Den Süden erzählen | Ausgabe und Verlagsinfos

02/06/2026

Lesedauer: 5 min

Den Süden erzählen von Patricia Hongler im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.

Den Süden erzählen | Ausgabe und Verlagsinfos

Den Süden erzählen im Überblick

Den Süden erzählen gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Patricia Hongler - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Der Untertitel Berichte aus dem kolonialen Archiv der OECD (1948-1975) ergänzt den Haupttitel Den Süden erzählen sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Inhaltlich lässt sich Den Süden erzählen folgendermaßen zusammenfassen: Die direkte koloniale Machtausübung der europäischen Staaten endete zumeist während der drei Dekaden nach dem Zweiten Weltkrieg – zunächst in Asien und dem Nahen Osten, danach in Afrika und der Karibik. Dieses Buch untersucht, wie in der 1948 gegründeten Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC, ab 1961 Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD) der Prozess der Dekolonisierung gedeutet und beeinflusst wurde. Das Ende der imperialen Weltordnung verunsicherte das Reden über eine «europäische» beziehungsweise «westliche» Gemeinschaft nachhaltig. In diesem Kontext wirkte die OECD als Ort der westlichen Selbstvergewisserung und Sinnstiftung. Die Autorin analysiert die Entstehung mehrerer Studien der Organisation in den Jahren 1948–1975. Sie macht sichtbar, wie Relevanz und autoritative Geltung westlicher Expertise konstruiert wurden und wie sich dieses Wissen zu Erzählungen über den Süden verdichtete Bibliografisch ist Den Süden erzählen mit dem Erscheinungsdatum 2019, dem Verlag Chronos und dem Ort Zürich erfasst.

Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Den Süden erzählen auch für thematische Recherchen besonders relevant. Den Süden erzählen liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Mit Chronos in Zürich ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Im Kontext des Gesamtwerks von Patricia Hongler lässt sich Den Süden erzählen gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Das hinterlegte Publikationsdatum 2019 unterstützt dabei, Den Süden erzählen zeitlich korrekt zu klassifizieren.

Inhalt und thematische Schwerpunkte

Wer wissen möchte, worauf Den Süden erzählen inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Die direkte koloniale Machtausübung der europäischen Staaten endete zumeist während der drei Dekaden nach dem Zweiten Weltkrieg – zunächst in Asien und dem Nahen Osten, danach in Afrika und der Karibik. Dieses Buch untersucht, wie in der 1948 gegründeten Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC, ab 1961 Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD) der Prozess der Dekolonisierung gedeutet und beeinflusst wurde. Das Ende der imperialen Weltordnung verunsicherte das Reden über eine «europäische» beziehungsweise «westliche» Gemeinschaft nachhaltig. In diesem Kontext wirkte die OECD als Ort der westlichen Selbstvergewisserung und Sinnstiftung. Die Autorin analysiert die Entstehung mehrerer Studien der Organisation in den Jahren 1948–1975. Sie macht sichtbar, wie Relevanz und autoritative Geltung westlicher Expertise konstruiert wurden und wie sich dieses Wissen zu Erzählungen über den Süden verdichtete Über die Schlagwörter International institutions lässt sich Den Süden erzählen auch in größeren Beständen gezielt auffinden.

Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen

Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL23501396W und OL61623030M besonders hilfreich. Durch die Kombination aus Chronos, Zürich und 2019 lässt sich die Ausgabe sauber verorten.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Kurzbeschreibung: Die direkte koloniale Machtausübung der europäischen Staaten endete zumeist während der drei Dekaden nach dem Zweiten Weltkrieg – zunächst in Asien und dem Nahen Osten, danach in Afrika und der Karibik. Dieses Buch untersucht, wie in der 1948 gegründeten Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC, ab 1961 Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD) der Prozess der Dekolonisierung gedeutet und beeinflusst wurde. Das Ende der imperialen Weltordnung verunsicherte das Reden über eine «europäische» beziehungsweise «westliche» Gemeinschaft nachhaltig. In diesem Kontext wirkte die OECD als Ort der westlichen Selbstvergewisserung und Sinnstiftung. Die Autorin analysiert die Entstehung mehrerer Studien der Organisation in den Jahren 1948–1975. Sie macht sichtbar, wie Relevanz und autoritative Geltung westlicher Expertise konstruiert wurden und wie sich dieses Wissen zu Erzählungen über den Süden verdichtete
  2. Verlag: Chronos
  3. Externe Editionsreferenzen: OL61623030M
  4. Schlagwörter: International institutions
  5. ISBN-13: 9783034015417
  6. Buchtitel: Den Süden erzählen
  7. Verlagsort: Zürich
  8. Umfang: 257 Seiten
  9. Verfasst von: Patricia Hongler
  10. Externe Work-Referenz: OL23501396W
  11. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  12. Erscheinungsdatum: 2019
  13. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  14. Untertitel: Berichte aus dem kolonialen Archiv der OECD (1948-1975)

Auffindbarkeit und bibliografische Präzision

Den Süden erzählen profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Patricia Hongler, Sachbuch und den Tags International institutions, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht.

Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe

Worum handelt es sich bei Den Süden erzählen?

Den Süden erzählen ist ein Buch von Patricia Hongler, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.

In welcher Sprache liegt das Buch vor?

Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags International institutions bei der Einordnung.

Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?

Die direkte koloniale Machtausübung der europäischen Staaten endete zumeist während der drei Dekaden nach dem Zweiten Weltkrieg – zunächst in Asien und dem Nahen Osten, danach in Afrika und der Karibik. Dieses Buch untersucht, wie in der 1948 gegründeten Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC, ab 1961 Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD) der Prozess der Dekolonisierung gedeutet und beeinflusst wurde. Das Ende der imperialen Weltordnung verunsicherte das Reden über eine «europäische» beziehungsweise «westliche» Gemeinschaft nachhaltig. In diesem Kontext wirkte die OECD als Ort der westlichen Selbstvergewisserung und Sinnstiftung. Die Autorin analysiert die Entstehung mehrerer Studien der Organisation in den Jahren 1948–1975. Sie macht sichtbar, wie Relevanz und autoritative Geltung westlicher Expertise konstruiert wurden und wie sich dieses Wissen zu Erzählungen über den Süden verdichtete

Welche Verlagsangaben sind vorhanden?

Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 2019, der Verlag Chronos und der Verlagsort Zürich.

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