BetonZeit 2. Identität | ISBN, Verlag und Beschreibung
01/08/2026
Lesedauer: 39 min
BetonZeit 2. Identität von Kay Ganahl auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.
BetonZeit 2. Identität - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
BetonZeit 2. Identität ist ein Werk von Kay Ganahl, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Der Zusatz Lyrische Werke schärft das Profil von BetonZeit 2. Identität und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf BetonZeit 2. Identität den Fokus legt: Einleitung Sätze zu BetonZeit 2. Identität Lyrische Werke Teil 2 von BetonZeit zu lesen heißt, auf mehr als 400 Textseiten der Identität des Menschen nachspüren zu können. In einer Vielzahl von lyrischen Werken haben die verschiedensten Themen, die die Identität betreffen, einen Ausdruck gefunden. Die Gedichte Kay Ganahls, zumal auch einige Illustrationen, wecken als Schöpfungen eines freien Geistes die Neugier des Lesers für die Frage nach dem Ich und dem Selbst des Menschen. Es wird gezeigt, was der Mensch in der Beleuchtung seines Selbst, willensstark und künstlerisch ambitioniert, auch um sich selbst zu definieren, erreichen kann. Die Gedichte sind Schöpfungen eines problemorientierten Geistes, dessen Sehnsucht nach der Klarheit und Eindeutigkeit von im bürgerlichen Leben leicht anwendbaren ethischen Grundsätzen den philosophischen Konflikt zwischen Subjekt und Objekt immer wieder neu belebt! Identität in der Lyrik Als durchaus bekannt kann vorausgesetzt werden, dass die Wahl des literarischen Stoffes wichtig für die Arbeit an der Lyrik ist, an deren Kreativprozess-Ende das gelungene Werk steht; ohne die gewissenhaft vorgenommene Stoff-Auswahl des Verfassers kann (auch) ein lyrisches Werk nicht wirklich gelingen, denn die gesellschaftliche (gesellschaftspolitische) und geistige Relevanz des Stoffes für die Leserschaft sowie für denjenigen, der mit dem Stoff arbeitet entscheidet letztlich über den Niederschlag, welchen die kreative Tätigkeit mit ihrem konkreten, zu publizierenden Resultat in der Öffentlichkeit finden wird. Jeder, der sich auf das wirtschaftlich meist undankbare Feld des literarischen, insbesondere des lyrischen Kreativprozesses begibt, sollte sich weitgehend mit dem Stoff identifizieren können, da natürlich immer auch mit dem Herzen geschrieben wird. Wirtschaftlicher Erfolg, den in der Welt der Literatur manche an der Literaturproduktion Beteiligten mehr als nur wünschen, sollte nämlich bei der lyrischen Arbeit keine Rolle spielen. Der Stoff, den ich für BetonZeit 2 gewählt habe, heißt eben Identität! Somit handelt es sich wiederum – wie schon bei BetonZeit 1 die soziale Bindung – um ein sozialpsychologisches Thema. Die Psychologie des sozialen Lebenskontextes halte ich für würdig, vom dichterischen Bemühen erfasst zu werden. Was Menschen als gesellschaftliche Wesen erleben, kann gedanklich in Kreationen einfließen, die andere Menschen positiv beeinflussen können. Mancher könnte sich sogar zum lyrischen Arbeiten aufgefordert sehen. Gerade die zum Stoff erhobene Identität sollte die kreativen Gedankengebäude errichten helfen, die Gedichte entstehen lassen. Denn: Die Begründung der Identität des menschlichen Individuums ist von größter Tragweite. Identität gehört zum modernen Menschen als eines Einzelnen. Und mit der Definition des Menschen als Individuum, sprich seines Verstehenkönnens als Wesen über seine Rolle in der Gruppe hinaus, indem er Ich und Selbst besitzt, mit denen er sich von jedem anderen Menschen in der Gruppe - in seinem ganzen sozialen Umfeld - wesentlich unterscheidet, wird er in seiner speziellen psychischen und sozialen Andersheit definiert und anerkannt. Kühle Sachlichkeit der Analyse oder Lyrik: des Verfassers Erleben Jetzt diese Frage: Warum ausgerechnet die Literatur und innerhalb der Literatur die Lyrik, wenn es darum gehen soll, die Identitätsfragen zu beleuchten? Dazu noch in der „BetonZeit 2“, dieser Zeit, in der der Beton „regiert“? Es ist nicht jedermanns Sache, sich auf die meist komplizierten und schwierigen Pfade wissenschaftlicher Analyse zu begeben, wo der wissenschaftlich vielleicht eher uninteressierte Leser schnell scheitern könnte. In der Literatur, gerade auch in der Lyrik wird die Problematik der Identität, zumal der Selbstfindung und der Selbstbegründung auf viel leichter begehbaren Pfaden der – man muss es wohl deutlich sagen – Unterhaltung innerhalb kulturellen Bemühens aufgenommen. Sie zu begehen soll den Leser ganz einfach erfreuen, dabei seinen Geist mit Anregungen vielfältigster Art bereichern, so dass er schon während der Lektüre, auch dieses Werkes „BetonZeit 2. Identität“ sagen kann, dass er sich an Hand der gelesenen Lyrik etwas besser in der Gesamtproblematik Identität zurechtfindet. Dies dürfte ein nicht zu hoch gestecktes Ziel sein. Der Verfasser denkt so. Und er denkt außerdem, dass allein schon der Begriff Identität nicht nur einer simplen (Ohne Anlehnung an die wissenschaftliche Begrifflichkeit?) Definition bedarf, viel mehr der kreativen Erkundung, die der Lyrikverfasser mit jedem einzelnen Lyrikbeitrag durchzuführen sucht. Ob dies dann als Erfolg zu betrachten sein wird, mag auch des Lesers Urteilskraft überlassen bleiben. Allerdings hat der auf lyrischen Pfaden wandelnde Verfasser des vorliegenden Ebooks keine Mühe ausgelassen, mit Hilfe vieler Anregungen aus der erlebten und vorgestellten Realität – mittels seiner Individualphantasie sowie seines flottierenden Geistes – viele Erlebnisse ganz unmittelbarer Art zu verwenden. Übrigens hat dies keineswegs der geistigen Befriedigung gedient, - sondern hierdurch konnte der Verfasseridentität als einer subjektiven Überhöhung in konkret-kritischer Wahrnehmung seiner selbst Rechnung getragen werden, so dass ein subjektiv immer wieder erfahrbares Gemeinschaftserleben Einfluss auf die kreative Produktion bekam. Beton und Zeit Ist die Lyrik nicht viel besser dafür geeignet, den Wunsch nach Beantwortung der Identitätsfragen zu erfüllen? Vielleicht! Sie kann es jedenfalls. Es gilt daher eben auch, Gestaltungen aus einem lyrischen Wirken heraus zu schaffen, statt mit wissenschaftlicher Analyse vorzugehen, die eventuell schneller zum vermuteten wichtigen Ziel der Selbsterhellung (Selbstfindung, Selbstbegründung) führen könnte. Und die Lyrik kann das besonders gut in Zeiten des Betons, welcher sich in die Psychen eingeschlichen hat. Nicht dass es darum gehen würde, den gewöhnlichen Baustoff Beton als eine übernatürliche Stofflichkeit in der Welt des Geistes zu etablieren, was nicht nur absurd, sondern ausgesprochen lächerlich wäre! Nein, immer noch geht es um die kritische Darstellung eines Vorgangs, den man schlichtweg auch als „psychisches Einschleichen“ bezeichnen könnte: der besondere Beton schleicht sich in des Menschen Psyche ein! Beton ist ja schließlich als ein Sinnbild zu verstehen. Oberflächlich gesehen scheint das Alltagsleben des durchschnittlichen Bürgers, scheint auch dessen Psyche in der Gesellschaft intellektuell und emotional leicht erfassbar zu sein; die wissenschaftliche Analyse seiner sozialen Rolle, seines Sozialverhaltens und seiner Identität usw. vor allem eine Frage des Interesses, - bei gegebenem Interesse die praktische sozialwissenschaftliche Anwendung von Theorien und Methoden. Es lässt sich allenthalben an Hand der lyrischen Form aufzeigen, dass es mit dem Gesellschaftsalltag nicht ganz so einfach ist wie es für manchen aussieht. Wahrhaftig: BetonZeit. Der zweite Teil des Titels hat es in sich, aber weniger wegen eines genau festgelegten Zeitpunktes, wenn das „psychische Einschleichen“ vorkommt. Unsere Zeit in ihrer historischen Dimension mit speziellen Charakteristika in Gesellschaft, Politik, Kultur und Wirtschaft ist es, die, auch als eine historische Phase verstanden, die Zeit des Betons ist. Die These wird hiermit aufgestellt, dass der Geist des Menschen wesentlich in seiner Beweglichkeit behindert wird. Der Über-Sprung Noch etwas zur Lyrik! Sie ist oftmals geistiger Erguss des Dichters in ganz großer Unmittelbarkeit zu demjenigen, der die Gedichte liest! Es ist so, als würde das kleinste, unauffälligste Gedicht, mag es auch nur ein Vierzeiler sein, des Lesers tiefste Gefühle und seine nach Anregung schmachtende Gefühls- und Gedankenwelt schnell erreichen. Eventuell lässt ihn nichts mehr gleichgültig. Ja, eventuell kommt der Leser auf die Lösung, indem der Kerngedanke eines Gedichtes auf ihn so zu sagen überspringt. Hier kann es sich sowieso nicht um eine Analyse auf wissenschaftlicher Grundlage handeln. Gerade im Jetzt erlebte Emotionen, entstanden inmitten der Selbsterfahrungen, können dominieren und den Leser sein eigenes kleines Reich der Lyrik erfahren lassen, obzwar er von einem ihm meist fremden Menschen, dem Lyriker als dem Ver-Dichter von Inhalten, zunächst dort hin entführt wurde. Es soll nicht abstrahiert werden. Der Leser muss sich partout nicht in einem vermutlich zu schwer verständlichen Erklärungskonstrukt im Rahmen eines wissenschaftlichen Koordinatensystems wiederfinden. Dieses Ebook … ist auch nicht vollkommen! (Was auch immer unter Vollkommenheit zu verstehen ist. Jeder Mensch hat da so seine eigenen Vorstellungen und Definitionen parat.) Und in einer Einleitung kann nicht alles vorweg genommen werden, was dem Leser im Kopf herum spukt, sobald er sich ans Lesen begeben hat. Es ist wichtig gewesen, hier über ein paar wesentliche Aspekte des vorliegenden Werkes zu reflektieren. Rechtfertigungen für die eventuell vom Leser zu bemängelnden Auslassungen von Themen oder Aspekten von Themen, vielleicht von Fragestellungen und speziellen Problemen, die einen Leser beschäftigen, wenn er sich mit Identität auseinandersetzt, müssen hier unbedingt unterbleiben! Was ist denn mit des Dichters Freiheit und seinen Prioritäten? Er muss auswählen, was er für wichtig hält; diese Entscheidung kann ihm niemand abnehmen. Wenn er von Charakter ist, fühlt er sich der (seiner eigenen!) Wahrheit verpflichtet und handelt demgemäß. Seine eigene Wahrheit fügt sich zu den Wahrheiten anderer Menschen. Das Dichten von Text kann nur auf einer ganz subjektiven geistigen Basis geschehen, ist hoch schöpferisch – es bedarf der persönlichen Betroffenheit bezüglich der problematischen Begebenheiten und Zustände, die hie und da angetroffen wurden (und werden). Die dichterische Inspiration bedeutet den ganz konkreten und unmittelbaren Anstoß für die Herstellung eines jeden Gedichtes. Dieser zweite Teil von BetonZeit ist lediglich ungefähr halb so umfangreich wie Teil 1, es ist jedoch daran zu denken, dass die Vielzahl von Gedichten in ihrer Reihenfolge, besonders auch wegen ihrer Formähnlichkeit für den – auch den engagierten und sehr interessierten Leser – gewissermaßen ein langer Weg ist. Illustrative Arbeiten, die beigefügt worden sind, sorgen für Abwechslung. Sie sollen auflockern und inspirieren. Die Illustrationen finden sich verstreut über das ganze Ebook. Die Gedichte sind in alphabetischer Reihenfolge angeordnet. Kay Ganahl im April 2012. All Rights Reserved BetonZeit 2. Identität wurde am 2012 publiziert und dem Verlag Kay Ganahl Selbstverlag mit Verlagsort Solingen, Germany zugeordnet.
Relevante Merkmale auf einen Blick
Innerhalb von Sachbuch bietet BetonZeit 2. Identität eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Im Kontext des Gesamtwerks von Kay Ganahl lässt sich BetonZeit 2. Identität gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Der Verlag Kay Ganahl Selbstverlag und der Verlagsort Solingen, Germany liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Dass BetonZeit 2. Identität in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Auch das Veröffentlichungsdatum 2012 macht BetonZeit 2. Identität für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant.
Inhalte, Themen und Relevanz
Die Beschreibung zeigt, dass BetonZeit 2. Identität klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Einleitung Sätze zu BetonZeit 2. Identität Lyrische Werke Teil 2 von BetonZeit zu lesen heißt, auf mehr als 400 Textseiten der Identität des Menschen nachspüren zu können. In einer Vielzahl von lyrischen Werken haben die verschiedensten Themen, die die Identität betreffen, einen Ausdruck gefunden. Die Gedichte Kay Ganahls, zumal auch einige Illustrationen, wecken als Schöpfungen eines freien Geistes die Neugier des Lesers für die Frage nach dem Ich und dem Selbst des Menschen. Es wird gezeigt, was der Mensch in der Beleuchtung seines Selbst, willensstark und künstlerisch ambitioniert, auch um sich selbst zu definieren, erreichen kann. Die Gedichte sind Schöpfungen eines problemorientierten Geistes, dessen Sehnsucht nach der Klarheit und Eindeutigkeit von im bürgerlichen Leben leicht anwendbaren ethischen Grundsätzen den philosophischen Konflikt zwischen Subjekt und Objekt immer wieder neu belebt! Identität in der Lyrik Als durchaus bekannt kann vorausgesetzt werden, dass die Wahl des literarischen Stoffes wichtig für die Arbeit an der Lyrik ist, an deren Kreativprozess-Ende das gelungene Werk steht; ohne die gewissenhaft vorgenommene Stoff-Auswahl des Verfassers kann (auch) ein lyrisches Werk nicht wirklich gelingen, denn die gesellschaftliche (gesellschaftspolitische) und geistige Relevanz des Stoffes für die Leserschaft sowie für denjenigen, der mit dem Stoff arbeitet entscheidet letztlich über den Niederschlag, welchen die kreative Tätigkeit mit ihrem konkreten, zu publizierenden Resultat in der Öffentlichkeit finden wird. Jeder, der sich auf das wirtschaftlich meist undankbare Feld des literarischen, insbesondere des lyrischen Kreativprozesses begibt, sollte sich weitgehend mit dem Stoff identifizieren können, da natürlich immer auch mit dem Herzen geschrieben wird. Wirtschaftlicher Erfolg, den in der Welt der Literatur manche an der Literaturproduktion Beteiligten mehr als nur wünschen, sollte nämlich bei der lyrischen Arbeit keine Rolle spielen. Der Stoff, den ich für BetonZeit 2 gewählt habe, heißt eben Identität! Somit handelt es sich wiederum – wie schon bei BetonZeit 1 die soziale Bindung – um ein sozialpsychologisches Thema. Die Psychologie des sozialen Lebenskontextes halte ich für würdig, vom dichterischen Bemühen erfasst zu werden. Was Menschen als gesellschaftliche Wesen erleben, kann gedanklich in Kreationen einfließen, die andere Menschen positiv beeinflussen können. Mancher könnte sich sogar zum lyrischen Arbeiten aufgefordert sehen. Gerade die zum Stoff erhobene Identität sollte die kreativen Gedankengebäude errichten helfen, die Gedichte entstehen lassen. Denn: Die Begründung der Identität des menschlichen Individuums ist von größter Tragweite. Identität gehört zum modernen Menschen als eines Einzelnen. Und mit der Definition des Menschen als Individuum, sprich seines Verstehenkönnens als Wesen über seine Rolle in der Gruppe hinaus, indem er Ich und Selbst besitzt, mit denen er sich von jedem anderen Menschen in der Gruppe - in seinem ganzen sozialen Umfeld - wesentlich unterscheidet, wird er in seiner speziellen psychischen und sozialen Andersheit definiert und anerkannt. Kühle Sachlichkeit der Analyse oder Lyrik: des Verfassers Erleben Jetzt diese Frage: Warum ausgerechnet die Literatur und innerhalb der Literatur die Lyrik, wenn es darum gehen soll, die Identitätsfragen zu beleuchten? Dazu noch in der „BetonZeit 2“, dieser Zeit, in der der Beton „regiert“? Es ist nicht jedermanns Sache, sich auf die meist komplizierten und schwierigen Pfade wissenschaftlicher Analyse zu begeben, wo der wissenschaftlich vielleicht eher uninteressierte Leser schnell scheitern könnte. In der Literatur, gerade auch in der Lyrik wird die Problematik der Identität, zumal der Selbstfindung und der Selbstbegründung auf viel leichter begehbaren Pfaden der – man muss es wohl deutlich sagen – Unterhaltung innerhalb kulturellen Bemühens aufgenommen. Sie zu begehen soll den Leser ganz einfach erfreuen, dabei seinen Geist mit Anregungen vielfältigster Art bereichern, so dass er schon während der Lektüre, auch dieses Werkes „BetonZeit 2. Identität“ sagen kann, dass er sich an Hand der gelesenen Lyrik etwas besser in der Gesamtproblematik Identität zurechtfindet. Dies dürfte ein nicht zu hoch gestecktes Ziel sein. Der Verfasser denkt so. Und er denkt außerdem, dass allein schon der Begriff Identität nicht nur einer simplen (Ohne Anlehnung an die wissenschaftliche Begrifflichkeit?) Definition bedarf, viel mehr der kreativen Erkundung, die der Lyrikverfasser mit jedem einzelnen Lyrikbeitrag durchzuführen sucht. Ob dies dann als Erfolg zu betrachten sein wird, mag auch des Lesers Urteilskraft überlassen bleiben. Allerdings hat der auf lyrischen Pfaden wandelnde Verfasser des vorliegenden Ebooks keine Mühe ausgelassen, mit Hilfe vieler Anregungen aus der erlebten und vorgestellten Realität – mittels seiner Individualphantasie sowie seines flottierenden Geistes – viele Erlebnisse ganz unmittelbarer Art zu verwenden. Übrigens hat dies keineswegs der geistigen Befriedigung gedient, - sondern hierdurch konnte der Verfasseridentität als einer subjektiven Überhöhung in konkret-kritischer Wahrnehmung seiner selbst Rechnung getragen werden, so dass ein subjektiv immer wieder erfahrbares Gemeinschaftserleben Einfluss auf die kreative Produktion bekam. Beton und Zeit Ist die Lyrik nicht viel besser dafür geeignet, den Wunsch nach Beantwortung der Identitätsfragen zu erfüllen? Vielleicht! Sie kann es jedenfalls. Es gilt daher eben auch, Gestaltungen aus einem lyrischen Wirken heraus zu schaffen, statt mit wissenschaftlicher Analyse vorzugehen, die eventuell schneller zum vermuteten wichtigen Ziel der Selbsterhellung (Selbstfindung, Selbstbegründung) führen könnte. Und die Lyrik kann das besonders gut in Zeiten des Betons, welcher sich in die Psychen eingeschlichen hat. Nicht dass es darum gehen würde, den gewöhnlichen Baustoff Beton als eine übernatürliche Stofflichkeit in der Welt des Geistes zu etablieren, was nicht nur absurd, sondern ausgesprochen lächerlich wäre! Nein, immer noch geht es um die kritische Darstellung eines Vorgangs, den man schlichtweg auch als „psychisches Einschleichen“ bezeichnen könnte: der besondere Beton schleicht sich in des Menschen Psyche ein! Beton ist ja schließlich als ein Sinnbild zu verstehen. Oberflächlich gesehen scheint das Alltagsleben des durchschnittlichen Bürgers, scheint auch dessen Psyche in der Gesellschaft intellektuell und emotional leicht erfassbar zu sein; die wissenschaftliche Analyse seiner sozialen Rolle, seines Sozialverhaltens und seiner Identität usw. vor allem eine Frage des Interesses, - bei gegebenem Interesse die praktische sozialwissenschaftliche Anwendung von Theorien und Methoden. Es lässt sich allenthalben an Hand der lyrischen Form aufzeigen, dass es mit dem Gesellschaftsalltag nicht ganz so einfach ist wie es für manchen aussieht. Wahrhaftig: BetonZeit. Der zweite Teil des Titels hat es in sich, aber weniger wegen eines genau festgelegten Zeitpunktes, wenn das „psychische Einschleichen“ vorkommt. Unsere Zeit in ihrer historischen Dimension mit speziellen Charakteristika in Gesellschaft, Politik, Kultur und Wirtschaft ist es, die, auch als eine historische Phase verstanden, die Zeit des Betons ist. Die These wird hiermit aufgestellt, dass der Geist des Menschen wesentlich in seiner Beweglichkeit behindert wird. Der Über-Sprung Noch etwas zur Lyrik! Sie ist oftmals geistiger Erguss des Dichters in ganz großer Unmittelbarkeit zu demjenigen, der die Gedichte liest! Es ist so, als würde das kleinste, unauffälligste Gedicht, mag es auch nur ein Vierzeiler sein, des Lesers tiefste Gefühle und seine nach Anregung schmachtende Gefühls- und Gedankenwelt schnell erreichen. Eventuell lässt ihn nichts mehr gleichgültig. Ja, eventuell kommt der Leser auf die Lösung, indem der Kerngedanke eines Gedichtes auf ihn so zu sagen überspringt. Hier kann es sich sowieso nicht um eine Analyse auf wissenschaftlicher Grundlage handeln. Gerade im Jetzt erlebte Emotionen, entstanden inmitten der Selbsterfahrungen, können dominieren und den Leser sein eigenes kleines Reich der Lyrik erfahren lassen, obzwar er von einem ihm meist fremden Menschen, dem Lyriker als dem Ver-Dichter von Inhalten, zunächst dort hin entführt wurde. Es soll nicht abstrahiert werden. Der Leser muss sich partout nicht in einem vermutlich zu schwer verständlichen Erklärungskonstrukt im Rahmen eines wissenschaftlichen Koordinatensystems wiederfinden. Dieses Ebook … ist auch nicht vollkommen! (Was auch immer unter Vollkommenheit zu verstehen ist. Jeder Mensch hat da so seine eigenen Vorstellungen und Definitionen parat.) Und in einer Einleitung kann nicht alles vorweg genommen werden, was dem Leser im Kopf herum spukt, sobald er sich ans Lesen begeben hat. Es ist wichtig gewesen, hier über ein paar wesentliche Aspekte des vorliegenden Werkes zu reflektieren. Rechtfertigungen für die eventuell vom Leser zu bemängelnden Auslassungen von Themen oder Aspekten von Themen, vielleicht von Fragestellungen und speziellen Problemen, die einen Leser beschäftigen, wenn er sich mit Identität auseinandersetzt, müssen hier unbedingt unterbleiben! Was ist denn mit des Dichters Freiheit und seinen Prioritäten? Er muss auswählen, was er für wichtig hält; diese Entscheidung kann ihm niemand abnehmen. Wenn er von Charakter ist, fühlt er sich der (seiner eigenen!) Wahrheit verpflichtet und handelt demgemäß. Seine eigene Wahrheit fügt sich zu den Wahrheiten anderer Menschen. Das Dichten von Text kann nur auf einer ganz subjektiven geistigen Basis geschehen, ist hoch schöpferisch – es bedarf der persönlichen Betroffenheit bezüglich der problematischen Begebenheiten und Zustände, die hie und da angetroffen wurden (und werden). Die dichterische Inspiration bedeutet den ganz konkreten und unmittelbaren Anstoß für die Herstellung eines jeden Gedichtes. Dieser zweite Teil von BetonZeit ist lediglich ungefähr halb so umfangreich wie Teil 1, es ist jedoch daran zu denken, dass die Vielzahl von Gedichten in ihrer Reihenfolge, besonders auch wegen ihrer Formähnlichkeit für den – auch den engagierten und sehr interessierten Leser – gewissermaßen ein langer Weg ist. Illustrative Arbeiten, die beigefügt worden sind, sorgen für Abwechslung. Sie sollen auflockern und inspirieren. Die Illustrationen finden sich verstreut über das ganze Ebook. Die Gedichte sind in alphabetischer Reihenfolge angeordnet. Kay Ganahl im April 2012. All Rights Reserved Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Inhalt | Titel Seite | Einleitung. Sätze zu BetonZeit 2 12 | bUCHSTABe A 19 Illu 1 | Ach, was 20 | Aktiv bis ans grab 21 | Allein Wohl 22 | als wäre eher nichts ... 24 | Alter positiv 26 | Am besten schnell. Ich 27 | anerkennung 29 | Anfechtungen 30 | Ansehenslos 36 | auf den herdplatten der kaputten geschichte 37 | ausgeplündert 39 | Ausgesucht wurde ich … 40 | bUCHSTABEe B 43 Illu 2 | Bauarbeiter: Die Entliehenen 44 | Bauarbeiterin und Majestät 47 | Begrenzt 49 | Beziehungs- 50 | BeziehungsKISTE. Oder: Innen/Außen-Begegnung 53 | Be-zahlbar, das Leben 56 | Biggy und der Engel namens Echo 57 | bUCHSTABe C 59 Illu 3 | Charakterbild 60 | bUCHSTABe D 62 Illu 4 | das gehirn spricht mit mir 63 | das gute werk 65 | Das Kontrollmodul 66 | Das Leben in einem Zimmer 68 | Dazwischendinge, zwischenmenschlich 70 | Deine Körperdämonie 72 | D e l f i n i s c h 75 | Delfinisch dominiert 75 | der große delphin 79 | der große delfin. oder: die weltrettungsagentur 80 | Des Delfins – Brot und Spiele 81 | Zum Delfinarium 83 | deprimiert 85 | Der Mensch NUR SO NUR SO 87 | der schlechte zustand des worts 90 | Der tiefe Grund 91 | die erhabenheit der anderen 93 | Die Identitäts-Sicherungs-Aktionsplanung 95 | Die Inbesitznahme 96 | Die junge Architektin 98 | Die lieben Menschen 100 | Die Neigung zum Neuen 101 | Die schöne Seele! 102 | Die wahnsinnige Größe 106 | Diese Schiene (Erziehung) 108 | druck, was auch passiert 109 | du monster, du mensch (BIG X) 110 | Du sexuelle Not 115 | Durchdrungen 118 | bUCHSTABe E 120 Illu 5 | ecki widerborst 121 | Ein Dokument der Unschlüssigkeit 122 | Ein fehlerhaftes Individuum II 124 | Eine Bau-Doku 125 | Eine Identitätswahrung 127 | Eklektra, die Neue. Tutorin der Erde 129 | Er, Andere, das Andere 131 | Erlebtes X-Projekt 135 | Es passiert 136 | Etwas zur Liebenswürdigkeit (Oder was zur Gestaltung eines Selbstbildes erforderlich zu sein scheint!) 138 | Existieren, hier jetzt immer – oder: Der versagende Regulator in mir 141 | bUCHSTABe F 145 Illu 6 | Fatale Identität 146 | Freak 148 | Freies Schreiben, freies Lesen 149 | Freundchen! 150 | Frühzeitige Alterung. Nur eine Idee? 151 | Fußballspiel 153 | bUCHSTABe G 157 Illu 7 | Ganz der Kerl 158 | Gefühls-Sache 160 | Geist, Materie, ich 162 | Geistiger Strahl 164 | Genügender Anspruch 165 | Gescheiterte Malefitz-Jünger 166 | Gesellschaftliche Strukturen ändern sich 167 | Gruppenbildung 168 | Gucken 169 | Güller McAngst I 170 | Güller McAngst II 171 | bUCHSTABe H 173 Illu 8 | Habe mich, habe mich nicht 174 | Habe mich 177 | hallo kulissen 180 | halt! 182 | Heute sphärisch durchgeistigt 184 | Hi, ich bin bloß der Weihnachtsmann 186 | hoffen, leichtes hoffen. beendet 187 | Honigmonde abgeschossen 189 | Höre. Ertrage 190 | bUCHSTABe I 192 Illu 9 | Ich baue meine Haus 193 | Ich bin das Christkind, oder „Die schöne Zeit!“ 196 | Ich bin ich: 198 | ich bin kein chef (jubel) 202 | Identität: 204 | Die Identität: Bestens verloren, abschließen 207 | Identitätserleben hier und jetzt 208 | Identitätskrise (Isolation und Gruppenzugehörigkeit) 210 | Idos 212 | Ihr ansehen geht ihnen über alles 214 | Immer wieder: Gewalt 216 | in der strahlenglocke 217 | in gefahr 218 | innerHALBaußerHALB 220 | Ist so, ist besser 221 | bUCHSTABe J 223 Illu 10 | Jedenfalls zusammen 224 | bUCHSTABEe K 225 Illu 11 | Kein Anker im Hirn 226 | Kein Nutzen 228 | Kein Zugriff, kein Begriff 229 | Keinen Platz bekommen 230 | kleiner brauner 232 | Kommunizierte Wahrheit 233 | bUCHSTABe L 235 Illu 12 | Liebe das Ego 236 | bUCHSTABe M 239 Illu 13 | Manchmal ruht die Zwietracht 240 | maske gegen die normalität 241 | Massenmord 242 | Massenmord: Gewalt als politisches Mittel 242 | Massenmörder vor Gericht 243 | des massenmörders verblendung 245 | MaMö: Öffentlichkeit als Scheinerfolg 246 | Mensch bleibt nicht Mensch 248 | Menschen als Ereignisse 250 | Mit der Sonne im Gepäck 251 | Mitteilung … diese perfekte Konditionierung … (Lyr.) 252 | Mitteilung: Die perfekte Konditionierung … (Pr.) 254 | Mlle. X: Frühling 1717 257 | Muss ja keiner sein; werde einer. 260 | bUCHSTABe N 261 Illu 14 | Nachahmer 262 | nehmen einen letzten schluck 263 | Nie anerkannt. Oder: Man nennt es „mobbeln“ 264 | Normalsexualität 268 | nur ein gedicht: „der stahlnagel“ 269 | bUCHSTABe O 272 Illu 15 | Ob ich das bin, das ist fraglich 273 | Ohne Verbindung 275 | örtlich gebunden; gedanklich gebunden 276 | bUCHSTABe P 278 Illu 16 | Person, Psyche 279 | Politik 281 | Aufstrebend in der politischen Partei! 281 | Berufspolitiker 283 | Bin politisch ambitioniert 285 | Das Phantom der Politik 287 | Das wahre Vierte Reich 291 | Dem (politischen) Un-Bürger 293 | Denn Kanzler 294 | Des Bundi-präsers politisches Selbstbewusstsein 296 | Die Identität der Nation 298 | Die Polis fehlt ja 300 | Die Politiker in der Demokratie 302 | Die Realpolitik 304 | Engagement in der Politik 305 | Engagiert 307 | Europas politische Identität 310 | freiheitsbegriff xx 313 | Gegen die Herrschaft des trivialen Bösen, oder: Die geheimen Herrscher | 314 | Gesellschaftlich gebunden 316 | Identifikationsobjekte verschwunden. Politik heute 318 | Kurze Charakterisierung eines politischen Sterns 321 | Lebendige Politiker 322 | Mein Ende als Politiker 323 | Parteitag 324 | Politik mit Melanie 327 | Politikerin an der weißen Wand 330 | Politisch denken. Sittlicher Ernst 331 | Politischer Gedanke 333 | Politisieren 334 | Überdrüssig des Politischen 336 | Vielleicht auch ein Zoon Politicon 338 | Wahrheit der Politik. Oder: „Mensch auf der Kippe“ 340 | Wenn der Machiavelli Einzug hält 344 | bUCHSTABe Q 346 Illu 17 | Keine Beiträge für Buchstabe Q | bUCHSTABe R 347 Illu 18 | Restzeit 348 | bUCHSTABe S 349 Illu 19 | Schiebe und denke. Oder: Das Projekt Baustelle 350 | Schulden, trotzdem unterwegs 354 | Selbstzweifel 356 | Seriosität des Feind-Seins 357 | Sie haben alles gewusst 359 | Sie 360 | Soziale Identität 362 | Stelle mich vor, eine Idealistin spricht 364 | Strafe für Glück II 366 | bUCHSTABe T 369 Illu 20 | Tod aller vorstellen 370 | Trabant, ich sehe ihn auch 371 | trivialdämonen. 373 | bUCHSTABe U 375 Illu 21 | :Umgeben. Von. Menschen?: 376 | Und wenn sie mich hassten 377 | Unsere vergrößerte Sonne 378 | Unsere Welt ist unsere Hölle 379 | Unterschiede 380 | bUCHSTABe V 382 Illu 22 | Verschieden. Schreibers Weg 383 | Völlig egal 386 | Von Elvis, dem (einzigartigen) Kollegen 388 | Vom Übelsten, vom Schönsten 391 | Vorausgesetzt 393 | bUCHSTABe W 394 Illu 23 | was danach kommt … 395 | Weiß nicht 396 | Weißes Blut 398 | Weiß nicht. Weiß nicht. Weiß nicht 401 | Weit gekommen – niemals 403 | Wer bin ich? (Die Selbst-Schau) 404 | Wer da? 405 | Wer ich bin, bin ich nicht 407 | Wie ernst sie genommen werden 409 | Wie toll: Cilly in der militärischen Ausbildung (Prosa-F.) 411 | Wie toll: Cilly in der militärischen Ausbildung (Lyrik-F.) 413 | Wieder gesehen worden 415 | Wir wagen? 416 | wir, … die unbegrenzten 419 | Wirklich zeit Wirklich geborgenheit | Wirklich wert Wirklich werdend 420 | bUCHSTABe X 422 Illu 24 | X-Man (Ja?) 423 | bUCHSTABe Y 424 Illu 25 | Yes Sir! (Der Verhöhner) 425 | bUCHSTABe Z 426 Illu 26 | zeige: welt der normen, die 427 | Zeitlos gültig: wollen bedeutend sein 428 | Zeitsturz 430 | Zerschwätzte welt 431 | Zwecki bleibt (im Gefängnis? Wo?) 432 | Zwischenräume 434 | Anhang | Anmerkungen über Illustrationen & Sondergruppen | Verfasser-Bio | Back Cover-Text | Back Cover Zusätzliche Beiträge oder editorische Beteiligungen werden unter Kay Ganahl (Cover Design), Kay Ganahl (Introduction) geführt.
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Kay Ganahl Selbstverlag, Solingen, Germany und 2012 präzise ergänzt. Die Open-Library-Zuordnung über OL16659124W und OL25335404M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Ort der Veröffentlichung: Solingen, Germany
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783000371240
- Verlag: Kay Ganahl Selbstverlag
- Inhaltsübersicht: Inhalt | Titel Seite | Einleitung. Sätze zu BetonZeit 2 12 | bUCHSTABe A 19 Illu 1 | Ach, was 20 | Aktiv bis ans grab 21 | Allein Wohl 22 | als wäre eher nichts ... 24 | Alter positiv 26 | Am besten schnell. Ich 27 | anerkennung 29 | Anfechtungen 30 | Ansehenslos 36 | auf den herdplatten der kaputten geschichte 37 | ausgeplündert 39 | Ausgesucht wurde ich … 40 | bUCHSTABEe B 43 Illu 2 | Bauarbeiter: Die Entliehenen 44 | Bauarbeiterin und Majestät 47 | Begrenzt 49 | Beziehungs- 50 | BeziehungsKISTE. Oder: Innen/Außen-Begegnung 53 | Be-zahlbar, das Leben 56 | Biggy und der Engel namens Echo 57 | bUCHSTABe C 59 Illu 3 | Charakterbild 60 | bUCHSTABe D 62 Illu 4 | das gehirn spricht mit mir 63 | das gute werk 65 | Das Kontrollmodul 66 | Das Leben in einem Zimmer 68 | Dazwischendinge, zwischenmenschlich 70 | Deine Körperdämonie 72 | D e l f i n i s c h 75 | Delfinisch dominiert 75 | der große delphin 79 | der große delfin. oder: die weltrettungsagentur 80 | Des Delfins – Brot und Spiele 81 | Zum Delfinarium 83 | deprimiert 85 | Der Mensch NUR SO NUR SO 87 | der schlechte zustand des worts 90 | Der tiefe Grund 91 | die erhabenheit der anderen 93 | Die Identitäts-Sicherungs-Aktionsplanung 95 | Die Inbesitznahme 96 | Die junge Architektin 98 | Die lieben Menschen 100 | Die Neigung zum Neuen 101 | Die schöne Seele! 102 | Die wahnsinnige Größe 106 | Diese Schiene (Erziehung) 108 | druck, was auch passiert 109 | du monster, du mensch (BIG X) 110 | Du sexuelle Not 115 | Durchdrungen 118 | bUCHSTABe E 120 Illu 5 | ecki widerborst 121 | Ein Dokument der Unschlüssigkeit 122 | Ein fehlerhaftes Individuum II 124 | Eine Bau-Doku 125 | Eine Identitätswahrung 127 | Eklektra, die Neue. Tutorin der Erde 129 | Er, Andere, das Andere 131 | Erlebtes X-Projekt 135 | Es passiert 136 | Etwas zur Liebenswürdigkeit (Oder was zur Gestaltung eines Selbstbildes erforderlich zu sein scheint!) 138 | Existieren, hier jetzt immer – oder: Der versagende Regulator in mir 141 | bUCHSTABe F 145 Illu 6 | Fatale Identität 146 | Freak 148 | Freies Schreiben, freies Lesen 149 | Freundchen! 150 | Frühzeitige Alterung. Nur eine Idee? 151 | Fußballspiel 153 | bUCHSTABe G 157 Illu 7 | Ganz der Kerl 158 | Gefühls-Sache 160 | Geist, Materie, ich 162 | Geistiger Strahl 164 | Genügender Anspruch 165 | Gescheiterte Malefitz-Jünger 166 | Gesellschaftliche Strukturen ändern sich 167 | Gruppenbildung 168 | Gucken 169 | Güller McAngst I 170 | Güller McAngst II 171 | bUCHSTABe H 173 Illu 8 | Habe mich, habe mich nicht 174 | Habe mich 177 | hallo kulissen 180 | halt! 182 | Heute sphärisch durchgeistigt 184 | Hi, ich bin bloß der Weihnachtsmann 186 | hoffen, leichtes hoffen. beendet 187 | Honigmonde abgeschossen 189 | Höre. Ertrage 190 | bUCHSTABe I 192 Illu 9 | Ich baue meine Haus 193 | Ich bin das Christkind, oder „Die schöne Zeit!“ 196 | Ich bin ich: 198 | ich bin kein chef (jubel) 202 | Identität: 204 | Die Identität: Bestens verloren, abschließen 207 | Identitätserleben hier und jetzt 208 | Identitätskrise (Isolation und Gruppenzugehörigkeit) 210 | Idos 212 | Ihr ansehen geht ihnen über alles 214 | Immer wieder: Gewalt 216 | in der strahlenglocke 217 | in gefahr 218 | innerHALBaußerHALB 220 | Ist so, ist besser 221 | bUCHSTABe J 223 Illu 10 | Jedenfalls zusammen 224 | bUCHSTABEe K 225 Illu 11 | Kein Anker im Hirn 226 | Kein Nutzen 228 | Kein Zugriff, kein Begriff 229 | Keinen Platz bekommen 230 | kleiner brauner 232 | Kommunizierte Wahrheit 233 | bUCHSTABe L 235 Illu 12 | Liebe das Ego 236 | bUCHSTABe M 239 Illu 13 | Manchmal ruht die Zwietracht 240 | maske gegen die normalität 241 | Massenmord 242 | Massenmord: Gewalt als politisches Mittel 242 | Massenmörder vor Gericht 243 | des massenmörders verblendung 245 | MaMö: Öffentlichkeit als Scheinerfolg 246 | Mensch bleibt nicht Mensch 248 | Menschen als Ereignisse 250 | Mit der Sonne im Gepäck 251 | Mitteilung … diese perfekte Konditionierung … (Lyr.) 252 | Mitteilung: Die perfekte Konditionierung … (Pr.) 254 | Mlle. X: Frühling 1717 257 | Muss ja keiner sein; werde einer. 260 | bUCHSTABe N 261 Illu 14 | Nachahmer 262 | nehmen einen letzten schluck 263 | Nie anerkannt. Oder: Man nennt es „mobbeln“ 264 | Normalsexualität 268 | nur ein gedicht: „der stahlnagel“ 269 | bUCHSTABe O 272 Illu 15 | Ob ich das bin, das ist fraglich 273 | Ohne Verbindung 275 | örtlich gebunden; gedanklich gebunden 276 | bUCHSTABe P 278 Illu 16 | Person, Psyche 279 | Politik 281 | Aufstrebend in der politischen Partei! 281 | Berufspolitiker 283 | Bin politisch ambitioniert 285 | Das Phantom der Politik 287 | Das wahre Vierte Reich 291 | Dem (politischen) Un-Bürger 293 | Denn Kanzler 294 | Des Bundi-präsers politisches Selbstbewusstsein 296 | Die Identität der Nation 298 | Die Polis fehlt ja 300 | Die Politiker in der Demokratie 302 | Die Realpolitik 304 | Engagement in der Politik 305 | Engagiert 307 | Europas politische Identität 310 | freiheitsbegriff xx 313 | Gegen die Herrschaft des trivialen Bösen, oder: Die geheimen Herrscher | 314 | Gesellschaftlich gebunden 316 | Identifikationsobjekte verschwunden. Politik heute 318 | Kurze Charakterisierung eines politischen Sterns 321 | Lebendige Politiker 322 | Mein Ende als Politiker 323 | Parteitag 324 | Politik mit Melanie 327 | Politikerin an der weißen Wand 330 | Politisch denken. Sittlicher Ernst 331 | Politischer Gedanke 333 | Politisieren 334 | Überdrüssig des Politischen 336 | Vielleicht auch ein Zoon Politicon 338 | Wahrheit der Politik. Oder: „Mensch auf der Kippe“ 340 | Wenn der Machiavelli Einzug hält 344 | bUCHSTABe Q 346 Illu 17 | Keine Beiträge für Buchstabe Q | bUCHSTABe R 347 Illu 18 | Restzeit 348 | bUCHSTABe S 349 Illu 19 | Schiebe und denke. Oder: Das Projekt Baustelle 350 | Schulden, trotzdem unterwegs 354 | Selbstzweifel 356 | Seriosität des Feind-Seins 357 | Sie haben alles gewusst 359 | Sie 360 | Soziale Identität 362 | Stelle mich vor, eine Idealistin spricht 364 | Strafe für Glück II 366 | bUCHSTABe T 369 Illu 20 | Tod aller vorstellen 370 | Trabant, ich sehe ihn auch 371 | trivialdämonen. 373 | bUCHSTABe U 375 Illu 21 | :Umgeben. Von. Menschen?: 376 | Und wenn sie mich hassten 377 | Unsere vergrößerte Sonne 378 | Unsere Welt ist unsere Hölle 379 | Unterschiede 380 | bUCHSTABe V 382 Illu 22 | Verschieden. Schreibers Weg 383 | Völlig egal 386 | Von Elvis, dem (einzigartigen) Kollegen 388 | Vom Übelsten, vom Schönsten 391 | Vorausgesetzt 393 | bUCHSTABe W 394 Illu 23 | was danach kommt … 395 | Weiß nicht 396 | Weißes Blut 398 | Weiß nicht. Weiß nicht. Weiß nicht 401 | Weit gekommen – niemals 403 | Wer bin ich? (Die Selbst-Schau) 404 | Wer da? 405 | Wer ich bin, bin ich nicht 407 | Wie ernst sie genommen werden 409 | Wie toll: Cilly in der militärischen Ausbildung (Prosa-F.) 411 | Wie toll: Cilly in der militärischen Ausbildung (Lyrik-F.) 413 | Wieder gesehen worden 415 | Wir wagen? 416 | wir, … die unbegrenzten 419 | Wirklich zeit Wirklich geborgenheit | Wirklich wert Wirklich werdend 420 | bUCHSTABe X 422 Illu 24 | X-Man (Ja?) 423 | bUCHSTABe Y 424 Illu 25 | Yes Sir! (Der Verhöhner) 425 | bUCHSTABe Z 426 Illu 26 | zeige: welt der normen, die 427 | Zeitlos gültig: wollen bedeutend sein 428 | Zeitsturz 430 | Zerschwätzte welt 431 | Zwecki bleibt (im Gefängnis? Wo?) 432 | Zwischenräume 434 | Anhang | Anmerkungen über Illustrationen & Sondergruppen | Verfasser-Bio | Back Cover-Text | Back Cover
- Veröffentlicht am: 2012
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Einleitung Sätze zu BetonZeit 2. Identität Lyrische Werke Teil 2 von BetonZeit zu lesen heißt, auf mehr als 400 Textseiten der Identität des Menschen nachspüren zu können. In einer Vielzahl von lyrischen Werken haben die verschiedensten Themen, die die Identität betreffen, einen Ausdruck gefunden. Die Gedichte Kay Ganahls, zumal auch einige Illustrationen, wecken als Schöpfungen eines freien Geistes die Neugier des Lesers für die Frage nach dem Ich und dem Selbst des Menschen. Es wird gezeigt, was der Mensch in der Beleuchtung seines Selbst, willensstark und künstlerisch ambitioniert, auch um sich selbst zu definieren, erreichen kann. Die Gedichte sind Schöpfungen eines problemorientierten Geistes, dessen Sehnsucht nach der Klarheit und Eindeutigkeit von im bürgerlichen Leben leicht anwendbaren ethischen Grundsätzen den philosophischen Konflikt zwischen Subjekt und Objekt immer wieder neu belebt! Identität in der Lyrik Als durchaus bekannt kann vorausgesetzt werden, dass die Wahl des literarischen Stoffes wichtig für die Arbeit an der Lyrik ist, an deren Kreativprozess-Ende das gelungene Werk steht; ohne die gewissenhaft vorgenommene Stoff-Auswahl des Verfassers kann (auch) ein lyrisches Werk nicht wirklich gelingen, denn die gesellschaftliche (gesellschaftspolitische) und geistige Relevanz des Stoffes für die Leserschaft sowie für denjenigen, der mit dem Stoff arbeitet entscheidet letztlich über den Niederschlag, welchen die kreative Tätigkeit mit ihrem konkreten, zu publizierenden Resultat in der Öffentlichkeit finden wird. Jeder, der sich auf das wirtschaftlich meist undankbare Feld des literarischen, insbesondere des lyrischen Kreativprozesses begibt, sollte sich weitgehend mit dem Stoff identifizieren können, da natürlich immer auch mit dem Herzen geschrieben wird. Wirtschaftlicher Erfolg, den in der Welt der Literatur manche an der Literaturproduktion Beteiligten mehr als nur wünschen, sollte nämlich bei der lyrischen Arbeit keine Rolle spielen. Der Stoff, den ich für BetonZeit 2 gewählt habe, heißt eben Identität! Somit handelt es sich wiederum – wie schon bei BetonZeit 1 die soziale Bindung – um ein sozialpsychologisches Thema. Die Psychologie des sozialen Lebenskontextes halte ich für würdig, vom dichterischen Bemühen erfasst zu werden. Was Menschen als gesellschaftliche Wesen erleben, kann gedanklich in Kreationen einfließen, die andere Menschen positiv beeinflussen können. Mancher könnte sich sogar zum lyrischen Arbeiten aufgefordert sehen. Gerade die zum Stoff erhobene Identität sollte die kreativen Gedankengebäude errichten helfen, die Gedichte entstehen lassen. Denn: Die Begründung der Identität des menschlichen Individuums ist von größter Tragweite. Identität gehört zum modernen Menschen als eines Einzelnen. Und mit der Definition des Menschen als Individuum, sprich seines Verstehenkönnens als Wesen über seine Rolle in der Gruppe hinaus, indem er Ich und Selbst besitzt, mit denen er sich von jedem anderen Menschen in der Gruppe - in seinem ganzen sozialen Umfeld - wesentlich unterscheidet, wird er in seiner speziellen psychischen und sozialen Andersheit definiert und anerkannt. Kühle Sachlichkeit der Analyse oder Lyrik: des Verfassers Erleben Jetzt diese Frage: Warum ausgerechnet die Literatur und innerhalb der Literatur die Lyrik, wenn es darum gehen soll, die Identitätsfragen zu beleuchten? Dazu noch in der „BetonZeit 2“, dieser Zeit, in der der Beton „regiert“? Es ist nicht jedermanns Sache, sich auf die meist komplizierten und schwierigen Pfade wissenschaftlicher Analyse zu begeben, wo der wissenschaftlich vielleicht eher uninteressierte Leser schnell scheitern könnte. In der Literatur, gerade auch in der Lyrik wird die Problematik der Identität, zumal der Selbstfindung und der Selbstbegründung auf viel leichter begehbaren Pfaden der – man muss es wohl deutlich sagen – Unterhaltung innerhalb kulturellen Bemühens aufgenommen. Sie zu begehen soll den Leser ganz einfach erfreuen, dabei seinen Geist mit Anregungen vielfältigster Art bereichern, so dass er schon während der Lektüre, auch dieses Werkes „BetonZeit 2. Identität“ sagen kann, dass er sich an Hand der gelesenen Lyrik etwas besser in der Gesamtproblematik Identität zurechtfindet. Dies dürfte ein nicht zu hoch gestecktes Ziel sein. Der Verfasser denkt so. Und er denkt außerdem, dass allein schon der Begriff Identität nicht nur einer simplen (Ohne Anlehnung an die wissenschaftliche Begrifflichkeit?) Definition bedarf, viel mehr der kreativen Erkundung, die der Lyrikverfasser mit jedem einzelnen Lyrikbeitrag durchzuführen sucht. Ob dies dann als Erfolg zu betrachten sein wird, mag auch des Lesers Urteilskraft überlassen bleiben. Allerdings hat der auf lyrischen Pfaden wandelnde Verfasser des vorliegenden Ebooks keine Mühe ausgelassen, mit Hilfe vieler Anregungen aus der erlebten und vorgestellten Realität – mittels seiner Individualphantasie sowie seines flottierenden Geistes – viele Erlebnisse ganz unmittelbarer Art zu verwenden. Übrigens hat dies keineswegs der geistigen Befriedigung gedient, - sondern hierdurch konnte der Verfasseridentität als einer subjektiven Überhöhung in konkret-kritischer Wahrnehmung seiner selbst Rechnung getragen werden, so dass ein subjektiv immer wieder erfahrbares Gemeinschaftserleben Einfluss auf die kreative Produktion bekam. Beton und Zeit Ist die Lyrik nicht viel besser dafür geeignet, den Wunsch nach Beantwortung der Identitätsfragen zu erfüllen? Vielleicht! Sie kann es jedenfalls. Es gilt daher eben auch, Gestaltungen aus einem lyrischen Wirken heraus zu schaffen, statt mit wissenschaftlicher Analyse vorzugehen, die eventuell schneller zum vermuteten wichtigen Ziel der Selbsterhellung (Selbstfindung, Selbstbegründung) führen könnte. Und die Lyrik kann das besonders gut in Zeiten des Betons, welcher sich in die Psychen eingeschlichen hat. Nicht dass es darum gehen würde, den gewöhnlichen Baustoff Beton als eine übernatürliche Stofflichkeit in der Welt des Geistes zu etablieren, was nicht nur absurd, sondern ausgesprochen lächerlich wäre! Nein, immer noch geht es um die kritische Darstellung eines Vorgangs, den man schlichtweg auch als „psychisches Einschleichen“ bezeichnen könnte: der besondere Beton schleicht sich in des Menschen Psyche ein! Beton ist ja schließlich als ein Sinnbild zu verstehen. Oberflächlich gesehen scheint das Alltagsleben des durchschnittlichen Bürgers, scheint auch dessen Psyche in der Gesellschaft intellektuell und emotional leicht erfassbar zu sein; die wissenschaftliche Analyse seiner sozialen Rolle, seines Sozialverhaltens und seiner Identität usw. vor allem eine Frage des Interesses, - bei gegebenem Interesse die praktische sozialwissenschaftliche Anwendung von Theorien und Methoden. Es lässt sich allenthalben an Hand der lyrischen Form aufzeigen, dass es mit dem Gesellschaftsalltag nicht ganz so einfach ist wie es für manchen aussieht. Wahrhaftig: BetonZeit. Der zweite Teil des Titels hat es in sich, aber weniger wegen eines genau festgelegten Zeitpunktes, wenn das „psychische Einschleichen“ vorkommt. Unsere Zeit in ihrer historischen Dimension mit speziellen Charakteristika in Gesellschaft, Politik, Kultur und Wirtschaft ist es, die, auch als eine historische Phase verstanden, die Zeit des Betons ist. Die These wird hiermit aufgestellt, dass der Geist des Menschen wesentlich in seiner Beweglichkeit behindert wird. Der Über-Sprung Noch etwas zur Lyrik! Sie ist oftmals geistiger Erguss des Dichters in ganz großer Unmittelbarkeit zu demjenigen, der die Gedichte liest! Es ist so, als würde das kleinste, unauffälligste Gedicht, mag es auch nur ein Vierzeiler sein, des Lesers tiefste Gefühle und seine nach Anregung schmachtende Gefühls- und Gedankenwelt schnell erreichen. Eventuell lässt ihn nichts mehr gleichgültig. Ja, eventuell kommt der Leser auf die Lösung, indem der Kerngedanke eines Gedichtes auf ihn so zu sagen überspringt. Hier kann es sich sowieso nicht um eine Analyse auf wissenschaftlicher Grundlage handeln. Gerade im Jetzt erlebte Emotionen, entstanden inmitten der Selbsterfahrungen, können dominieren und den Leser sein eigenes kleines Reich der Lyrik erfahren lassen, obzwar er von einem ihm meist fremden Menschen, dem Lyriker als dem Ver-Dichter von Inhalten, zunächst dort hin entführt wurde. Es soll nicht abstrahiert werden. Der Leser muss sich partout nicht in einem vermutlich zu schwer verständlichen Erklärungskonstrukt im Rahmen eines wissenschaftlichen Koordinatensystems wiederfinden. Dieses Ebook … ist auch nicht vollkommen! (Was auch immer unter Vollkommenheit zu verstehen ist. Jeder Mensch hat da so seine eigenen Vorstellungen und Definitionen parat.) Und in einer Einleitung kann nicht alles vorweg genommen werden, was dem Leser im Kopf herum spukt, sobald er sich ans Lesen begeben hat. Es ist wichtig gewesen, hier über ein paar wesentliche Aspekte des vorliegenden Werkes zu reflektieren. Rechtfertigungen für die eventuell vom Leser zu bemängelnden Auslassungen von Themen oder Aspekten von Themen, vielleicht von Fragestellungen und speziellen Problemen, die einen Leser beschäftigen, wenn er sich mit Identität auseinandersetzt, müssen hier unbedingt unterbleiben! Was ist denn mit des Dichters Freiheit und seinen Prioritäten? Er muss auswählen, was er für wichtig hält; diese Entscheidung kann ihm niemand abnehmen. Wenn er von Charakter ist, fühlt er sich der (seiner eigenen!) Wahrheit verpflichtet und handelt demgemäß. Seine eigene Wahrheit fügt sich zu den Wahrheiten anderer Menschen. Das Dichten von Text kann nur auf einer ganz subjektiven geistigen Basis geschehen, ist hoch schöpferisch – es bedarf der persönlichen Betroffenheit bezüglich der problematischen Begebenheiten und Zustände, die hie und da angetroffen wurden (und werden). Die dichterische Inspiration bedeutet den ganz konkreten und unmittelbaren Anstoß für die Herstellung eines jeden Gedichtes. Dieser zweite Teil von BetonZeit ist lediglich ungefähr halb so umfangreich wie Teil 1, es ist jedoch daran zu denken, dass die Vielzahl von Gedichten in ihrer Reihenfolge, besonders auch wegen ihrer Formähnlichkeit für den – auch den engagierten und sehr interessierten Leser – gewissermaßen ein langer Weg ist. Illustrative Arbeiten, die beigefügt worden sind, sorgen für Abwechslung. Sie sollen auflockern und inspirieren. Die Illustrationen finden sich verstreut über das ganze Ebook. Die Gedichte sind in alphabetischer Reihenfolge angeordnet. Kay Ganahl im April 2012. All Rights Reserved
- Open-Library-Editions-IDs: OL25335404M
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Weitere Beteiligte: Kay Ganahl (Cover Design), Kay Ganahl (Introduction)
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Untertitel: Lyrische Werke
- Open-Library-Work-ID: OL16659124W
- Verfasst von: Kay Ganahl
- Format: ebook
- Titel: BetonZeit 2. Identität
FAQ zu BetonZeit 2. Identität
Welche Rolle spielt der Untertitel von BetonZeit 2. Identität?
Der Untertitel Lyrische Werke präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.
Gibt es Informationen zum Inhaltsverzeichnis?
Ja, folgende Inhaltsübersicht ist hinterlegt: Inhalt | Titel Seite | Einleitung. Sätze zu BetonZeit 2 12 | bUCHSTABe A 19 Illu 1 | Ach, was 20 | Aktiv bis ans grab 21 | Allein Wohl 22 | als wäre eher nichts ... 24 | Alter positiv 26 | Am besten schnell. Ich 27 | anerkennung 29 | Anfechtungen 30 | Ansehenslos 36 | auf den herdplatten der kaputten geschichte 37 | ausgeplündert 39 | Ausgesucht wurde ich … 40 | bUCHSTABEe B 43 Illu 2 | Bauarbeiter: Die Entliehenen 44 | Bauarbeiterin und Majestät 47 | Begrenzt 49 | Beziehungs- 50 | BeziehungsKISTE. Oder: Innen/Außen-Begegnung 53 | Be-zahlbar, das Leben 56 | Biggy und der Engel namens Echo 57 | bUCHSTABe C 59 Illu 3 | Charakterbild 60 | bUCHSTABe D 62 Illu 4 | das gehirn spricht mit mir 63 | das gute werk 65 | Das Kontrollmodul 66 | Das Leben in einem Zimmer 68 | Dazwischendinge, zwischenmenschlich 70 | Deine Körperdämonie 72 | D e l f i n i s c h 75 | Delfinisch dominiert 75 | der große delphin 79 | der große delfin. oder: die weltrettungsagentur 80 | Des Delfins – Brot und Spiele 81 | Zum Delfinarium 83 | deprimiert 85 | Der Mensch NUR SO NUR SO 87 | der schlechte zustand des worts 90 | Der tiefe Grund 91 | die erhabenheit der anderen 93 | Die Identitäts-Sicherungs-Aktionsplanung 95 | Die Inbesitznahme 96 | Die junge Architektin 98 | Die lieben Menschen 100 | Die Neigung zum Neuen 101 | Die schöne Seele! 102 | Die wahnsinnige Größe 106 | Diese Schiene (Erziehung) 108 | druck, was auch passiert 109 | du monster, du mensch (BIG X) 110 | Du sexuelle Not 115 | Durchdrungen 118 | bUCHSTABe E 120 Illu 5 | ecki widerborst 121 | Ein Dokument der Unschlüssigkeit 122 | Ein fehlerhaftes Individuum II 124 | Eine Bau-Doku 125 | Eine Identitätswahrung 127 | Eklektra, die Neue. Tutorin der Erde 129 | Er, Andere, das Andere 131 | Erlebtes X-Projekt 135 | Es passiert 136 | Etwas zur Liebenswürdigkeit (Oder was zur Gestaltung eines Selbstbildes erforderlich zu sein scheint!) 138 | Existieren, hier jetzt immer – oder: Der versagende Regulator in mir 141 | bUCHSTABe F 145 Illu 6 | Fatale Identität 146 | Freak 148 | Freies Schreiben, freies Lesen 149 | Freundchen! 150 | Frühzeitige Alterung. Nur eine Idee? 151 | Fußballspiel 153 | bUCHSTABe G 157 Illu 7 | Ganz der Kerl 158 | Gefühls-Sache 160 | Geist, Materie, ich 162 | Geistiger Strahl 164 | Genügender Anspruch 165 | Gescheiterte Malefitz-Jünger 166 | Gesellschaftliche Strukturen ändern sich 167 | Gruppenbildung 168 | Gucken 169 | Güller McAngst I 170 | Güller McAngst II 171 | bUCHSTABe H 173 Illu 8 | Habe mich, habe mich nicht 174 | Habe mich 177 | hallo kulissen 180 | halt! 182 | Heute sphärisch durchgeistigt 184 | Hi, ich bin bloß der Weihnachtsmann 186 | hoffen, leichtes hoffen. beendet 187 | Honigmonde abgeschossen 189 | Höre. Ertrage 190 | bUCHSTABe I 192 Illu 9 | Ich baue meine Haus 193 | Ich bin das Christkind, oder „Die schöne Zeit!“ 196 | Ich bin ich: 198 | ich bin kein chef (jubel) 202 | Identität: 204 | Die Identität: Bestens verloren, abschließen 207 | Identitätserleben hier und jetzt 208 | Identitätskrise (Isolation und Gruppenzugehörigkeit) 210 | Idos 212 | Ihr ansehen geht ihnen über alles 214 | Immer wieder: Gewalt 216 | in der strahlenglocke 217 | in gefahr 218 | innerHALBaußerHALB 220 | Ist so, ist besser 221 | bUCHSTABe J 223 Illu 10 | Jedenfalls zusammen 224 | bUCHSTABEe K 225 Illu 11 | Kein Anker im Hirn 226 | Kein Nutzen 228 | Kein Zugriff, kein Begriff 229 | Keinen Platz bekommen 230 | kleiner brauner 232 | Kommunizierte Wahrheit 233 | bUCHSTABe L 235 Illu 12 | Liebe das Ego 236 | bUCHSTABe M 239 Illu 13 | Manchmal ruht die Zwietracht 240 | maske gegen die normalität 241 | Massenmord 242 | Massenmord: Gewalt als politisches Mittel 242 | Massenmörder vor Gericht 243 | des massenmörders verblendung 245 | MaMö: Öffentlichkeit als Scheinerfolg 246 | Mensch bleibt nicht Mensch 248 | Menschen als Ereignisse 250 | Mit der Sonne im Gepäck 251 | Mitteilung … diese perfekte Konditionierung … (Lyr.) 252 | Mitteilung: Die perfekte Konditionierung … (Pr.) 254 | Mlle. X: Frühling 1717 257 | Muss ja keiner sein; werde einer. 260 | bUCHSTABe N 261 Illu 14 | Nachahmer 262 | nehmen einen letzten schluck 263 | Nie anerkannt. Oder: Man nennt es „mobbeln“ 264 | Normalsexualität 268 | nur ein gedicht: „der stahlnagel“ 269 | bUCHSTABe O 272 Illu 15 | Ob ich das bin, das ist fraglich 273 | Ohne Verbindung 275 | örtlich gebunden; gedanklich gebunden 276 | bUCHSTABe P 278 Illu 16 | Person, Psyche 279 | Politik 281 | Aufstrebend in der politischen Partei! 281 | Berufspolitiker 283 | Bin politisch ambitioniert 285 | Das Phantom der Politik 287 | Das wahre Vierte Reich 291 | Dem (politischen) Un-Bürger 293 | Denn Kanzler 294 | Des Bundi-präsers politisches Selbstbewusstsein 296 | Die Identität der Nation 298 | Die Polis fehlt ja 300 | Die Politiker in der Demokratie 302 | Die Realpolitik 304 | Engagement in der Politik 305 | Engagiert 307 | Europas politische Identität 310 | freiheitsbegriff xx 313 | Gegen die Herrschaft des trivialen Bösen, oder: Die geheimen Herrscher | 314 | Gesellschaftlich gebunden 316 | Identifikationsobjekte verschwunden. Politik heute 318 | Kurze Charakterisierung eines politischen Sterns 321 | Lebendige Politiker 322 | Mein Ende als Politiker 323 | Parteitag 324 | Politik mit Melanie 327 | Politikerin an der weißen Wand 330 | Politisch denken. Sittlicher Ernst 331 | Politischer Gedanke 333 | Politisieren 334 | Überdrüssig des Politischen 336 | Vielleicht auch ein Zoon Politicon 338 | Wahrheit der Politik. Oder: „Mensch auf der Kippe“ 340 | Wenn der Machiavelli Einzug hält 344 | bUCHSTABe Q 346 Illu 17 | Keine Beiträge für Buchstabe Q | bUCHSTABe R 347 Illu 18 | Restzeit 348 | bUCHSTABe S 349 Illu 19 | Schiebe und denke. Oder: Das Projekt Baustelle 350 | Schulden, trotzdem unterwegs 354 | Selbstzweifel 356 | Seriosität des Feind-Seins 357 | Sie haben alles gewusst 359 | Sie 360 | Soziale Identität 362 | Stelle mich vor, eine Idealistin spricht 364 | Strafe für Glück II 366 | bUCHSTABe T 369 Illu 20 | Tod aller vorstellen 370 | Trabant, ich sehe ihn auch 371 | trivialdämonen. 373 | bUCHSTABe U 375 Illu 21 | :Umgeben. Von. Menschen?: 376 | Und wenn sie mich hassten 377 | Unsere vergrößerte Sonne 378 | Unsere Welt ist unsere Hölle 379 | Unterschiede 380 | bUCHSTABe V 382 Illu 22 | Verschieden. Schreibers Weg 383 | Völlig egal 386 | Von Elvis, dem (einzigartigen) Kollegen 388 | Vom Übelsten, vom Schönsten 391 | Vorausgesetzt 393 | bUCHSTABe W 394 Illu 23 | was danach kommt … 395 | Weiß nicht 396 | Weißes Blut 398 | Weiß nicht. Weiß nicht. Weiß nicht 401 | Weit gekommen – niemals 403 | Wer bin ich? (Die Selbst-Schau) 404 | Wer da? 405 | Wer ich bin, bin ich nicht 407 | Wie ernst sie genommen werden 409 | Wie toll: Cilly in der militärischen Ausbildung (Prosa-F.) 411 | Wie toll: Cilly in der militärischen Ausbildung (Lyrik-F.) 413 | Wieder gesehen worden 415 | Wir wagen? 416 | wir, … die unbegrenzten 419 | Wirklich zeit Wirklich geborgenheit | Wirklich wert Wirklich werdend 420 | bUCHSTABe X 422 Illu 24 | X-Man (Ja?) 423 | bUCHSTABe Y 424 Illu 25 | Yes Sir! (Der Verhöhner) 425 | bUCHSTABe Z 426 Illu 26 | zeige: welt der normen, die 427 | Zeitlos gültig: wollen bedeutend sein 428 | Zeitsturz 430 | Zerschwätzte welt 431 | Zwecki bleibt (im Gefängnis? Wo?) 432 | Zwischenräume 434 | Anhang | Anmerkungen über Illustrationen & Sondergruppen | Verfasser-Bio | Back Cover-Text | Back Cover
Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?
Bibliografisch wird die Ausgabe über Kay Ganahl Selbstverlag, Solingen, Germany und das Datum 2012 beschrieben.
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL16659124W und die Editionsreferenzen OL25335404M.
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