Gustav Landauer als Schriftsteller | Buchbeschreibung, Autor und Verlag
29/07/2026
Lesedauer: 8 min
Gustav Landauer als Schriftsteller von Corinna R. Kaiser, Corinna Kaiser im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.
Gustav Landauer als Schriftsteller - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
Gustav Landauer als Schriftsteller gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Corinna R. Kaiser, Corinna Kaiser - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Der Untertitel Sprache, Schweigen, Musik ergänzt den Haupttitel Gustav Landauer als Schriftsteller sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Gustav Landauer als Schriftsteller wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Dieser Band präsentiert eine weitgehend unerforschte Seite des Philosophen, Anarchisten, Utopisten, Kulturzionisten und Beauftragten für Volksaufklärung der Münchener Räterepublik Gustav Landauer (1870–1919): das literarische Werk. Anhand von unveröffentlichtem Material aus dem Nachlass wie auch den veröffentlichten Texten wird die Entwicklung des sprachskeptischen Denkens Landauers nachvollzogen, das zuerst in produktiver Form in intertextuellen, intermedialen und schweigenden Schreibweisen seinen Ausdruck fand. Landauer erprobt nicht nur seine später in philosophisch-theoretischen Texten wie „Skepsis und Mystik“ ausformulierten Gedanken zuerst kreativ, sondern erweist sich auch als Vorreiter der Sprachskepsis der Jahrhundertwende mit bedeutenden Vertretern wie Hugo von Hoffmannsthal und Fritz Mauthner. Die Studie stellt Landauers Sprachdenken in den Kontexts jüdischen Sprachzweifelns seit Moses und zeigt auf, dass intertextuelle und intermediale Schreibweisen durch ihre Verschränkung mit Werken deutscher Literatur und Musik für jüdische Autoren ein Eingangsportal zu deutscher Kultur sein können. Sie leistet somit auch einen Beitrag zum Studium der kulturellen und sozialen Funktionen von Intermedialität und Intertextualität. (Quelle: [Walter de Gruyter](https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110261837/html)) Bibliografisch ist Gustav Landauer als Schriftsteller mit dem Erscheinungsdatum 2014, dem Verlag Walter de Gruyter und dem Ort Berlin, Germany erfasst.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Mit der Sprache Deutsch lässt sich Gustav Landauer als Schriftsteller auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Im Kontext des Gesamtwerks von Corinna R. Kaiser, Corinna Kaiser lässt sich Gustav Landauer als Schriftsteller gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Gustav Landauer als Schriftsteller mit dem Datum 2014 eindeutig zuordenbar. Innerhalb von Sachbuch bietet Gustav Landauer als Schriftsteller eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Mit Walter de Gruyter in Berlin, Germany ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar.
Was behandelt Gustav Landauer als Schriftsteller?
Gustav Landauer als Schriftsteller lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Dieser Band präsentiert eine weitgehend unerforschte Seite des Philosophen, Anarchisten, Utopisten, Kulturzionisten und Beauftragten für Volksaufklärung der Münchener Räterepublik Gustav Landauer (1870–1919): das literarische Werk. Anhand von unveröffentlichtem Material aus dem Nachlass wie auch den veröffentlichten Texten wird die Entwicklung des sprachskeptischen Denkens Landauers nachvollzogen, das zuerst in produktiver Form in intertextuellen, intermedialen und schweigenden Schreibweisen seinen Ausdruck fand. Landauer erprobt nicht nur seine später in philosophisch-theoretischen Texten wie „Skepsis und Mystik“ ausformulierten Gedanken zuerst kreativ, sondern erweist sich auch als Vorreiter der Sprachskepsis der Jahrhundertwende mit bedeutenden Vertretern wie Hugo von Hoffmannsthal und Fritz Mauthner. Die Studie stellt Landauers Sprachdenken in den Kontexts jüdischen Sprachzweifelns seit Moses und zeigt auf, dass intertextuelle und intermediale Schreibweisen durch ihre Verschränkung mit Werken deutscher Literatur und Musik für jüdische Autoren ein Eingangsportal zu deutscher Kultur sein können. Sie leistet somit auch einen Beitrag zum Studium der kulturellen und sozialen Funktionen von Intermedialität und Intertextualität. (Quelle: [Walter de Gruyter](https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110261837/html)) Die Kapitel- und Inhaltsübersicht macht deutlich, wie das Buch aufgebaut ist: Zur Entstehung und Dank | Gustav Landauer: Prosaiker, Sprachskeptiker und Musikliebhaber | »… das Wort ist nicht mehr bloßer Satzbestandteil, es ist der Mosesstab, der die Felsen spaltet und Quellen rieseln lässt« | Die jüdische Suche nach dem neuen Sprechen | Das Instrumentarium der literarischen Sprachskepsis: Schweigen, Intertextualität, Intermedialität | Die fremd-eigene Sprache – Intertextualität | Schrift-Sprach-Erwerb: Juvenilia (1883-86), Glück (1888) und Hilde Hennings (1890) | Schreiben als Montieren: Ein Knabenleben (1891) | Schweigen | Vielsagendes Schweigen: Frau Tolle (1890/91) | Das Schweigen predigen: Der Todesprediger (1892) | Der eigene Ton – Intermedialität | Lesen, Schreiben, Schweigen, Musizieren: Geschwister (1890) | Märchen-Sprache Gottes: Der Kinderdieb (1891) | Mystische Töne: Lebenskunst (1893) und Arnold Himmelheber (1903) | Nach der babelschen Sprachverwirrung: Lebendig tot (1899) | Die Form macht die Musik: Nach Jahren (1900) | Eine neue Art des Sprechens? | Märchen-Traumsprache: Der gelbe Stein (1909) | »la bomdiradschummeldadeililala« oder Sprachdenken nach dem Ende der Literatur | »Ganz und gar Sprache aber – Musik?« – Abschließende Betrachtungen | Siglen-, Abbildungs- und Literaturverzeichnis | Siglen und Abkürzungen | Abbildungen | Literaturverzeichnis | Anhang | Von der Sprache des Dichters [undat.] | Textvarianten Lebenskunst (1893) und Arnold Himmelheber (1903) | Personenregister Über die Schlagwörter German literature, history and criticism, Literature, Criticism and interpretation, Anarchists lässt sich Gustav Landauer als Schriftsteller auch in größeren Beständen gezielt auffinden. Seitenzahl und Ausgabeform - 383 Seiten im Format hard - liefern zusätzliche Orientierung für Kauf- und Rechercheentscheidungen.
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Walter de Gruyter, Berlin, Germany und 2014 präzise ergänzt. Die Open-Library-Zuordnung über OL18191877W und OL26664038M, OL50588504M, OL34506991M, OL34462978M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Mit 3110261413 und 9783110261417 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben.
Die zentralen Metadaten zu Gustav Landauer als Schriftsteller
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Zur Entstehung und Dank | Gustav Landauer: Prosaiker, Sprachskeptiker und Musikliebhaber | »… das Wort ist nicht mehr bloßer Satzbestandteil, es ist der Mosesstab, der die Felsen spaltet und Quellen rieseln lässt« | Die jüdische Suche nach dem neuen Sprechen | Das Instrumentarium der literarischen Sprachskepsis: Schweigen, Intertextualität, Intermedialität | Die fremd-eigene Sprache – Intertextualität | Schrift-Sprach-Erwerb: Juvenilia (1883-86), Glück (1888) und Hilde Hennings (1890) | Schreiben als Montieren: Ein Knabenleben (1891) | Schweigen | Vielsagendes Schweigen: Frau Tolle (1890/91) | Das Schweigen predigen: Der Todesprediger (1892) | Der eigene Ton – Intermedialität | Lesen, Schreiben, Schweigen, Musizieren: Geschwister (1890) | Märchen-Sprache Gottes: Der Kinderdieb (1891) | Mystische Töne: Lebenskunst (1893) und Arnold Himmelheber (1903) | Nach der babelschen Sprachverwirrung: Lebendig tot (1899) | Die Form macht die Musik: Nach Jahren (1900) | Eine neue Art des Sprechens? | Märchen-Traumsprache: Der gelbe Stein (1909) | »la bomdiradschummeldadeililala« oder Sprachdenken nach dem Ende der Literatur | »Ganz und gar Sprache aber – Musik?« – Abschließende Betrachtungen | Siglen-, Abbildungs- und Literaturverzeichnis | Siglen und Abkürzungen | Abbildungen | Literaturverzeichnis | Anhang | Von der Sprache des Dichters [undat.] | Textvarianten Lebenskunst (1893) und Arnold Himmelheber (1903) | Personenregister
- Untertitel: Sprache, Schweigen, Musik
- Maße der Ausgabe: 24 x x cm
- Buchtitel: Gustav Landauer als Schriftsteller
- Thematische Tags: German literature, history and criticism, Literature, Criticism and interpretation, Anarchists
- Verlagsort: Berlin, Germany
- Veröffentlicht am: 2014
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Verfasst von: Corinna R. Kaiser, Corinna Kaiser
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Dieser Band präsentiert eine weitgehend unerforschte Seite des Philosophen, Anarchisten, Utopisten, Kulturzionisten und Beauftragten für Volksaufklärung der Münchener Räterepublik Gustav Landauer (1870–1919): das literarische Werk. Anhand von unveröffentlichtem Material aus dem Nachlass wie auch den veröffentlichten Texten wird die Entwicklung des sprachskeptischen Denkens Landauers nachvollzogen, das zuerst in produktiver Form in intertextuellen, intermedialen und schweigenden Schreibweisen seinen Ausdruck fand. Landauer erprobt nicht nur seine später in philosophisch-theoretischen Texten wie „Skepsis und Mystik“ ausformulierten Gedanken zuerst kreativ, sondern erweist sich auch als Vorreiter der Sprachskepsis der Jahrhundertwende mit bedeutenden Vertretern wie Hugo von Hoffmannsthal und Fritz Mauthner. Die Studie stellt Landauers Sprachdenken in den Kontexts jüdischen Sprachzweifelns seit Moses und zeigt auf, dass intertextuelle und intermediale Schreibweisen durch ihre Verschränkung mit Werken deutscher Literatur und Musik für jüdische Autoren ein Eingangsportal zu deutscher Kultur sein können. Sie leistet somit auch einen Beitrag zum Studium der kulturellen und sozialen Funktionen von Intermedialität und Intertextualität. (Quelle: [Walter de Gruyter](https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110261837/html))
- Seitenzahl: 383
- Publiziert bei: Walter de Gruyter
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- ISBN-10: 3110261413
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783110261417
- Ausgabeform: hard
- Open-Library-Editions-IDs: OL26664038M, OL50588504M, OL34506991M, OL34462978M
- Open-Library-Work-ID: OL18191877W
Warum sich Gustav Landauer als Schriftsteller gut einordnen lässt
Gustav Landauer als Schriftsteller profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Corinna R. Kaiser, Corinna Kaiser, Sachbuch und den Tags German literature, history and criticism, Literature, Criticism and interpretation, Anarchists, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Eindeutige Referenzdaten wie 3110261413, 9783110261417 und OL18191877W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Dieser Band präsentiert eine weitgehend unerforschte Seite des Philosophen, Anarchisten, Utopisten, Kulturzionisten und Beauftragten für Volksaufklärung der Münchener Räterepublik Gustav Landauer (1870–1919): das literarische Werk. Anhand von unveröffentlichtem Material aus dem Nachlass wie auch den veröffentlichten Texten wird die Entwicklung des sprachskeptischen Denkens Landauers nachvollzogen, das zuerst in produktiver Form in intertextuellen, intermedialen und schweigenden Schreibweisen seinen Ausdruck fand. Landauer erprobt nicht nur seine später in philosophisch-theoretischen Texten wie „Skepsis und Mystik“ ausformulierten Gedanken zuerst kreativ, sondern erweist sich auch als Vorreiter der Sprachskepsis der Jahrhundertwende mit bedeutenden Vertretern wie Hugo von Hoffmannsthal und Fritz Mauthner. Die Studie stellt Landauers Sprachdenken in den Kontexts jüdischen Sprachzweifelns seit Moses und zeigt auf, dass intertextuelle und intermediale Schreibweisen durch ihre Verschränkung mit Werken deutscher Literatur und Musik für jüdische Autoren ein Eingangsportal zu deutscher Kultur sein können. Sie leistet somit auch einen Beitrag zum Studium der kulturellen und sozialen Funktionen von Intermedialität und Intertextualität. (Quelle: [Walter de Gruyter](https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110261837/html))
Wie lässt sich die Ausgabe eindeutig identifizieren?
Die eindeutige Identifikation erfolgt unter anderem über die ISBN-10 3110261413 und die ISBN-13 9783110261417.
Wann und wo wurde die Ausgabe veröffentlicht?
Die Ausgabe erschien am 2014 bei Walter de Gruyter und ist dem Veröffentlichungsort Berlin, Germany zugeordnet.
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL18191877W und die Editionsreferenzen OL26664038M, OL50588504M, OL34506991M, OL34462978M.
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