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Moses Mendelssohns Rechtsphilosophie im Kontext - Inhalt, Kategorie und bibliografische Infos

18/07/2026

Lesedauer: 8 min

Moses Mendelssohns Rechtsphilosophie im Kontext von Matthias Armgardt, Ursula Goldenbaum auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.

Moses Mendelssohns Rechtsphilosophie im Kontext - Inhalt, Kategorie und bibliografische Infos

Moses Mendelssohns Rechtsphilosophie im Kontext - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Moses Mendelssohns Rechtsphilosophie im Kontext gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Matthias Armgardt, Ursula Goldenbaum - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Aus der Buchbeschreibung zu Moses Mendelssohns Rechtsphilosophie im Kontext ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Moses Mendelssohns Rechtsauffassung hat bisher wenig Aufmerksamkeit gefunden und wurde noch mehr vernachlässigt als seine Philosophie. Das war vor allem der Geschichtsschreibung im Geiste des Deutschen Idealismus geschuldet, dessen latenter Antijudaismus ebenso wie die Abneigung gegenüber dem Rationalismus zu einer Abwertung des jüdischen Philosophen führte. Der Siegeszug Kantischer Philosophie und der englischen Nationalökonomie mit ihrer scharfen Entgegensetzung von Recht und Moral, rationalem Egoismus und Gemeinwohl ließen einen Denker wie Moses Mendelssohn als hoffnungslos vormodern erscheinen. Diese Auffassungen sind aber inzwischen selbst fragwürdig geworden, da die Interessen des Gemeinwohls die der Individuen zunehmend direkt tangieren und Fragen der Gerechtigkeit auf die Kontinuität zwischen Recht und Moral weisen. Mendelssohn ist aber vor allem darin unser Zeitgenosse, dass der Staat bei ihm nicht aus dem »Volk« erwächst: Bürger zu werden setzt keine Mitgliedschaft in einer völkischen Gemeinschaft voraus – mit geteilter Kultur, Religion und Geschichte, sondern allein die Anerkennung des Staates und der bürgerlichen Gesetzgebung. Er erarbeitete seine Rechtsphilosophie im Kontext der preußischen Rechtsreformen, der öffentlichen Debatte zur Judenemanzipation und der Josephinischen Judengesetzgebung. Das Thema unseres Bandes hat daher zwei Dimensionen, die eng zusammenhängen: zum einen die Auffassungen Moses Mendelssohns zum Recht im Kontext der frühneuzeitlichen Rechts- und Staatsphilosophie, zum anderen aber die rechtliche Realität im preußischen und darüber hinaus europäischen Umfeld Mendelssohns unter besonderer Berücksichtigung der rechtlichen Stellung der Juden."--Back cover Moses Mendelssohns Rechtsphilosophie im Kontext wurde am 2021 publiziert und dem Verlag Wehrhahn Verlag mit Verlagsort Hannover zugeordnet.

Relevante Merkmale auf einen Blick

Mit Wehrhahn Verlag in Hannover ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Gerade wer nach Werken von Matthias Armgardt, Ursula Goldenbaum sucht, sollte Moses Mendelssohns Rechtsphilosophie im Kontext näher betrachten. Moses Mendelssohns Rechtsphilosophie im Kontext spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Auch das Veröffentlichungsdatum 2021 macht Moses Mendelssohns Rechtsphilosophie im Kontext für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant.

Worum geht es in Moses Mendelssohns Rechtsphilosophie im Kontext?

Moses Mendelssohns Rechtsphilosophie im Kontext lässt sich inhaltlich innerhalb von Sachbuch verorten und wird in der Beschreibung wie folgt umrissen: Moses Mendelssohns Rechtsauffassung hat bisher wenig Aufmerksamkeit gefunden und wurde noch mehr vernachlässigt als seine Philosophie. Das war vor allem der Geschichtsschreibung im Geiste des Deutschen Idealismus geschuldet, dessen latenter Antijudaismus ebenso wie die Abneigung gegenüber dem Rationalismus zu einer Abwertung des jüdischen Philosophen führte. Der Siegeszug Kantischer Philosophie und der englischen Nationalökonomie mit ihrer scharfen Entgegensetzung von Recht und Moral, rationalem Egoismus und Gemeinwohl ließen einen Denker wie Moses Mendelssohn als hoffnungslos vormodern erscheinen. Diese Auffassungen sind aber inzwischen selbst fragwürdig geworden, da die Interessen des Gemeinwohls die der Individuen zunehmend direkt tangieren und Fragen der Gerechtigkeit auf die Kontinuität zwischen Recht und Moral weisen. Mendelssohn ist aber vor allem darin unser Zeitgenosse, dass der Staat bei ihm nicht aus dem »Volk« erwächst: Bürger zu werden setzt keine Mitgliedschaft in einer völkischen Gemeinschaft voraus – mit geteilter Kultur, Religion und Geschichte, sondern allein die Anerkennung des Staates und der bürgerlichen Gesetzgebung. Er erarbeitete seine Rechtsphilosophie im Kontext der preußischen Rechtsreformen, der öffentlichen Debatte zur Judenemanzipation und der Josephinischen Judengesetzgebung. Das Thema unseres Bandes hat daher zwei Dimensionen, die eng zusammenhängen: zum einen die Auffassungen Moses Mendelssohns zum Recht im Kontext der frühneuzeitlichen Rechts- und Staatsphilosophie, zum anderen aber die rechtliche Realität im preußischen und darüber hinaus europäischen Umfeld Mendelssohns unter besonderer Berücksichtigung der rechtlichen Stellung der Juden."--Back cover Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Moses Mendelssohns Rechtsphilosophie im Kontext thematisch schneller einzuordnen: History, Congresses, Criticism and interpretation, Philosophy, German Philosophy, Law, Interpretation and construction, Jewish law

ISBN, Revision und weitere Referenzdaten

Die Kombination aus ISBN-10 3865258360 und ISBN-13 9783865258366 ermöglicht eine besonders präzise bibliografische Zuordnung. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL32111199W und OL43844783M besonders hilfreich. Die Ausgabe ist über den Verlag Wehrhahn Verlag, den Ort Hannover und das Datum 2021 klar kontextualisiert.

Wichtige Buchdaten im Überblick

  1. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783865258366
  2. Open-Library-Editions-IDs: OL43844783M
  3. Umfang: 443 Seiten
  4. Publiziert bei: Wehrhahn Verlag
  5. Erscheinungsdatum: 2021
  6. Buchtitel: Moses Mendelssohns Rechtsphilosophie im Kontext
  7. Externe Work-Referenz: OL32111199W
  8. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Moses Mendelssohns Rechtsauffassung hat bisher wenig Aufmerksamkeit gefunden und wurde noch mehr vernachlässigt als seine Philosophie. Das war vor allem der Geschichtsschreibung im Geiste des Deutschen Idealismus geschuldet, dessen latenter Antijudaismus ebenso wie die Abneigung gegenüber dem Rationalismus zu einer Abwertung des jüdischen Philosophen führte. Der Siegeszug Kantischer Philosophie und der englischen Nationalökonomie mit ihrer scharfen Entgegensetzung von Recht und Moral, rationalem Egoismus und Gemeinwohl ließen einen Denker wie Moses Mendelssohn als hoffnungslos vormodern erscheinen. Diese Auffassungen sind aber inzwischen selbst fragwürdig geworden, da die Interessen des Gemeinwohls die der Individuen zunehmend direkt tangieren und Fragen der Gerechtigkeit auf die Kontinuität zwischen Recht und Moral weisen. Mendelssohn ist aber vor allem darin unser Zeitgenosse, dass der Staat bei ihm nicht aus dem »Volk« erwächst: Bürger zu werden setzt keine Mitgliedschaft in einer völkischen Gemeinschaft voraus – mit geteilter Kultur, Religion und Geschichte, sondern allein die Anerkennung des Staates und der bürgerlichen Gesetzgebung. Er erarbeitete seine Rechtsphilosophie im Kontext der preußischen Rechtsreformen, der öffentlichen Debatte zur Judenemanzipation und der Josephinischen Judengesetzgebung. Das Thema unseres Bandes hat daher zwei Dimensionen, die eng zusammenhängen: zum einen die Auffassungen Moses Mendelssohns zum Recht im Kontext der frühneuzeitlichen Rechts- und Staatsphilosophie, zum anderen aber die rechtliche Realität im preußischen und darüber hinaus europäischen Umfeld Mendelssohns unter besonderer Berücksichtigung der rechtlichen Stellung der Juden."--Back cover
  9. Verlagsort: Hannover
  10. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3865258360
  11. Primäre Kategorie: Sachbuch
  12. Schlagwörter: History, Congresses, Criticism and interpretation, Philosophy, German Philosophy, Law, Interpretation and construction, Jewish law
  13. Autor beziehungsweise Autoren: Matthias Armgardt, Ursula Goldenbaum
  14. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch

Auffindbarkeit und bibliografische Präzision

Moses Mendelssohns Rechtsphilosophie im Kontext profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Matthias Armgardt, Ursula Goldenbaum, Sachbuch und den Tags History, Congresses, Criticism and interpretation, Philosophy, German Philosophy, Law, Interpretation and construction, Jewish law, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 3865258360, 9783865258366 und OL32111199W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.

Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe

Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?

Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL32111199W sowie die Editions-IDs OL43844783M referenzierbar.

Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?

Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags History, Congresses, Criticism and interpretation, Philosophy, German Philosophy, Law, Interpretation and construction, Jewish law, die die thematische Zuordnung erleichtern.

Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?

Mit 3865258360 und 9783865258366 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.

Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?

Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Moses Mendelssohns Rechtsauffassung hat bisher wenig Aufmerksamkeit gefunden und wurde noch mehr vernachlässigt als seine Philosophie. Das war vor allem der Geschichtsschreibung im Geiste des Deutschen Idealismus geschuldet, dessen latenter Antijudaismus ebenso wie die Abneigung gegenüber dem Rationalismus zu einer Abwertung des jüdischen Philosophen führte. Der Siegeszug Kantischer Philosophie und der englischen Nationalökonomie mit ihrer scharfen Entgegensetzung von Recht und Moral, rationalem Egoismus und Gemeinwohl ließen einen Denker wie Moses Mendelssohn als hoffnungslos vormodern erscheinen. Diese Auffassungen sind aber inzwischen selbst fragwürdig geworden, da die Interessen des Gemeinwohls die der Individuen zunehmend direkt tangieren und Fragen der Gerechtigkeit auf die Kontinuität zwischen Recht und Moral weisen. Mendelssohn ist aber vor allem darin unser Zeitgenosse, dass der Staat bei ihm nicht aus dem »Volk« erwächst: Bürger zu werden setzt keine Mitgliedschaft in einer völkischen Gemeinschaft voraus – mit geteilter Kultur, Religion und Geschichte, sondern allein die Anerkennung des Staates und der bürgerlichen Gesetzgebung. Er erarbeitete seine Rechtsphilosophie im Kontext der preußischen Rechtsreformen, der öffentlichen Debatte zur Judenemanzipation und der Josephinischen Judengesetzgebung. Das Thema unseres Bandes hat daher zwei Dimensionen, die eng zusammenhängen: zum einen die Auffassungen Moses Mendelssohns zum Recht im Kontext der frühneuzeitlichen Rechts- und Staatsphilosophie, zum anderen aber die rechtliche Realität im preußischen und darüber hinaus europäischen Umfeld Mendelssohns unter besonderer Berücksichtigung der rechtlichen Stellung der Juden."--Back cover

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