Antike Texte an christlichen Schulen - Autor, Ausgabe und bibliografische Daten
30/07/2026
Lesedauer: 7 min
Antike Texte an christlichen Schulen von Klaus-Dieter Beims kurz erklärt: Worum es geht und welche Ausgabe vorliegt. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.
Alles Wichtige zu Antike Texte an christlichen Schulen
Antike Texte an christlichen Schulen ist ein Werk von Klaus-Dieter Beims, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Die römischen Autoren im Lateinunterricht des Halleschen Pietismus fungiert als präzisierende Ergänzung zu Antike Texte an christlichen Schulen und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Antike Texte an christlichen Schulen wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Anhand bisher noch nicht unter unterrichtsgeschichtlicher Perspektive ausgewerteter Quellmaterialien analysiert Klaus-Dieter Beims die konkreten Abläufe am Paedagogium Regium als althumanistische Gelehrtenschule und macht so u.a. Entwicklungslinien und didaktische wie methodische Verschiebungen im Lateinunterricht deutlich. Daneben befasst er sich mit den im Unterricht für die Autorenlektüre verwendeten Textausgaben und deren Kommentierung; der Vergleich von Erst- und Folgeauflagen liefert dabei interessante Aufschlüsse über Verschiebungen im Kenntnisstand der Schüler bzw. allgemein abnehmende Lateinkenntnisse. 0Die von pietistischen Pädagogen herausgegeben Textsammlungen römischer Autoren, z.B. der Komödien des Terenz, werden darauf befragt, inwieweit sie in sehr typischer Weise angesichts der prinzipiellen moralischen und religiösen Bedenken der Pietisten gegen Teile der antiken Literatur inhaltlich entschärft und damit im pietistischen Kontext benutzbar gemacht wurden. Anhand der normativen Texte führender hallescher Pietisten zeigt der Autor die didaktischen und methodischen Leitlinien für die Verwendung der an sich ablehnend betrachteten heidnischen antiken Texte im Unterricht auf. Insbesondere wird die Vermittlung der in der damaligen Zeit für gehobene gesellschaftliche Positionen noch erforderlichen aktivsprachlichen Lateinkenntnisse und deren Normierung durch antike und neulateinische Texte als Ziel des Unterrichts deutlich. Im letzten Teil beschäftigt sich Klaus-Dieter Beims dann vergleichend mit dem frühen Neuhumanismus. Am Beispiel der schulpädagogischen Schriften Johann Matthias Gesners arbeitet er die Unterschiede zwischen Pietismus und Neuhumanismus als zwei wichtige frühneuzeitliche Bildungskonzeptionen hinsichtlich der didaktischen Begründung und Zielsetzung sowie der praktischen Durchführung des Lateinunterrichts heraus
Warum Antike Texte an christlichen Schulen relevant sein kann
Mit dem Erscheinungszeitpunkt 19.03.2015 lässt sich Antike Texte an christlichen Schulen sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Im Kontext des Gesamtwerks von Klaus-Dieter Beims lässt sich Antike Texte an christlichen Schulen gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Antike Texte an christlichen Schulen einen gut klassifizierbaren Titel. Dass Antike Texte an christlichen Schulen in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen.
Worum geht es in Antike Texte an christlichen Schulen?
Die Beschreibung zeigt, dass Antike Texte an christlichen Schulen klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Anhand bisher noch nicht unter unterrichtsgeschichtlicher Perspektive ausgewerteter Quellmaterialien analysiert Klaus-Dieter Beims die konkreten Abläufe am Paedagogium Regium als althumanistische Gelehrtenschule und macht so u.a. Entwicklungslinien und didaktische wie methodische Verschiebungen im Lateinunterricht deutlich. Daneben befasst er sich mit den im Unterricht für die Autorenlektüre verwendeten Textausgaben und deren Kommentierung; der Vergleich von Erst- und Folgeauflagen liefert dabei interessante Aufschlüsse über Verschiebungen im Kenntnisstand der Schüler bzw. allgemein abnehmende Lateinkenntnisse. 0Die von pietistischen Pädagogen herausgegeben Textsammlungen römischer Autoren, z.B. der Komödien des Terenz, werden darauf befragt, inwieweit sie in sehr typischer Weise angesichts der prinzipiellen moralischen und religiösen Bedenken der Pietisten gegen Teile der antiken Literatur inhaltlich entschärft und damit im pietistischen Kontext benutzbar gemacht wurden. Anhand der normativen Texte führender hallescher Pietisten zeigt der Autor die didaktischen und methodischen Leitlinien für die Verwendung der an sich ablehnend betrachteten heidnischen antiken Texte im Unterricht auf. Insbesondere wird die Vermittlung der in der damaligen Zeit für gehobene gesellschaftliche Positionen noch erforderlichen aktivsprachlichen Lateinkenntnisse und deren Normierung durch antike und neulateinische Texte als Ziel des Unterrichts deutlich. Im letzten Teil beschäftigt sich Klaus-Dieter Beims dann vergleichend mit dem frühen Neuhumanismus. Am Beispiel der schulpädagogischen Schriften Johann Matthias Gesners arbeitet er die Unterschiede zwischen Pietismus und Neuhumanismus als zwei wichtige frühneuzeitliche Bildungskonzeptionen hinsichtlich der didaktischen Begründung und Zielsetzung sowie der praktischen Durchführung des Lateinunterrichts heraus Über die Schlagwörter History, Intellectual life, Study and teaching, Curricula, Catholic schools, Pietism, Latin philology, Latin Authors lässt sich Antike Texte an christlichen Schulen auch in größeren Beständen gezielt auffinden.
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL24720711W sowie die Editionszuordnungen OL32816641M referenzierbar. Mit 3447103868 und 9783447103862 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Ergänzender Titelzusatz: Die römischen Autoren im Lateinunterricht des Halleschen Pietismus
- Kurzbeschreibung: Anhand bisher noch nicht unter unterrichtsgeschichtlicher Perspektive ausgewerteter Quellmaterialien analysiert Klaus-Dieter Beims die konkreten Abläufe am Paedagogium Regium als althumanistische Gelehrtenschule und macht so u.a. Entwicklungslinien und didaktische wie methodische Verschiebungen im Lateinunterricht deutlich. Daneben befasst er sich mit den im Unterricht für die Autorenlektüre verwendeten Textausgaben und deren Kommentierung; der Vergleich von Erst- und Folgeauflagen liefert dabei interessante Aufschlüsse über Verschiebungen im Kenntnisstand der Schüler bzw. allgemein abnehmende Lateinkenntnisse. 0Die von pietistischen Pädagogen herausgegeben Textsammlungen römischer Autoren, z.B. der Komödien des Terenz, werden darauf befragt, inwieweit sie in sehr typischer Weise angesichts der prinzipiellen moralischen und religiösen Bedenken der Pietisten gegen Teile der antiken Literatur inhaltlich entschärft und damit im pietistischen Kontext benutzbar gemacht wurden. Anhand der normativen Texte führender hallescher Pietisten zeigt der Autor die didaktischen und methodischen Leitlinien für die Verwendung der an sich ablehnend betrachteten heidnischen antiken Texte im Unterricht auf. Insbesondere wird die Vermittlung der in der damaligen Zeit für gehobene gesellschaftliche Positionen noch erforderlichen aktivsprachlichen Lateinkenntnisse und deren Normierung durch antike und neulateinische Texte als Ziel des Unterrichts deutlich. Im letzten Teil beschäftigt sich Klaus-Dieter Beims dann vergleichend mit dem frühen Neuhumanismus. Am Beispiel der schulpädagogischen Schriften Johann Matthias Gesners arbeitet er die Unterschiede zwischen Pietismus und Neuhumanismus als zwei wichtige frühneuzeitliche Bildungskonzeptionen hinsichtlich der didaktischen Begründung und Zielsetzung sowie der praktischen Durchführung des Lateinunterrichts heraus
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3447103868
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783447103862
- Autor beziehungsweise Autoren: Klaus-Dieter Beims
- Format: hard
- Thematische Tags: History, Intellectual life, Study and teaching, Curricula, Catholic schools, Pietism, Latin philology, Latin Authors
- Veröffentlicht am: 19.03.2015
- Open-Library-Work-ID: OL24720711W
- Buchtitel: Antike Texte an christlichen Schulen
- Sprache: Deutsch
- Verlag: Harrassowitz
- Externe Editionsreferenzen: OL32816641M
- Primäre Kategorie: Sachbuch
Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Antike Texte an christlichen Schulen, Klaus-Dieter Beims, Sachbuch und History, Intellectual life, Study and teaching, Curricula, Catholic schools, Pietism, Latin philology, Latin Authors - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3447103868, 9783447103862 und OL24720711W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.
Häufige Fragen zu Antike Texte an christlichen Schulen
In welcher Sprache liegt das Buch vor?
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags History, Intellectual life, Study and teaching, Curricula, Catholic schools, Pietism, Latin philology, Latin Authors bei der Einordnung.
Was verrät der Untertitel über Antike Texte an christlichen Schulen?
Mit Die römischen Autoren im Lateinunterricht des Halleschen Pietismus wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.
Wie lässt sich die Ausgabe eindeutig identifizieren?
Die eindeutige Identifikation erfolgt unter anderem über die ISBN-10 3447103868 und die ISBN-13 9783447103862.
Worum handelt es sich bei Antike Texte an christlichen Schulen?
Antike Texte an christlichen Schulen ist ein Buch von Klaus-Dieter Beims, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.
Externe Links
Hier findest du weitere ausgewählte Links.

