Sueton in Strassburg - Autor, Ausgabe und bibliografische Daten
03/08/2026
Lesedauer: 14 min
Sueton in Strassburg von Kerstin Brix prägnant zusammengefasst mit Fokus auf Inhalt und Ausgabe. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.

Alles Wichtige zu Sueton in Strassburg
Sueton in Strassburg ist ein Werk von Kerstin Brix, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. die Übersetzung der Kaiserviten durch Jakob Vielfeld (1536) fungiert als präzisierende Ergänzung zu Sueton in Strassburg und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Inhaltlich lässt sich Sueton in Strassburg folgendermaßen zusammenfassen: Das 16. Jahrhundert lässt sich als eine Blütezeit der volkssprachigen Antikerezeption bezeichnen; damals entstanden besonders viele Übersetzungen antiker Texte ins Deutsche und machten diese einem Publikum ohne lateinische Bildung zugänglich. Eine von ihnen war die erste Gesamtübersetzung von Suetons Kaiserviten, die Jakob Vielfeld angefertigt hatte und die 1536 bei dem Straßburger Drucker Jakob Cammerlander erschien. Die vorliegende Studie widmet sich diesem deutschen Sueton; sie analysiert die vielschichtigen Aneignungsstrategien, die dem Text zugrundeliegen, und verortet sie in dem literarischen, kulturellen und historischen Kontext jener Zeit. Der Vergleich mit der 1508 veröffentlichten deutschen Übertragung der Caesarvita durch Johann Adelphus Muling lässt sowohl Konventionelles als auch Spezifisches in der Machart von Vielfelds Übersetzung noch deutlicher hervortreten. So beleuchtet die umfassende Untersuchung der deutschen Kaiserviten beispielhaft die translatorische Auseinandersetzung mit einem bedeutenden antiken Text in der frühen Neuzeit Bibliografisch ist Sueton in Strassburg mit dem Erscheinungsdatum 2017, dem Verlag Weidmann und dem Ort Hildesheim erfasst.
Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe
Das hinterlegte Publikationsdatum 2017 unterstützt dabei, Sueton in Strassburg zeitlich korrekt zu klassifizieren. Für alle, die Bücher von Kerstin Brix recherchieren oder vergleichen, ist Sueton in Strassburg eine relevante Ausgabe. Sueton in Strassburg spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Sueton in Strassburg auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Der Verlag Weidmann und der Verlagsort Hildesheim liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe.
Inhalte, Themen und Relevanz
Die Beschreibung zeigt, dass Sueton in Strassburg klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Das 16. Jahrhundert lässt sich als eine Blütezeit der volkssprachigen Antikerezeption bezeichnen; damals entstanden besonders viele Übersetzungen antiker Texte ins Deutsche und machten diese einem Publikum ohne lateinische Bildung zugänglich. Eine von ihnen war die erste Gesamtübersetzung von Suetons Kaiserviten, die Jakob Vielfeld angefertigt hatte und die 1536 bei dem Straßburger Drucker Jakob Cammerlander erschien. Die vorliegende Studie widmet sich diesem deutschen Sueton; sie analysiert die vielschichtigen Aneignungsstrategien, die dem Text zugrundeliegen, und verortet sie in dem literarischen, kulturellen und historischen Kontext jener Zeit. Der Vergleich mit der 1508 veröffentlichten deutschen Übertragung der Caesarvita durch Johann Adelphus Muling lässt sowohl Konventionelles als auch Spezifisches in der Machart von Vielfelds Übersetzung noch deutlicher hervortreten. So beleuchtet die umfassende Untersuchung der deutschen Kaiserviten beispielhaft die translatorische Auseinandersetzung mit einem bedeutenden antiken Text in der frühen Neuzeit Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: Vorwort -- Einleitung und theoretische Fundierung | Einführende Bemerkungen zu einigen Charakteristika der Kaiserviten Suetons -- | Wer war Jakob Vielfeld? Annäherungen an die Biographie des Übersetzers -- | Greifbare Informationen zu Jakob Vielfeld -- | Das Verhältnis Vielfelds zum Strassburger Drucker Jakob Cammerlander -- | Die Biographie des Übersetzers : Versuch einer Rekonstruktion -- | Überlegungen zum Namen 'Vielfeld' auf Cammerlander-drucken -- | Das Profil des Cammerlander-Verlags -- | Abschliessende Würdigung des Verlags -- | Die philologische Grundlage -- | Zum Text der deutschen Kaiserviten -- | Zur Problematik der Eingrenzung einer lateinischen Vorlage -- | ... dem teutschen leser zülieb : Aneignungsstrategien in Jakob Vielfelds Kaiserviten von 1536 -- | Sprachstrukturelle und stilistische Einebnung -- | Simplifizierung syntaktischer Konstruktionen -- | Auflösung stilistischer Einzelelemente -- | Pauschalisierung und Verallgemeinerung semantisch ausdifferenzierter Textbausteine -- | 'Entpoetisierung' und Verknappung des Ausdrucks -- | Verstärkung der narrativ-strukturellen Kohärenz, Geschlossenheit und Prägnanz -- | Einfügung narrativer Verknüpfungselemente -- | Ergänzung narrativer Abschlusssequenzen -- | Punktuelle Ausrichtung an einem 'ordo naturalis' -- | Transparentere Strukturierung einzelner Abschnitte -- | Profilierung von Sachverhalten durch antithetische Zusätze -- | 'abbreviatio' und punktuelle Zeitraffung -- | Drastische Kürzung detailreicher Szenen -- | Ausblendung von Hintergrundinformationen, relativierenden Passagen, Kontextdetails und Anekdoten -- | Punktuelle Beschleunigung des Erzähltempos -- | Verringerung der narrativen Distanz und Steigerung der affektiven Unmittelbarkeit -- | Ergänzung affektverstärkender Einzelwörter -- | Steigerung von Handlungsintensität und Pathos in ausgewählten Abschnitten -- | Vielfältiger Einsatz direkter Rede -- | Zurücknahme subjektivierender Erzähleräusserungen -- | Erleichterung des Textverständnisses und Überbrückung der kulturellen Distanz -- | Vereindeutigung -- | Erläuternde Übersetzung -- | Aktualisierung -- | Kommentierung -- | Ausblendung antiker Spezifika und alltagsfremder Elemente -- | Themenspezifische Strategien -- | Zurücknahme rhetorisch stilistischer, literarhistorischer und sprachlicher Themen -- | Sanktionierung anzüglicher Textpassagen -- | Punktuelle Rücksichtnahme auf einen christlichen Rezeptionshorizont -- | Trennung von 'Barbaren' und 'Germanen' -- | Reduktion der Beglaubigungsstrategien Suetons -- | Gewährspersonen -- | Verbreitete Gerüchte, allgemeine Ansichten, anonyme Überlieferung -- | Briefe -- | Materielle, institutionelle und rituelle Relikte -- | Randglossierung -- | Orientierung -- | Kommentierung -- | Angabe von Quellen- und Referenztexten -- | Ableitung von Handlungsmaximen und Merksätzen -- | Die externe Liste zu römischen Ämtern und Festen -- | Die Aneignungsstrategien in Jakob Vielfelds Kaiserviten und ihre transformative Leistung für den deutschen Text -- | Rezeptionsangebote, Lektüreperspektiven und mögliche Lesergruppen der Kaiserviten Jakob Vielfelds -- | Kurzweil und historische Information -- | Antike Beispiele als Orientierungshilfe für wertebewusste Verhaltensweisen -- | Suetons Kaiserviten : ein Fürstenspiegel? -- | Das paränetische Potential der deutschen Übersetzung -- | Die Übersetzung als Rats- und Beamtenspiegel -- | Affirmation Urbanen Selbstverständnisses und Berücksichtigung der Leser als 'Teutsche' -- | Affirmation Urbanen Selbstverständnisses -- | Berücksichtigung der Leser als 'Teutsche' -- | Gelehrte Parallellektüre -- | Die deutschen Kaiserviten als gymnasialer Lesestoff? -- | Fazit -- | Die deutsche Übersetzung der Caesarbiographie durch Johann Adelphus Muling (Strassburg 1508) als Vergleichsfolie für Jakob Vielfelds Kaiserviten -- | Gemeinsamkeiten mit Vielfelds Text -- | Nicht problematisierte Übernahme anzüglicher Textstellen -- | Vereinzelte Abgrenzungen von heidnischen Glaubenselementen -- | Die Caesarvita als einleitende Verfasserbiographie -- | Akzentuierung biographischer und Reduktion historiographischer Elemente -- | Biographische Konzentration auf die Person des Regenten -- | Absetzung der Biographie von dem historiographischen Sujet des Haupttextes -- | Das Kaisertum als Bezugsgrösse von Biographie und Gesamtdruck -- | Zurücknahme republikanischer Ämter und Verwaltungselemente in der Caesarvita -- | Akzentuierung monarchischer Aspekte -- | Die Ausrichtung des Gesamtdruckes auf das römische Kaisertum -- | Fazit -- | Jakob Vielfelds deutscher Sueton : ein Resümee ---- Literaturverzeichnis-- Primärliteratur-- Textgrundlagen der Untersuchung-- Eingesehene Suetondrucke-- Cammerlander-Drucke-- Moderne Cammerlander-Ausgaben-- Weitere Primärliteratur-- Lexika, Nachschlagewerke, Datenbanken-- Sekundärliteratur. Über die Schlagwörter History and criticism, Translations into German, Biography, Emperors, Early works to 1800, Latin literature lässt sich Sueton in Strassburg auch in größeren Beständen gezielt auffinden.
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Verlag, Ort und Datum - Weidmann, Hildesheim und 2017 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Sowohl die ISBN-10 3615004272 als auch die ISBN-13 9783615004274 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL32483904W sowie die Editionszuordnungen OL44272744M referenzierbar.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Veröffentlicht am: 2017
- Seitenzahl: 567
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3615004272
- Verfasst von: Kerstin Brix
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Vorwort -- Einleitung und theoretische Fundierung | Einführende Bemerkungen zu einigen Charakteristika der Kaiserviten Suetons -- | Wer war Jakob Vielfeld? Annäherungen an die Biographie des Übersetzers -- | Greifbare Informationen zu Jakob Vielfeld -- | Das Verhältnis Vielfelds zum Strassburger Drucker Jakob Cammerlander -- | Die Biographie des Übersetzers : Versuch einer Rekonstruktion -- | Überlegungen zum Namen 'Vielfeld' auf Cammerlander-drucken -- | Das Profil des Cammerlander-Verlags -- | Abschliessende Würdigung des Verlags -- | Die philologische Grundlage -- | Zum Text der deutschen Kaiserviten -- | Zur Problematik der Eingrenzung einer lateinischen Vorlage -- | ... dem teutschen leser zülieb : Aneignungsstrategien in Jakob Vielfelds Kaiserviten von 1536 -- | Sprachstrukturelle und stilistische Einebnung -- | Simplifizierung syntaktischer Konstruktionen -- | Auflösung stilistischer Einzelelemente -- | Pauschalisierung und Verallgemeinerung semantisch ausdifferenzierter Textbausteine -- | 'Entpoetisierung' und Verknappung des Ausdrucks -- | Verstärkung der narrativ-strukturellen Kohärenz, Geschlossenheit und Prägnanz -- | Einfügung narrativer Verknüpfungselemente -- | Ergänzung narrativer Abschlusssequenzen -- | Punktuelle Ausrichtung an einem 'ordo naturalis' -- | Transparentere Strukturierung einzelner Abschnitte -- | Profilierung von Sachverhalten durch antithetische Zusätze -- | 'abbreviatio' und punktuelle Zeitraffung -- | Drastische Kürzung detailreicher Szenen -- | Ausblendung von Hintergrundinformationen, relativierenden Passagen, Kontextdetails und Anekdoten -- | Punktuelle Beschleunigung des Erzähltempos -- | Verringerung der narrativen Distanz und Steigerung der affektiven Unmittelbarkeit -- | Ergänzung affektverstärkender Einzelwörter -- | Steigerung von Handlungsintensität und Pathos in ausgewählten Abschnitten -- | Vielfältiger Einsatz direkter Rede -- | Zurücknahme subjektivierender Erzähleräusserungen -- | Erleichterung des Textverständnisses und Überbrückung der kulturellen Distanz -- | Vereindeutigung -- | Erläuternde Übersetzung -- | Aktualisierung -- | Kommentierung -- | Ausblendung antiker Spezifika und alltagsfremder Elemente -- | Themenspezifische Strategien -- | Zurücknahme rhetorisch stilistischer, literarhistorischer und sprachlicher Themen -- | Sanktionierung anzüglicher Textpassagen -- | Punktuelle Rücksichtnahme auf einen christlichen Rezeptionshorizont -- | Trennung von 'Barbaren' und 'Germanen' -- | Reduktion der Beglaubigungsstrategien Suetons -- | Gewährspersonen -- | Verbreitete Gerüchte, allgemeine Ansichten, anonyme Überlieferung -- | Briefe -- | Materielle, institutionelle und rituelle Relikte -- | Randglossierung -- | Orientierung -- | Kommentierung -- | Angabe von Quellen- und Referenztexten -- | Ableitung von Handlungsmaximen und Merksätzen -- | Die externe Liste zu römischen Ämtern und Festen -- | Die Aneignungsstrategien in Jakob Vielfelds Kaiserviten und ihre transformative Leistung für den deutschen Text -- | Rezeptionsangebote, Lektüreperspektiven und mögliche Lesergruppen der Kaiserviten Jakob Vielfelds -- | Kurzweil und historische Information -- | Antike Beispiele als Orientierungshilfe für wertebewusste Verhaltensweisen -- | Suetons Kaiserviten : ein Fürstenspiegel? -- | Das paränetische Potential der deutschen Übersetzung -- | Die Übersetzung als Rats- und Beamtenspiegel -- | Affirmation Urbanen Selbstverständnisses und Berücksichtigung der Leser als 'Teutsche' -- | Affirmation Urbanen Selbstverständnisses -- | Berücksichtigung der Leser als 'Teutsche' -- | Gelehrte Parallellektüre -- | Die deutschen Kaiserviten als gymnasialer Lesestoff? -- | Fazit -- | Die deutsche Übersetzung der Caesarbiographie durch Johann Adelphus Muling (Strassburg 1508) als Vergleichsfolie für Jakob Vielfelds Kaiserviten -- | Gemeinsamkeiten mit Vielfelds Text -- | Nicht problematisierte Übernahme anzüglicher Textstellen -- | Vereinzelte Abgrenzungen von heidnischen Glaubenselementen -- | Die Caesarvita als einleitende Verfasserbiographie -- | Akzentuierung biographischer und Reduktion historiographischer Elemente -- | Biographische Konzentration auf die Person des Regenten -- | Absetzung der Biographie von dem historiographischen Sujet des Haupttextes -- | Das Kaisertum als Bezugsgrösse von Biographie und Gesamtdruck -- | Zurücknahme republikanischer Ämter und Verwaltungselemente in der Caesarvita -- | Akzentuierung monarchischer Aspekte -- | Die Ausrichtung des Gesamtdruckes auf das römische Kaisertum -- | Fazit -- | Jakob Vielfelds deutscher Sueton : ein Resümee ---- Literaturverzeichnis-- Primärliteratur-- Textgrundlagen der Untersuchung-- Eingesehene Suetondrucke-- Cammerlander-Drucke-- Moderne Cammerlander-Ausgaben-- Weitere Primärliteratur-- Lexika, Nachschlagewerke, Datenbanken-- Sekundärliteratur.
- Externe Editionsreferenzen: OL44272744M
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783615004274
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Verlag: Weidmann
- Schlagwörter: History and criticism, Translations into German, Biography, Emperors, Early works to 1800, Latin literature
- Ort der Veröffentlichung: Hildesheim
- Buchtitel: Sueton in Strassburg
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Das 16. Jahrhundert lässt sich als eine Blütezeit der volkssprachigen Antikerezeption bezeichnen; damals entstanden besonders viele Übersetzungen antiker Texte ins Deutsche und machten diese einem Publikum ohne lateinische Bildung zugänglich. Eine von ihnen war die erste Gesamtübersetzung von Suetons Kaiserviten, die Jakob Vielfeld angefertigt hatte und die 1536 bei dem Straßburger Drucker Jakob Cammerlander erschien. Die vorliegende Studie widmet sich diesem deutschen Sueton; sie analysiert die vielschichtigen Aneignungsstrategien, die dem Text zugrundeliegen, und verortet sie in dem literarischen, kulturellen und historischen Kontext jener Zeit. Der Vergleich mit der 1508 veröffentlichten deutschen Übertragung der Caesarvita durch Johann Adelphus Muling lässt sowohl Konventionelles als auch Spezifisches in der Machart von Vielfelds Übersetzung noch deutlicher hervortreten. So beleuchtet die umfassende Untersuchung der deutschen Kaiserviten beispielhaft die translatorische Auseinandersetzung mit einem bedeutenden antiken Text in der frühen Neuzeit
- Untertitel: die Übersetzung der Kaiserviten durch Jakob Vielfeld (1536)
- Externe Work-Referenz: OL32483904W
Relevanz für Suche und Einordnung
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Sueton in Strassburg, Kerstin Brix, Sachbuch und History and criticism, Translations into German, Biography, Emperors, Early works to 1800, Latin literature - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Eindeutige Referenzdaten wie 3615004272, 9783615004274 und OL32483904W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Häufige Fragen zu Sueton in Strassburg
In welcher Sprache liegt das Buch vor?
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags History and criticism, Translations into German, Biography, Emperors, Early works to 1800, Latin literature bei der Einordnung.
Worum handelt es sich bei Sueton in Strassburg?
Sueton in Strassburg ist ein Buch von Kerstin Brix, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.
Wie lässt sich die Ausgabe eindeutig identifizieren?
Die eindeutige Identifikation erfolgt unter anderem über die ISBN-10 3615004272 und die ISBN-13 9783615004274.
Welche Themen oder Kapitel umfasst das Buch?
Aus der Inhaltsübersicht ergeben sich folgende Schwerpunkte: Vorwort -- Einleitung und theoretische Fundierung | Einführende Bemerkungen zu einigen Charakteristika der Kaiserviten Suetons -- | Wer war Jakob Vielfeld? Annäherungen an die Biographie des Übersetzers -- | Greifbare Informationen zu Jakob Vielfeld -- | Das Verhältnis Vielfelds zum Strassburger Drucker Jakob Cammerlander -- | Die Biographie des Übersetzers : Versuch einer Rekonstruktion -- | Überlegungen zum Namen 'Vielfeld' auf Cammerlander-drucken -- | Das Profil des Cammerlander-Verlags -- | Abschliessende Würdigung des Verlags -- | Die philologische Grundlage -- | Zum Text der deutschen Kaiserviten -- | Zur Problematik der Eingrenzung einer lateinischen Vorlage -- | ... dem teutschen leser zülieb : Aneignungsstrategien in Jakob Vielfelds Kaiserviten von 1536 -- | Sprachstrukturelle und stilistische Einebnung -- | Simplifizierung syntaktischer Konstruktionen -- | Auflösung stilistischer Einzelelemente -- | Pauschalisierung und Verallgemeinerung semantisch ausdifferenzierter Textbausteine -- | 'Entpoetisierung' und Verknappung des Ausdrucks -- | Verstärkung der narrativ-strukturellen Kohärenz, Geschlossenheit und Prägnanz -- | Einfügung narrativer Verknüpfungselemente -- | Ergänzung narrativer Abschlusssequenzen -- | Punktuelle Ausrichtung an einem 'ordo naturalis' -- | Transparentere Strukturierung einzelner Abschnitte -- | Profilierung von Sachverhalten durch antithetische Zusätze -- | 'abbreviatio' und punktuelle Zeitraffung -- | Drastische Kürzung detailreicher Szenen -- | Ausblendung von Hintergrundinformationen, relativierenden Passagen, Kontextdetails und Anekdoten -- | Punktuelle Beschleunigung des Erzähltempos -- | Verringerung der narrativen Distanz und Steigerung der affektiven Unmittelbarkeit -- | Ergänzung affektverstärkender Einzelwörter -- | Steigerung von Handlungsintensität und Pathos in ausgewählten Abschnitten -- | Vielfältiger Einsatz direkter Rede -- | Zurücknahme subjektivierender Erzähleräusserungen -- | Erleichterung des Textverständnisses und Überbrückung der kulturellen Distanz -- | Vereindeutigung -- | Erläuternde Übersetzung -- | Aktualisierung -- | Kommentierung -- | Ausblendung antiker Spezifika und alltagsfremder Elemente -- | Themenspezifische Strategien -- | Zurücknahme rhetorisch stilistischer, literarhistorischer und sprachlicher Themen -- | Sanktionierung anzüglicher Textpassagen -- | Punktuelle Rücksichtnahme auf einen christlichen Rezeptionshorizont -- | Trennung von 'Barbaren' und 'Germanen' -- | Reduktion der Beglaubigungsstrategien Suetons -- | Gewährspersonen -- | Verbreitete Gerüchte, allgemeine Ansichten, anonyme Überlieferung -- | Briefe -- | Materielle, institutionelle und rituelle Relikte -- | Randglossierung -- | Orientierung -- | Kommentierung -- | Angabe von Quellen- und Referenztexten -- | Ableitung von Handlungsmaximen und Merksätzen -- | Die externe Liste zu römischen Ämtern und Festen -- | Die Aneignungsstrategien in Jakob Vielfelds Kaiserviten und ihre transformative Leistung für den deutschen Text -- | Rezeptionsangebote, Lektüreperspektiven und mögliche Lesergruppen der Kaiserviten Jakob Vielfelds -- | Kurzweil und historische Information -- | Antike Beispiele als Orientierungshilfe für wertebewusste Verhaltensweisen -- | Suetons Kaiserviten : ein Fürstenspiegel? -- | Das paränetische Potential der deutschen Übersetzung -- | Die Übersetzung als Rats- und Beamtenspiegel -- | Affirmation Urbanen Selbstverständnisses und Berücksichtigung der Leser als 'Teutsche' -- | Affirmation Urbanen Selbstverständnisses -- | Berücksichtigung der Leser als 'Teutsche' -- | Gelehrte Parallellektüre -- | Die deutschen Kaiserviten als gymnasialer Lesestoff? -- | Fazit -- | Die deutsche Übersetzung der Caesarbiographie durch Johann Adelphus Muling (Strassburg 1508) als Vergleichsfolie für Jakob Vielfelds Kaiserviten -- | Gemeinsamkeiten mit Vielfelds Text -- | Nicht problematisierte Übernahme anzüglicher Textstellen -- | Vereinzelte Abgrenzungen von heidnischen Glaubenselementen -- | Die Caesarvita als einleitende Verfasserbiographie -- | Akzentuierung biographischer und Reduktion historiographischer Elemente -- | Biographische Konzentration auf die Person des Regenten -- | Absetzung der Biographie von dem historiographischen Sujet des Haupttextes -- | Das Kaisertum als Bezugsgrösse von Biographie und Gesamtdruck -- | Zurücknahme republikanischer Ämter und Verwaltungselemente in der Caesarvita -- | Akzentuierung monarchischer Aspekte -- | Die Ausrichtung des Gesamtdruckes auf das römische Kaisertum -- | Fazit -- | Jakob Vielfelds deutscher Sueton : ein Resümee ---- Literaturverzeichnis-- Primärliteratur-- Textgrundlagen der Untersuchung-- Eingesehene Suetondrucke-- Cammerlander-Drucke-- Moderne Cammerlander-Ausgaben-- Weitere Primärliteratur-- Lexika, Nachschlagewerke, Datenbanken-- Sekundärliteratur.
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