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Mobilisierung der Sinne - Buchdetails zu Autor, Inhalt und ISBN

23/07/2026

Lesedauer: 10 min

Schneller Überblick zu Mobilisierung der Sinne von Hermann Kappelhoff, Cilli Pogodda, David Gaertner mit den wichtigsten Buchangaben. Nützlich für alle, die gezielt prüfen statt nur überfliegen wollen.

Mobilisierung der Sinne - Buchdetails zu Autor, Inhalt und ISBN

Mobilisierung der Sinne - Buchdetails zu Autor, Inhalt und ISBN

Mobilisierung der Sinne - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN

Mobilisierung der Sinne von Hermann Kappelhoff, Cilli Pogodda, David Gaertner ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Der Untertitel der Hollywood-Kriegsfilm zwischen Genrekino und Historie ergänzt den Haupttitel Mobilisierung der Sinne sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Inhaltlich lässt sich Mobilisierung der Sinne folgendermaßen zusammenfassen: Das Kriegsfilmgenre bewegt sich seit jeher im Spannungsfeld zwischen dem Kalkül gesellschaftspolitisch wirksamer Erinnerungsarbeit und den Inszenierungsstrategien eines effekt- und affektgeladenen Unterhaltungskinos. Diese Form der medialen Imagination des Krieges bildet das Zentrum einer spezifischen Idee von Geschichte in ihrem Zusammenhang mit dem Politischen. Denn wie die meisten Kriegsdarstellungen zielt dieses Genre darauf ab, die Geschichte und die Gegenwart einer politischen Gemeinschaft, ein gemeinschaftlich geteiltes Wahrnehmen und Bewerten der vergangenen und gegenwärtigen politischen Ereignisse und Handlungen überhaupt herzustellen, sei diese Gemeinschaft nun eine Nation, eine ethnische oder politisch definierte Gruppe oder ein weitläufig geteiltes Kulturverständnis. Am Genre des Hollywood-Kriegsfilms lässt sich paradigmatisch herausarbeiten, was für diese Idee von Geschichte kennzeichnend ist. Dies näher zu bestimmen hat sich dieser Band zur Aufgabe gemacht. Zum einen steht die Historizität des Mediums selbst, hier also des Genrekinos, und seine Funktion als Medium eines Bildes von Geschichte zur Diskussion; zum anderen die Theorie des Genres selbst, die Frage nach der kulturellen Funktion des Genresystems und der Stellung des Kriegsfilms in diesem System. Die Beiträge dieses Bandes möchten von der wertenden Diskussion um den Realismus von Kriegsdarstellungen absehen und statt dessen das Kriegsfilmgenre als eine ästhetische Erfahrungsform verstehen, die auf den Zusammenhang von Geschichtsbewusstsein und gesellschaftlich-kultureller Identität zielt. Sie verorten Kriegsfilme entlang einer Schnittstelle, an der die Verstrebungen von ästhetischem Empfinden und historischem Bewusstsein, von affektivem Erleben und kollektivem Erinnerungsbild sichtbar werden Bibliografisch ist Mobilisierung der Sinne mit dem Erscheinungsdatum 2013, dem Verlag Vorwerk 8 und dem Ort Berlin erfasst.

Relevante Merkmale auf einen Blick

Das hinterlegte Publikationsdatum 2013 unterstützt dabei, Mobilisierung der Sinne zeitlich korrekt zu klassifizieren. Verlagsname und Verlagsort - Vorwerk 8 und Berlin - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Mobilisierung der Sinne auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Mobilisierung der Sinne ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Hermann Kappelhoff, Cilli Pogodda, David Gaertner beschäftigen möchten. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Mobilisierung der Sinne einen gut klassifizierbaren Titel.

Inhalt und thematische Schwerpunkte

Mobilisierung der Sinne lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Das Kriegsfilmgenre bewegt sich seit jeher im Spannungsfeld zwischen dem Kalkül gesellschaftspolitisch wirksamer Erinnerungsarbeit und den Inszenierungsstrategien eines effekt- und affektgeladenen Unterhaltungskinos. Diese Form der medialen Imagination des Krieges bildet das Zentrum einer spezifischen Idee von Geschichte in ihrem Zusammenhang mit dem Politischen. Denn wie die meisten Kriegsdarstellungen zielt dieses Genre darauf ab, die Geschichte und die Gegenwart einer politischen Gemeinschaft, ein gemeinschaftlich geteiltes Wahrnehmen und Bewerten der vergangenen und gegenwärtigen politischen Ereignisse und Handlungen überhaupt herzustellen, sei diese Gemeinschaft nun eine Nation, eine ethnische oder politisch definierte Gruppe oder ein weitläufig geteiltes Kulturverständnis. Am Genre des Hollywood-Kriegsfilms lässt sich paradigmatisch herausarbeiten, was für diese Idee von Geschichte kennzeichnend ist. Dies näher zu bestimmen hat sich dieser Band zur Aufgabe gemacht. Zum einen steht die Historizität des Mediums selbst, hier also des Genrekinos, und seine Funktion als Medium eines Bildes von Geschichte zur Diskussion; zum anderen die Theorie des Genres selbst, die Frage nach der kulturellen Funktion des Genresystems und der Stellung des Kriegsfilms in diesem System. Die Beiträge dieses Bandes möchten von der wertenden Diskussion um den Realismus von Kriegsdarstellungen absehen und statt dessen das Kriegsfilmgenre als eine ästhetische Erfahrungsform verstehen, die auf den Zusammenhang von Geschichtsbewusstsein und gesellschaftlich-kultureller Identität zielt. Sie verorten Kriegsfilme entlang einer Schnittstelle, an der die Verstrebungen von ästhetischem Empfinden und historischem Bewusstsein, von affektivem Erleben und kollektivem Erinnerungsbild sichtbar werden Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: Tora! Tora! Tora! : vom allmählichen Nahen der zukünftigen Vergangenheit -- Christian Pischel | "What shall the history books read?" : zur politischen Geschichtsästhetik von Tarantinos Inglourious basterds -- Drehli Robnik | Saving private ryan : Retrospektion, Überlebensschuld und affektives Gedächtnis -- Thomas Elsaesser | Hollywoods Kriegsgerichtsdramen -- Elisabeth Bronfen | Körper, Tod und Technik : Windtalkers und der postklassische Hollywood-Kriegsfilm -- Michael Wedel | Im Angesicht des Äu€ersten : der Kampf als Grenzsituation und performative Kadenz im zeitgenössischen Kriegsfilm -- Marcus Stiglegger | Coming home again : zur Scheinnormalisierung des Kriegsheimkehrers im US-amerikanischen Vietnamkriegsfilm -- Tobias Haupts | Der Krieg im Spiegel des Genrekinos : John Fords they were expendable -- Hermann Kappelhoff | "Can't we get our own fucking music?" : Genre, Medialität und Affektivität in Sam Mendes' Jarhead -- Cilli Pogodda | Der Klang der Erinnerung : Filmmusik und Zeitlichkeit affektiver Erfahrung im Vietnamkriegsfilm -- Jan-Hendrik Bakels | Mit allen Mitteln : Hollywoods Propagandafilme am Beispiel von Frank Capras why we fight-Reihe -- David Gaertner | Put your helmet on! : der Helm im amerikanischen Kriegsfilm -- Torsten Gareis-- Zu den Autoren-- Danksagung. Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Mobilisierung der Sinne thematisch schneller einzuordnen: History and criticism, War films, American Motion pictures, Kriegsfilm

Edition und bibliografische Einordnung

Die Kombination aus ISBN-10 3940384402 und ISBN-13 9783940384409 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL32864201W und OL44699324M besonders hilfreich. Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Vorwerk 8, Berlin und 2013 präzise ergänzt.

Die zentralen Metadaten zu Mobilisierung der Sinne

  1. Ort der Veröffentlichung: Berlin
  2. ISBN-13: 9783940384409
  3. Veröffentlicht am: 2013
  4. Inhaltsübersicht: Tora! Tora! Tora! : vom allmählichen Nahen der zukünftigen Vergangenheit -- Christian Pischel | "What shall the history books read?" : zur politischen Geschichtsästhetik von Tarantinos Inglourious basterds -- Drehli Robnik | Saving private ryan : Retrospektion, Überlebensschuld und affektives Gedächtnis -- Thomas Elsaesser | Hollywoods Kriegsgerichtsdramen -- Elisabeth Bronfen | Körper, Tod und Technik : Windtalkers und der postklassische Hollywood-Kriegsfilm -- Michael Wedel | Im Angesicht des Äu€ersten : der Kampf als Grenzsituation und performative Kadenz im zeitgenössischen Kriegsfilm -- Marcus Stiglegger | Coming home again : zur Scheinnormalisierung des Kriegsheimkehrers im US-amerikanischen Vietnamkriegsfilm -- Tobias Haupts | Der Krieg im Spiegel des Genrekinos : John Fords they were expendable -- Hermann Kappelhoff | "Can't we get our own fucking music?" : Genre, Medialität und Affektivität in Sam Mendes' Jarhead -- Cilli Pogodda | Der Klang der Erinnerung : Filmmusik und Zeitlichkeit affektiver Erfahrung im Vietnamkriegsfilm -- Jan-Hendrik Bakels | Mit allen Mitteln : Hollywoods Propagandafilme am Beispiel von Frank Capras why we fight-Reihe -- David Gaertner | Put your helmet on! : der Helm im amerikanischen Kriegsfilm -- Torsten Gareis-- Zu den Autoren-- Danksagung.
  5. Titel: Mobilisierung der Sinne
  6. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  7. Autor beziehungsweise Autoren: Hermann Kappelhoff, Cilli Pogodda, David Gaertner
  8. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  9. Schlagwörter: History and criticism, War films, American Motion pictures, Kriegsfilm
  10. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3940384402
  11. Externe Work-Referenz: OL32864201W
  12. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Das Kriegsfilmgenre bewegt sich seit jeher im Spannungsfeld zwischen dem Kalkül gesellschaftspolitisch wirksamer Erinnerungsarbeit und den Inszenierungsstrategien eines effekt- und affektgeladenen Unterhaltungskinos. Diese Form der medialen Imagination des Krieges bildet das Zentrum einer spezifischen Idee von Geschichte in ihrem Zusammenhang mit dem Politischen. Denn wie die meisten Kriegsdarstellungen zielt dieses Genre darauf ab, die Geschichte und die Gegenwart einer politischen Gemeinschaft, ein gemeinschaftlich geteiltes Wahrnehmen und Bewerten der vergangenen und gegenwärtigen politischen Ereignisse und Handlungen überhaupt herzustellen, sei diese Gemeinschaft nun eine Nation, eine ethnische oder politisch definierte Gruppe oder ein weitläufig geteiltes Kulturverständnis. Am Genre des Hollywood-Kriegsfilms lässt sich paradigmatisch herausarbeiten, was für diese Idee von Geschichte kennzeichnend ist. Dies näher zu bestimmen hat sich dieser Band zur Aufgabe gemacht. Zum einen steht die Historizität des Mediums selbst, hier also des Genrekinos, und seine Funktion als Medium eines Bildes von Geschichte zur Diskussion; zum anderen die Theorie des Genres selbst, die Frage nach der kulturellen Funktion des Genresystems und der Stellung des Kriegsfilms in diesem System. Die Beiträge dieses Bandes möchten von der wertenden Diskussion um den Realismus von Kriegsdarstellungen absehen und statt dessen das Kriegsfilmgenre als eine ästhetische Erfahrungsform verstehen, die auf den Zusammenhang von Geschichtsbewusstsein und gesellschaftlich-kultureller Identität zielt. Sie verorten Kriegsfilme entlang einer Schnittstelle, an der die Verstrebungen von ästhetischem Empfinden und historischem Bewusstsein, von affektivem Erleben und kollektivem Erinnerungsbild sichtbar werden
  13. Umfang: 384 Seiten
  14. Publiziert bei: Vorwerk 8
  15. Ergänzender Titelzusatz: der Hollywood-Kriegsfilm zwischen Genrekino und Historie
  16. Open-Library-Editions-IDs: OL44699324M

Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe

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FAQ zu Mobilisierung der Sinne

Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?

Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter History and criticism, War films, American Motion pictures, Kriegsfilm kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.

Worum handelt es sich bei Mobilisierung der Sinne?

Mobilisierung der Sinne ist ein Buch von Hermann Kappelhoff, Cilli Pogodda, David Gaertner, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.

Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?

Das Kriegsfilmgenre bewegt sich seit jeher im Spannungsfeld zwischen dem Kalkül gesellschaftspolitisch wirksamer Erinnerungsarbeit und den Inszenierungsstrategien eines effekt- und affektgeladenen Unterhaltungskinos. Diese Form der medialen Imagination des Krieges bildet das Zentrum einer spezifischen Idee von Geschichte in ihrem Zusammenhang mit dem Politischen. Denn wie die meisten Kriegsdarstellungen zielt dieses Genre darauf ab, die Geschichte und die Gegenwart einer politischen Gemeinschaft, ein gemeinschaftlich geteiltes Wahrnehmen und Bewerten der vergangenen und gegenwärtigen politischen Ereignisse und Handlungen überhaupt herzustellen, sei diese Gemeinschaft nun eine Nation, eine ethnische oder politisch definierte Gruppe oder ein weitläufig geteiltes Kulturverständnis. Am Genre des Hollywood-Kriegsfilms lässt sich paradigmatisch herausarbeiten, was für diese Idee von Geschichte kennzeichnend ist. Dies näher zu bestimmen hat sich dieser Band zur Aufgabe gemacht. Zum einen steht die Historizität des Mediums selbst, hier also des Genrekinos, und seine Funktion als Medium eines Bildes von Geschichte zur Diskussion; zum anderen die Theorie des Genres selbst, die Frage nach der kulturellen Funktion des Genresystems und der Stellung des Kriegsfilms in diesem System. Die Beiträge dieses Bandes möchten von der wertenden Diskussion um den Realismus von Kriegsdarstellungen absehen und statt dessen das Kriegsfilmgenre als eine ästhetische Erfahrungsform verstehen, die auf den Zusammenhang von Geschichtsbewusstsein und gesellschaftlich-kultureller Identität zielt. Sie verorten Kriegsfilme entlang einer Schnittstelle, an der die Verstrebungen von ästhetischem Empfinden und historischem Bewusstsein, von affektivem Erleben und kollektivem Erinnerungsbild sichtbar werden

Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?

Mit OL32864201W und OL44699324M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.

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