Die nationalsozialistische Machtergreifung - Buch im Überblick
20/07/2026
Lesedauer: 16 min
Die nationalsozialistische Machtergreifung von Gerhard Schulz, Karl Dietrich Bracher, Wolfgang Sauer auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Ideal, um Relevanz, Ausgabe und Details schnell zu prüfen.
Die nationalsozialistische Machtergreifung - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
Wer nach einem Buch von Gerhard Schulz, Karl Dietrich Bracher, Gerhard Schulz, Wolfgang Sauer, Wolfgang Sauer aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Die nationalsozialistische Machtergreifung eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Der Zusatz Studien zur Errichtung des totalitaren Herrschaftssystems in Deutschland schärft das Profil von Die nationalsozialistische Machtergreifung und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Die nationalsozialistische Machtergreifung wurde am 1974 publiziert und dem Verlag Ullstein Verlag mit Verlagsort Frankfurt am Main, Germany zugeordnet.
Warum Die nationalsozialistische Machtergreifung relevant sein kann
Dass Die nationalsozialistische Machtergreifung in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Verlagsname und Verlagsort - Ullstein Verlag und Frankfurt am Main, Germany - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 1974 lässt sich Die nationalsozialistische Machtergreifung sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Innerhalb von Sachbuch bietet Die nationalsozialistische Machtergreifung eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Die nationalsozialistische Machtergreifung ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Gerhard Schulz, Karl Dietrich Bracher, Gerhard Schulz, Wolfgang Sauer, Wolfgang Sauer beschäftigen möchten.
Inhalte, Themen und Relevanz
Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: Erläuterungen | Vorwort | Einleitung: Voraussetzungen des nationalsozialistischen Aufstiegs | Das Problem | Die pseudolegale Revolution von 1933 als Gegenstand und Aufgabe einer politischen Wissenschaft in Deutschland | Geschichtliche Stellung der nationalsozialistischen Machtergreifung | Historischer Aspekt: Zeitalter der Revolutionen | Politischer Aspekt: totalitäre Herrschaftstendenzen im 20. Jahrhundert | Geschichtliche Elemente des Totalitarismus | Grundzüge totalitärer Herrschaftsgestaltung | Spezifische Voraussetzungen | Grundmerkmale totalitärer Herrschaftstechnik: Versuche einer systematischen Theorie des Totalitarismus | Die deutsche Ausprägung und ihre besonderen Bedingungen | Strukturkrise der deutschen Demokratie | Das Dilemma der Weimarer Republik | Neuralgische Punkte der Staats- und Gesellschaftsordnung | Institutionelle Schwächen und geistige Krise | Die totalitären Parteien | Die Taktik des Nationalsozialismus | Geistige Voraussetzungen | Die ideologische Anfälligkeit | Ihre Manipulation durch die nationalsozialistische »Weltanschauung« | Elemente und Instrumentalisierung antidemokratischer Vorstellungen: Nationalismus, Volksgemeinschaft, Führergedanke | Rolle nichtnationalsozialistischer Bundesgenossen | »Konservative Revolution« und Nationalsozialismus | Die »nationale Revolution« | Die Auflösung der Republik | Dauerkrise der parlamentarischen Demokratie | Versagen der SPD | Der Diktaturartikel 48 und die Neigung zum autoritären Staat | Die Fehllösung des Brüning-Regimes | Das autoritäre Experiment Papens | Schleichers Rettungsversuch | Notwendigkeit und Freiheit bei der Berufung Hitlers | Anfänge der Regierung Hitler | Schein und Wirklichkeit der »nationalen Regierung« | Das Zähmungskonzept funktioniert nicht-Erneute Reichstagsauflösung, Präsidialregime und Weg zur plebiszitären Diktatur | Regierungserklärung und politische Realität | Erste Stationen der Machtausweitung | Der Sog der Machtergreifung: Stimmung und Lenkung | Notverordnungen als Instrumente der nationalsozialistischen Diktatur | Zweite Gleichschaltung Preußens | Bedrohung des Reichsrats | Die Partner Hitlers | Kein Widerstand | Versuche zur Behauptung einer nicht nationalsozialistischen Rechten | Das Dilemma Hugenbergs | Das Versagen Papens | Anfänge des Wahlkampfs | Probleme einer legalen Opposition | Selbstbetrug und Untergang der KPD | Der legalistische Attentismus der SPD-Führung | Innere und äußere Gründe ihres Rückzugs | Illusionen eines »legalen« Widerstands | Wahlkampagne neuen Stils | Wahlkampf »mit allen Mitteln« | Der Einsatz des Rundfunks | Neue Finanzquellen: Industrie und Banken unterstützen die NS-Kampagne | Hitler verspricht Beseitigung von Demokratie und Wahlen | Seine Konzeption der Machtergreifung | Steigerung des Terrors | Die »Legalisierung« der Diktatur | Die Bedeutung des Reichstagsbrands | Die Nationalsozialisten brauchen den »bolschewistischen Revolutionsversuch« | Entsprechende Sofortreaktion auf den Brand | Cui bono? und andere Verdachtsmomente | Diskrepanzen der offiziellen Version | Nationalsozialistische Brandstiftung? | Permanenter Ausnahmezustand über Deutschland | Die Manipulation der Brandaffäre, ihre grundlegende Bedeutung für das gesamte NS-Regime | Die Reichstagsbrandverordnungen bedeuten Staatsstreich und Verfassungsbruch | Tatsachen- und rechtswidrige Begründung und Anwendung | Ende des Rechtsstaats und Legalisierung der permanenten Diktatur | Die letzte Mehrparteien-Wahl | Der Scheincharakter dieser letzten »freien« Wahl | Verschärfter Wahlterror | Das Ergebnis: keine nationalsozialistische Mehrheit | Einzelanalysen der Wahlkreise (Siege und Niederlagen der NSDAP, Zentren und Tendenzen der Widerstandsfähigkeit) | Die parlamentarische Lage | Die verfälschende NS-Interpretation | Staatsstreich in den Ländern | Der Vorwand der Reichsreform | Widerstandserwägungen | Bayerische Monarchie? | Die Staatsstreichwelle: Putsch und »Legalität« | Der Tag von Potsdam | Auf dem Weg zur Ausschaltung des Parlaments | Machtverschiebung im Kabinett: Die Begründung des Propagandaministeriums | Der Rechtsbruch des Flaggenwechsels | Nochmals: die Illusion einer »nationalen Revolution« | Die Potsdamer Rührkomödie | Der Weg zum Ermächtigungsgesetz | Eröffnung des Reichstags unter NS-Kommando | Vorgeschichte des Ermächtigungsgesetzes | Wege zu seiner Erzwingung, Motive und Pläne der Regierung | Kein Widerstand der nichtnationalsozialistischen Partner | Die Kapitulation des Reichstags | Die Manipulierung der Geschäftsordnung | Motive und Überlegungen der Zentrumsführung | Ihr Entschluß zur Zustimmung | Hitlers Begründung des Ermächtigungsgesetzes | Gebrochene Versprechungen | Opposition und Kapitulation | Zur weiteren Beurteilung von Ermächtigungsgesetz und Legalitätsproblem | Die Besiegelung des Einparteienstaates | Der Staat im Griff der Gesetze neuen Stils | Ausschaltung des Länderparlamentarismus | Einschwenken und Gleichschaltung der Bürokratie | Säuberung und »Wiederherstellung eines nationalen Berufsbeamtentums« | Rassismus und Griff nach der Justiz | Zerschlagung der Gewerkschaften | Die Rolle der NSBO | Krise der Gewerkschaften | Attentismus, Resignation, Überläufertum | Angriff auf die Betriebsvertretungen | Der Theatercoup vom 1. Mai, die Technik der Massenfeste | Der Gewaltstreich gegen die Gewerkschaften | Ausbau und Funktion der DAF | Gleichschaltung der Verbände | Nationalsozialistische Agrarpolitik und die Kapitulation der Agrarverbände | Darre verdrängt Hugenberg | Gleichschaltung der Wirtschaftsverbände | Illusionen der Mittelstandsbewegung | Untergang der politischen Linken | Verschwinden der KPD | SPD: Festhalten an der »legalen Opposition« | Konflikte und Zerfall der Partei | Emigration, Widerstand oder Anpassung | Die Zustimmung zu Hitlers Erklärung vom 17. Mai | Schlußkonflikte und Katastrophe | Das Ende der bürgerlichen Parteien | Das Verlöschen des politischen Liberalismus | Das Dilemma des Zentrums | Brünings Rettungsversuche | Selbstaufgabe des politischen Katholizismus | Untergang der BVP | Ausschaltung der »nationalen« Partner | Der Rückzug Papens | Konflikte mit dem Stahlhelm | Die Selbstgleichschaltung Seldtes | Die Affäre Oberfohren | Terror gegen die Deutschnationalen | Widerstandsversuche | Der Fall Hugenbergs: Ende der Zähmungsillusion und der »nationalen Konzentration« | Probleme des Einparteienstaats | Seine Besiegelung am Epochendatum des 14. Juli | Ein neuer Bruch der »Legalität« | Die Verankerung der plebiszitären Diktatur | Das künftige Verhältnis von Partei und Staat: Dualismus unter dem allmächtigen Führer | Das »Dritte Reich« zwischen Abschirmung und Expansion | Grundlagen und Triebkräfte nationalsozialistischer Außenpolitik | Die zwei Elemente: Nationalismus und Imperialismus | Nationaler Sozialismus als Sozialimperialismus | Innenpolitik durch Außenpolitik | Transformation des Reichsgedankens | Die Rolle der Geopolitik und der Lebensraumgedanke | Realpolitik und Ideologie | Der Ort der Außenpolitik in der nationalsozialistischen Revolution | Stufen nationalsozialistischer Außenpolitik | Der Funktionszusammenhang von Innen- und Außenpolitik | Außenpolitische Wiederholung der innenpolitischen Zähmungsillusionen | Anpassung des diplomatischen Apparats-Hitlers Anfangstaktik: äußere Abschirmung der inneren Umwälzung | Kontinuität des Expansionsgedankens | Bruch mit dem Völkerbund | Fortführung der Abrüstungsverhandlungen | Britische Vermittlungsversuche | Die Verschärfung des Kurses | Ursachen und Folgen des Austritts aus dem Völkerbund | Hitlers eigene Außenpolitik beginnt | Die Taktik der Ostpolitik | Fortführung der deutsch-russischen Bündnistradition | Zuspitzung des Verhältnisses zu Polen | Hitlers Wendung und der deutsch-polnische Pakt | Seine Folgen: Rußlands Einbeziehung in die Anti-Hitler-Front | Krisen des »neuen Kurses« | Hitlers Druck auf Österreich | Innere und äußere Bedrohung durch den Nationalsozialismus | Die Ermordung Dollfuß’ | Rückwirkungen auf das deutsch-italienische Verhältnis | Die negative Bilanz der Anfangsphase | Durchbrechung der Isolierung | Die Rückgliederung des Saargebiets | Erster Bruch in der Sicherheitsfront gegen Hitler: Deutsch-englisches Flottenabkommen | Beginn der Appeasement-Politik | Bedeutung der Abschirmungstaktik | Die ideologische Gleichschaltung | Nationalsozialistische »Weltanschauung« | Ihr pseudoreligiöser Ausschließlichkeitsanspruch | Antirationaler und opportunistischer Grundcharakter | Europäische und deutsche Voraussetzungen | Ahnenreihen und Anfälligkeit der deutschen Bildung | Byzantinismus und Manipulierung verwandter Gedankenkreise | Der Nationalsozialismus als Symbiose und Übersteigerung älterer Strömungen | Einsatzpunkt Rassenpolitik | Rezeption und Verwandlung des Antisemitismus | Pseudowissenschaftliche Begründung einer Sündenbockphilosophie | Die Funktion des absoluten Feindes | Anfänge des staatlichen Antisemitismus | Die Manipulation des März-Boykotts | Weitere Verschärfung und jüdische Gegenwehr | Die Fluchtbewegung | Der Legalisierungsakt der »Nürnberger Gesetze« | Staatliche Züchtungspolitik | Anhang: Zur Entstehung der Nürnberger Gesetze | Die Reglementierung der Kultur | Kultur und Propaganda | Monopolisierung der Meinungsbildung | Reichskulturkammer und Schriftleitergesetz | Die Kulturkammer als Ideologie und Herrschaftsinstrument | Die Zerstörung der Literatur | Nationalsozialistische Kunstpolitik | Kunst und Rasse | »Entartete« Kunst | Erziehung und Wissenschaft im Griff der Gleichschaltung | Nationalsozialistische Erziehungspolitik | Die Manipulierung des Geschichtsbilds: Deutsche Geschichte als Rassengeschichte | Erzieher als »Priester des nationalsozialistischen Glaubens« | Universitäten zwischen Zwang und Kapitulation | Angriff auf das Objektivitätsprinzip der Wissenschaft | »Hochschulreform« als Gleichschaltung | Entfesselung und Gängelung der Studentenschaft | Politische Funktionalisierung | Die Kirchen zwischen Anpassung und Widerstand | Stufen der nationalsozialistischen Taktik | Anfälligkeit des Protestantismus | Die Deutschen Christen | Eroberung der Kirchenorganisation | Die Gegenbewegung der Bekennenden Kirche | Das Scheitern der inneren Gleichschaltung | Nationalsozialismus contra Christentum | Die Gegenposition des Katholizismus | Der Einbruch des Reichskonkordats | Neubelebung des Widerstands | Die Bedeutung des Kirchenkampfs | Anhang: Ein Beispiel »spontaner Demonstration« | Das System plebiszitärer Akklamation | Das Dritte Reich als »bessere Demokratie« | Selbstbestätigung durch Akklamationswahlen | Die Manipulierung des Plebiszits vom November 1933 | Die »Wahl«-Kampagne- | Druck, Terror und Wahlfälschung | Das äußere Bild der Machtergreifungs-Plebiszite von 1933 und 1934 (mit Einzelanalysen) | Die plebiszitäre Synthese von Zwang und Zustimmung als Selbstlegitimierung der Diktatur | Anmerkungen | Bibliographie | Personenregister Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Die nationalsozialistische Machtergreifung thematisch schneller einzuordnen: Politics and government Mit einem Umfang von 655 Seiten und dem Format pocket verbindet die Ausgabe inhaltliche Tiefe mit einer klar beschriebenen physischen Form.
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Sowohl die ISBN-10 3548029922 als auch die ISBN-13 9783548029924 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Die Ausgabe ist über den Verlag Ullstein Verlag, den Ort Frankfurt am Main, Germany und das Datum 1974 klar kontextualisiert. Die Open-Library-Zuordnung über OL1375732W und OL22831012M, OL51033647M, OL32713309M, OL50604183M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3548029922
- Ausgabeform: pocket
- Autor beziehungsweise Autoren: Gerhard Schulz, Karl Dietrich Bracher, Gerhard Schulz, Wolfgang Sauer, Wolfgang Sauer
- Buchtitel: Die nationalsozialistische Machtergreifung
- ISBN-13: 9783548029924
- Erscheinungsdatum: 1974
- Inhaltsübersicht: Erläuterungen | Vorwort | Einleitung: Voraussetzungen des nationalsozialistischen Aufstiegs | Das Problem | Die pseudolegale Revolution von 1933 als Gegenstand und Aufgabe einer politischen Wissenschaft in Deutschland | Geschichtliche Stellung der nationalsozialistischen Machtergreifung | Historischer Aspekt: Zeitalter der Revolutionen | Politischer Aspekt: totalitäre Herrschaftstendenzen im 20. Jahrhundert | Geschichtliche Elemente des Totalitarismus | Grundzüge totalitärer Herrschaftsgestaltung | Spezifische Voraussetzungen | Grundmerkmale totalitärer Herrschaftstechnik: Versuche einer systematischen Theorie des Totalitarismus | Die deutsche Ausprägung und ihre besonderen Bedingungen | Strukturkrise der deutschen Demokratie | Das Dilemma der Weimarer Republik | Neuralgische Punkte der Staats- und Gesellschaftsordnung | Institutionelle Schwächen und geistige Krise | Die totalitären Parteien | Die Taktik des Nationalsozialismus | Geistige Voraussetzungen | Die ideologische Anfälligkeit | Ihre Manipulation durch die nationalsozialistische »Weltanschauung« | Elemente und Instrumentalisierung antidemokratischer Vorstellungen: Nationalismus, Volksgemeinschaft, Führergedanke | Rolle nichtnationalsozialistischer Bundesgenossen | »Konservative Revolution« und Nationalsozialismus | Die »nationale Revolution« | Die Auflösung der Republik | Dauerkrise der parlamentarischen Demokratie | Versagen der SPD | Der Diktaturartikel 48 und die Neigung zum autoritären Staat | Die Fehllösung des Brüning-Regimes | Das autoritäre Experiment Papens | Schleichers Rettungsversuch | Notwendigkeit und Freiheit bei der Berufung Hitlers | Anfänge der Regierung Hitler | Schein und Wirklichkeit der »nationalen Regierung« | Das Zähmungskonzept funktioniert nicht-Erneute Reichstagsauflösung, Präsidialregime und Weg zur plebiszitären Diktatur | Regierungserklärung und politische Realität | Erste Stationen der Machtausweitung | Der Sog der Machtergreifung: Stimmung und Lenkung | Notverordnungen als Instrumente der nationalsozialistischen Diktatur | Zweite Gleichschaltung Preußens | Bedrohung des Reichsrats | Die Partner Hitlers | Kein Widerstand | Versuche zur Behauptung einer nicht nationalsozialistischen Rechten | Das Dilemma Hugenbergs | Das Versagen Papens | Anfänge des Wahlkampfs | Probleme einer legalen Opposition | Selbstbetrug und Untergang der KPD | Der legalistische Attentismus der SPD-Führung | Innere und äußere Gründe ihres Rückzugs | Illusionen eines »legalen« Widerstands | Wahlkampagne neuen Stils | Wahlkampf »mit allen Mitteln« | Der Einsatz des Rundfunks | Neue Finanzquellen: Industrie und Banken unterstützen die NS-Kampagne | Hitler verspricht Beseitigung von Demokratie und Wahlen | Seine Konzeption der Machtergreifung | Steigerung des Terrors | Die »Legalisierung« der Diktatur | Die Bedeutung des Reichstagsbrands | Die Nationalsozialisten brauchen den »bolschewistischen Revolutionsversuch« | Entsprechende Sofortreaktion auf den Brand | Cui bono? und andere Verdachtsmomente | Diskrepanzen der offiziellen Version | Nationalsozialistische Brandstiftung? | Permanenter Ausnahmezustand über Deutschland | Die Manipulation der Brandaffäre, ihre grundlegende Bedeutung für das gesamte NS-Regime | Die Reichstagsbrandverordnungen bedeuten Staatsstreich und Verfassungsbruch | Tatsachen- und rechtswidrige Begründung und Anwendung | Ende des Rechtsstaats und Legalisierung der permanenten Diktatur | Die letzte Mehrparteien-Wahl | Der Scheincharakter dieser letzten »freien« Wahl | Verschärfter Wahlterror | Das Ergebnis: keine nationalsozialistische Mehrheit | Einzelanalysen der Wahlkreise (Siege und Niederlagen der NSDAP, Zentren und Tendenzen der Widerstandsfähigkeit) | Die parlamentarische Lage | Die verfälschende NS-Interpretation | Staatsstreich in den Ländern | Der Vorwand der Reichsreform | Widerstandserwägungen | Bayerische Monarchie? | Die Staatsstreichwelle: Putsch und »Legalität« | Der Tag von Potsdam | Auf dem Weg zur Ausschaltung des Parlaments | Machtverschiebung im Kabinett: Die Begründung des Propagandaministeriums | Der Rechtsbruch des Flaggenwechsels | Nochmals: die Illusion einer »nationalen Revolution« | Die Potsdamer Rührkomödie | Der Weg zum Ermächtigungsgesetz | Eröffnung des Reichstags unter NS-Kommando | Vorgeschichte des Ermächtigungsgesetzes | Wege zu seiner Erzwingung, Motive und Pläne der Regierung | Kein Widerstand der nichtnationalsozialistischen Partner | Die Kapitulation des Reichstags | Die Manipulierung der Geschäftsordnung | Motive und Überlegungen der Zentrumsführung | Ihr Entschluß zur Zustimmung | Hitlers Begründung des Ermächtigungsgesetzes | Gebrochene Versprechungen | Opposition und Kapitulation | Zur weiteren Beurteilung von Ermächtigungsgesetz und Legalitätsproblem | Die Besiegelung des Einparteienstaates | Der Staat im Griff der Gesetze neuen Stils | Ausschaltung des Länderparlamentarismus | Einschwenken und Gleichschaltung der Bürokratie | Säuberung und »Wiederherstellung eines nationalen Berufsbeamtentums« | Rassismus und Griff nach der Justiz | Zerschlagung der Gewerkschaften | Die Rolle der NSBO | Krise der Gewerkschaften | Attentismus, Resignation, Überläufertum | Angriff auf die Betriebsvertretungen | Der Theatercoup vom 1. Mai, die Technik der Massenfeste | Der Gewaltstreich gegen die Gewerkschaften | Ausbau und Funktion der DAF | Gleichschaltung der Verbände | Nationalsozialistische Agrarpolitik und die Kapitulation der Agrarverbände | Darre verdrängt Hugenberg | Gleichschaltung der Wirtschaftsverbände | Illusionen der Mittelstandsbewegung | Untergang der politischen Linken | Verschwinden der KPD | SPD: Festhalten an der »legalen Opposition« | Konflikte und Zerfall der Partei | Emigration, Widerstand oder Anpassung | Die Zustimmung zu Hitlers Erklärung vom 17. Mai | Schlußkonflikte und Katastrophe | Das Ende der bürgerlichen Parteien | Das Verlöschen des politischen Liberalismus | Das Dilemma des Zentrums | Brünings Rettungsversuche | Selbstaufgabe des politischen Katholizismus | Untergang der BVP | Ausschaltung der »nationalen« Partner | Der Rückzug Papens | Konflikte mit dem Stahlhelm | Die Selbstgleichschaltung Seldtes | Die Affäre Oberfohren | Terror gegen die Deutschnationalen | Widerstandsversuche | Der Fall Hugenbergs: Ende der Zähmungsillusion und der »nationalen Konzentration« | Probleme des Einparteienstaats | Seine Besiegelung am Epochendatum des 14. Juli | Ein neuer Bruch der »Legalität« | Die Verankerung der plebiszitären Diktatur | Das künftige Verhältnis von Partei und Staat: Dualismus unter dem allmächtigen Führer | Das »Dritte Reich« zwischen Abschirmung und Expansion | Grundlagen und Triebkräfte nationalsozialistischer Außenpolitik | Die zwei Elemente: Nationalismus und Imperialismus | Nationaler Sozialismus als Sozialimperialismus | Innenpolitik durch Außenpolitik | Transformation des Reichsgedankens | Die Rolle der Geopolitik und der Lebensraumgedanke | Realpolitik und Ideologie | Der Ort der Außenpolitik in der nationalsozialistischen Revolution | Stufen nationalsozialistischer Außenpolitik | Der Funktionszusammenhang von Innen- und Außenpolitik | Außenpolitische Wiederholung der innenpolitischen Zähmungsillusionen | Anpassung des diplomatischen Apparats-Hitlers Anfangstaktik: äußere Abschirmung der inneren Umwälzung | Kontinuität des Expansionsgedankens | Bruch mit dem Völkerbund | Fortführung der Abrüstungsverhandlungen | Britische Vermittlungsversuche | Die Verschärfung des Kurses | Ursachen und Folgen des Austritts aus dem Völkerbund | Hitlers eigene Außenpolitik beginnt | Die Taktik der Ostpolitik | Fortführung der deutsch-russischen Bündnistradition | Zuspitzung des Verhältnisses zu Polen | Hitlers Wendung und der deutsch-polnische Pakt | Seine Folgen: Rußlands Einbeziehung in die Anti-Hitler-Front | Krisen des »neuen Kurses« | Hitlers Druck auf Österreich | Innere und äußere Bedrohung durch den Nationalsozialismus | Die Ermordung Dollfuß’ | Rückwirkungen auf das deutsch-italienische Verhältnis | Die negative Bilanz der Anfangsphase | Durchbrechung der Isolierung | Die Rückgliederung des Saargebiets | Erster Bruch in der Sicherheitsfront gegen Hitler: Deutsch-englisches Flottenabkommen | Beginn der Appeasement-Politik | Bedeutung der Abschirmungstaktik | Die ideologische Gleichschaltung | Nationalsozialistische »Weltanschauung« | Ihr pseudoreligiöser Ausschließlichkeitsanspruch | Antirationaler und opportunistischer Grundcharakter | Europäische und deutsche Voraussetzungen | Ahnenreihen und Anfälligkeit der deutschen Bildung | Byzantinismus und Manipulierung verwandter Gedankenkreise | Der Nationalsozialismus als Symbiose und Übersteigerung älterer Strömungen | Einsatzpunkt Rassenpolitik | Rezeption und Verwandlung des Antisemitismus | Pseudowissenschaftliche Begründung einer Sündenbockphilosophie | Die Funktion des absoluten Feindes | Anfänge des staatlichen Antisemitismus | Die Manipulation des März-Boykotts | Weitere Verschärfung und jüdische Gegenwehr | Die Fluchtbewegung | Der Legalisierungsakt der »Nürnberger Gesetze« | Staatliche Züchtungspolitik | Anhang: Zur Entstehung der Nürnberger Gesetze | Die Reglementierung der Kultur | Kultur und Propaganda | Monopolisierung der Meinungsbildung | Reichskulturkammer und Schriftleitergesetz | Die Kulturkammer als Ideologie und Herrschaftsinstrument | Die Zerstörung der Literatur | Nationalsozialistische Kunstpolitik | Kunst und Rasse | »Entartete« Kunst | Erziehung und Wissenschaft im Griff der Gleichschaltung | Nationalsozialistische Erziehungspolitik | Die Manipulierung des Geschichtsbilds: Deutsche Geschichte als Rassengeschichte | Erzieher als »Priester des nationalsozialistischen Glaubens« | Universitäten zwischen Zwang und Kapitulation | Angriff auf das Objektivitätsprinzip der Wissenschaft | »Hochschulreform« als Gleichschaltung | Entfesselung und Gängelung der Studentenschaft | Politische Funktionalisierung | Die Kirchen zwischen Anpassung und Widerstand | Stufen der nationalsozialistischen Taktik | Anfälligkeit des Protestantismus | Die Deutschen Christen | Eroberung der Kirchenorganisation | Die Gegenbewegung der Bekennenden Kirche | Das Scheitern der inneren Gleichschaltung | Nationalsozialismus contra Christentum | Die Gegenposition des Katholizismus | Der Einbruch des Reichskonkordats | Neubelebung des Widerstands | Die Bedeutung des Kirchenkampfs | Anhang: Ein Beispiel »spontaner Demonstration« | Das System plebiszitärer Akklamation | Das Dritte Reich als »bessere Demokratie« | Selbstbestätigung durch Akklamationswahlen | Die Manipulierung des Plebiszits vom November 1933 | Die »Wahl«-Kampagne- | Druck, Terror und Wahlfälschung | Das äußere Bild der Machtergreifungs-Plebiszite von 1933 und 1934 (mit Einzelanalysen) | Die plebiszitäre Synthese von Zwang und Zustimmung als Selbstlegitimierung der Diktatur | Anmerkungen | Bibliographie | Personenregister
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Externe Editionsreferenzen: OL22831012M, OL51033647M, OL32713309M, OL50604183M
- Untertitel: Studien zur Errichtung des totalitaren Herrschaftssystems in Deutschland
- Verlag: Ullstein Verlag
- Open-Library-Work-ID: OL1375732W
- Schlagwörter: Politics and government
- Seitenzahl: 655
- Ort der Veröffentlichung: Frankfurt am Main, Germany
Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe
Die nationalsozialistische Machtergreifung profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Gerhard Schulz, Karl Dietrich Bracher, Gerhard Schulz, Wolfgang Sauer, Wolfgang Sauer, Sachbuch und den Tags Politics and government, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3548029922, 9783548029924 und OL1375732W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.
Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe
Warum ist der Untertitel Studien zur Errichtung des totalitaren Herrschaftssystems in Deutschland wichtig?
Er hilft dabei, Die nationalsozialistische Machtergreifung inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL1375732W und die Editionsreferenzen OL22831012M, OL51033647M, OL32713309M, OL50604183M.
Welche Verlagsangaben sind vorhanden?
Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 1974, der Verlag Ullstein Verlag und der Verlagsort Frankfurt am Main, Germany.
Wer sollte sich für Die nationalsozialistische Machtergreifung interessieren?
Besonders relevant ist Die nationalsozialistische Machtergreifung für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Gerhard Schulz, Karl Dietrich Bracher, Gerhard Schulz, Wolfgang Sauer, Wolfgang Sauer betrachten möchten.
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