Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments | Buchprofil und Inhaltsübersicht
23/07/2026
Lesedauer: 9 min
Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments von Johannes Meyer-Hermann kurz erklärt: Worum es geht und welche Ausgabe vorliegt. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.

Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments im Überblick
Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments gehört zur Kategorie Roman und stammt von Johannes Meyer-Hermann - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Mit dem Untertitel Entwicklung von den Anfängen bis zu Justinian wird bei Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Aus der Buchbeschreibung zu Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Gegenstand der Arbeit ist das römische Soldatentestament (testamentum militis) in seiner Entwicklung vom ersten vorchristlichen bis zum 6. Jahrhundert n. Chr. In der durch kriegerische Aktivitäten geprägten Geschichte des antiken Roms spielten Soldatentestamente eine zentrale Rolle. Das testamentum militis privilegierte letztwillig verfügende Soldaten (milites) gegenüber anderen römischen Bürgern, welche sich an die allgemein geltenden Regeln des Erbrechts halten mussten. Den milites wurden einerseits Begünstigungen in materieller Hinsicht gewährt, aufgrund derer sie insbesondere einem erweiterten Personenkreis Vermögen hinterlassen konnten. Wie der Verfasser zeigt, wurde damit den sich wandelnden Bedürfnissen der Soldaten Rechnung getragen, etwa Kameraden und zunehmend vor allem peregrine, das heißt das römische Bürgerrecht nicht besitzende Angehörige testamentarisch zu bedenken. Andereseits wurde Soldaten mit dem testamentum militis zugestanden, ihre Testamente unter weitestgehender Befreiung von den strengen formellen Voraussetzungen des Zivilrechts wie zum Beispiel dem Gebrauch bestimmter Worte zu errichten. Einer der Gründe für diese Begünstigung war die abstammungsbedingte Unkenntnis der Soldaten des römischen Erbrechts. Der Verfasser kann jedoch zeigen, dass die in der Literatur überwiegend anzutreffende Charakterisierung in ihrer Pauschalität unzutreffend ist. Bestimmte Erfordernisse hätten wegen ihrer Einfachheit (simplicitas), ihrer Unerfahrenheit (imperitia), ihrer nichtrömischen Herkunft nicht gegolten. Indem in dieser Arbeit, wie im Titel angekündigt, das Soldatenerbrecht in seiner geschichtlichen Entwicklung von den Anfängen bis zu Justinian dargestellt wird und dabei insbesondere die Ursachen für den jeweiligen Stand erklärt werden, wird diese Rechtseinrichtung erstmalig einer weitgehenden Historisierung zugeführt. Ein zentrales Vorhaben der Arbeit besteht darin, den Ursprung des Militärtestaments entgegen der vorherrschenden Literaturmeinung auf Augustus, nicht auf Gaius Julius Caesar zurückzuführen. Erstmalig werden in dieser Arbeit außerdem bedeutsame Einzelaspekte des Soldatentestaments eingehend erörtert. Dies gilt etwa für die Bedeutung der „libera testamenti factio“, für den Anteil der römischen Bürger in bestimmten Truppengattungen und, damit eng zusammenhängend, für die Begrifflichkeit der Ausdrücke 'miles' und auch 'veteranus Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments wurde am 2012 publiziert und dem Verlag Shaker mit Verlagsort Aachen zugeordnet.
Warum Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments relevant sein kann
Mit Shaker in Aachen ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Johannes Meyer-Hermann beschäftigen möchten. Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Das hinterlegte Publikationsdatum 2012 unterstützt dabei, Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments zeitlich korrekt zu klassifizieren. Innerhalb von Roman bietet Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments eine klar erkennbare thematische Zuordnung.
Thematische Einordnung von Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments
Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments lässt sich inhaltlich innerhalb von Roman verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Gegenstand der Arbeit ist das römische Soldatentestament (testamentum militis) in seiner Entwicklung vom ersten vorchristlichen bis zum 6. Jahrhundert n. Chr. In der durch kriegerische Aktivitäten geprägten Geschichte des antiken Roms spielten Soldatentestamente eine zentrale Rolle. Das testamentum militis privilegierte letztwillig verfügende Soldaten (milites) gegenüber anderen römischen Bürgern, welche sich an die allgemein geltenden Regeln des Erbrechts halten mussten. Den milites wurden einerseits Begünstigungen in materieller Hinsicht gewährt, aufgrund derer sie insbesondere einem erweiterten Personenkreis Vermögen hinterlassen konnten. Wie der Verfasser zeigt, wurde damit den sich wandelnden Bedürfnissen der Soldaten Rechnung getragen, etwa Kameraden und zunehmend vor allem peregrine, das heißt das römische Bürgerrecht nicht besitzende Angehörige testamentarisch zu bedenken. Andereseits wurde Soldaten mit dem testamentum militis zugestanden, ihre Testamente unter weitestgehender Befreiung von den strengen formellen Voraussetzungen des Zivilrechts wie zum Beispiel dem Gebrauch bestimmter Worte zu errichten. Einer der Gründe für diese Begünstigung war die abstammungsbedingte Unkenntnis der Soldaten des römischen Erbrechts. Der Verfasser kann jedoch zeigen, dass die in der Literatur überwiegend anzutreffende Charakterisierung in ihrer Pauschalität unzutreffend ist. Bestimmte Erfordernisse hätten wegen ihrer Einfachheit (simplicitas), ihrer Unerfahrenheit (imperitia), ihrer nichtrömischen Herkunft nicht gegolten. Indem in dieser Arbeit, wie im Titel angekündigt, das Soldatenerbrecht in seiner geschichtlichen Entwicklung von den Anfängen bis zu Justinian dargestellt wird und dabei insbesondere die Ursachen für den jeweiligen Stand erklärt werden, wird diese Rechtseinrichtung erstmalig einer weitgehenden Historisierung zugeführt. Ein zentrales Vorhaben der Arbeit besteht darin, den Ursprung des Militärtestaments entgegen der vorherrschenden Literaturmeinung auf Augustus, nicht auf Gaius Julius Caesar zurückzuführen. Erstmalig werden in dieser Arbeit außerdem bedeutsame Einzelaspekte des Soldatentestaments eingehend erörtert. Dies gilt etwa für die Bedeutung der „libera testamenti factio“, für den Anteil der römischen Bürger in bestimmten Truppengattungen und, damit eng zusammenhängend, für die Begrifflichkeit der Ausdrücke 'miles' und auch 'veteranus Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: Military wills (Roman law)
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL23426718W sowie die Editionszuordnungen OL31284230M referenzierbar. Die Ausgabe ist über den Verlag Shaker, den Ort Aachen und das Datum 2012 klar kontextualisiert.
Die zentralen Metadaten zu Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments
- Externe Editionsreferenzen: OL31284230M
- Ort der Veröffentlichung: Aachen
- Veröffentlicht am: 2012
- Kurzbeschreibung: Gegenstand der Arbeit ist das römische Soldatentestament (testamentum militis) in seiner Entwicklung vom ersten vorchristlichen bis zum 6. Jahrhundert n. Chr. In der durch kriegerische Aktivitäten geprägten Geschichte des antiken Roms spielten Soldatentestamente eine zentrale Rolle. Das testamentum militis privilegierte letztwillig verfügende Soldaten (milites) gegenüber anderen römischen Bürgern, welche sich an die allgemein geltenden Regeln des Erbrechts halten mussten. Den milites wurden einerseits Begünstigungen in materieller Hinsicht gewährt, aufgrund derer sie insbesondere einem erweiterten Personenkreis Vermögen hinterlassen konnten. Wie der Verfasser zeigt, wurde damit den sich wandelnden Bedürfnissen der Soldaten Rechnung getragen, etwa Kameraden und zunehmend vor allem peregrine, das heißt das römische Bürgerrecht nicht besitzende Angehörige testamentarisch zu bedenken. Andereseits wurde Soldaten mit dem testamentum militis zugestanden, ihre Testamente unter weitestgehender Befreiung von den strengen formellen Voraussetzungen des Zivilrechts wie zum Beispiel dem Gebrauch bestimmter Worte zu errichten. Einer der Gründe für diese Begünstigung war die abstammungsbedingte Unkenntnis der Soldaten des römischen Erbrechts. Der Verfasser kann jedoch zeigen, dass die in der Literatur überwiegend anzutreffende Charakterisierung in ihrer Pauschalität unzutreffend ist. Bestimmte Erfordernisse hätten wegen ihrer Einfachheit (simplicitas), ihrer Unerfahrenheit (imperitia), ihrer nichtrömischen Herkunft nicht gegolten. Indem in dieser Arbeit, wie im Titel angekündigt, das Soldatenerbrecht in seiner geschichtlichen Entwicklung von den Anfängen bis zu Justinian dargestellt wird und dabei insbesondere die Ursachen für den jeweiligen Stand erklärt werden, wird diese Rechtseinrichtung erstmalig einer weitgehenden Historisierung zugeführt. Ein zentrales Vorhaben der Arbeit besteht darin, den Ursprung des Militärtestaments entgegen der vorherrschenden Literaturmeinung auf Augustus, nicht auf Gaius Julius Caesar zurückzuführen. Erstmalig werden in dieser Arbeit außerdem bedeutsame Einzelaspekte des Soldatentestaments eingehend erörtert. Dies gilt etwa für die Bedeutung der „libera testamenti factio“, für den Anteil der römischen Bürger in bestimmten Truppengattungen und, damit eng zusammenhängend, für die Begrifflichkeit der Ausdrücke 'miles' und auch 'veteranus
- Untertitel: Entwicklung von den Anfängen bis zu Justinian
- Verfasst von: Johannes Meyer-Hermann
- Open-Library-Work-ID: OL23426718W
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- ISBN-13: 9783844008968
- Verlag: Shaker
- Umfang: 216 Seiten
- Thematische Tags: Military wills (Roman law)
- Buchtitel: Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments
- Thematische Hauptkategorie: Roman
Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments, Johannes Meyer-Hermann, Roman und Military wills (Roman law) - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar.
FAQ zu Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments
Wer sollte sich für Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments interessieren?
Besonders relevant ist Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Roman suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Johannes Meyer-Hermann betrachten möchten.
Was verrät der Untertitel über Testamentum militis - das römische Recht des Soldatentestaments?
Mit Entwicklung von den Anfängen bis zu Justinian wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.
Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?
Mit OL23426718W und OL31284230M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.
In welcher Sprache liegt das Buch vor?
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags Military wills (Roman law) bei der Einordnung.
Externe Links
Hier findest du weitere ausgewählte Links.
