Wie wir wurden, was wir sind | Inhalt & Buchinfos
08/06/2026
Lesedauer: 12 min
Schneller Überblick zu Wie wir wurden, was wir sind von Bernt Engelmann mit den wichtigsten Buchangaben. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.
Wie wir wurden, was wir sind - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN
Wer nach einem Buch von Bernt Engelmann aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Wie wir wurden, was wir sind eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Der Zusatz Von der bedingungslosen Kapitulation bis zur unbedingten Wiederbewaffnung schärft das Profil von Wie wir wurden, was wir sind und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Aus der Buchbeschreibung zu Wie wir wurden, was wir sind ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Im Mai 1945 lag Deutschland in Trümmern. Millionen Deutsche fristeten in den Ruinen ihrer yon Bomben verwüsteten Städte ein kümmerliches Dasein, regiert vom Militär der Siegermächte und ohne Hoffnung auf bessere Zeiten, aber entschlossen zur endgültigen Abkehr vom Kapitalismus und Militarismus, erst recht vom Nazismus. Während die einstige Elite des Nazireiches in Nürnberg ihrer Aburteilung durch die Allierten entgegensah, ihre Helfershelfer wie vom Erdboden verschwunden schienen, suchten die Offiziere der vier Besatzungsmächte nach unbelasteten Deutschen, denen sie unter ihrer Kontrolle die lokalen Verwaltungen anvertraüen konnten. Aber auch aus eigener Initiative entstanden „Antifaschistische Komitees“, die sich der Belange der Bürger anzunehmen suchten. Bald bildeten sich, zunächst auf regionaler, dann auf Länderebene die ersten politischen Parteien. Während die Sozialdemokratische Tradition der Weimarer Republik anknüpfen konnten, rekrutierten sich die Anhänger der Christlich-Demokratischen Union und ihrer bayerischen Schwesterpartei nur zum Teil aus Mitgliedern des ehemaligen Zentrums und der Bayerischen Volkspartei. Allen gemeinsam war diesen drei Parteien in den ersten Nachkriegsjahren nicht nur die Ablegung des Hitler-Faschismus, sondern auch des Kapitalismus. So erklärte die rheinisch-westfälische CDU in ihrem Ahlener Programm vom Februar 1947: „Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden“ Vorstellungen, die sich durchaus mit der Überzeugung der Mehrheit der westdeutschen Bevélkerung deckten, die sich z.B. bei Volksabstimmungen in Hessen und Bremen für eine Sozialisierung der Wirtschaft entschied. Man wollte aber nicht nur mehr soziale Gerechtigkeit, sondern auch nie mehr Waffen tragen. Daß und wie dann doch alles anders verlief, schildert Bernt Engelmann in seinem neuen Buch, das die Jahre 1945 bis 1950 behandel, eine Zeit, in der die Weichen für die künftige Entwicklung Westdeutschlonds gestellt worden. Bernt Engelmann berichtet, wie nach der Währungsreform angeblich alle Bürger mit 40 DM die gleichen Startchancen hatten, und wer in Wirklichkeit von dieser Reform profitierte. Der Autor weist nach, daß ein gewisser Dr. Ludwig Erhard schon in den letzten Kriegsjahren mit führenden Vertretern der deutschen Industrie den Nachkriegskurs in der Wirtschaftspolitik festlegte. Und er schildert, wie der ehemalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer es verstand, die Führung der CDU an sich zu reißen, in dieser Partei den Arbeitnehmerflügel geschickt ausschaltete und ohne Rücksicht auf die deutsche Einheit hinter dem Rücken seines Kabinetts die Wiederbewaffnung vorbereitete Bibliografisch ist Wie wir wurden, was wir sind mit dem Erscheinungsdatum 1980, dem Verlag C. Bertelsmann Verlag und dem Ort Gütersloh, Germany erfasst.
Innerhalb von Sachbuch bietet Wie wir wurden, was wir sind eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Wie wir wurden, was wir sind liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Verlagsname und Verlagsort - C. Bertelsmann Verlag und Gütersloh, Germany - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Gerade wer nach Werken von Bernt Engelmann sucht, sollte Wie wir wurden, was wir sind näher betrachten. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Wie wir wurden, was wir sind mit dem Datum 1980 eindeutig zuordenbar.
Inhalte, Themen und Relevanz
Wie wir wurden, was wir sind lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Im Mai 1945 lag Deutschland in Trümmern. Millionen Deutsche fristeten in den Ruinen ihrer yon Bomben verwüsteten Städte ein kümmerliches Dasein, regiert vom Militär der Siegermächte und ohne Hoffnung auf bessere Zeiten, aber entschlossen zur endgültigen Abkehr vom Kapitalismus und Militarismus, erst recht vom Nazismus. Während die einstige Elite des Nazireiches in Nürnberg ihrer Aburteilung durch die Allierten entgegensah, ihre Helfershelfer wie vom Erdboden verschwunden schienen, suchten die Offiziere der vier Besatzungsmächte nach unbelasteten Deutschen, denen sie unter ihrer Kontrolle die lokalen Verwaltungen anvertraüen konnten. Aber auch aus eigener Initiative entstanden „Antifaschistische Komitees“, die sich der Belange der Bürger anzunehmen suchten. Bald bildeten sich, zunächst auf regionaler, dann auf Länderebene die ersten politischen Parteien. Während die Sozialdemokratische Tradition der Weimarer Republik anknüpfen konnten, rekrutierten sich die Anhänger der Christlich-Demokratischen Union und ihrer bayerischen Schwesterpartei nur zum Teil aus Mitgliedern des ehemaligen Zentrums und der Bayerischen Volkspartei. Allen gemeinsam war diesen drei Parteien in den ersten Nachkriegsjahren nicht nur die Ablegung des Hitler-Faschismus, sondern auch des Kapitalismus. So erklärte die rheinisch-westfälische CDU in ihrem Ahlener Programm vom Februar 1947: „Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden“ Vorstellungen, die sich durchaus mit der Überzeugung der Mehrheit der westdeutschen Bevélkerung deckten, die sich z.B. bei Volksabstimmungen in Hessen und Bremen für eine Sozialisierung der Wirtschaft entschied. Man wollte aber nicht nur mehr soziale Gerechtigkeit, sondern auch nie mehr Waffen tragen. Daß und wie dann doch alles anders verlief, schildert Bernt Engelmann in seinem neuen Buch, das die Jahre 1945 bis 1950 behandel, eine Zeit, in der die Weichen für die künftige Entwicklung Westdeutschlonds gestellt worden. Bernt Engelmann berichtet, wie nach der Währungsreform angeblich alle Bürger mit 40 DM die gleichen Startchancen hatten, und wer in Wirklichkeit von dieser Reform profitierte. Der Autor weist nach, daß ein gewisser Dr. Ludwig Erhard schon in den letzten Kriegsjahren mit führenden Vertretern der deutschen Industrie den Nachkriegskurs in der Wirtschaftspolitik festlegte. Und er schildert, wie der ehemalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer es verstand, die Führung der CDU an sich zu reißen, in dieser Partei den Arbeitnehmerflügel geschickt ausschaltete und ohne Rücksicht auf die deutsche Einheit hinter dem Rücken seines Kabinetts die Wiederbewaffnung vorbereitete Die Struktur des Werkes wird besonders gut über folgende Inhaltsübersicht sichtbar: Ein Landstrich namens Deutschland | Die Stunde Null | Vom Rosenzüchter zum Weichensteller | Der Kampf um die Macht | … wo sind sie geblieben? | Der Gegenangriff der alten Mächte | Am Abend der Demontage oder Wir sind noch einmal davongekommen | Geistiger »Leerraum«, Schwarzmarke und Währungsreform | Berlin-Blockade und Weststaat-Gründung | Das Kabinett des Doktor Adenauer | Die Bundesrepublik als moralische Anstalt | Wohlstand schickt sich nicht für alle | Das Wirtschaftswunder — geplant seit Stalingrad | Autoritäre Willensbildung und einsame Entschlüsse | Zeittafel | Quellen und Anmerkungen | Register Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History, Politics and government, Economic conditions Der dokumentierte Umfang von 351 Seiten sowie das Format hard geben einen guten ersten Eindruck von der Ausgabe.
Edition und bibliografische Einordnung
Die Kombination aus ISBN-10 357001844X und ISBN-13 9783570018446 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung. Durch die Kombination aus C. Bertelsmann Verlag, Gütersloh, Germany und 1980 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL3029166W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL4196567M, OL15261607M.
Wichtige Buchdaten im Überblick
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Maße der Ausgabe: 22 x x cm
- Ergänzender Titelzusatz: Von der bedingungslosen Kapitulation bis zur unbedingten Wiederbewaffnung
- Erscheinungsdatum: 1980
- Publiziert bei: C. Bertelsmann Verlag
- Open-Library-Editions-IDs: OL4196567M, OL15261607M
- Umfang: 351 Seiten
- Ort der Veröffentlichung: Gütersloh, Germany
- Sprache: Deutsch
- Verzeichnetes Inhaltsverzeichnis: Ein Landstrich namens Deutschland | Die Stunde Null | Vom Rosenzüchter zum Weichensteller | Der Kampf um die Macht | … wo sind sie geblieben? | Der Gegenangriff der alten Mächte | Am Abend der Demontage oder Wir sind noch einmal davongekommen | Geistiger »Leerraum«, Schwarzmarke und Währungsreform | Berlin-Blockade und Weststaat-Gründung | Das Kabinett des Doktor Adenauer | Die Bundesrepublik als moralische Anstalt | Wohlstand schickt sich nicht für alle | Das Wirtschaftswunder — geplant seit Stalingrad | Autoritäre Willensbildung und einsame Entschlüsse | Zeittafel | Quellen und Anmerkungen | Register
- Ausgabeform: hard
- Kurzbeschreibung: Im Mai 1945 lag Deutschland in Trümmern. Millionen Deutsche fristeten in den Ruinen ihrer yon Bomben verwüsteten Städte ein kümmerliches Dasein, regiert vom Militär der Siegermächte und ohne Hoffnung auf bessere Zeiten, aber entschlossen zur endgültigen Abkehr vom Kapitalismus und Militarismus, erst recht vom Nazismus. Während die einstige Elite des Nazireiches in Nürnberg ihrer Aburteilung durch die Allierten entgegensah, ihre Helfershelfer wie vom Erdboden verschwunden schienen, suchten die Offiziere der vier Besatzungsmächte nach unbelasteten Deutschen, denen sie unter ihrer Kontrolle die lokalen Verwaltungen anvertraüen konnten. Aber auch aus eigener Initiative entstanden „Antifaschistische Komitees“, die sich der Belange der Bürger anzunehmen suchten. Bald bildeten sich, zunächst auf regionaler, dann auf Länderebene die ersten politischen Parteien. Während die Sozialdemokratische Tradition der Weimarer Republik anknüpfen konnten, rekrutierten sich die Anhänger der Christlich-Demokratischen Union und ihrer bayerischen Schwesterpartei nur zum Teil aus Mitgliedern des ehemaligen Zentrums und der Bayerischen Volkspartei. Allen gemeinsam war diesen drei Parteien in den ersten Nachkriegsjahren nicht nur die Ablegung des Hitler-Faschismus, sondern auch des Kapitalismus. So erklärte die rheinisch-westfälische CDU in ihrem Ahlener Programm vom Februar 1947: „Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden“ Vorstellungen, die sich durchaus mit der Überzeugung der Mehrheit der westdeutschen Bevélkerung deckten, die sich z.B. bei Volksabstimmungen in Hessen und Bremen für eine Sozialisierung der Wirtschaft entschied. Man wollte aber nicht nur mehr soziale Gerechtigkeit, sondern auch nie mehr Waffen tragen. Daß und wie dann doch alles anders verlief, schildert Bernt Engelmann in seinem neuen Buch, das die Jahre 1945 bis 1950 behandel, eine Zeit, in der die Weichen für die künftige Entwicklung Westdeutschlonds gestellt worden. Bernt Engelmann berichtet, wie nach der Währungsreform angeblich alle Bürger mit 40 DM die gleichen Startchancen hatten, und wer in Wirklichkeit von dieser Reform profitierte. Der Autor weist nach, daß ein gewisser Dr. Ludwig Erhard schon in den letzten Kriegsjahren mit führenden Vertretern der deutschen Industrie den Nachkriegskurs in der Wirtschaftspolitik festlegte. Und er schildert, wie der ehemalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer es verstand, die Führung der CDU an sich zu reißen, in dieser Partei den Arbeitnehmerflügel geschickt ausschaltete und ohne Rücksicht auf die deutsche Einheit hinter dem Rücken seines Kabinetts die Wiederbewaffnung vorbereitete
- Externe Work-Referenz: OL3029166W
- ISBN-10: 357001844X
- Titel: Wie wir wurden, was wir sind
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783570018446
- Schlagwörter: History, Politics and government, Economic conditions
- Verfasst von: Bernt Engelmann
Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Wie wir wurden, was wir sind, Bernt Engelmann, Sachbuch und History, Politics and government, Economic conditions - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar. Eindeutige Referenzdaten wie 357001844X, 9783570018446 und OL3029166W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
FAQ zu Wie wir wurden, was wir sind
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL3029166W und die Editionsreferenzen OL4196567M, OL15261607M.
Welche Themen oder Kapitel umfasst das Buch?
Aus der Inhaltsübersicht ergeben sich folgende Schwerpunkte: Ein Landstrich namens Deutschland | Die Stunde Null | Vom Rosenzüchter zum Weichensteller | Der Kampf um die Macht | … wo sind sie geblieben? | Der Gegenangriff der alten Mächte | Am Abend der Demontage oder Wir sind noch einmal davongekommen | Geistiger »Leerraum«, Schwarzmarke und Währungsreform | Berlin-Blockade und Weststaat-Gründung | Das Kabinett des Doktor Adenauer | Die Bundesrepublik als moralische Anstalt | Wohlstand schickt sich nicht für alle | Das Wirtschaftswunder — geplant seit Stalingrad | Autoritäre Willensbildung und einsame Entschlüsse | Zeittafel | Quellen und Anmerkungen | Register
Welche Rolle spielt der Untertitel von Wie wir wurden, was wir sind?
Der Untertitel Von der bedingungslosen Kapitulation bis zur unbedingten Wiederbewaffnung präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Im Mai 1945 lag Deutschland in Trümmern. Millionen Deutsche fristeten in den Ruinen ihrer yon Bomben verwüsteten Städte ein kümmerliches Dasein, regiert vom Militär der Siegermächte und ohne Hoffnung auf bessere Zeiten, aber entschlossen zur endgültigen Abkehr vom Kapitalismus und Militarismus, erst recht vom Nazismus. Während die einstige Elite des Nazireiches in Nürnberg ihrer Aburteilung durch die Allierten entgegensah, ihre Helfershelfer wie vom Erdboden verschwunden schienen, suchten die Offiziere der vier Besatzungsmächte nach unbelasteten Deutschen, denen sie unter ihrer Kontrolle die lokalen Verwaltungen anvertraüen konnten. Aber auch aus eigener Initiative entstanden „Antifaschistische Komitees“, die sich der Belange der Bürger anzunehmen suchten. Bald bildeten sich, zunächst auf regionaler, dann auf Länderebene die ersten politischen Parteien. Während die Sozialdemokratische Tradition der Weimarer Republik anknüpfen konnten, rekrutierten sich die Anhänger der Christlich-Demokratischen Union und ihrer bayerischen Schwesterpartei nur zum Teil aus Mitgliedern des ehemaligen Zentrums und der Bayerischen Volkspartei. Allen gemeinsam war diesen drei Parteien in den ersten Nachkriegsjahren nicht nur die Ablegung des Hitler-Faschismus, sondern auch des Kapitalismus. So erklärte die rheinisch-westfälische CDU in ihrem Ahlener Programm vom Februar 1947: „Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden“ Vorstellungen, die sich durchaus mit der Überzeugung der Mehrheit der westdeutschen Bevélkerung deckten, die sich z.B. bei Volksabstimmungen in Hessen und Bremen für eine Sozialisierung der Wirtschaft entschied. Man wollte aber nicht nur mehr soziale Gerechtigkeit, sondern auch nie mehr Waffen tragen. Daß und wie dann doch alles anders verlief, schildert Bernt Engelmann in seinem neuen Buch, das die Jahre 1945 bis 1950 behandel, eine Zeit, in der die Weichen für die künftige Entwicklung Westdeutschlonds gestellt worden. Bernt Engelmann berichtet, wie nach der Währungsreform angeblich alle Bürger mit 40 DM die gleichen Startchancen hatten, und wer in Wirklichkeit von dieser Reform profitierte. Der Autor weist nach, daß ein gewisser Dr. Ludwig Erhard schon in den letzten Kriegsjahren mit führenden Vertretern der deutschen Industrie den Nachkriegskurs in der Wirtschaftspolitik festlegte. Und er schildert, wie der ehemalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer es verstand, die Führung der CDU an sich zu reißen, in dieser Partei den Arbeitnehmerflügel geschickt ausschaltete und ohne Rücksicht auf die deutsche Einheit hinter dem Rücken seines Kabinetts die Wiederbewaffnung vorbereitete
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