Zwischen "schärfster Opposition" und dem "Willen zur Macht | Informationen zu Inhalt und Ausgabe
31.07.2026
Lesedauer: 7 min
Alle Kerninfos zu Zwischen "schärfster Opposition" und dem "Willen zur Macht von Willy Brandt, Maik Ohnezeit auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Öffne die Seite für einen schnellen Faktencheck zum Buch.
Zwischen "schärfster Opposition" und dem "Willen zur Macht im Überblick
Zwischen "schärfster Opposition" und dem "Willen zur Macht von Willy Brandt, Maik Ohnezeit ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Der Untertitel Die Deutsch-Nationale Volkspartei (DNVP) in der Weimarer Republik 1918–1928 ergänzt den Haupttitel Zwischen "schärfster Opposition" und dem "Willen zur Macht sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Inhaltlich lässt sich Zwischen "schärfster Opposition" und dem "Willen zur Macht folgendermaßen zusammenfassen: Die Darstellung der Geschichte der Deutschnationalen Volkspartei auf Reichsebene von ihrer Gründung im Jahre 1918 bis zur Übernahme des Parteivorsitzes durch Alfred Hugenberg im Herbst 1928 betrachtet die Politik der Partei sowohl in der Opposition als auch in der Regierungsverantwortung. Es entsteht ein differenziertes Bild der DNVP, die komplexer gestaltet war und flexibler agierte, als es in der Forschung allgemein wahrgenommen wird. Der Autor beleuchtet den grundsätzlichen Widerspruch zwischen Parteiprogramm und Tagespolitik, die sich zwischen schroffer Ablehnung des parlamentarisch-republikanischen Systems einerseits und der Beteiligung an Regierungskoalitionen andererseits bewegte. Dieser Gegensatz erklärt sich vor allem aus der Traditionsverhaftung der Partei im Kaiserreich und ihrer heterogenen Zusammensetzung. Während freikonservative, nationalliberale und christlich-soziale Kreise innerhalb der DNVP in gouvernementalistischer Grundhaltung durchaus für eine konstruktive Mitarbeit in der Republik eintraten, standen die Deutschkonservativen der parlamentarischen Demokratie reserviert gegenüber. Der völkisch-alldeutsche Flügel in der Partei hingegen lehnte jede Mitarbeit in der Weimarer Republik ab. Die Parteiführung war somit gezwungen, zwischen den politischen Forderungen der verschiedenen Strömungen zu lavieren. Deutlich wird das Dilemma der DNVP, unterschiedliche Interessen und politische Forderungen ihrer Mitglieder auch im Rahmen von Kompromissen dauerhaft zu integrieren und in erfolgreiche Politik umzusetzen. Dieses zentrale Problem der Partei wurde durch die politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Verwerfungen in der Weimarer Republik noch verschärft Als Veröffentlichungsdatum ist 2011 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Droste in Düsseldorf, Germany.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Zwischen "schärfster Opposition" und dem "Willen zur Macht spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2011 lässt sich Zwischen "schärfster Opposition" und dem "Willen zur Macht sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Dass Zwischen "schärfster Opposition" und dem "Willen zur Macht in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Gerade wer nach Werken von Willy Brandt, Maik Ohnezeit sucht, sollte Zwischen "schärfster Opposition" und dem "Willen zur Macht näher betrachten. Mit Droste in Düsseldorf, Germany ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar.
Thematische Einordnung von Zwischen "schärfster Opposition" und dem "Willen zur Macht
Wer wissen möchte, worauf Zwischen "schärfster Opposition" und dem "Willen zur Macht inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Die Darstellung der Geschichte der Deutschnationalen Volkspartei auf Reichsebene von ihrer Gründung im Jahre 1918 bis zur Übernahme des Parteivorsitzes durch Alfred Hugenberg im Herbst 1928 betrachtet die Politik der Partei sowohl in der Opposition als auch in der Regierungsverantwortung. Es entsteht ein differenziertes Bild der DNVP, die komplexer gestaltet war und flexibler agierte, als es in der Forschung allgemein wahrgenommen wird. Der Autor beleuchtet den grundsätzlichen Widerspruch zwischen Parteiprogramm und Tagespolitik, die sich zwischen schroffer Ablehnung des parlamentarisch-republikanischen Systems einerseits und der Beteiligung an Regierungskoalitionen andererseits bewegte. Dieser Gegensatz erklärt sich vor allem aus der Traditionsverhaftung der Partei im Kaiserreich und ihrer heterogenen Zusammensetzung. Während freikonservative, nationalliberale und christlich-soziale Kreise innerhalb der DNVP in gouvernementalistischer Grundhaltung durchaus für eine konstruktive Mitarbeit in der Republik eintraten, standen die Deutschkonservativen der parlamentarischen Demokratie reserviert gegenüber. Der völkisch-alldeutsche Flügel in der Partei hingegen lehnte jede Mitarbeit in der Weimarer Republik ab. Die Parteiführung war somit gezwungen, zwischen den politischen Forderungen der verschiedenen Strömungen zu lavieren. Deutlich wird das Dilemma der DNVP, unterschiedliche Interessen und politische Forderungen ihrer Mitglieder auch im Rahmen von Kompromissen dauerhaft zu integrieren und in erfolgreiche Politik umzusetzen. Dieses zentrale Problem der Partei wurde durch die politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Verwerfungen in der Weimarer Republik noch verschärft Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Zwischen "schärfster Opposition" und dem "Willen zur Macht thematisch schneller einzuordnen: Deutschnationale Volkspartei
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Verlag, Ort und Datum - Droste, Düsseldorf, Germany und 2011 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL402060W und OL22078645M besonders hilfreich.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Erscheinungsdatum: 2011
- Thematische Tags: Deutschnationale Volkspartei
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Verlagsort: Düsseldorf, Germany
- Verfasst von: Willy Brandt, Maik Ohnezeit
- Format: hard
- Externe Work-Referenz: OL402060W
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Publiziert bei: Droste
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Die Darstellung der Geschichte der Deutschnationalen Volkspartei auf Reichsebene von ihrer Gründung im Jahre 1918 bis zur Übernahme des Parteivorsitzes durch Alfred Hugenberg im Herbst 1928 betrachtet die Politik der Partei sowohl in der Opposition als auch in der Regierungsverantwortung. Es entsteht ein differenziertes Bild der DNVP, die komplexer gestaltet war und flexibler agierte, als es in der Forschung allgemein wahrgenommen wird. Der Autor beleuchtet den grundsätzlichen Widerspruch zwischen Parteiprogramm und Tagespolitik, die sich zwischen schroffer Ablehnung des parlamentarisch-republikanischen Systems einerseits und der Beteiligung an Regierungskoalitionen andererseits bewegte. Dieser Gegensatz erklärt sich vor allem aus der Traditionsverhaftung der Partei im Kaiserreich und ihrer heterogenen Zusammensetzung. Während freikonservative, nationalliberale und christlich-soziale Kreise innerhalb der DNVP in gouvernementalistischer Grundhaltung durchaus für eine konstruktive Mitarbeit in der Republik eintraten, standen die Deutschkonservativen der parlamentarischen Demokratie reserviert gegenüber. Der völkisch-alldeutsche Flügel in der Partei hingegen lehnte jede Mitarbeit in der Weimarer Republik ab. Die Parteiführung war somit gezwungen, zwischen den politischen Forderungen der verschiedenen Strömungen zu lavieren. Deutlich wird das Dilemma der DNVP, unterschiedliche Interessen und politische Forderungen ihrer Mitglieder auch im Rahmen von Kompromissen dauerhaft zu integrieren und in erfolgreiche Politik umzusetzen. Dieses zentrale Problem der Partei wurde durch die politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Verwerfungen in der Weimarer Republik noch verschärft
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783770053056
- Untertitel: Die Deutsch-Nationale Volkspartei (DNVP) in der Weimarer Republik 1918–1928
- Externe Editionsreferenzen: OL22078645M
- Buchtitel: Zwischen "schärfster Opposition" und dem "Willen zur Macht
Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe
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FAQ zu Zwischen "schärfster Opposition" und dem "Willen zur Macht
Welche Verlagsangaben sind vorhanden?
Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 2011, der Verlag Droste und der Verlagsort Düsseldorf, Germany.
Worum handelt es sich bei Zwischen "schärfster Opposition" und dem "Willen zur Macht?
Zwischen "schärfster Opposition" und dem "Willen zur Macht ist ein Buch von Willy Brandt, Maik Ohnezeit, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags Deutschnationale Volkspartei, die die thematische Zuordnung erleichtern.
Welche Rolle spielt der Untertitel von Zwischen "schärfster Opposition" und dem "Willen zur Macht?
Der Untertitel Die Deutsch-Nationale Volkspartei (DNVP) in der Weimarer Republik 1918–1928 präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.
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