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Jäger, Fischer, Töpfer - Beschreibung, ISBN und Ausgabe

23/07/2026

Lesedauer: 9 min

Jäger, Fischer, Töpfer von Henny Piezonka prägnant zusammengefasst mit Fokus auf Inhalt und Ausgabe. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.

Jäger, Fischer, Töpfer - Beschreibung, ISBN und Ausgabe

Jäger, Fischer, Töpfer: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details

Jäger, Fischer, Töpfer von Henny Piezonka ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Der Untertitel Wildbeutergruppen mit früher Keramik in Nordosteuropa im 6. und 5. Jahrtausend v. Chr ergänzt den Haupttitel Jäger, Fischer, Töpfer sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Jäger, Fischer, Töpfer wird in der Beschreibung wie folgt charakterisiert: Aus mitteleuropäischer Forschungsperspektive wird Gefäßkeramik gemeinhin als eine der Innovationen der 'Neolithischen Revolution' angesehen. In jüngster Zeit zeigt sich allerdings immer deutlicher, dass auch eine unabhängige, östliche Tradition von früher Jäger-Sammler-Keramik existierte. Einige der westlichsten Gruppen dieser Tradition finden sich um die Mitte des 6. Jahrtausends v. Chr. im Gebiet östlich der Ostsee; auch Ertebolle ist wahrscheinlich zu diesem Traditionskreis zu zählen. Die älteste Jäger-Sammler-Tonware erreichte den östlichen Ostseeraum also etwa zur selben Zeit, als sich in Mitteleuropa die Keramik der linienbandkeramischen Bauern ausbreitete. Ihre östlichen Wurzeln gehen noch weiter zurück, und in Nordosteuropa können drei Traditionsstränge, die das Erscheinen der ältesten Ware im östlichen Ostseeraum beeinflusst haben, identifiziert werden. Die älteste Tradition spärlich verzierter Ware breitete sich seit der ersten Hälfte des 7. Jahrtausends v. Chr. von den Wolga-Steppen nach Nordwesten aus. Eine zweite Tradition erreichte den Ostseeraum aus südöstlicher Richtung. Die dritte Tradition umfasst den Komplex der Kamm- und Grübchenkeramik, dessen Ursprünge möglicherweise jenseits des Urals liegen. Die nordosteuropäische Jäger-Sammler-Keramik ist Teil eines paneurasischen Phänomens rund- oder spitzbodiger Keramik mit oft dicht verzierter Oberfläche. Solche Tonware wurde in Ostasien bereits seit dem späten Pleistozän um 18.000 v. Chr. hergestellt. Eine aktuelle Debatte widmet sich der Frage, ob eine kontinuierlichen Ausbreitung der Keramikinnovation bei den steinzeitlichen Jäger-Sammlern Nordeurasiens von Ost nach West stattgefunden haben könnte oder ob die formale Lösung spitzbodiger, halbeiförmiger Gefäße in diesem riesigen Gebiet mehrmals unabhängig entwickelt worden ist Jäger, Fischer, Töpfer wurde am 2015 publiziert und dem Verlag Habelt-Verlag mit Verlagsort Bonn zugeordnet.

Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe

Das hinterlegte Publikationsdatum 2015 unterstützt dabei, Jäger, Fischer, Töpfer zeitlich korrekt zu klassifizieren. Im Kontext des Gesamtwerks von Henny Piezonka lässt sich Jäger, Fischer, Töpfer gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Jäger, Fischer, Töpfer auch für thematische Recherchen besonders relevant. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Verlagsname und Verlagsort - Habelt-Verlag und Bonn - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren.

Inhalte, Themen und Relevanz

Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Jäger, Fischer, Töpfer laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Aus mitteleuropäischer Forschungsperspektive wird Gefäßkeramik gemeinhin als eine der Innovationen der 'Neolithischen Revolution' angesehen. In jüngster Zeit zeigt sich allerdings immer deutlicher, dass auch eine unabhängige, östliche Tradition von früher Jäger-Sammler-Keramik existierte. Einige der westlichsten Gruppen dieser Tradition finden sich um die Mitte des 6. Jahrtausends v. Chr. im Gebiet östlich der Ostsee; auch Ertebolle ist wahrscheinlich zu diesem Traditionskreis zu zählen. Die älteste Jäger-Sammler-Tonware erreichte den östlichen Ostseeraum also etwa zur selben Zeit, als sich in Mitteleuropa die Keramik der linienbandkeramischen Bauern ausbreitete. Ihre östlichen Wurzeln gehen noch weiter zurück, und in Nordosteuropa können drei Traditionsstränge, die das Erscheinen der ältesten Ware im östlichen Ostseeraum beeinflusst haben, identifiziert werden. Die älteste Tradition spärlich verzierter Ware breitete sich seit der ersten Hälfte des 7. Jahrtausends v. Chr. von den Wolga-Steppen nach Nordwesten aus. Eine zweite Tradition erreichte den Ostseeraum aus südöstlicher Richtung. Die dritte Tradition umfasst den Komplex der Kamm- und Grübchenkeramik, dessen Ursprünge möglicherweise jenseits des Urals liegen. Die nordosteuropäische Jäger-Sammler-Keramik ist Teil eines paneurasischen Phänomens rund- oder spitzbodiger Keramik mit oft dicht verzierter Oberfläche. Solche Tonware wurde in Ostasien bereits seit dem späten Pleistozän um 18.000 v. Chr. hergestellt. Eine aktuelle Debatte widmet sich der Frage, ob eine kontinuierlichen Ausbreitung der Keramikinnovation bei den steinzeitlichen Jäger-Sammlern Nordeurasiens von Ost nach West stattgefunden haben könnte oder ob die formale Lösung spitzbodiger, halbeiförmiger Gefäße in diesem riesigen Gebiet mehrmals unabhängig entwickelt worden ist Über die Schlagwörter History, Prehistoric peoples, Ancient Pottery, Hunting and gathering societies lässt sich Jäger, Fischer, Töpfer auch in größeren Beständen gezielt auffinden.

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Verlag, Ort und Datum - Habelt-Verlag, Bonn und 2015 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 3774939322 als auch die ISBN-13 9783774939325 hinterlegt. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL32877025W und OL44714635M besonders hilfreich.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Sprache: Deutsch
  2. Verlag: Habelt-Verlag
  3. ISBN-10: 3774939322
  4. Thematische Tags: History, Prehistoric peoples, Ancient Pottery, Hunting and gathering societies
  5. Kurzbeschreibung: Aus mitteleuropäischer Forschungsperspektive wird Gefäßkeramik gemeinhin als eine der Innovationen der 'Neolithischen Revolution' angesehen. In jüngster Zeit zeigt sich allerdings immer deutlicher, dass auch eine unabhängige, östliche Tradition von früher Jäger-Sammler-Keramik existierte. Einige der westlichsten Gruppen dieser Tradition finden sich um die Mitte des 6. Jahrtausends v. Chr. im Gebiet östlich der Ostsee; auch Ertebolle ist wahrscheinlich zu diesem Traditionskreis zu zählen. Die älteste Jäger-Sammler-Tonware erreichte den östlichen Ostseeraum also etwa zur selben Zeit, als sich in Mitteleuropa die Keramik der linienbandkeramischen Bauern ausbreitete. Ihre östlichen Wurzeln gehen noch weiter zurück, und in Nordosteuropa können drei Traditionsstränge, die das Erscheinen der ältesten Ware im östlichen Ostseeraum beeinflusst haben, identifiziert werden. Die älteste Tradition spärlich verzierter Ware breitete sich seit der ersten Hälfte des 7. Jahrtausends v. Chr. von den Wolga-Steppen nach Nordwesten aus. Eine zweite Tradition erreichte den Ostseeraum aus südöstlicher Richtung. Die dritte Tradition umfasst den Komplex der Kamm- und Grübchenkeramik, dessen Ursprünge möglicherweise jenseits des Urals liegen. Die nordosteuropäische Jäger-Sammler-Keramik ist Teil eines paneurasischen Phänomens rund- oder spitzbodiger Keramik mit oft dicht verzierter Oberfläche. Solche Tonware wurde in Ostasien bereits seit dem späten Pleistozän um 18.000 v. Chr. hergestellt. Eine aktuelle Debatte widmet sich der Frage, ob eine kontinuierlichen Ausbreitung der Keramikinnovation bei den steinzeitlichen Jäger-Sammlern Nordeurasiens von Ost nach West stattgefunden haben könnte oder ob die formale Lösung spitzbodiger, halbeiförmiger Gefäße in diesem riesigen Gebiet mehrmals unabhängig entwickelt worden ist
  6. Autor beziehungsweise Autoren: Henny Piezonka
  7. Open-Library-Editions-IDs: OL44714635M
  8. Untertitel: Wildbeutergruppen mit früher Keramik in Nordosteuropa im 6. und 5. Jahrtausend v. Chr
  9. Seitenzahl: 437
  10. Titel: Jäger, Fischer, Töpfer
  11. Primäre Kategorie: Sachbuch
  12. Veröffentlicht am: 2015
  13. Verlagsort: Bonn
  14. ISBN-13: 9783774939325
  15. Open-Library-Work-ID: OL32877025W

Relevanz für Suche und Einordnung

Die Verbindung aus Jäger, Fischer, Töpfer, Henny Piezonka, Sachbuch und History, Prehistoric peoples, Ancient Pottery, Hunting and gathering societies schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3774939322, 9783774939325 und OL32877025W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.

Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe

Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?

Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Aus mitteleuropäischer Forschungsperspektive wird Gefäßkeramik gemeinhin als eine der Innovationen der 'Neolithischen Revolution' angesehen. In jüngster Zeit zeigt sich allerdings immer deutlicher, dass auch eine unabhängige, östliche Tradition von früher Jäger-Sammler-Keramik existierte. Einige der westlichsten Gruppen dieser Tradition finden sich um die Mitte des 6. Jahrtausends v. Chr. im Gebiet östlich der Ostsee; auch Ertebolle ist wahrscheinlich zu diesem Traditionskreis zu zählen. Die älteste Jäger-Sammler-Tonware erreichte den östlichen Ostseeraum also etwa zur selben Zeit, als sich in Mitteleuropa die Keramik der linienbandkeramischen Bauern ausbreitete. Ihre östlichen Wurzeln gehen noch weiter zurück, und in Nordosteuropa können drei Traditionsstränge, die das Erscheinen der ältesten Ware im östlichen Ostseeraum beeinflusst haben, identifiziert werden. Die älteste Tradition spärlich verzierter Ware breitete sich seit der ersten Hälfte des 7. Jahrtausends v. Chr. von den Wolga-Steppen nach Nordwesten aus. Eine zweite Tradition erreichte den Ostseeraum aus südöstlicher Richtung. Die dritte Tradition umfasst den Komplex der Kamm- und Grübchenkeramik, dessen Ursprünge möglicherweise jenseits des Urals liegen. Die nordosteuropäische Jäger-Sammler-Keramik ist Teil eines paneurasischen Phänomens rund- oder spitzbodiger Keramik mit oft dicht verzierter Oberfläche. Solche Tonware wurde in Ostasien bereits seit dem späten Pleistozän um 18.000 v. Chr. hergestellt. Eine aktuelle Debatte widmet sich der Frage, ob eine kontinuierlichen Ausbreitung der Keramikinnovation bei den steinzeitlichen Jäger-Sammlern Nordeurasiens von Ost nach West stattgefunden haben könnte oder ob die formale Lösung spitzbodiger, halbeiförmiger Gefäße in diesem riesigen Gebiet mehrmals unabhängig entwickelt worden ist

Worum handelt es sich bei Jäger, Fischer, Töpfer?

Jäger, Fischer, Töpfer ist ein Buch von Henny Piezonka, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.

Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?

Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter History, Prehistoric peoples, Ancient Pottery, Hunting and gathering societies kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.

Warum ist der Untertitel Wildbeutergruppen mit früher Keramik in Nordosteuropa im 6. und 5. Jahrtausend v. Chr wichtig?

Er hilft dabei, Jäger, Fischer, Töpfer inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.

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