Grenzüberschreitungen über den Weg der Literatur | Die Konstruktion von Heimat in der Literatur. Zu Fredrika Bremers Roman „Die Mittsommerreise“ | Grenzgänge zwischen heterologen Kulturen | Die Politisierung der griechischen Tragödie durch die Römer im 3. und 2. Jahrhundert v. Chr. Eine geographische und literarische Grenzüberschreitung | Fürstengräber der Römischen Kaiserzeit in Germanien - Bestattungen von Grenzgängern | Die Christen als Grenzgänger im klassischen Islam | Möglichkeiten der Grenzüberschreitung in Reiseberichten viktorianischer Frauen am Beispiel von Lucie Duff Gordons „Letters from the Cape“ (1864) | Begegnungen auf beweglichen Grenzen: Darstellungen von Nationalität und Weiblichkeit im zeitgenössischen indo-anglischen bzw. anglo-indischen Roman | Kreol! Sprachliche und kulturelle Grenzgänge in Argentinien und der Karibik | Sprachliche Grenzgänger | Abschlußvortrag | Language and identity | Abbildungsnachweis
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Dieser erste Band der Reihe "Identitäten und Alteritäten" sammelt die Aufsätze der ersten Jahrestagung des Freiburger Sonderforschungsbereichs "Identitäten und Alteritäten. Die Funktion von Alterität für die Konstitution und Konstruktion von Identität" (SFB 541), die im Februar 1998 stattfand. In dieser Tagung sollte das zentrale Thema der Abgrenzung von Identität durch Ausgrenzung des/der Anderen (eben: von der Alterität) in interdisziplinärer Vielfalt behandelt werden. Dabei trat besonders die Figur des Grenzgängers, also desjenigen, der Grenzen überschreitet oder sich auf ihnen niederläßt, in den Mittelpunkt des Interesses. Nach Vorwort und Einleitung enthält der Band fünf Schwerpunkt-Themen, die die Figur des Grenzgängers umspielen. Im ersten Abschnitt geht es um Definitionen und Charakterisierungen des Grenzbegriffs aus historischer, soziologischer, sprachwissenschaftlicher, psychologischer, literarischer und theologischer Sicht. In einem zweiten Teil behandeln Beiträge aus der Philosophie, Soziologie und Literaturwissenschaft das Phänomen Grenze systematisch unter Einbindung anthropologischer Gesichtspunkte wie dem der Körperlichkeit bzw. landschaftlichen Situierung des Menschen und entwickeln eine Anzahl von Modellen verschiedener Grenzen oder Grenzziehungstypen. Abschnitt III ("Grenzgänger innerhalb einer Kultur") verfolgt eine Zahl von Beispielen grenzüberschreitenden Verhaltens innerhalb eines Staates oder einer kulturellen Einheit, sei es im sozialen, religiösen oder sexuellen Bereich. Abschnitte IV und V dehnen das Untersuchungsfeld auf Grenzgänge zwischen homologen Kulturen (also auf einer ähnlichen Stufe befindlichen Gesellschaften) bzw. heterologen Kulturen aus
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