Helmut Kohl, die Macht und das Geld | Buchprofil und Inhaltsübersicht
23/07/2026
Lesedauer: 8 min
Helmut Kohl, die Macht und das Geld von Michael Stiller, Heribert Prantl, Hans Leyendecker auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.
Helmut Kohl, die Macht und das Geld von Michael Stiller, Heribert Prantl, Hans Leyendecker - Informationen zur Ausgabe
Helmut Kohl, die Macht und das Geld von Michael Stiller, Heribert Prantl, Hans Leyendecker ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Helmut Kohl, die Macht und das Geld den Fokus legt: Im November 1999 führten die Ermittlungen der Augsburger Steuerfahnder und Staatsanwälte gegen den Waffenhändler Karlheinz Schreiber zur Enttarnung des illegalen Finanzsystems der CDU und damit zur wohl größten Affäre der deutschen Nachkriegsgeschichte. Die Kette der Enthüllung riss nicht ab, und mit jedem neuen Detail geriet die Union immer tiefer in den Sog des Skandals, der einen Namen trägt: Helmut Kohl. Der politische Aufstieg des "Schwarzen Riesen" aus Ludwigshafen war aufs engste verknüpft mit den illegalen Praktiken der Parteienfinanzierung. Sie bildeten offenbar einen festen Bestandteil des Systems Kohl, also jenem Macht- und Beziehungsgeflecht, das ihm den Weg ins Kanzleramt ebnete. Gemeinsam mit seinen Kollegen Heribert Prantl und Michael Stiller hat der SZ-Redakteur Hans Leyendecker nun in einem Buch die Hintergründe und den Verlauf der Affäre ausführlich beschrieben und ihre Folgen für die deutsche Demokratie analysiert. Inzwischen scheint es keine Täter mehr zu geben. Alle benehmen sich, als seien sie unschuldige Opfer. Von Reue keine Spur. Bei so viel Unverfrorenheit macht sich ein gewisser Überdruss breit. Das mühsam gewachsene Vertrauen in die Politik ist verloren, und es wächst wieder einmal die Neigung des Publikums, "Politik zum schmutzigen Geschäft zu erklären, das man einer Kaste von Windbeuteln und Beutelschneidern überlässt. Diese neueste Entwicklung beginnt mit der CDU-Spendenaffäre. Und das ist das Schlimmste, was Kohl dem Land antun konnte." --Stephan Fingerle Die Ausgabe erschien am 2000 bei Steidl und ist dem Verlagsstandort Göttingen, Germany zugeordnet.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Innerhalb von Sachbuch bietet Helmut Kohl, die Macht und das Geld eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Helmut Kohl, die Macht und das Geld auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Gerade wer nach Werken von Michael Stiller, Heribert Prantl, Hans Leyendecker sucht, sollte Helmut Kohl, die Macht und das Geld näher betrachten. Das hinterlegte Publikationsdatum 2000 unterstützt dabei, Helmut Kohl, die Macht und das Geld zeitlich korrekt zu klassifizieren. Mit Steidl in Göttingen, Germany ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar.
Inhalt und thematische Schwerpunkte
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Helmut Kohl, die Macht und das Geld laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Im November 1999 führten die Ermittlungen der Augsburger Steuerfahnder und Staatsanwälte gegen den Waffenhändler Karlheinz Schreiber zur Enttarnung des illegalen Finanzsystems der CDU und damit zur wohl größten Affäre der deutschen Nachkriegsgeschichte. Die Kette der Enthüllung riss nicht ab, und mit jedem neuen Detail geriet die Union immer tiefer in den Sog des Skandals, der einen Namen trägt: Helmut Kohl. Der politische Aufstieg des "Schwarzen Riesen" aus Ludwigshafen war aufs engste verknüpft mit den illegalen Praktiken der Parteienfinanzierung. Sie bildeten offenbar einen festen Bestandteil des Systems Kohl, also jenem Macht- und Beziehungsgeflecht, das ihm den Weg ins Kanzleramt ebnete. Gemeinsam mit seinen Kollegen Heribert Prantl und Michael Stiller hat der SZ-Redakteur Hans Leyendecker nun in einem Buch die Hintergründe und den Verlauf der Affäre ausführlich beschrieben und ihre Folgen für die deutsche Demokratie analysiert. Inzwischen scheint es keine Täter mehr zu geben. Alle benehmen sich, als seien sie unschuldige Opfer. Von Reue keine Spur. Bei so viel Unverfrorenheit macht sich ein gewisser Überdruss breit. Das mühsam gewachsene Vertrauen in die Politik ist verloren, und es wächst wieder einmal die Neigung des Publikums, "Politik zum schmutzigen Geschäft zu erklären, das man einer Kaste von Windbeuteln und Beutelschneidern überlässt. Diese neueste Entwicklung beginnt mit der CDU-Spendenaffäre. Und das ist das Schlimmste, was Kohl dem Land antun konnte." --Stephan Fingerle Über die Schlagwörter History, Politics and government, Biography, Prime ministers, Heads of state, Christlich-Demokratische Union Deutschlands, Christlich-Demokratische Union Deutschlands (Germany : West) lässt sich Helmut Kohl, die Macht und das Geld auch in größeren Beständen gezielt auffinden.
Edition und bibliografische Einordnung
Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL4031171W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL6880274M. Die Ausgabe ist über den Verlag Steidl, den Ort Göttingen, Germany und das Datum 2000 klar kontextualisiert.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- ISBN-10: 3882437383
- Veröffentlicht am: 2000
- Ort der Veröffentlichung: Göttingen, Germany
- Sprache: Deutsch
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Verlag: Steidl
- Open-Library-Work-ID: OL4031171W
- Open-Library-Editions-IDs: OL6880274M
- Buchtitel: Helmut Kohl, die Macht und das Geld
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Im November 1999 führten die Ermittlungen der Augsburger Steuerfahnder und Staatsanwälte gegen den Waffenhändler Karlheinz Schreiber zur Enttarnung des illegalen Finanzsystems der CDU und damit zur wohl größten Affäre der deutschen Nachkriegsgeschichte. Die Kette der Enthüllung riss nicht ab, und mit jedem neuen Detail geriet die Union immer tiefer in den Sog des Skandals, der einen Namen trägt: Helmut Kohl. Der politische Aufstieg des "Schwarzen Riesen" aus Ludwigshafen war aufs engste verknüpft mit den illegalen Praktiken der Parteienfinanzierung. Sie bildeten offenbar einen festen Bestandteil des Systems Kohl, also jenem Macht- und Beziehungsgeflecht, das ihm den Weg ins Kanzleramt ebnete. Gemeinsam mit seinen Kollegen Heribert Prantl und Michael Stiller hat der SZ-Redakteur Hans Leyendecker nun in einem Buch die Hintergründe und den Verlauf der Affäre ausführlich beschrieben und ihre Folgen für die deutsche Demokratie analysiert. Inzwischen scheint es keine Täter mehr zu geben. Alle benehmen sich, als seien sie unschuldige Opfer. Von Reue keine Spur. Bei so viel Unverfrorenheit macht sich ein gewisser Überdruss breit. Das mühsam gewachsene Vertrauen in die Politik ist verloren, und es wächst wieder einmal die Neigung des Publikums, "Politik zum schmutzigen Geschäft zu erklären, das man einer Kaste von Windbeuteln und Beutelschneidern überlässt. Diese neueste Entwicklung beginnt mit der CDU-Spendenaffäre. Und das ist das Schlimmste, was Kohl dem Land antun konnte." --Stephan Fingerle
- Maße der Ausgabe: 21,9 x 15,4 x 4,5 cm
- Verfasst von: Michael Stiller, Heribert Prantl, Hans Leyendecker
- Thematische Tags: History, Politics and government, Biography, Prime ministers, Heads of state, Christlich-Demokratische Union Deutschlands, Christlich-Demokratische Union Deutschlands (Germany : West)
- Ausgabeform: hard
Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe
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Häufige Fragen zu Helmut Kohl, die Macht und das Geld
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL4031171W und die Editionsreferenzen OL6880274M.
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Im November 1999 führten die Ermittlungen der Augsburger Steuerfahnder und Staatsanwälte gegen den Waffenhändler Karlheinz Schreiber zur Enttarnung des illegalen Finanzsystems der CDU und damit zur wohl größten Affäre der deutschen Nachkriegsgeschichte. Die Kette der Enthüllung riss nicht ab, und mit jedem neuen Detail geriet die Union immer tiefer in den Sog des Skandals, der einen Namen trägt: Helmut Kohl. Der politische Aufstieg des "Schwarzen Riesen" aus Ludwigshafen war aufs engste verknüpft mit den illegalen Praktiken der Parteienfinanzierung. Sie bildeten offenbar einen festen Bestandteil des Systems Kohl, also jenem Macht- und Beziehungsgeflecht, das ihm den Weg ins Kanzleramt ebnete. Gemeinsam mit seinen Kollegen Heribert Prantl und Michael Stiller hat der SZ-Redakteur Hans Leyendecker nun in einem Buch die Hintergründe und den Verlauf der Affäre ausführlich beschrieben und ihre Folgen für die deutsche Demokratie analysiert. Inzwischen scheint es keine Täter mehr zu geben. Alle benehmen sich, als seien sie unschuldige Opfer. Von Reue keine Spur. Bei so viel Unverfrorenheit macht sich ein gewisser Überdruss breit. Das mühsam gewachsene Vertrauen in die Politik ist verloren, und es wächst wieder einmal die Neigung des Publikums, "Politik zum schmutzigen Geschäft zu erklären, das man einer Kaste von Windbeuteln und Beutelschneidern überlässt. Diese neueste Entwicklung beginnt mit der CDU-Spendenaffäre. Und das ist das Schlimmste, was Kohl dem Land antun konnte." --Stephan Fingerle
Wer sollte sich für Helmut Kohl, die Macht und das Geld interessieren?
Besonders relevant ist Helmut Kohl, die Macht und das Geld für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Michael Stiller, Heribert Prantl, Hans Leyendecker betrachten möchten.
Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?
Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags History, Politics and government, Biography, Prime ministers, Heads of state, Christlich-Demokratische Union Deutschlands, Christlich-Demokratische Union Deutschlands (Germany : West), die die thematische Zuordnung erleichtern.
Externe Links
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