Schwellenmacht - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe
22/07/2026
Lesedauer: 7 min
Schneller Überblick zu Schwellenmacht von Stephan Geier mit den wichtigsten Buchangaben. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.
Schwellenmacht im Überblick
Mit Schwellenmacht liegt ein Buch von Stephan Geier vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Mit dem Untertitel Bonns heimliche Atomdiplomatie von Adenauer bis Schmidt wird bei Schwellenmacht noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Aus der Buchbeschreibung zu Schwellenmacht ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Erstmals auf freigegebenen Archivmaterialien beruhende Untersuchung zur deutschen Mitverantwortung an der internationalen Verbreitung von Nukleartechnik und Kernwaffen.Iran, Israel, Indien und andere: Die schleichende Verbreitung atomarer Waffen hält die Welt in Atem. Doch die Spielregeln, die diese gefährliche Entwicklung eigentlich verhindern sollten, wurden nicht von Staaten wie dem Iran und Nordkorea gemacht. Es war die Bundesrepublik, die dabei seit den 1950er Jahren eine wichtige, durchaus zweifelhafte Rolle spielte. Basierend auf der Untersuchung einer Fülle von Quellenmaterial zeigt Stephan Geier: Die Ausarbeitung des internationalen Regelwerks, das die Verbreitung von Nukleartechnologie eindämmen sollte, wurde von neuen atomaren Schwellenmächten maßgeblich beeinflusst, und die Bundesrepublik Deutschland nahm dabei eine Schlüsselposition ein. Von der Vergangenheit vorbelastet, blieb den Deutschen ein eigenes Nukleararsenal zwar versagt. Umso mehr verteidigten aber alle Bundesregierungen von Adenauer bis Schmidt den Status als nukleare Schwellenmacht sei es durch die Teilhabe der Bundeswehr am nuklearen Waffenarsenal der NATO oder durch Entwicklung und Export vermeintlich rein ziviler Atomanlagen. Die zur Durchsetzung dieser Interessen notwendige Schwächung der internationalen Kontrollmechanismen gegen eine weitere Verbreitung von Atomwaffen wurde von den bundesdeutschen Politikern über die Parteigrenzen hinweg bewusst in Kauf genommen Bibliografisch ist Schwellenmacht mit dem Erscheinungsdatum 2013, dem Verlag Ferdidnand Schöningh und dem Ort Paderborn erfasst.
Warum Schwellenmacht relevant sein kann
Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2013 lässt sich Schwellenmacht sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Die Angaben zu Ferdidnand Schöningh und Paderborn stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Schwellenmacht auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Gerade wer nach Werken von Stephan Geier sucht, sollte Schwellenmacht näher betrachten. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Schwellenmacht auch für thematische Recherchen besonders relevant.
Was behandelt Schwellenmacht?
Wer wissen möchte, worauf Schwellenmacht inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Erstmals auf freigegebenen Archivmaterialien beruhende Untersuchung zur deutschen Mitverantwortung an der internationalen Verbreitung von Nukleartechnik und Kernwaffen.Iran, Israel, Indien und andere: Die schleichende Verbreitung atomarer Waffen hält die Welt in Atem. Doch die Spielregeln, die diese gefährliche Entwicklung eigentlich verhindern sollten, wurden nicht von Staaten wie dem Iran und Nordkorea gemacht. Es war die Bundesrepublik, die dabei seit den 1950er Jahren eine wichtige, durchaus zweifelhafte Rolle spielte. Basierend auf der Untersuchung einer Fülle von Quellenmaterial zeigt Stephan Geier: Die Ausarbeitung des internationalen Regelwerks, das die Verbreitung von Nukleartechnologie eindämmen sollte, wurde von neuen atomaren Schwellenmächten maßgeblich beeinflusst, und die Bundesrepublik Deutschland nahm dabei eine Schlüsselposition ein. Von der Vergangenheit vorbelastet, blieb den Deutschen ein eigenes Nukleararsenal zwar versagt. Umso mehr verteidigten aber alle Bundesregierungen von Adenauer bis Schmidt den Status als nukleare Schwellenmacht sei es durch die Teilhabe der Bundeswehr am nuklearen Waffenarsenal der NATO oder durch Entwicklung und Export vermeintlich rein ziviler Atomanlagen. Die zur Durchsetzung dieser Interessen notwendige Schwächung der internationalen Kontrollmechanismen gegen eine weitere Verbreitung von Atomwaffen wurde von den bundesdeutschen Politikern über die Parteigrenzen hinweg bewusst in Kauf genommen Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Schwellenmacht thematisch schneller einzuordnen: History, Political aspects, Foreign relations, Nuclear energy, Government policy, Nuclear nonproliferation, Nuclear arms control, Nuclear weapons (International law)
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL23141676W und OL30980756M besonders hilfreich. Verlag, Ort und Datum - Ferdidnand Schöningh, Paderborn und 2013 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes.
Die zentralen Metadaten zu Schwellenmacht
- Schlagwörter: History, Political aspects, Foreign relations, Nuclear energy, Government policy, Nuclear nonproliferation, Nuclear arms control, Nuclear weapons (International law)
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Erstmals auf freigegebenen Archivmaterialien beruhende Untersuchung zur deutschen Mitverantwortung an der internationalen Verbreitung von Nukleartechnik und Kernwaffen.Iran, Israel, Indien und andere: Die schleichende Verbreitung atomarer Waffen hält die Welt in Atem. Doch die Spielregeln, die diese gefährliche Entwicklung eigentlich verhindern sollten, wurden nicht von Staaten wie dem Iran und Nordkorea gemacht. Es war die Bundesrepublik, die dabei seit den 1950er Jahren eine wichtige, durchaus zweifelhafte Rolle spielte. Basierend auf der Untersuchung einer Fülle von Quellenmaterial zeigt Stephan Geier: Die Ausarbeitung des internationalen Regelwerks, das die Verbreitung von Nukleartechnologie eindämmen sollte, wurde von neuen atomaren Schwellenmächten maßgeblich beeinflusst, und die Bundesrepublik Deutschland nahm dabei eine Schlüsselposition ein. Von der Vergangenheit vorbelastet, blieb den Deutschen ein eigenes Nukleararsenal zwar versagt. Umso mehr verteidigten aber alle Bundesregierungen von Adenauer bis Schmidt den Status als nukleare Schwellenmacht sei es durch die Teilhabe der Bundeswehr am nuklearen Waffenarsenal der NATO oder durch Entwicklung und Export vermeintlich rein ziviler Atomanlagen. Die zur Durchsetzung dieser Interessen notwendige Schwächung der internationalen Kontrollmechanismen gegen eine weitere Verbreitung von Atomwaffen wurde von den bundesdeutschen Politikern über die Parteigrenzen hinweg bewusst in Kauf genommen
- Publiziert bei: Ferdidnand Schöningh
- Erscheinungsdatum: 2013
- Verlagsort: Paderborn
- ISBN-13: 9783506777911
- Sprache: Deutsch
- Autor beziehungsweise Autoren: Stephan Geier
- Seitenzahl: 485
- Untertitel: Bonns heimliche Atomdiplomatie von Adenauer bis Schmidt
- Open-Library-Editions-IDs: OL30980756M
- Open-Library-Work-ID: OL23141676W
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Buchtitel: Schwellenmacht
Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe
Die Verbindung aus Schwellenmacht, Stephan Geier, Sachbuch und History, Political aspects, Foreign relations, Nuclear energy, Government policy, Nuclear nonproliferation, Nuclear arms control, Nuclear weapons (International law) schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Erstmals auf freigegebenen Archivmaterialien beruhende Untersuchung zur deutschen Mitverantwortung an der internationalen Verbreitung von Nukleartechnik und Kernwaffen.Iran, Israel, Indien und andere: Die schleichende Verbreitung atomarer Waffen hält die Welt in Atem. Doch die Spielregeln, die diese gefährliche Entwicklung eigentlich verhindern sollten, wurden nicht von Staaten wie dem Iran und Nordkorea gemacht. Es war die Bundesrepublik, die dabei seit den 1950er Jahren eine wichtige, durchaus zweifelhafte Rolle spielte. Basierend auf der Untersuchung einer Fülle von Quellenmaterial zeigt Stephan Geier: Die Ausarbeitung des internationalen Regelwerks, das die Verbreitung von Nukleartechnologie eindämmen sollte, wurde von neuen atomaren Schwellenmächten maßgeblich beeinflusst, und die Bundesrepublik Deutschland nahm dabei eine Schlüsselposition ein. Von der Vergangenheit vorbelastet, blieb den Deutschen ein eigenes Nukleararsenal zwar versagt. Umso mehr verteidigten aber alle Bundesregierungen von Adenauer bis Schmidt den Status als nukleare Schwellenmacht sei es durch die Teilhabe der Bundeswehr am nuklearen Waffenarsenal der NATO oder durch Entwicklung und Export vermeintlich rein ziviler Atomanlagen. Die zur Durchsetzung dieser Interessen notwendige Schwächung der internationalen Kontrollmechanismen gegen eine weitere Verbreitung von Atomwaffen wurde von den bundesdeutschen Politikern über die Parteigrenzen hinweg bewusst in Kauf genommen
Welche Verlagsangaben sind vorhanden?
Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 2013, der Verlag Ferdidnand Schöningh und der Verlagsort Paderborn.
Wie lässt sich Schwellenmacht thematisch einordnen?
Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.
Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?
Mit OL23141676W und OL30980756M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.
Externe Links
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