Sachfragen und Glücksfragen | Buch, Verlag und Erscheinungsjahr
19/07/2026
Lesedauer: 9 min
Sachfragen und Glücksfragen von Steffen Strohmenger kurz erklärt: Worum es geht und welche Ausgabe vorliegt. Klicke für klare Fakten statt vager Kurztexte.
Sachfragen und Glücksfragen - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
Mit Sachfragen und Glücksfragen liegt ein Buch von Steffen Strohmenger vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Von der Asymmetrie zur Re-Symmetrisierung ihrer Wahrheitsfähigkeit fungiert als präzisierende Ergänzung zu Sachfragen und Glücksfragen und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Die Kurzbeschreibung von Sachfragen und Glücksfragen zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Sachfragen sind wahrheitsfähig. Glücksfragen nicht. Mit der Absage an dieses Theorem stellt der Autor eine grundlegende Weichenstellung im Denken der Moderne in Frage. Mit Ende des 18. Jahrhunderts beginnt sich ein Theorem, die "Asymmetrie", in das abendländisch-philosophische Denken einzuschreiben, das Glücksfragen im Gegensatz zu Sachfragen als nicht objektivierbar begreift. Mit der Folge, dass sich die Wissenschaft zu einem Ausschluss von Glücksfragen aus ihrem Beantwortungsbereich zwingt, und dadurch, weil dieser Ausschluss nicht gelingt, ihre Glücksarbeit immer tiefer in den diskursiven Untergrund treibt. Demgegenüber wird hier argumentiert, dass Sach- und Glücksfragen denselben erkenntnis-theoretischen Boden einer "unhintergehbaren Transzendentalität" des Wissens und somit die gleiche Un/Möglichkeit ihrer wissenschaftlich objektiven Beantwortbarkeit teilen. Beide sitzen im selben epistemologischen Boot. Es wird im Anschluss gezeigt, dass die Asymmetrie, deren historisches Auftreten auf dem Hintergrund der philosophisch offiziellen Beglaubigung eines Interessengegensatzes zwischen individuellem und kollektivem Glück erfolgt, eine Rechtsordnung stiftet, die das Recht auf Toleranz gewährt, damit jedoch ebenfalls das Recht auf Indifferenz erzeugt. Und die Frage ist, inwieweit der Schritt der Re-Symmetrisierung von Glücks- und Sachfragen eine Behebung dieses Folgeproblems in Aussicht stellt. Inhalt Einleitung - Das theoretische Verdikt der Asymmetrie Erster Teil - Auf dem Weg zur Re-Symmetrisierung 1.1 Lyotard - "Die Lage des Wissens in den höchstentwickelten Gesellschaften" 1.2 "Auf dem Rücken von Schildkröten" oder Die Relativität des Wissens 1.3 Lepenies und Hirschman - "Das Ende einer Programmatik moderner Wissenschaft" 1.4 Clifford - "Über ethnographische Allegorie" 1.5 Weber - Das Wertfreiheitspostulat 1.5.1 "Das unendliche Missverständnis" 1.5.2 Der (un)heimliche Wiederholungszwang der Asymmetrie Zweiter Teil - Die historische Genese der Asymmetrie 2.1 Hume - "Der unbezweifelbare philosophische Grundsatz" 2.2 Herder - "Welches in der Geschichte wohl das glücklichste Volk gewesen?" 2.3 Aristoteles und Kant - Die philosophische Beglaubigung des Interessengegensatzes zwischen individuellem und kollektivem Glück Nachspiel - Vom Glück und Unglück der Asymmetrie Bibliografisch ist Sachfragen und Glücksfragen mit dem Erscheinungsdatum 2006, dem Verlag Wilhelm Fink Verlag und dem Ort München erfasst.
Warum Sachfragen und Glücksfragen relevant sein kann
Der Verlag Wilhelm Fink Verlag und der Verlagsort München liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2006 lässt sich Sachfragen und Glücksfragen sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Im Kontext des Gesamtwerks von Steffen Strohmenger lässt sich Sachfragen und Glücksfragen gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird Sachfragen und Glücksfragen auch für thematische Recherchen besonders relevant.
Inhalte, Themen und Relevanz
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Sachfragen und Glücksfragen laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Sachfragen sind wahrheitsfähig. Glücksfragen nicht. Mit der Absage an dieses Theorem stellt der Autor eine grundlegende Weichenstellung im Denken der Moderne in Frage. Mit Ende des 18. Jahrhunderts beginnt sich ein Theorem, die "Asymmetrie", in das abendländisch-philosophische Denken einzuschreiben, das Glücksfragen im Gegensatz zu Sachfragen als nicht objektivierbar begreift. Mit der Folge, dass sich die Wissenschaft zu einem Ausschluss von Glücksfragen aus ihrem Beantwortungsbereich zwingt, und dadurch, weil dieser Ausschluss nicht gelingt, ihre Glücksarbeit immer tiefer in den diskursiven Untergrund treibt. Demgegenüber wird hier argumentiert, dass Sach- und Glücksfragen denselben erkenntnis-theoretischen Boden einer "unhintergehbaren Transzendentalität" des Wissens und somit die gleiche Un/Möglichkeit ihrer wissenschaftlich objektiven Beantwortbarkeit teilen. Beide sitzen im selben epistemologischen Boot. Es wird im Anschluss gezeigt, dass die Asymmetrie, deren historisches Auftreten auf dem Hintergrund der philosophisch offiziellen Beglaubigung eines Interessengegensatzes zwischen individuellem und kollektivem Glück erfolgt, eine Rechtsordnung stiftet, die das Recht auf Toleranz gewährt, damit jedoch ebenfalls das Recht auf Indifferenz erzeugt. Und die Frage ist, inwieweit der Schritt der Re-Symmetrisierung von Glücks- und Sachfragen eine Behebung dieses Folgeproblems in Aussicht stellt. Inhalt Einleitung - Das theoretische Verdikt der Asymmetrie Erster Teil - Auf dem Weg zur Re-Symmetrisierung 1.1 Lyotard - "Die Lage des Wissens in den höchstentwickelten Gesellschaften" 1.2 "Auf dem Rücken von Schildkröten" oder Die Relativität des Wissens 1.3 Lepenies und Hirschman - "Das Ende einer Programmatik moderner Wissenschaft" 1.4 Clifford - "Über ethnographische Allegorie" 1.5 Weber - Das Wertfreiheitspostulat 1.5.1 "Das unendliche Missverständnis" 1.5.2 Der (un)heimliche Wiederholungszwang der Asymmetrie Zweiter Teil - Die historische Genese der Asymmetrie 2.1 Hume - "Der unbezweifelbare philosophische Grundsatz" 2.2 Herder - "Welches in der Geschichte wohl das glücklichste Volk gewesen?" 2.3 Aristoteles und Kant - Die philosophische Beglaubigung des Interessengegensatzes zwischen individuellem und kollektivem Glück Nachspiel - Vom Glück und Unglück der Asymmetrie Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Sachfragen und Glücksfragen thematisch schneller einzuordnen: Philosophy, OUR Brockhaus selection, Culture, Semiotic models, Symmetry
Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen
Durch die Kombination aus Wilhelm Fink Verlag, München und 2006 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Auch externe Referenzen sind vorhanden: Die Work-ID lautet OL12626216W, die zugehörigen Editions-IDs sind OL20129854M.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Sprache: Deutsch
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Sachfragen sind wahrheitsfähig. Glücksfragen nicht. Mit der Absage an dieses Theorem stellt der Autor eine grundlegende Weichenstellung im Denken der Moderne in Frage. Mit Ende des 18. Jahrhunderts beginnt sich ein Theorem, die "Asymmetrie", in das abendländisch-philosophische Denken einzuschreiben, das Glücksfragen im Gegensatz zu Sachfragen als nicht objektivierbar begreift. Mit der Folge, dass sich die Wissenschaft zu einem Ausschluss von Glücksfragen aus ihrem Beantwortungsbereich zwingt, und dadurch, weil dieser Ausschluss nicht gelingt, ihre Glücksarbeit immer tiefer in den diskursiven Untergrund treibt. Demgegenüber wird hier argumentiert, dass Sach- und Glücksfragen denselben erkenntnis-theoretischen Boden einer "unhintergehbaren Transzendentalität" des Wissens und somit die gleiche Un/Möglichkeit ihrer wissenschaftlich objektiven Beantwortbarkeit teilen. Beide sitzen im selben epistemologischen Boot. Es wird im Anschluss gezeigt, dass die Asymmetrie, deren historisches Auftreten auf dem Hintergrund der philosophisch offiziellen Beglaubigung eines Interessengegensatzes zwischen individuellem und kollektivem Glück erfolgt, eine Rechtsordnung stiftet, die das Recht auf Toleranz gewährt, damit jedoch ebenfalls das Recht auf Indifferenz erzeugt. Und die Frage ist, inwieweit der Schritt der Re-Symmetrisierung von Glücks- und Sachfragen eine Behebung dieses Folgeproblems in Aussicht stellt. Inhalt Einleitung - Das theoretische Verdikt der Asymmetrie Erster Teil - Auf dem Weg zur Re-Symmetrisierung 1.1 Lyotard - "Die Lage des Wissens in den höchstentwickelten Gesellschaften" 1.2 "Auf dem Rücken von Schildkröten" oder Die Relativität des Wissens 1.3 Lepenies und Hirschman - "Das Ende einer Programmatik moderner Wissenschaft" 1.4 Clifford - "Über ethnographische Allegorie" 1.5 Weber - Das Wertfreiheitspostulat 1.5.1 "Das unendliche Missverständnis" 1.5.2 Der (un)heimliche Wiederholungszwang der Asymmetrie Zweiter Teil - Die historische Genese der Asymmetrie 2.1 Hume - "Der unbezweifelbare philosophische Grundsatz" 2.2 Herder - "Welches in der Geschichte wohl das glücklichste Volk gewesen?" 2.3 Aristoteles und Kant - Die philosophische Beglaubigung des Interessengegensatzes zwischen individuellem und kollektivem Glück Nachspiel - Vom Glück und Unglück der Asymmetrie
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Verlagsort: München
- Verfasst von: Steffen Strohmenger
- Veröffentlicht am: 2006
- Externe Editionsreferenzen: OL20129854M
- Open-Library-Work-ID: OL12626216W
- ISBN-13: 9783770543601
- Umfang: 160 Seiten
- Buchtitel: Sachfragen und Glücksfragen
- Ergänzender Titelzusatz: Von der Asymmetrie zur Re-Symmetrisierung ihrer Wahrheitsfähigkeit
- Schlagwörter: Philosophy, OUR Brockhaus selection, Culture, Semiotic models, Symmetry
- Verlag: Wilhelm Fink Verlag
Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe
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Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?
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Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?
Sachfragen sind wahrheitsfähig. Glücksfragen nicht. Mit der Absage an dieses Theorem stellt der Autor eine grundlegende Weichenstellung im Denken der Moderne in Frage. Mit Ende des 18. Jahrhunderts beginnt sich ein Theorem, die "Asymmetrie", in das abendländisch-philosophische Denken einzuschreiben, das Glücksfragen im Gegensatz zu Sachfragen als nicht objektivierbar begreift. Mit der Folge, dass sich die Wissenschaft zu einem Ausschluss von Glücksfragen aus ihrem Beantwortungsbereich zwingt, und dadurch, weil dieser Ausschluss nicht gelingt, ihre Glücksarbeit immer tiefer in den diskursiven Untergrund treibt. Demgegenüber wird hier argumentiert, dass Sach- und Glücksfragen denselben erkenntnis-theoretischen Boden einer "unhintergehbaren Transzendentalität" des Wissens und somit die gleiche Un/Möglichkeit ihrer wissenschaftlich objektiven Beantwortbarkeit teilen. Beide sitzen im selben epistemologischen Boot. Es wird im Anschluss gezeigt, dass die Asymmetrie, deren historisches Auftreten auf dem Hintergrund der philosophisch offiziellen Beglaubigung eines Interessengegensatzes zwischen individuellem und kollektivem Glück erfolgt, eine Rechtsordnung stiftet, die das Recht auf Toleranz gewährt, damit jedoch ebenfalls das Recht auf Indifferenz erzeugt. Und die Frage ist, inwieweit der Schritt der Re-Symmetrisierung von Glücks- und Sachfragen eine Behebung dieses Folgeproblems in Aussicht stellt. Inhalt Einleitung - Das theoretische Verdikt der Asymmetrie Erster Teil - Auf dem Weg zur Re-Symmetrisierung 1.1 Lyotard - "Die Lage des Wissens in den höchstentwickelten Gesellschaften" 1.2 "Auf dem Rücken von Schildkröten" oder Die Relativität des Wissens 1.3 Lepenies und Hirschman - "Das Ende einer Programmatik moderner Wissenschaft" 1.4 Clifford - "Über ethnographische Allegorie" 1.5 Weber - Das Wertfreiheitspostulat 1.5.1 "Das unendliche Missverständnis" 1.5.2 Der (un)heimliche Wiederholungszwang der Asymmetrie Zweiter Teil - Die historische Genese der Asymmetrie 2.1 Hume - "Der unbezweifelbare philosophische Grundsatz" 2.2 Herder - "Welches in der Geschichte wohl das glücklichste Volk gewesen?" 2.3 Aristoteles und Kant - Die philosophische Beglaubigung des Interessengegensatzes zwischen individuellem und kollektivem Glück Nachspiel - Vom Glück und Unglück der Asymmetrie
In welcher Sprache liegt das Buch vor?
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags Philosophy, OUR Brockhaus selection, Culture, Semiotic models, Symmetry bei der Einordnung.
Wer sollte sich für Sachfragen und Glücksfragen interessieren?
Besonders relevant ist Sachfragen und Glücksfragen für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Steffen Strohmenger betrachten möchten.
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